tja, die Medien spielen wahrscheinlich eine Rolle, aber ich stelle dann eine Frage: Welche ist eigentlich die Rolle der Familie hier?die der Mutter? und welche Vorbilder haben dann diese KInder von heute?
Wenn die Mutter bzw der Vater, dann parallel mit unterschiedlichen Prtnern ins Bett geht, wenn die Eltern mehrmals geschiden und verheiratet und wieder geschieden sind, was sollen dann die Kinder davon mitikriegen? ob sie ihre Sexualitaet so spontan leben, das weiss ich nicht. Ich glaube, es ist auch die Krise der Famile in den abendlaendischen Kulturen, die dazu getrieben hat.
... gehen die Jugendlichen von heute nach meiner Beobachtung (3 Kinder im jugendlichen Alter und Einblick ins Milieu deren zahlreicher Freunde) viel entspannter, um nicht zu sagen: desinteressierter, mit Sex und Erotik um. Online-Spiele z.B. , aber auch Comic/Comedy-Inhalte jeglicher Art, sind für sie um ein Vielfaches interessanter als irgendwelche erotischen Vorlagen. Das ist nicht nur nur der allgemeine Eindruck, den man aus Beobachtungen und Gesprächen gewinnt, das bestätigen auch die Logfiles des Haus-Netzwerkes.
Und wenn ich an die antiautoritären und versexten 68er Jahre zurück denke, dann erscheint mir die heutige Zeit direkt als purer Ausdruck der Harmlosigkeit. Nur, dass heute sozusagen alles (auch Sex und Erotik) vollständig kommerzialisiert sind.
Vom Kommerz also mal abgesehen: für Panik besteht kein Anlass !
Ein Artikel mit diesem Tenor war schon lange überfällig. In den knapp fünfzig Jahren, die ich überblicken kann, war es nie anders und es wird sich - für die große Mehrheit - auch hoffentlich niemals viel ändern!
Bringen wir es auf den Punkt: bei allen Auswüchsen ist es die vernünftigste, da aufgeklärteste, Jugend, die es jemals gab! Denn früher war Nichts besser, sondern es wurde allenfalls verdrängt, unterdrückt oder unter den Teppich gekehrt!
Bleibt zu hoffen, dass diese Entwicklung auch Vorbild für andere Bereiche der Jugendpolitik (Videospiele, Drogen, Bildung, etc.) ist: aufklären und die Jugend selbst entscheiden lassen, bringt mehr als 100 Verbote!
Das mit dem " Overscripted" liegt nicht in der Natur des Menschen. Natürlich war jede Jugendgeneratoion so. Aber jetzt mit dem Internet als neues Medium und zu Zeiten wo in fast jedem Kinderzimmer ein Fernseher steht. Kommen die Jugendlichen immer einfacher an pornographisches Material.
Ich finde, dass Jugendliche zu wenig kontrolliert werden.
Denn durch dieses Material denken sie wie schön Sex sein knn. Sie wollen, dass ihr erstes Mal auch so wird und sind am Ende überfordert, weil sie zu viele Wünsche, vom "perfekten ersten Mal", auf einaml haben.
Verrohung, immer früher, immer härter, zu viele Bilder - diese Themen sind auch ausserhalb der Sexualiät ein Thema: Gewalt, Leistungszwang, Ängste, Reizüberflutung.
Ich selbst bin jetzt 35. Sexuell wäre ich heute nach oft publizierten (aber deswegen nicht automatisch allgemein gültigen) Meinungen ein absoluter Spätzünder (das "erste Mal" mit 23) und meine Sexualpartner lassen sich an einer Hand abzählen. Mit meiner Verlobten bn ich seit 5 Jahren zusammen - 5 Jahre mit Phasen erfüllter Sexualität, überraschenden und aufregenden Entdeckungen, aber auch mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Wechseln, Ängsten und Verletzungen. Sehe ich es entspannt (nicht immer, aber immer öfter), sehe ich es wie eine Abenteuerreise, bei der viel passiert und auch im Scheitern und in "Fehlversuchen" Chancen liegen. Feste Regeln gibt es nirgends, sie sind für jeden anders, Gleichklang ist schön, aber nie garantiert - und die "Sex-Kontrolleure" sitzen höchstens im eigenen Kopf.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass intelligente Personen später das "erste Mal" haben als dumme. :)
Niemand spricht von Verrohung, wenn Jugendliche Horrorvideos sehen, oder Gewaltorgien, aber alle Welt schreit auf, wenn es um Pornos geht!
Wie verlogen doch die Gesellschaft ist. Ein Porno ist mir um Welten lieber für die Jugend als ein Rambo-Streifen.