
jetzt schon Kamera. Es ist ein Unterschied, ob der Mensch gescannt oder anschließend noch fotografiert werden kann, sozusagen ein Beweismittel liefert. Aber das steht nach dem EU-Parlament noch in den Sternen, ob die Geräte zugelassen werden. Mit anderen Worten, die Testverfahren in London, Zürich etc. sind über das Parlament nicht genehmigungspflichtig. Also auf welchen großen Protest stoßen wir Bürger? Nur: Elektrosmog erzeugte noch vor Jahren kranke Menschen, was zur Folge hatte, daß der mündige Bürger aus der Nähe von Hochspannungsleitungsanlagen wegzog. Strahlungen von den Galaxien sorgten für die Produktion von (hochwertiger???) Bio-Ware, da laut eines Professors die kosmischen Strahlen....und, und, und der Bürger ist seiner Ohnmacht verfallen. Ein prima Geschäft für die Ungläubigen. Wenn nun ein Gescannter durch die Prozedur zu Schaden kommt, wer muss das nachweisen: Der Gescannte? Wer haftet für den Vorfall: der Staat?, der Flughafen? oder der Betreiber der Scanner? Logischerweise wird kein Flughafen einen Scanner kaufen, sondern mieten, was am kostengünstigsten sein wird (Neuheit, Ausfall, Risiko, techn. Störungen etc.) Das ist parlamentarische Demokratie: Wir wollten ja nicht, aber die Anderen....

Eine eigenartige Entwicklung: Anstatt endlich einmal an die Ursachen der Sicherheitsprobleme zu gehen, nämlich die theokratischen Gewalttaten von Anhängern des mohammedanischen Kultes, die gegen die Freiheit und Existenz der westlichen Welt gerichtet sind und als solche in den Kontext des seit nunmehr 1400 Jahren tobenden Abwehrkampfes des christlichen Abendlandes gegen den mohammedanischen Kult und seine „politischen“ Gebilde gehören, perfektioniert man immer weiter die Überwachung und Kontrolle aller Bürger; was die Freiheit aller Bürger einschränkt und doch keinen Schutz gegen die Attacken der religiösen Eiferer bieten kann – denn nach den schädlichen Attacken von London konnte man die Übeltäter zwar identifizieren, aber dies nützt bei Selbstmordattentätern eben nichts. Anstatt riesige Summen für solche Überwachungs- und Kontrolltechnologien und Anlagen aufzuwenden sollte man viel eher jene feindseligen Elemente entfernen.

was hat Selbstbestimmung (Saunagang) mit Fremdbestimmung (verordnete Leibesvisitation für jeden) zu tun? Wissen Sie, was ein begründeter Anfangsverdacht ist? Besteht der z.B. bei jedem Kleinkind, für welches man ein Trinkfläschchen mit an Bord nehmen möchte? Die Taliban halten sich im übrigen in Afghanistan auf und bringen dort leider u.a. deutsche Soldaten in einem hinterhältigen Partisanenkrieg um, wobei sie auch skrupellos Opfer in der Zivilbevölkerung in Kauf nimmt. Da bringen sie einiges durcheinander. Aber so geht es den Sicherheitsfanatikern: in ihrer irrationalen Angst sehen diese sich permanent von lauter Selbstmordattentätern umringt. Da bleibt man am besten zu Hause und zieht die Bettdecke ganz fest über den Kopf. Gute Nacht! Letzte Frage: Wäre es nicht besser und weitaus zielführender, Hassprediger und ihre Kumpane, sofort auszuweisen, sprich das Übel bei der/einer Wurzel zu packen?

was hat dei Diskretion einer Sauna mit einem generellen Sicherheitsproblem zu tun? Was hat das Recht Prominenter auf ihr Bild mit eben diesem zu tun? Glauben sie, dass Vogel Strauss Politik ( ignorieren ) die Taliban friedlich macht? Glauben sie an den mündigen Bürger( auch nur irgendwann mal )? Ist Sicherheit nicht womöglich MINDESTENS eine Teilbedingung der von mir SEHR hoch geschätzten ( aber niemals grenzenlosen ) Freiheit?

