03. Oktober 2007 Katrin Leonhardt ist eine Frau, nach der sich die Männer auf der Straße umdrehen. Sie ist groß und schlank, hat lange blonde Haare, grüne Augen; außerdem ist sie schlagfertig und intelligent. Die achtundzwanzigjährige Leiterin eines Schulhorts dürfte mithin kein Problem haben, einen Freund zu finden. Die Natur hat den Fortbestand der Menschheit gesichert, indem sie auch dieser jungen Frau die Sehnsucht nach Zweisamkeit in den genetischen Code gestrickt hat; Schicksal spielen dabei gemeinhin Zufälle und Hormone, als Kulisse dienen Hörsäle, Familienfeste oder der Arbeitsplatz.
Nicht so bei Katrin Leonhardt. Sie will selbst Regie führen beim Suchen und Finden der Liebe, weshalb sie tat, was inzwischen Millionen Deutsche tun: Sie meldete sich bei einer Partnerbörse im Internet an. Mit Foto, Selbstbeschreibung und ausgefülltem Fragebogen ging sie online und fand am nächsten Tag mehr als sechzig Anfragen von Männern vor, die sich mit ihr treffen wollten. Nun hatte Katrin Leonhardt die Wahl und behielt die Kontrolle, was ihr wichtig ist. Im Internet, so kalkuliert sie, kann man mit höherer Frequenz und geringerem Risiko suchen.
Beschleunigter Liebesreigen
Während Frauen bis vor einigen Jahrzehnten in ihrem Leben - hoch gegriffen - vielleicht fünf oder sechs denkbare Heiratskandidaten trafen, aber eigentlich schon beim Vierten abwägen mussten, ob sie sich ein neuerliches Nein alters- und vermögensmäßig überhaupt noch leisten konnten, hat der Liebesreigen im digitalen Zeitalter eine beispiellose Beschleunigung und Vervielfältigung erfahren. Die Sehnsuchtsmaschinen sind schneller, als Amors Pfeile je fliegen können. Nur ein paar Sekunden braucht der Computer, um den Suchenden eine Fülle an Partnervorschlägen zu machen: Werther würde heute nicht Selbstmord begehen, er würde im Internet nach einer anderen Frau suchen, sagt deshalb die israelische Soziologin Eva Illouz über die Paarbeziehungen im Zeitalter des Internet.
In Deutschland leben gegenwärtig sechzehn Millionen Singles; fast die Hälfte davon ist bei einer Online-Dating-Börse registriert, Männer gleichermaßen wie Frauen. Einen Partner mit Mail und Maus zu finden ist heute so selbstverständlich, wie den Frühlingsquark in kleinen Portionen zu kaufen statt in der Familienpackung - das zumindest sagt Henning Wiechers, der professionell Singlebörsen im Internet vergleicht.
Digitale Kompetenz
Wer weiland Kontaktanzeigen schaltete, musste das Vorurteil fürchten, beim herkömmlichen Anbandeln glücklos geblieben zu sein, weshalb Paare, die sich auf diesem Wege fanden, oft die Legende einer zufälligen Begegnung strickten. Die digitale Annonce, die freilich keinen anderen Zweck erfüllt als ihre analoge Schwester, befördert hingegen ein anderes Bild: Denjenigen, der sich im Internet auf Liebessuche macht, umweht die Aura des digital kompetenten Zeitgenossen, der jung ist, hart arbeitet, viel verdient und deshalb für die beschwerliche Suche nach Frau oder Herrn Richtig keine Zeit hat.
