Die Zuwanderung von Prekariaten ist ein volkswirtschaftlicher, gesellschaftspolitischer und kultureller Super-GAU. Niemand in politischer Verantwortung scheint willens zu sein, die Kosten für die SozialarbeiterInnenindustrie, die Justiz, den Justizvollzug, die Polizei, die Sozialämter usw. offenzulegen, die Deutschland durch importierte vornehmlich islamisch motivierte (oder islamisch sozialisierte Täter, dazu muß man keine einzige Sure kennen) Gewalt entstehen. Man kann Menschen, die nicht gewillt sind, sich einer demokratischen Ordnung zu beugen, niemals integrieren und zu nützlichen Gliedern einer Gesellschaft machen.
Der von Herrn Herden beschriebene Brain Drain höchstqualifizierter Akademiker aus Einwandererfamilien aus Deutschland heraus, weil sie es satt sind, ständig hier wegen ihrer Hautfarbe angefeindet werden, mag manche freuen, die es gewohnt sind, Menschen in "Rassen" einzuteilen und danach zu verurteilen. Tatsächlich ist diese Abwanderung aber nicht nur volkswirtschaftlich sondern auch gesellschaftlich eine Katastrophe, denn dadurch fehlen die Vorbilder für die anderen Einwanderer, Aufstieg durch Bildung zu schaffen. (vom Image- schaden für Deutschland mal ganz zu schweigen)
Denn entgegen einem hartnäckig kursierenden Stammtischaberglauben kann niemand nach Deutschland als Sozialfall einwandern. Ausser, er wird gezielt dazu gemacht, weil ihm trotz guter Ausbildung, Arbeitswillens und vorliegender Arbeitsangebote irgendeine Behörde verbietet, zu arbeiten. (zahllose Beispiele) Selbstverständlich wäre es sinnvoll und naheliegend, Einwanderung mittels eines Punktesystems zu steuern. Das setzte aber voraus, dass überdurchschnittlich hochqualifizierte Einwanderer überhaupt hierher kommen möchten. Das Gegenteil ist leider der Fall: der "Brain Drain" raus aus Deutschland hat längst auch die neuen Deutschen aus Einwandererfamilien erfasst: die Besten und Höchstqualifizierten fragen sich zunehmend, warum sie ihre Leistung und Qualifikation für Deutschland einsetzen sollten, wenn sie ständig wegen ihrer Hautfarbe oder Blutgruppe angefeindet werden. Die Kombination aus Neidmentalität einerseits (die betrifft alle Leistungsträger) und Fremdenfeindlichkeit andererseits (als besonderes Geschenk für Leistungs- träger mit etwas anderer Hautfarbe) lädt nicht gerade dazu ein, ausgerechnet nach Deutschland zu ziehen.
braucht Deutschland junge Zuwanderer. Allerdings sollten die auch qualifiziert sein. Da beginnt das Problem. Qualifizierte finden im Internet alle Informationen über Brutto und Nettogehälter. Sie finden Hinweise zu den Lebenskosten, finden bei der OECD die Informationen über PPPs (purchasing power parities). Nach all diesen Informationen steht dann aber Deutschland so ziemlich am Ende der Wunschliste. Da um junge, qualifizierte Zuwanderer ein internationaler Wettbewerb existiert, sind die Chancen für Deutschland durch Zuwanderung Qualifizierter das Problem der Überalterung abzumildern nahe Null.
Schaut man sich die Debatten in D. an ist es doch einleuchtend warum gebildete Menschen aus D. auswandern. Man muss sich ja nur mal meine Situation vor Augen halten. Ich studiere Informatik und lebe mit 160€ im Monat. Warum ? Weil meine Eltern zu viel Geld haben mir aber nicht mehr geben wollen. Und was macht der Staat ? Bildungskredite einführen mit 7 % Zinsen. Vergleicht das mal mit England oder den Konsumkrediten für Fehrnseher, Autos etc. Und die andere Alternative in D.: Meine Eltern verklagen. Und dann wird gerade eine Armutsdebatte geführt. Komisch Studenten werden mit keinem Wort erwähnt. Ab wann gilt man als Arm ? Ich hab sowas von 700 € Einkommen gehört. Also bin ich ärmer als Arm. Dazu kommt, ich muss wegen meiner finanziellen Situation auf einer Uni studieren mit einer Durchschnittsdauer von 16 (!) Semestern für Diplominformatik. Für mich heißt das 8 Jahre Armut wenn ich ein durchschnittlicher Student bin, und das obwohl wir Informatiker angeblich so dringen brauchen, dass sie aus Indien importiert werden sollten. Und was bekomme ich gesagt: "Du studierst und verdienst später mal viel Geld !". Alles klar, 8 Jahre Armut und später genau die Menschen finanzieren die mir nicht helfen wollen. HAHAHA - Ade schöner Taunus
wie hoch bei den Zuwanderern der Anteil der "Sozialfälle" ist. Oder sollten unsere Politiker hinzugelernt haben, z.B. von Australien oder Kanada?
