“Was soll ich mir hier auf die Schulter klopfen?“: Hans-Georg Weiss

Hochbegabung

„Intelligenz juckt nicht wie ein Hühnerauge“

Hans-Georg Weiss besitzt einen IQ von über 130. Erst im Alter von 69 Jahren bemerkte man seine hohe Intelligenz. Im Interview mit der F.A.Z. spricht der heute 86-Jährige über Anerkennung, das Alter und Fehler in Kreuzworträtseln.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. April 2007 14:39

Verschiedene Arten von intelligenz

robert vermeulen (Roberter)

Meiner Meinung nach ist ein Komponent von Intelligenz das Vermögen ein neues Problem oder neue Frage lösen zu können, oder ein neues Konzept zu definieren können.
Vokablular ist da eine relative Nebengeschichte. Natürlich braucht man zu verstehen was gesagt / geschrieben wird, aber viel eher noch was das unterliegende Problem ist.
Ich sehe das auch bei meine Kinder: die älteste kann das viel besser als der jüngste, obwohl er z.B. viele schwierige Namen von Dinsoaurier nennen kann, und viel besser zeichnen kann.
Ist Sie dafür intelligenter? Im rationellen Sinn schon, aber im künstlicher Sinn eben nicht.

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17. April 2007 09:26

Wortschatz = Intelligenz? Oder doch eher andersrum?

Daniel Bleher (DBleher)

Wäre die Frage was ist Ursache und Wirkung. Ich denke das Hochbegabung eher die Ursache für einen größeren Wortschatz ist.

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14. April 2007 08:38

Wortschatz Grundlage der Intelligenz

Franz Müller (Franzy)

Am Beispiel Herrn Weiss' finde ich wieder bestätigt, was sich bei mir als Überzeugung immer deutlicher herauskristallisiert: Der Wortschatz ist das Fundament der Intelligenz.

Je umfangreicher der Wortschatz, desto ausgeprägter die Intelligenz, nicht wahr?

Die Fähigkeit hingegen, in einer bestimmten Zeitspanne einen möglicht hohen über die Lippen gehenden Wortfluss zu erzeugen (Schnell- und Vielschwätzer), sagt meiner Ansicht nach über Intelligenz nicht viel aus.

In meiner Firma gibt es einzelne, die beherrschen den Kantinentreff nach Belieben. Alle Augen sind auf sie gerichtet, während sie ihre Geschichten zum Besten geben. Sind das die wirklich Intelligenten?

Intelligente können mit einem knapp formulierten Satz mehr aussagen als weniger Begabte mit einem Schwall an Wörtern.

Aber stimmt die These auch wirklich? Das bedeutete ja, dass sich Intelligenz in dem Maße, in dem der Wortschatz zunähme, ausbauen ließe; dass sich Begabung ebenso entwickeln ließe und man von weniger Begabten eher von Noch-Unterentwickelten sprechen müsste.

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