Nicht zuletzt, weil der organisierten Partnersuche im Netz nichts Delikates anhaftet, ist der digitale Liebesmarkt heute die umsatzstärkste Internetbranche. Im vergangenen Jahr überschritt das deutsche Online-Dating-Geschäft erstmals die Hundert-Millionen-Euro-Grenze und machte vierzig Prozent mehr Umsatz als im Jahr davor. Die recherche sentimentale wächst dynamischer als jeder andere Internetbereich. Aber warum? Allein der Gene und Hormone wegen? Weil, wie Loriot lakonisch anmerkt, Männer und Frauen einfach nicht zusammenpassen? Oder, wie es der Soziologe Niklas Luhmann formuliert, Liebe nicht nur eine Anomalie ist, sondern ganz normale Unwahrscheinlichkeit? Auf der schlichten Hoffnung, dass die Unwahrscheinlichkeit etwas wahrscheinlicher werde, der Zufall sich zum Kalkül beugen ließe, basiert das Geschäftmodell der Online-Börsen, womit sie Abermillionen Websites füllen.
Der Kavalier zahlt aufs Konto
Seit je freilich spielten die Medien bei der Suche nach dem anderen eine prägende Rolle. Ob Lauffeuer, Flaschenpost, Schreibmaschine oder Zeitung - das Spiel von Nähe und Distanz wurde zunehmend raffinierter. Jetzt kann sich der sehnsüchtige Single ins Cyberspace einschalten und das Angebot der Paarbörsen abklappern. Das Erstellen eines Profils und das Stöbern nach etwas Passendem ist meist kostenlos. Erst wer Kontakt aufnehmen will, wird zur Kasse gebeten. Der Kavalier, der einst an der Bar einen Drink spendierte, zahlt heute auf ein anonymes Konto ein.
Ohne System geht die Datenbanksuche nach dem Richtigen freilich nicht, und auch die Blessuren bleiben nicht aus. Um sie möglichst zu verhindern, lassen die Liebe-Diener sich einiges einfallen, etwa die ausgetüftelten Fragebogen, über die alle großen Partnerbörsen behaupten, dass sie von Wissenschaftlern nach neuesten Erkenntnissen der Paarpsychologie erarbeitet seien.
Eine Stunde Seelen-Scanning
Das Beantworten der vielen Multiple-Choice-Fragen, die verhaltenstheoretische Ansätze und psychoanalytische Theorien aufgreifen, kann bis zu einer Stunde dauern. Werthaltungen und Verhaltensmerkmale kommen bei dem Seelen-Scanning ebenso zur Sprache wie Haustiere, Bildungsgrad, die bevorzugte Raumtemperatur, ob man an das Gute im Menschen glaubt und wer das Geld vom Automaten holen soll. Verschlüsselte Frageketten und abstrakte Bildassoziationen, die es zu interpretieren gilt, sowie Traumdeutungen, die zu liefern sind, sollen den Fremden möglichst bekannt machen: Je größer und unübersichtlicher das Kollektiv, die Welt, je anonymer und partikulkarisierter der Einzelne, umso mehr bedarf es Techniken der Sichtbarmachung des Anderen, schreibt Marco Ries in dem soeben erschienenen und von ihm mitherausgegebenen Buch dating.21 zum Forschungsstand der Liebesorganisation.
Nach der Beantwortung des Fragenkatalogs erhält der Suchende, der sich irgendwo im Zwischenreich von Autonomie und Isolation aufhält, eine seitenlange Analyse seiner Persönlichkeit samt einer Liste all jener Kandidaten, mit denen er die meisten Matchingpunkte teilt. Matchingpunkte - so heißt die Währung der Internetliebe. Je höher die prozentuale Übereinstimmung ist, desto größer die Aussicht auf eine harmonische Beziehung. So heißt es. Die Agenturen arbeiten mit der Ähnlichkeitshypothese, die auf der alten Weisheit basiert: Gleich und Gleich gesellt sich gern. Vierundfünfzig Matchingpunkte bedeuten nach dieser Liebesglücksformel gute Übereinstimmung, bei siebzig sollte man sich unbedingt kontaktieren.