Wenn es so wäre wie sie vermuten, dann müssten unter der Gruppe der arbeitsfähigen Auswanderer (viele sind ja auch Rentner) besonders viel Besser-verdienende sein. Aber so ist es nicht. Auswanderer die aus beruflichen Gründen das Land verlassen tun dies nicht weil sie besonders viel in Deutschland verdienen (und dann Steuern zahlen müssen) sondern im Gegenteil deswegen weil sie zu wenig verdienen (z.B. junge Ärzte) oder gar keinen Job haben. Bei Ärzten ist es aber nicht die Steuer sondern der Brutto-Verdienst der viel zu niedrig ist (weil der Staat zu wenig Geld hat) Der Anteil derjenigen welche trotz Brutto-Spitzenverdienst Deutschland verlassen ist vernachlässigbar gering.
Mich wundert das im Bericht nur die absoluten Zahlen verglichen werden. Von 13 OECD Laendern liegt Deutschland auf Platz 11 was das Ausbildungsniveau der Zuwanderer angeht (http://www.voxeu.org/index.php?q=node/931). Statt ein Punktesystem einzufuehren werden auslaendische Studierende, die hier einen Abschluss in Ingenieurwissenschaften machen, trotz Ingenieurmangel nach Ablauf des Studentenvisums ausgewiesen. Gleichzeitig wandern 20% der deutschen Hochschulabsolventen ins Ausland ab. In der Regel arbeiten 50-90% aller deutschen Wissenschaftler im Ausland (inkl. der Mehrzahl der deutschen Nobelpreistraeger). Die Frage sollte sein wie man qualifierte Leute anlockt und im Land haelt; Leute ohne Schulabschluss werden fuer die Innovationsfaehigkeit dieses Landes sicher nicht helfen.
Die Nachricht über das Auswanderungsverhalten paßt gut zu einer anderen des Tages: Daß die SPD - wieder einmal - eine stärkere Besteuerung der bösen "Reichen" fordert. Daß da ein Zusammenhang zwischen Besteuerung und Auswanderung bestehen könnte (natürlich kommen auch andere Faktoren dazu), kommt den Genossen wohl kaum in den Sinn. Ich zumindest kenne genügend Beispiele im privaten Bereich, wo es den Ausgewanderten nicht im Traume einfällt, in ein Land zurückzukehren, in dem passend vor jeder Wahl wieder einmal propagiert wird, was für miese Typen diese Besserverdienenden eigentlich sind, und daß man denen gar nicht genug Geld abnehmen kann (weil ja alles, was über dem Satz eines Abgeordnetengehaltes liegt, tendenziell ungerechtfertigte Bereicherung an gesellschaftlichem Vermögen ist). Wer kann, der suche das Weite...
im Saldo sind es viel zuwenig Zuwanderer um die Lücke zu schließen die durch den Geburtenrückgang entsteht. Dadurch besteht die ernste Gefahr, daß Deutschland eine unflexible Gesellschaft der 'Alten' und 'Besitzstandswahrer' wird. Eine Gesellschaft aus Senioren wird sich nicht auf Dauer international gegen 'junge' und 'innovative' Gesellschaften durchsetzen können. Die Ü-50 Gesellschaft wird schleichend ihre Innovationskraft und kreative Zukunftsfähigkeit einbüssen, leider so schleichend, daß die wahre Ursache 'Überalterung' kaum ins Bewusstsein dringen wird. Man sollte sich fragen warum nicht mehr junge Menschen nach Deutschland kommen. Wir brauchen Sie !!
"Es liege die Vermutung nahe, dass die Abwanderung vieler Deutscher beruflich motiviert war, heißt es aus dem Bundesamt für Migration." - Na sowas aber auch. Warum wohl sonst. Warum kommen anderen z uuns. Weil es bei uns noch besser ausieht als aus ihren Herkunftsländern....
und die weniger Qualifizierten draengeln sich rein.Wer soll des Soziale Netz denn bezahlen wenn dieser Trend anhaelt?
... ich wuerde ja gerne wiederkommen. Aber erst wenn es ein Begruessungsgeld von min. 50.000 EURO plus garantierte Rentenansprueche gibt.
Sind es die Zahlen, die entscheidend sind oder die Menschen und deren Fähigkeiten und Qualifikationen? Die, die gehen sind jedenfalls die Gutausgebildeten, die Mittelschicht, um die sich die große Koalition vorgeblich so sehr bemüht, daß sie das Land verlassen müssen, wie Heimatvetriebene, die Leistungsträger der BRD. Die, die kommen, sind sie eine Bereicherung oder eine Belastung, welchen Leistungswillen bringen sie mit, was erwirtschaften sie? Hier fehlen harte, der Öffentlichkeit zugängliche Zahlen sowie eine dringend überfällige Volkszählung. Aktive Einwanderungspolitik ist Verantwortungspoltik, für die Gegenwart und Zukunft des Landes, steuerlich, kulturell und was den Inneren Frieden anbelangt. In Deutschland wird bislang, im Gegensatz zu anderen Einwanderungs-Ländern wie den USA, Australien, Kanada, der Schweiz, einer qualifizierten Debabtte zu diesem Thema ausgewichen.
Es wäre interesant zu wissen wieviel von der halbe Million Einwanderer bleiben. Die Zahl fehlt.