Informationelle Selbstbestimmung bedeutet, daß man selbst entscheidet, was mit den eigenen Daten/Bildern etc. geschieht. Wie bekleidet man durchs Leben geht, sollte jedem Staatsbürger selbst überlassen sein. Ein Saunagang legitimiert den Saunabetreiber nicht, die Besucher ablichten zu lassen, oder ist das Ihr Rechtsverständnis? Wenn sich Prominente freiwillig ablichten lassen, um in der YP im Gespräch zu sein, ist das ihre Sache. Pressefreiheit legitimiert aber nicht das Eindringen von Paparazzi in die Privatsphäre. Denken Sie zuletzt bitte daran, daß der Terrorismus weitaus mehr durch die Reaktionen auf ihn als durch seine Anschläge wirkt. Bin Laden und Co. reiben sich die Hände, wie nicht-reflektierende Menschen mit der dümmlichen (excusé) Aussage "ich habe nichts zu verbergen", sich selbst entmündigen und den Totalitaristen ausliefern. "Aufklärung ist das Entkommen des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit", sagt Kant. In dieser Hinsicht nimmt sich unsere Gesellschaft gerade und immer mehr selbst gefangen. Die Welt wird zwar nicht sicherer, aber immer unfreier - wie es Orwell und Huxley prognostizierten.

Permanent wird in diesem Land die Freiheit reduziert mit dem Argument, es sei Gefahr im Verzug. Und natürlich wäre sichergestellt, daß kein Mißbrauch mit den erhobenen Daten betrieben würde. Selbstverständlich wurde und wird exzessiv Mißbrauch betrieben. Aufgrund einer unerklärlichen Gesetzeslücke durften z.B. bis vor kurzem personenbezogene Daten gehandelt werden. Über diese verfügen nun gänzlich unbefugte Personen und Firmen. Und die Skandale bei der Telekom und in anderen Unternehmen beweisen auch das exakte Gegenteil. Immer wieder wird die vom Gesetzgeber geforderte informationelle Selbstbestimmung gravierend verletzt. Es ist eben ein erheblicher Unterschied, ob ich freiwillig jemandem meine Daten aushändige oder nicht. Lassen wir nur irgendwann - weit sind wir dank des strategischen Versagens der Union und des nicht zu überbietenden Opportunismus' der SPD nicht mehr - die Demokratiegegner der Linkspartei ans Ruder kommen: dann wird massiv Kapital aus den Daten geschlagen, jede Wette! Direkt zur Sache: Derartige Scanner dürfen nur eine Option sein, die als Alternative zu einer wesentlich begründeten (!!!) Leibesvisitation in Frage käme (s. Herr Peters). Übrigens: wir Bürger sind keine potentiellen Verbrecher.

Verklemmte Verfechter des "Schutzes der Perönlichkeit" varanstalten eine gewaltigen Wirbel um letztlich nix. Und dann gehn dieselben zum Frisör und schauen sich beim Frisör die Nakten in der Yellow Press an. Langsam "brauchen" wir mal nen richtig ernsten Zwischenfall an einem Flughafen, damit die Schreihälse und Aus-Mücken-Elefanten-Macher zwischen Wichtigem und Unwichtigem wieder unterscheiden lernen.

In Deutschland ersticken jedes Jahr 800 Menschen an Fischgräten, und 60 ertrinken in der Badewanne (Quelle: Schöner denken, wie man politisch unkorrekt ist von Josef Joffe et. al., S. 131) - daran hat man sich mittlerweile gewöhnt, das akzeptiert man als Lebensrisiko. Von daher finde ich den Sicherheitswahn auch übertrieben, der dazu führt, dass Freiheit zugunsten von angeblicher Sicherheit eingeschränkt wird. Aber ich stimme ihnen zu, dass ich einen solchen Körperscan für sinnvoller halte als das Abtasten, und mich persönlich auch weniger stören würde. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Empörung von den Menschen ausgeht (von Parlamentariern abgesehen, die empören sich im Auftrag der gefühlten Volksmeinung), die eigentlich gar nicht so häufig fliegen.