Ewige Liebe bis zum Friedhof
Maya, eine fünfunddreißig Jahre alte Schriftstellerin aus Leipzig, die ihren richtigen Namen nicht nennen möchte, meldete sich im November 2003 bei einer Partnerbörse an. Die geschiedene Mutter wollte es noch einmal wissen. Was dann geschah, schildert sie, glich einer Achterbahnfahrt. Hunderte Stunden saß sie vor dem Bildschirm, zahllose Blind-Dates ging sie ein; dabei zerfiel ihre Theorie von der größeren emotionalen Belastbarkeit zu Staub. Da fragte sie einer im ersten Telefonat nach Kleidergröße und Brustumfang; ein Zweiter jagte sie für eine - reale - Verabredung durch halb London, um sie danach kommentarlos am Computer zu löschen; ein Dritter lud sie ohne Ansicht der Person ein, mit ihm innerhalb von zwei Wochen nach Südamerika auszuwandern; ein Vierter versprach nach wenigen Wochen Romanze ewige Liebe und zeigte ihr den Friedhof, wo er mit ihr begraben sein wollte - um ein paar Tage später eine bedauernde Absage per E-Mail zu schicken, er habe für eine Beziehung zu viel zu tun.
Der aus Hierarchien und Traditionen entlassene Mensch, so viel scheint klar, sieht sich genötigt, seine sozialen Kontakte allein und in hoher Eigenleistung zu organisieren. Dabei vermischen sich bisweilen der Wunsch nach Unverbindlichkeit und Unabhängigkeit und die Sehnsucht nach Nähe und Exklusivität aufs seltsamste.
Der Banker und die Heilgymnastin
Die Rechner der Paarbörsen sind so programmiert, dass ein optimales Matching in einigen Testbereichen ähnliche Antworten erfordert. In anderen Bereichen hingegen - vor allem in den Konfliktfeldern Dominanz/Unterordnung, Fürsorge/Autarkie - belohnen die Rechner unterschiedliche Werte. Ein dominanter Banker aus Frankfurt, so die Vermutung der Psychologen, kommt mit einer harmoniefähigen Heilgymnastin aus Heidelberg eher zurecht als mit der meinungsfreudigen Intellektuellen. Der Computer liefert zur Liste der potentiellen Kandidaten deren Charakterprofile gleich mit, versehen mit einer Einschätzung, in welchen Bereichen die Harmonie groß ist und wo Konflikte programmiert sind: Ihr gelingt es weniger gut, mit Problemen umzugehen. In einer Beziehung müssten Sie verstärkt daran arbeiten, empfiehlt der Computer. Bunte Balkendiagramme informieren über die Kompatibilität weiterer Wesensmerkmale: Ist ihre positive Grundeinstellung so überdurchschnittlich wie seine? Stimmt das Aktivitätsbedürfnis überein? Ihr rationaler Sachverstand ermöglicht es Ihnen, Menschen und Vorgänge meist spontan richtig einzuschätzen. Aber Sie neigen dazu, Ihre Gefühle vollkommen auszuklammern.
Die Liebe, auch wenn sie der medialen Dekonstruktion unserer Tage unterzogen wird, bleibt eine komplizierte Angelegenheit. Der Computer mag eine Vorauswahl treffen, verlieben aber muss sich immer noch jeder selbst. Hinzu kommt, dass die Installation des virtuellen Raums jenes Reservoir nur noch vergrößert, in dem sich Erwartungen, Wünsche und Begierden stauen. Schon als der junge Charles Baudelaire seiner Angebeteten - der Muse seiner Fleurs du Mal, der er lange Zeit nur Briefe und Gedichte geschrieben hatte - endlich begegnete, kehrte sich dies vermeintliche Glück zur Enttäuschung seines Lebens um: Sie sei eine Gottheit gewesen, schreibt der Dichter, so bequem und schön, so unantastbar - jetzt bist Du eine Frau.
