
Hallo Herr Brand,
ich selbst habe die Informationen von einem EMV (elektromagnetische Verträglichkeit) Lehrgang. Leider kann ich Ihnen keine Quellen nennen, habe allerdings eigenhändig mit großem Erstaunen die Messungen durchgeführt.
Ihr Freund hat vollkommen Recht mit dem was er sagt. Allerdings muss zwischen normaler Blindleistung (nur die von Ihnen angeführten Leitungsverluste treten auf) und Oberwellenblindleistung unterschieden werden.
In ESP wird die Gleichgerichtete Spannung durch Kondensatoren geglättet. Bei den Entlade- und Ladevorgängen des Kondis treten "unharmonische" Peakströme auf (ungerade vielfache der Netzfrequenz, 150Hz, 250Hz etc.). Diese heben sich nicht, wie bei der normalen Blindleistung, gegenseitig wieder auf und es wird tatsächlich im Kraftwerk Arbeit verrichtet.
Als industrieller Verbraucher gibt es dafür klare Richtlinien und spezieller Stromzähler, da besonders Drehstrommotoren bzw. deren Frequenzumrichter hohe Oberwellenleistung verursachen. Für private Verbraucher werden Pauschalpreise verrechnet, die bei einer Zunahme von ESP natürlich angepasst werden.
Gruß Bernd

Zum Thema Energiesparlampen führten Sie aus: "Die 12Watt angaben bei ESP sind leider nur Wunschdenken. Durch die erforderliche Brückengleichrichtung der Netzspannung entsteht Oberschwingungsblindleistung die zwar vom häuslichen Stromzähler nicht erfasst (daher 12 Watt bezahlen) allerdings tatsächlich verrichtete Arbeit darstellt. Am Ende sind wir bei einer 12Watt Energiesparlampe real bei knapp 40Watt."
Ein befreundeter Elektroingenieur hat mir als Laien die Sache mit der Blindleistung einmal so erklärt: Blindleistung belastet alle Komponenten des Stromnetzes außer dem Generator im Kraftwerk und den Stromzähler beim Verbraucher.
Mithin sollten die 12 Watt Wirkleistung beim Verbraucher auch 12 Watt (+ Leitungsverlust) Wirkleistung im Kraftwerk entsprechen. Die 28 Watt Blindleistung würden aber durchaus die dazwischenliegenden Transformatoren, Leitungen etc. belasten, und so durchaus Kosten verursachen, wobei ich nicht abschätzen kann, in welcher Höhe.
Allerdings solllte es mich sehr wundern, wenn die Energieversorgungsunternehmen sich solche nicht kompensierten Blindleistungserzeuger von deutlich über 200% in die Netze setzen lassen würden. Haben Sie einen Beleg für Ihre Darstellung?

Vielen Dank für Ihren Kommentar.
In der Tat wird mit genau dieser Augenwischerei à la
ESP, Hybrid und Co. darüber hinweg getäuscht, daß
letzlich einzig und allein eine Gesamt- Öko- Bilanz
von Interesse sein darf.
Darüber hinaus werden wir uns mit der einfachen Wahrheit abfinden müssen, daß uns langfristig allein das zur Verfügung stehen wird, was uns die Natur seit jeher bereitwillig zur Verfügung stellt. Der ganze Zauber und Luxus der Industrialisierung basiert auf der kurzfristig angelegten rücksichtlosen Ausbeutung von Naturschätzen wie Energie- Ressourcen und nicht etwa auf dem tollen Fortschritt, auf den sich die so intelligente Spezies Mensch immer gerne beruft, und wird wohl bald vorbei sein !
Die Formel ist ganz einfach: Unter der Berücksichtigung der "natürlichen" Ungleichverteilung der Güter steht uns das an Energie und somit Luxus zur Verfügung was uns die Sonne liefert !
Können sich mal ein paar oberschlaue Wissenschaftler damit beschäftigen, was da pro Erdbewohner bleibt !
Dürfte im Schnitt aber wohl kaum für einen Porsche Cayenne für jeden reichen !
Darüber will aber offenbar niemand diskutieren !

