Airbus-Absturz

Beide Flugschreiber vor den Komoren geortet

Ein Wrackteil von der abgestürzten Maschine

Ein Wrackteil von der abgestürzten Maschine

05. Juli 2009 Knapp eine Woche nach dem Absturz einer jemenitischen Passagiermaschine vor den Komoren sind die beiden Flugschreiber im Indischen Ozean geortet worden. Die Ermittler hätten Signale der zwei Black Boxes empfangen, teilte die französische Luftfahrtermittlungsbehörde BEA am Sonntag mit. Die französische und die jemenitische Marine setzten derweil ihre Suche nach den Geräten fort.

Angaben der französischen Flugunfallermittler in Le Bourget zufolge war jedoch zunächst unklar, ob die Sendegeräte noch an Flugdatenschreiber und Stimmenrekorder angebracht sind. Theoretisch können sie bei einem Absturz abgerissen werden. Von der Bergung der Flugschreiber erhoffen sich die Flugunfallermittler Hinweise auf die Ursache der Katastrophe. Bislang ist völlig unklar, warum der Airbus der jemenitischen Fluggesellschaft Yemenia in der Nacht zum Dienstag ins Meer stürzte. 152 Menschen kamen vermutlich bei dem Unglück ums Leben. Lediglich eine Zwölfjährige wurde lebend geborgen.

Text: AFP
Bildmaterial: dpa

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