Für mich wird mit dem Nackt-Scanner eine Grenze überschritten. Völlig klar ist doch: Sobald Daten erhoben werden, werden diese früher oder später missbraucht. Wer ernsthaft anderes glaubt, ist naiv. Denken Sie nur an die Daten, die die Telekom weitergegeben hat, angeblich wegen einer Panne. Glauben Sie wirklich, dass es z.B. an südeuropäischen Flughäfen keine "Pannen" gibt? Dazu kommt, dass die meisten Flughäfen kameraüberwacht sind. Wer hindert denn die Kontrolleure daran, diese Bilder mit den Nacktscanbildern zu verknüpfen und im Internet zu veröffentlichen? Nennen Sie mich verkrampft, aber ich möchte das nicht. Die vermeintlich "Unverkrampften" möchte ich fragen: sagen Sie eigentlich Ihrem Nachbarn, wieviel Sie verdienen? Nein? Aber Sie haben kein Problem damit, dass irgendwer Nacktbilder von Ihnen speichert? Vielleicht sollten Sie dann einmal Ihr Wertesystem überdenken. Zuletzt: Mich hat noch nie jemand im Intimbereich durchsucht, und ich erinnere mich nicht, dass dies in großem Stil bei den Kontrollen gemacht würde. Davon abgesehen lassen sich jedenfalls Frauen vermutlich lieber von einer fremden Frau anfassen als von einer Horde Männer begaffen.

In meinem Bekanntenkreis, gibt es jemanden, in dessen Körper nach einem Unfall etliche Metallteile verbaut worden sind. Sein Einchecken ist jedes Mal ein Martyrium, weil es durch beständiges Fiepen des Metalldetektors grundsätzlich dazu führt, dass er sich letztendlich halbnackt amüsierten Gaffern aussetzen muss. Dreimal darf geraten werden, was dieser Mensch von solchen Scannern hält! Persönlich bevorzugte ich ein Scannen vor der üblichen Grabbelei allemal; von der Zeitersparnis einmal abgesehen. Warnen kann ich allerdings nur vor so leichtfertigen Behauptungen, dass der Terror ja eigentlich gar nicht so schlimm sei, es gäbe schließlich mehr Leute, die in der Badewanne ertränken als durch Terroranschläge umgekommen sind; denn ob diese Rechnung für z. B. New York 2001 oder Bagdad 2006 auch aufgeht, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.

Als relativ häufig Fliegender bin ich auch dafür, Sicherheitskontrollen auf das notwendigste zu beschränken und bestehende Vorschriften (wie die mit den Flüssigkeiten) regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls wieder abzuschaffen. Andererseits sollte es auch nicht zuwenig sein. Exakt die Leute, die sich jetzt über solche Scanner aufregen, werden beim nächsten Terroranschlag auf Flugzeuge mit hunderten oder tausenden Toten empört fragen, wie die Täter ihre Ausrüstung hineinschmuggeln konnten und die Verantwortung den zu laschen Sicherheitskontrollen zuschieben. Wir haben nunmal in dieser Dekade schon Dinge erleben müssen, die noch vor zehn Jahren auch in einem Spielfilm als sehr unrealistisch gegolten hätten. Wir hatten jetzt gerade mal 3 Jahre keinen größeren Anschlag mehr in der westlichen Welt, deswegen sorglos zu werden wäre ein Fehler. Was diese Scanner angeht, so sind sie wohl zuverlässiger als eine Kontrolle von Hand, und nebenbei auch angenehmer. Das Unbehagen, weil jemand die Bilder ansieht, ist verständlich. Es gibt doch heute schnelle Rechner und gute Mustererkennungssoftware. Wie wäre es, wenn die Bilder von Computern analysiert und nur im Zweifelsfall von einem Menschen angesehen würden?