Wissenschaftler forschen, Sänger singen, Rapper rappen, Tänzer tanzen, .. etc. Hier wurde gesungen. Wenn man auf etwas hinweisen möchte, braucht man einen eyecatcher, irgendetwas, das den Menschen im Alltag aus eben demselben herausreißt und zum Nachdenken bringt. Musik und Show waren nur Beiwerk. Bin ich davon überzeugt, daß alle Künstler für das Wohl des Planeten sangen ? Nein ! Hätte man es deswegen sein lassen sollen ? Nein ! Es war ein event mit einem tenor. Es sollte ein Thema ins Bewußtsein rücken, welches zwar unter Intellektuellen seit Jahrzehnten diskutiert wird, aber ansonsten durch geschickt plazierte Gegendarstellungen verschleiert wurde: wir haben die Erde in den letzten 100 mehr verschmutzt, als in den 600.000 Jahren davor. Und besonders ein Land hat sich dabei unübersehbar an die Spitze gesetzt : die USA. Müssen WIR etweas für die Umwelt tun? Ja ! Tun wir bereits seit vielen Jahren. Wenn alle Länder ausser den USA hervorragend funktionieren, reden wir trotzdem nur von 20%. Wenn jedoch ein bestimmtes Land etwas dagegen tut und das auch noch effektiv, wären bereits 80% im Griff. Klappern gehört zum Geschäft. Hier war es ein Konzert.

Welche Freiheiten Al Gore glaubt sich leisten zu können zeigt sein persönlicher Verbrauch an Energie.
Laut einer Mitteilung des Tennessee Center for Policy Research vom Februar 2007 beträgt der Stromkonsum Al Gores 2006 221000 kWh, mehr als 20 mal so viel wie ein durchschnittlicher US-Haushalt mit 10656 kWh. Allein im August verbrauchte Al Gore mit mit 22610 kWh das doppelte eines Jahresverbrauchs eines Normalhaushaltes.
Al Gore liess durch seine Sekretärin mitteilen, dass dies “grüner” Strom sei, für den er extra bezahle.
Wie das Tennessee Center mitteilte, habe Al Gore als “Ablass” für 3 Monate je 108 Blocks in Form von "carbon offsets" gezahlt. Gezahlt wurde dies an eine Firma Generation Investment Management gezahlt, und zwar in Form von Aktien.
Chairman der Firma ist nun ausgerechnet Al Gore. Gegründet wurde die Firma in im April 2004 in Forma von „owner-managed Partnerchip". Al Gore hat also seine eigenen Aktien gekauft.
Eine der Ziele ist eine freiwillig Abgabe von 5 % des jeweiligen Gewinns der Firma.
Zu behaupten, Al Gore habe keine finanziellen Interessen, ist schlicht falsch.
Der „Global Warming“ Bewegung ficht das alles nicht an.

wer intellektuell nicht in der Lage ist, seine Kritik substantiiert und in einer sachlichen Form zu formulieren, sollte vielleicht darauf verzichten, andere Leser mit sinnfreien Kommentaren zu belästigen. Wer in der Orthografie von Fremdörtern unsicher ist, sollte den Gebrauch deutscher Synonyma erwägen.
Herzlichst
klaus brand

Herr Höst,
"Aber dies reicht uns wohl nicht, wir müssen erstmal jede wissenschaftliche Klimaschutzabhandlung bezüglich ihres Effizienzgrades verifizieren und dann entscheiden wir uns, nachdem wir auf die anderen Umweltverschmutzer gezeigt haben."
Ich verstehe nicht, warum Verifizierungen von Klimaschutzmaßnahmen zu kritisieren sind. So ist z.B. in wissenschaftlichen Kreisen bekannt, dass die von Ihnen geforderte Energiesparlampen alles andere als Kohlendioxid verringert. Die 12Watt angaben bei ESP sind leider nur Wunschdenken. Durch die erforderliche Brückengleichrichtung der Netzspannung entsteht Oberschwingungsblindleistung die zwar vom häuslichen Stromzähler nicht erfasst (daher 12 Watt bezahlen) allerdings tatsächlich verrichtete Arbeit darstellt. Am Ende sind wir bei einer 12Watt Energiesparlampe real bei knapp 40Watt. Da für die Produktion der ESP mehr Energie verbraucht wird als bei herkömmlichen Glühbirnen sind ESP summa sumarum schädlicher für die Natur.
Ein gutes Beispiel für die kommerzielle Tragweite des Klimaschutzes. Ein "Wir-Gefühl" (wie bei der WM) kann uns zwar euphorisch Stimmen, allerdings ändert dieses nichts am Klimaproblem.
Gruß Bernd

