„Geld oder Leben“

Schräge Welt

Vor knapp drei Wochen veranstalteten Jugendliche einen halb komischen, halb ernsthaften Protest im Reichstag. Sie seilten sich ab, sprangen ins Plenum und spannten Banner auf. Doch wer sind sie? Und was wollen sie? Alexander Marguier hat einige von ihnen besucht.

Lesermeinungen zum Beitrag

14. Mai 2007 15:38

Wie wohltuend...

Heinz Hauer (komatsu1)

Endlich mal ein Zeichen der deutschen Jugend, daß sie sich nicht genauso verblöden lassen wie der Rest der deutschen Bevölkerung!!
Leider sind es nur einige Wenige, der Rest hat nur seine Karriere und seinen Vorteil im Kopf.

Medien und unkritische, angepaßte Journalisten betreiben seit Jahren eine Gehirnwäsche, deren Beeinflussung sich selbst in einem demokratischen Staat scheinbar nur wenig Andersdenkende entziehen können.

Auf dem Altar der Wirtschaft wird ohne Gegenleistung sogar noch zum Spott der Bevorzugten der kleine Bürger geschröpft und benachteiligt daß sich die Balken biegen.

Hut ab vor dieser Aktion, die meine Bewunderung hat!

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14. Mai 2007 10:31

Schräge Welt

Abraham Laibl (startbox)

(...)
Diese Jungen Leute haben absolut recht! Es ist wahr :Diese Marionettenstaat dient der besitzenden Klasseund zwar dem Grosskapital der Banken und Versicherungen.Die Politiker sind bezahlte Marionetten,die davon oft nicht mals was merken,da die Inszenierung perfekt ist!
Professor Abraham Laibl

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14. Mai 2007 09:56

An Herrn Mallike - Politik und Wirtschaft

Thomas Frieling (TFrieling)

Trennung von Politik und Wirtschaft? Prima - ein urliberale Forderung. Fragt sich nur, ob das gegen die linken Parteien von SED bis CDU durchsetzbar ist.

TF

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14. Mai 2007 08:31

Andere Meinungen werden kriminalisiert

A. Malliki (a.malliki)


In der Türkei wird für die Trennung zwischen Politik und Religion demonstriert. Deutschland sollte für die Trennung von Politik und Wirtschaft demonstrieren.

Demonstrationen sind schon lange kriminalisiert und extremistisch zugeordnet.

Den Deutschen wurde demonstrieren systematisch abgewöhnt, weil alleine schon das Spalierlaufen durch Polizeimassen, bewaffnet mit Schlagstöcken und anderen Utensilien, abschreckt.

Außerdem versteht es die Polit-Elite exzellent Proteste der Bürger zu ignorieren oder wie gesagt zu kriminalisieren, um ihren Geldgeber weiterhin Folge leisten zu können.

Es wird erst wieder Demokratie in Deutschland geben, wenn die großen Volksparteien als Randerscheinungen im Bundestag auf der Oppositionsbank sitzen und vom Geldfluss abgeschnitten sind.

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14. Mai 2007 06:54

@Rudolf Hering

Dominik Höling (Dominik_H)

Diese von Ihnen zitierte "Zeit" bzw. die damit verbundenen Greueltaten sind uns allen nur zu sehr geläufig, allerdings war nicht gesellschaftliche Ächtung die Folge politischen Widerstandes, sondern die staatlich-institutionalisierte, welcher bspw. im Fall der Weißen Rose die Verurteilung zum Tode durch das Fallbeil erfolgte.

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14. Mai 2007 02:42

Ein Hoffnungsschimmer am dunklen Horizont?

Sophia von Harsdorf (zickezacke)

Irgendwie, einbisschen zu viel Theater! Kinder sind aber nun mal so. Manchmal muss man das eine oder das andere Oehrchen einbisschen laenger ziehen. Und es ist auch bis jetzt “kein Meister vom Himmel gefallen”. Man braucht nur an ein prominentes Beispiel der “Gruenen” zu denken. Und vielleicht wachsen gerade in ohnehin Elite-Institutionen, edlere und guterzogenere Jungs und Maedchen heran, die eloquent und zivilisiert irgendwelche Interessen spaeter vertreten werden. Ich sehe aber Schwarz! Vielleicht liegt es an den dunklen Daechern von solchen Treibhaeusern. Auf den gruenen Wiesen habe ich den Eindruck spielt mittlerweile Alt und Jung nur Golf. Auf den Strassen sehe ich sehr viele “Love-Parade-Spastiker” und auf manchen Gassen liegen die “Ist-mir-doch-egal-Aphasiker”. Der deutsche Reichstag ist allein schon wegen der Glaskuppel ein Sinnbild fuer Transparenz. Er ist ganz sicher keine Turnhalle. Er ist auch kein Affengehege. Man sollte es aber, glaube ich, nicht nur sportlich nehmen. Das war vielleicht eine aufsteigende politische Aktion. Abwarten. Ob hinter der Maskerade irgendein erhobenes Haupt und erkennbares Profil auch steckt? “Lackaffen” dienten jedenfalls nicht unbedingt besser und serioeser “dem deutschen Volke”.

