
Bushido verherrlicht Gewalt und benutzt die Sprache derer, die auf der Strasse die Gewalt sind.
Genau wi alle anderen die an ihm verdienen, interessiert ihn einzig und allein das man genau damit Geld verdienen kann.
Das dies funktioniert zeigt die mitlerweile erschreckend angestiegene Gewaltverherrlichung bei Computerspielen.
Der Industrie sind morlaische Kriteriel egal. Bei denen zhlt einzig und allein was sich verkaufen lässt.
Mitunter unterstelle ich Menschen wie Bushido und manchem Industrieunternehmen das sich an solchen Gewaltverherrlichungen und am Moralverfall bereichern, das sie die Gesellschaft negativ beeinflussen.
Man weiss gut, das viele Mitläufer irgendwann die Kehrtwendung in ein "normales" und menschliches Leben nicht mehr schaffen.
Ich frage mich warum der Jugendschutz nicht längst eingeschritten ist.
Auch bei Gewaltspielen, scheint man gekaufter Meinungen.

Vorausgesetzt, Adorno behält Recht, so frage ich umgekehrt: gibt es ein falsches Leben im richtigen?
Nur dann könnte Anis uns glaubhaft machen können, dass sein Leben als "Bushido" nicht seinem wahren Denken entspricht.
Nur dann könnte er das als "Bushido" verdiente Geld mit in seine "richtige" Existenz nehmen.
Nur dann müsste nicht Schizophrenie diagnostiziert werden.
Wenn aber Anis Werte vertritt, die "Bushido" nicht bereit ist zu verteidigen, so kann ich mir dies nur so erklären, dass Anis ein rückgratloses, unselbstständiges, verängstigtes Muttersöhnchen ist, das in seiner Parallelexistenz seinen idealen Machofreund gefunden hat, der, da nicht real existent, im Namen der Kunst Beleidigungen am Fließband im rechtfreien Raum (immer schön allgemein bleiben, niemanden direkt angreifen) produzieren kann.
Wie aber kann Anis dann sein Leben mit seinen Werten begreifen, wenn er diese des Geldes wegen in seiner - zweifelsohne bewußt erlebten - zweiten Existenz gänzlich ignoriert. So scheint es nicht sein richtiges Leben zu sein, sondern wiederum ein falsches.
Gibt es dann ein falsches Leben im falschen? Ich befürchte, ja.