Knut in Gefahr?

Knut wird mit dem Tode bedroht. Der Berliner Zoo verstärkt die Sicherheitsvorkehrungen, doch die Polizei handelt nicht. Denn der Eisbär ist vor dem Gesetz nun mal eine Sache. Doch keine Aufregung! Wenn's ernst wird, ist die Polizei da.

Lesermeinungen zum Beitrag

20. April 2007 08:37
Tiere und Sachen  
Manfred Schakowski (Schakowski)

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch die FAZ-Redakteure sollen nicht im Unklaren bleiben:
BGB § 90a Tiere: Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch
besondere Gesetze geschützt.

Freundliche Grüße

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19. April 2007 22:06
Mit Knut ist ein Stück Deutschland Wirklichkeit geworden  
TIMO TASCHE (TimoTasche)

Wenn jemand wirklich Knut töten würde, so würde die Anteilnahme mit Sicherheit grösser ausfallen, als bei so manch einem anderen Fall....

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19. April 2007 18:13
Ist langsam gut mit Knut!  
Andreas Wessels (PhunkyData)

Ich habe nichts dagegen das man ein Eisbärbaby als halbes Weltwunder in einem Zoo ansieht.
Womit ich allerdings ein Problem habe ist die penetrante Art und Weis wie das hoch gespielt wird.

In der Bravo...."Knut der Rockstar"....ÜBERALL.
Die arme Eisbärensau wird durch die Medienlandschaft getrieben und es geht dabei schon lange nicht mehr darum das ein Eisbärbaby zur Welt gekommen ist sondern nurnoch um Geld.

Das arme Schwein...ich meine natürlich der Bär hat davon rein garnichts. Derweil man ihn Lizensiert, vermarktet und für viele Millionen anpreist, wird er sein leben hinter Gitter fristen.

Wie wäre es damit wenn man den Kindern vielmehr mal aufzeigen würde wie brutal Robbebbabytötungen sind? Walfang und andere Grausamkeiten.

Linke Seite der Zeitung der süsse Knut....rechte Seite Bilder von abartiger Tierquälerei.

Überschrift "Knut ist nicht das einzige Tier auf dieser Welt"

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19. April 2007 16:50
Menschen sind auch nur Sachen!  
Erni Bär (Kuwitter)

Für mich als Buddhisten sind alle Wesen essenziell gleich. Entweder ist Knut ein fühlendes Wesen, das Glück auf seine Art sucht und Leid oder Schmerz vermeiden will, oder all die Zynischen Geldzähler sind auch nur Sachen. In Berlin wird mit Sicherheit jede Menge Zaster für Schwachsinn verpulvert, da spielen einige Euros mehr zu Knuts Bewachung doch wohl keine Rolle mehr. Wer regelmäßig die FAZ liest, sollte auch bemerkt haben, dass in unserer Zeit sogar ein Tier, welches das "Niedlich-Gefühl" von vielen Menschen im Kern berührt, jede Chance hat auf die Warholschen "15 Minutes Of Fame" hat. Jedenfalls besser als das ewige aufgeregte Geleier steinreicher Obersportler aller Klassen. Sollte Knut tatsächlich in seinem Zoo etwas passieren, möchte ich kein Bulle in Berlin sein, denn der nationale Aufschrei wäre gewiss.

Erni Bär, Hamburg

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19. April 2007 16:47
So ein Schreiben an das Kanzleramt und...  
Basti T. (sthiemt)

nichts würde passieren, Herr Schoeler. Was meinen sie wie viele solcher Drohungen am Tag im Kanzleramt eingehen. Die meistens sind, wie im Fall Knut, nur Versuche Aufmerksamkeit zu erhaschen.... Außerdem: Knut wird sich selber wehren können. Immerhin ist er das größte RAUBTIER der Erde.

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19. April 2007 16:33
@monuschaaf -kind of hypocritical-  
H.R. Jakob (mcjakob)

das sind mir die liebsten...

solche beiträge lesen (obwohl man Sie doch gar so "unnötig" findet) und sich dann darüber beschweren !

... also mich interessiert das leben dieses niedlichen mitgeschöpfes...

rettet knut!

h. jakob

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19. April 2007 16:04
Mit anderen Worten: Keine Gefahr!  
Friederine Teich-Erdmann (Teich-Erdmann)

Oder?

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19. April 2007 15:35
Knut  
Maximilian Schaaf (Monuschaaf)

Könnte wenigstens die FAZ davon absehen, uns mit den ach so herzzerreißenden Geschichten über einen X-beliebigen Eisbären zu nerven?

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