wie ein Kropf. Außerdem schaden sie in jeglicher Hinsicht dem selbsterklärten Ziel.
Diskussionswürdige Themen bedürfen schon ein wenig Tiefgang und eigener Denkbemühungen. Mit Pop und Business ist da wenig getan. Dem Geschäft schadet es natürlich nicht - dem des Geldverdienens nämlich. Also bitte sehr, sei`s drum.

Wer Al Gores Buch gelesen hat, weiß längst, dass es in seinem egozentrischen Milliardärsdasein überhaupt nur eines gibt, nämlich Al Gore. Alles, was seiner Publizität nützt, passt in den Kram, egal ob es stimmt oder nicht. Mit der absurden Behauptung, er habe das Internet erfunden, machte er sich schon in der Wahlkampagne lächerlich. Das Konzert mag zwar dem Klima nicht helfen, aber sicher ist es ein kleiner Baustein zu seinem geplanten Kolossalmonument namens AL GORE.

Zugegebener massen habe ich die Konzerte und die getroffenen Aussagen mit sehr gemischten Gefühlen verfolgt. Einerseits ist es natürlich eine gut Idee durch ein weltweites Konzert auf dieses weltweite Problem aufmerksam zu machen und klar zu sagen: "Das geht uns alle an!"
Das der Getränke Ausschank in Einwegbechern erfolgte, pro Eintrittskarte nur 0,30 Euro an die "Sache" gehen -obwohl die Künstler ohne Gage auftraten- und ebenso die vielen Flugmeilen die dabei bei Stars, Veranstaltern und Presse aufliefen hat zumindest einen bitteren Beigeschmack. Aber wer hätte denn zugehört oder darüber nachgedacht wenn die Botschaft eben nicht von Madonna & Co sondern von Lieschen Müller und Paul Schmidt gekommen wäre?

fand ich keinen so triftigen Grund mehr zum weitersappen!
Dieses ganze Event war eine Farce. Wo war die breite Informationsfront zum Klimathema beim G8 Gipfel. Wo war da die Verantwortung der Medien über mehr als über Ausschreitungen oder Proteste zu schreiben? Es sind nicht nur die Künzler die hier vieleicht auch idealistisch in übersteigerter Selbsteinschätzung agieren auch die Presse hat kräftig mitgemischt ein ernstes Thema zu banalisieren und für sich einzuspannen.
Natürlich sind wir alle dran schuld. Aber ein Problem ist auch, dass wir mit zunehmendem Geld auch glauben ein größeres Recht zu haben die Umwelt zu belasten als andere. Bestes Beispiel unsere Autos!

Sowohl die Ansicht des Autors und der Mehrheit der Kommentierungen entblössen wieder einmal die typisch deutsche Mentalität. Kritisieren, alles besser wissen, Gegenbeispiele bilden, vermeintliche Widersprüche aufzeigen. In unserer kleinen logischen Welt übersehen wird dabei aber den Kern: es geht hier um eine weltweite Bewusstbarmachung. Diese ist zugegebenermassen bei uns in puncto Umweltschutz bereits weit vorangeschritten. Aber ein globales Empathieempfinden und ein Wir-Gefühl zu kreieren, gelingt nur sehr selten (zB Fussball-WM). Wenn jeder der Hörer seine Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt ist der Kohlendioxidausstoss faktisch gesenkt. Dies ist so banal und gleichzeitig wirkungsvoll. Aber dies reicht uns wohl nicht, wir müssen erstmal jede wissenschaftliche Klimaschutzabhandlung bezüglich ihres Effizienzgrades verifizieren und dann entscheiden wir uns, nachdem wir auf die anderen Umweltverschmutzer gezeigt haben. Übrigens sind die Musiker ohne Gage aufgetreten und eine wurde eine "CO 2-Gebühr" auf den Kartenpreis aufgeschlagen, mit der Bäume in Südamerika gepflanzt werden, um den Ausstoss zu kompensieren. Wir wärs mal mit etwas Anerkennung für die Aktion, und ein bisschen mehr "let´s just do it" statt motz motz motz?