Jeder vierte wird fündig
Immerhin, einer Zürcher Studie aus dem Jahr 2002 zufolge findet jeder vierte im Netz Suchende aller Sublimierung zum Trotz innerhalb von drei Jahren einen Partner. Ein Zeichen also für den neuzeitlichen Pragmatismus? Das Ende des klassischen Flirts und erotischen Zufallstreffers? Jedenfalls stellen die Gesetzmäßigkeiten der digitalen Welt den Prozess des Kennenlernens auf den Kopf: Da klopft man sofort am Computer das unbekannte Gegenüber auf Stärken und Schwächen ab; überprüft dessen Angaben, soweit möglich, bei Google auf ihre Richtigkeit; kopiert gelungene Formulierungen auch mal in E-Mails an andere Kandidaten - man hat stets mehrere Eisen im Feuer. Da tauschen Menschen größte Intimitäten aus, noch bevor sie sich je gesehen haben. Das ist spannend, findet Katrin Leonhardt.
Partout nichts soll mehr dem Zufall überlassen sein, keine amour fou, nirgends. Neben den großen Agenturen hat längst jede gesellschaftliche Kleinstgruppierung ihre eigene Partnerbörse im Netz. Da gibt es Rubens.de für Dicke, Kathtreff.org für Katholiken, Landflirt.de für Bauern, Grapedates.com für Weinkenner-Singles. Religiöse Schwule haben ihre Online-Vermittlung ebenso wie Alleinerziehende, Veganer, Hippies, Fernfahrer, ältere Menschen, jüdische Singles, Verheiratete auf der Suche nach einem Seitensprung verabreden sich bei meet2cheat.de, ja, sogar jene, die ihren Partner nach der passenden Blutgruppe wählen, haben ihre eigene Flirt-Homepage. Auf der Website dontdatehimgirl.com werden indes Frauen vor bestimmten netzaktiven Männern gewarnt.
Gegenstand zahlreicher Forschungprojekte
Was in den neunziger Jahren noch als exotisches Randphänomen galt, als man glaubte, im Internet flüchteten sich Sozialphobiker und Kontaktgestörte in virtuelle Scheinbeziehungen, das ist heute alltäglich und Gegenstand zahlreicher Forschungprojekte. So untersucht die Universität Bamberg das Beuteschema bei partnersuchenden Männern und Frauen im Netz, und es gehört längst zur Routine von Eheberatern und Familientherapeuten, im Erstgespräch nach Internetgewohnheiten zu fragen. Die Kunst hat den virtuellen Liebesmarkt ohnehin erobert, mit so spektakulären Performances wie Looking for a Husband with EU Passport der Serbin Tanja Ostojic.
Die Soziologin Eva Illouz ist freilich überzeugt, dass das Internet die Einstellung von Männern und Frauen zur Liebe grundsätzlich verändert hat. Die Vielzahl an Möglichkeiten habe die Liebe zu einem rationalen Suchprozess gewendet, bei dem das Verhalten eines Partnersuchenden dem eines Konsumenten gleiche: Das virtuelle Gegenüber wird zu einem Produkt, man sucht nach dem besten. Bis man sich am Ende gar nicht mehr entscheiden kann, es könnte ja immer ein besseres Angebot warten.
Dinge unter Dinglichkeiten
Auch die klassische Kontaktanzeige hatte es allerdings in ihrer Anfangszeit schwer, ehe sie sich in den zwanziger Jahren als tägliches Element jeder Zeitung durchsetzte. Die erste dokumentierte Annonce veröffentlichte Helen Morrison 1727 im Manchester Weekly Journal - und löste damit einen Skandal aus; man forderte ihre Einweisung in eine Irrenanstalt. Und noch in den fünfziger Jahren kritisierte Jürgen Habermas, dass beim Heiratsmarkt der Tageszeitungen die Subjekte als Masken (ihrer) selbst . . . in den Kreislauf der größten Börse einziehen und zu Dingen unter Dinglichkeiten gerinnen würden.
