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Anti-Weltjugendtag

„Sündigen! Dem Himmel kündigen!“

Ganz Köln lebt in der Glückseligkeit des Weltjugendtages. Ganz Köln? Nein, bei einem „Ketzerkollektiv“ und anderen Nicht-Katholiken in der Domstadt herrscht „Pilgeralarm“. Sie glauben, daß Religion „heilbar“ ist.

Lesermeinungen zum Beitrag

22. August 2005 10:58

Toleranz?

Hermann Edler von Koch (joe_cool)

Immer wieder überrascht es selbst den nüchternsten Betrachter, daß ausgerechnet die Gruppierungen, die sich Liberalität und Toleranz "auf die Fahnen" geschrieben haben wollen, unter einer erstaunlichen Nah-Blindheit leiden.
Kritik an der Katholischen Kirche, die im Einzelnen auch möglich und angebracht ist, bleibt auf der Ebene tumber Polemik stecken; über billige Vorurteile geht man nicht hinaus - vielleicht auch, weil eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Sujet die eigenen Vorurteile ins Wanken bringen könnte. Toleranz, die Basis jeder ernstzunehmenden Auseinadersetzung ist, lassen die "Anti-" Fraktionen unterschiedlichster Couleur gänzlich vermissen; Ein ernstes Gespräch kann und soll wohl auch nicht zustande kommen, da auf der Basis offener Verletzungen (auch der religiösen Gefühle anderer) schlecht diskutiert werden kann. So bleiben die Äußerungen der "Anti's" ein Beitrag zum Underground-Karneval. Ernst zu nehemen sind sie nicht.

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20. August 2005 16:21

wjt

guenther eckert (mephisto118)

mich interessiert, was der staat da zuschießt und damit auch ich als evang. steuerzahler (allein wenn ich an die kosten des awacs-flugzeuges denke, die polizei, stadt....)
ich gönne den jugendlichen ihr tolles happening. allerdings hängt sich die rk-kirche da ein mäntelchen um, durch das wieder mal für ein paar tage ihre menschenfeidlichkeit verdeckt wird.
günther eckert aus ostheim

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