Natürlich profitieren auch die Künstler von solch einem "event", aber am meißten nutzt es wohl einem Mann:
AL Gore.
Dieser Mann macht mir so langsam Angst. Wie ein Prophet von Mutter Erde selbst ernannt verkündet er allerorts die Wahrheit, nichts worüber man diskutieren könnte, nein, schlichtweg die Wahrheit. Niemand kann sich dem widersetzen, wie auch, angesichts seiner Botschaft? Seine Vorhersagen liegen zu weit in der Zukunft, als das man heute sagen könnte:"Ja sieh mal einer an, da hatten sie doch tatsächlich unrecht." Er ist der unantastbare, selbsternannte Vorreiter der Menschheit auf dem Weg zu einer besseren Zukunft.
Angesichts der Tatsache, dass diese Konzerte jetzt nur der Anfang einer 3jährigen globalen PR-Kampagne waren, befürchte ich, den mächtigsten Mann der Welt der näheren Zukunft schon heute zu kennen...ein weiterer Grund warum die Präsidentschaftswahl in den USA im Jahr 2000 wohl besser hätte anders ausgehen sollen, dann hätte Al G. wohl nie solch ausgefeilte Pläne zur Ansichreißung der Weltherrschaft entwerfen können.

Es spielt eigentlich keine Rolle, ob solche Konzerte etwas verändern, oder nicht? Zwei Milliarden Menschen können sich selbstzufrieden auf die Schulter klopfen und sich im angenehmen Bad des "richtigen Handelns" suhlen. Mit der Gewissheit, etwas bedeutendem und Richtigen beigewohnt zu haben, werden die Probleme unserer Zeit verträglicher. Wenn das Weltklima nun trotzdem zugrunde geht, kann man immerhin in der Gewissheit leben, dagegen gewesen zu sein.
Konzerte wie dieses verkörpern die Kapitalisierung der Gewissensbefriedigung.
Zumindest wurden einige Portemonnaies gefüllt und es gab Musik und Werbung für umme. Das ist ja auch etwas.
Schöner Artikel!
Gruß Bernd

Gerade die Stars der Popmusik haben kein Recht, die kleinen Leute zum Energiesparen etc. aufzurufen.
Habe heute gelesen, dass z.B. Madonna etwa 1000 Mal soviel Energie verbraucht um ihr Luxusleben zu führen, wie der Durchschnitt der Bewohner der westlichen Industrienationen. Und bei den anderen Stars wird´s auch kaum anders sein.
Wasser predigen und Weinn saufen, das war bei den Reichen schon immer so.

Die "Stars" sind ja eben doch auch nur Teil der perversen Wirtschaftmaschinerie die den Planeten zu Grund richtet.
So lange Herr Sting und Kollegen mit Privatjets um den Globus rasen, um angeblich den Amazonas zu retten, derweil gerade sie den dekadenten Lebensstil pflegen, der für das ganze Elend verantwortlich ist, ist das mehr als lächerlich!

vielleicht sollte die faz zukünftig journalisten über derartige ereignisse berichten lassen, die intelektuell in der lage sind, sinn und zweck dessen zu erfassen, über das sie berichten.
einfach nur ärgerlich was herr reents zu papier gebracht hat

Klimaschutz fängt in der Schule an oder noch besser zu Hause und nicht auf Konzerten. Der Nutzen dieser Veranstaltungen ist recht fragwürdig, es wird so getan ob würde es eine eindeutige Lösung für unser Klima Problem geben, wohingegen die Ursachen noch nicht einmal 100% geklärt sind. Wirklich was tun kann nur die Politik, wenn sie dazu nicht in der Lage ist, dann ist jeder Wähler gefragt. Aber das ein Konzert dafür ausreicht sich aktiv am Kampf gegen den Klimawandel zu beteiligen, glaube ich nicht. Es entsteht doch der Eindruck, dass es schon genügt eines dieser Konzerte zu besuchen oder Al Gores` Film zu gucken und schwupps hat man was fürs Klima getan. Die Probleme dieser Welt können nur durch politisches Engagement gelöst werde.
Gruß
Krömer