Doch nicht nur das Beispiel einer Nachbarin, die erzählt, wie sie über das Internet für ihre einsame Mutter, die in einer anderen Stadt lebt, einen Gefährten gefunden hat, spricht dafür, dass es durchaus Vorzüge haben kann, sich im virtuellen Raum anzunähern. In Gesprächen über Internetliebe fällt auf, wie viele Teilnehmer es gerade als Erleichterung empfinden, dass im Netz die persönliche Konfrontation zunächst entfällt. Anders als bei einer wirklichen Begegnung, wo akuter Handlungsbedarf besteht, kann man sich bei der Computerkommunikation Zeit lassen, Unsicherheiten überspielen; ja, manche behaupten sogar, mehr Offenheit sei möglich.
Man wird schnell deaktiviert
Man lernt sich von innen nach außen kennen, beschreibt die Pädagogin Katrin Leonhardt das Prozedere, das sich außerdem dadurch auszeichnet, dass es verschiedene Medien und Stufen durchläuft, die jedes Mal aufs Neue einen Wendepunkt bedeuten: Auf den Austausch von E-Mails folgt das Chatten in Echtzeit, dann wird telefoniert, es werden SMS und Fotos geschickt, schließlich folgt die erste Begegnung. Gibt der andere seine E-Mail-Adresse preis? Hat man sich auch am Telefon etwas zu sagen? Wie klingt seine Stimme? Gefällt mir ihr Lachen, wenn ich sie treffe? Ein misslungener Wechsel des Mediums gefährdet oder beendet nicht selten die Beziehung. Dann wird man deaktiviert - also vom Computer gelöscht, wie es Maya und auch Katrin Leonhardt schon einige Male widerfuhr; oft noch am selben Abend, an dem man miteinander telefoniert oder sich getroffen hat.
Die seelischen Schattenseiten der Liebes-Chats sind also nicht zu unterschätzen. In dem Maße, in dem sich der Liebesreigen beschleunigt hat, ist er auch anfällig für Störungen aller Art geworden. Dieses ewige Sichfinden und Wiederverlieren ist im Internet nur noch rasanter geworden, was einen auch erkennen lässt, wie zerbrechlich die sozialen Gefüge in Wahrheit doch sind - und wie viel Mühe das alles kostet. Denn wie dynamisch und agil sich die Persönlichkeitsprofile und Ich-über-mich-Seiten der Suchenden auch anhören, spricht daraus letztlich Mangel und Bedürftigkeit.
Die unangenehmsten Erscheinungen
Hinzu kommt, dass die Veröffentlichung privater Informationen vor einem potentiellen Milliardenpublikum stets die Gefahr birgt, im Fall von Konflikten oder Trennungen missbraucht zu werden. Selbst in Scheidungsverfahren wurden bereits Online-Tagebücher gegen die andere Partei ins Feld geführt. Auch begegnet man im Netz den unangenehmsten Erscheinungen: multiplen Identitäten, gefälschten Fotos, symbolisch aufgeladenen Tarnnamen, nicht selten wird das Internet als moderner Pranger genutzt. Und manch einer sucht im Netz nach einem Partner, nicht für die Liebe, sondern, im Kleistschen Sinne, für den gemeinsamen Tod.
So sehr deutsche Partnerbörsen sich in ihrem wirtschaftlichen Erfolg sonnen, könnte es doch bald ein Ende haben mit der Euphorie. In Amerika, wo man Europa bei der digitalen Partnersuche einige Jahre voraus ist, sank im Jahr 2005 erstmals die Zahl der Nutzer. Auch hierzulande liegt der Verdacht nah, dass alle, die für Internetdating in Frage kommen, schon online sind. Und wenn der Chat-Flirt erst einmal den Glanz und die Aura des Neuen verloren hat, wird auch sichtbar, was wir mit der Substituierung wirklicher Kommunikation durch die virtuelle opfern: Die persönliche Begegnung wird zum knappen Gut.
Text: F.A.Z., 29.09.2007, Nr. 227 / Seite Z1
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