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14. Mai 2007 01:35

Politische Verantwortung übernehmen...

Friedemann Neef (guenterkastenfrosch)

...heißt ja wohl nicht, im politischen (Parteien-)System zu verschwinden oder korrumpiert zu werden. Ich selbst finde mich mit meiner These: "Wenn Du was verändern willst, geh' bloß nicht in die Politik" seit langem immer wieder bestätigt. Die Aktion dieser jungen Leute war großartig - und die selbstverliebten und ego-blinden Reaktionen der "Volksvertreter" hinterher sprechen m.E. vollkommen für sich. Ein Herr Niebel (wenn ich mich an den Namen recht erinnere/Generalsekretär der FDP) empörte sich über den "Angriff auf das demokratische Parlament" (oder so ähnlich): Die "da oben" merken ja gar nicht mehr, wie unendlich weit sie vom Demokratischen, also vom Volk, entfernt sind. Denn wem dienen denn Abgeordnete, von denen eine Großzahl gleichzeitig in 'zig Aufsichtsräten sitzen ? Doch ganz sicher eher "ihrer" Wirtschaft (die sie ja sehr wahrscheinlich auch - wie kürzlich recherchiert wurde - da installiert hat) als "dem Volke".
Ein allererster klitzekleiner Schritt dazu, dass ich persönlich die betreffenden Damen und Herren ernst nehmen könnte, wäre der, in diesen Angelegenheiten einfach mal schonungslos ehrlich zu sein.

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13. Mai 2007 22:32

distanzloser und unkritischer Journalismus

Daniel J Hahn (137)

Über den Duktus dieses Artikels bin ich entsetzt. Was soll die unverholene Legitimierung von Gewalt als Mittel politischer Meinungsäußerung mit dem Verweis auf den G8-Gipfel bedeuten?
,Und es wäre alles andere als klug, das Unbehagen dieser vier Zwanzigjährigen an den bestehenden Verhältnissen einfach nur beiseitezuwischen oder ihr Plädoyer für mehr direkte Demokratie als naiven Kinderglauben abzutun. Denn die von Mal zu Mal bizarrer erscheinenden Sicherheitsvorkehrungen bei internationalen Konferenzen wie dem bevorstehenden G8-Gipfel in Heiligendamm zeigen deutlich: Da wächst eine Generation heran, die sich politisches Engagement sehr wohl auch außerhalb der „Jungen Union“, der „Jusos“ oder sogar von „Attac“ vorstellen kann.'
Hier wird der Zorn von verwöhnten Wohlstandskindern mit den Sicherheitsmaßnahmen bei Gipfeltreffen begründet und so getan als hätten die Veranstalter extra um Gewalt gebeten, um Hundertschaften von Sicherheitskräften zu beschäftigen, Millionen Steuergelder zu verschwenden und sich einzumauern. Hat nicht gerade die linke Gewalt mit Terroranschlägen, Krawallen und Randale dazu geführt, daß solche Gipfetreffen nicht mehr unter normalen Bedingungen abgehalten werden können?
Sehr enttäuschend liebe FAS!

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13. Mai 2007 19:45

is doch super

Philipp G (KpG2)

Ich finde sone Aktionen toll!! Man kann doch nicht einfach weggucken wenn einen was nicht passt man muss auch mal auf sich aufmerksam machen!

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13. Mai 2007 16:03

Die lieben Wilden

rudolf hering (schindergraben)

Es gab mal eine Zeit, da machte man gewisse Dinge nicht oder man wurde gesellschaftlich geächtet. Heute kann jeder Schreiberling unverschämte Aktionen als toll darstellen. Sogar in einer Zeitung die sich gern seriös gibt.

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