Gerade Popmusiker führen ein Luxusleben (Luxusvillen, Luxusautos, Luxusflüge, Luxusboote usw.). Nach meiner Ansicht versündigen sie sich in besonders penetranter Weise an der Umwelt. Ihr gestriger Auftritt ist wohl so zu werten, daß die vorgetragene Botschaft dem Zweck diente, den sie besonders gern verfolgen: nämlich Werbung in eigener Sache.

Ein weiterer Baustein in der Kampagne des Al Gore, mit viel Symbolikund Pathos, aber wenig Inhalt um Aufmerksamkeit zu buhlen. Es ist auch in der Wissenschaft umstritten, welche Mechanismen zum gegenwärtig zu beobachteten Temperatur führen und welche Maßnahmen am besten geeignet sind, diesem zu begegnen. Die Konzerte LiveEarth gehören sicher nicht dazu, da sie an Naivität und Opportunismus nicht zu überbieten sind. Der demonstrierte Zynismus, angesichts des überfließenden Lebensstile der Damen und Herren, die weltweit auf der Bühne standen ist ebenfalls nicht zu überbieten. Die meisten Musiker nutzen das Forum für Werbung in eigener Sache, und wenn's mit dem Vehikel Umwelt ist - dabei hätte das für die Konzerte ausgegebene Geld die vor gerade einmal vier Wochen in Heiligendamm vom G8 Treffen geforderten Schritte gegen Hunger und für Entwicklung in Afrika sicher ein gutes Stück weiter gebracht. Doch LiveAid war gestern, und keiner der Musiker wird auf Tourneen, seine überdimensionierten Anwesen und Luxusschlitten verzichten. nur weil er diesmal für Al Gore auf der Bühne stand. Und solang der Energieverschwender Al Gore die Gallionsfigur für die neue Weltrettungsbewegung gibt, ist das ganze Anliegen mehr unglaubwürdig.

Auch Musiker haben in der Gesellschaft eine Stimme oder ist der Autor eine lebende Ausnahme als "Journalist". Es ging so glaube ich zu wissen, um mehr als nur den äußeren Schein zu wahren. Da wir anscheinend in Deutschland keine Klimaprobleme zu erwarten haben, war diese Veranstaltung für den Autor ein Spaß oder doch nicht? Für mich kann ich sachlich feststellen, dass ich diese hysterischen Reaktionen bestimmter Leute nicht ganz verstehe. Mit einem gewissen Respekt und mit dem Nachdenken eines mündigen Bürgers sehe ich und höre ich Menschen zu, wie sie auf Probleme in der Welt aufmerksam machen. Für mich ist es unwichtig, ob dieser Mensch ein Deutscher, ein Inder oder ein Amerikaner ist. Mich interessiert auch nicht seine Berufsgruppe oder seine Herkunft, sondern was hat er mir zu sagen und welche Meinung vertritt er. Ich bin kein Politiker und gehöre keiner Partei an, dass ist gut so. Doch das was zurzeit auch in deutschen Landen, Land auf, Land ab, so läuft erfordert ganz einfach sich einzumischen und klar zu sagen, kehren wir doch erst mal vor unserer Tür, bevor wir mit Fingern auf Andere zeigen. Dass, was die Musiker gemacht haben finde ich Klasse und findet meinen Beifall!

Die meisten Musiker sind aus beruflicher Notwendigkeit Populisten, die sich nach der jeweils herrschenden Lehre der Mehrheits-Medienmeinung orientieren - und dementsprechend sind ihre politischen Aktionen wie diese (und schon viele Veranstaltungen vorher) peinlich und von naiver Plakativität geprägt. Einige der mir bekannten bekannteren Musiker wissen das selbst - andere glauben tatsächlich an die Sprüche, die sie da von sich geben. Genügend Zeit für eine fundierte Meinungsbildung und Information nimmt sich fast keiner der Star-Musiker.