Wenn zur Zeit die Stimmen für eine Selbstbestimmung so laut werden, sollte man dem auch Rechnung tragen: allen, die Probleme mit dem Scannen haben, sollte nicht nur die Möglichkeit des analogen Abgrabbelns gegeben werden- nein ich möchte da noch einen Schritt weiterhgehen: wir sollten dann auch die Flugzeuge trennen: dann schauen wir einmal, welche Flugzeuggruppe zuerst entführt wird:)Die Entführung zu verhindern durch Auffinden von als Waffe zu benutzenden Gegenständen ist nämlich primäres Ziel. Und ich persönlich muss zugeben, dass mich das Scannen erstens nicht stört und zweitens beruhigt, denn keiner wird dann noch mit dem Teppichmesser zwischen den Pobacken in das Flugzeug kommen. Von der Zeitersparnis wollen wir doch gar nicht erst reden - oder ?? Wie unten bereits erwähnt, ist mir das Abgrabbeln und halbe Ausziehen auf dem Flughafen erheblich unangenehmer. Dazu ist es, was das Auffinden von Gegenständen angeht, ERHEBLICH unsicherer, was Tests der Bundespolizei immer wieder zeigen (nein: diese Daten werden NICHT veröffentlicht). Bei jeder Internetbestellung gibt ein Kunde erheblich mehr persönliche Daten an wildfremde Menschen ab als beim Scannen. Und DIE Daten werden nicht nur 'angeschaut' sondern auch lustig verkauft.

Sie übersehen bei Ihrem Beitrag leider einen kleine aber sehr wichtigen Punkt: Wer sich momentan nackt an entsprechenden Plätzen zeigt, macht das freiwillig und wird nicht dazu gezwungen. Bei dieser ganzen Sicherheitshysterie momentan wird wirklich nur mit irgendwelchen Annahmen argumentiert. Wieviele Anschläge gab es denn schon in Deutschland? Wie konnten die bisherigen Attentäter gefasst werden, BEVOR sie die Anschläge verüben, wenn uns doch viele so effektive Mittel zu dem Zeitpunkt noch fehlten?? Und immer wieder diese unsäglich platten Argumente wie: wer nichts zu verbergen hat und: solange damit nur ein Leben gerettet wird. Irgendwie merken manche hier nciht, das wir Stück für Stück unserer Freiheiten beraubt werden und in nich tmehr allzulanger zeit in einem kompletten Überwachungsstaat aufwachen, dann ist es aber leider zu spät.

Weit gefehlt. Das sind miserabel bezahlte Mitarbeiter von Privatfirmen, die in Schnellkursen ausgebildet werden. Ist ja auch kein Wunder, da der preisgünstigste Bewerber um den Auftrag den Zuschlag bekommt. Es gibt nur wenige Bereiche, in denen per Gesetz oder Verordnung Mindeststandards festgelegt sind. Flughafenkontrollen gehören nicht dazu.

"Manfred Weber, der innenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion sagte, ... der Fluggast müsse in jedem Fall die Wahl zwischen Ganzkörperscan und Abtasten erhalten. ... Weber wies darauf hin, dass die Scanner wohl vor allem dazu geeignet wären, Plastiksprengstoff zu erkennen, den die herkömmlichen Detektoren an Flughäfen nicht erfassen können." Was für eine Logik! Ist dieser Mensch des Denkens fähig oder will er uns für dumm verkaufen? Als wenn der Terrorist mit Plastiksprengstoff am Körper dann freiwillig das Nacktbild wird machen lassen. Es läuft dann aber wahrscheinlich wie immer: Wer nicht das Nacktbild machen lässt, wird besonders kritisch durchsucht, denn er macht sich ja verdächtig und scheint etwas zu verbergen zu haben. Der Terrorwahn in diesem Land und darüber hinaus nimmt immer wahnwitzigere Züge an. Wir sollten schnellstmöglich zurück zu den freiheitlichen Rechten, die unser Grundgesetz einmal vorgesehen hatte. Und ich muss Herrn Liedtke Recht geben: die Vorratsdatenspeicherung und andere Späßchen sind noch viel größere Gefahren als diese lustigen Nackt-Scanner. Komischerweise bleibt da allerdings der öffentliche Aufschrei aus, der uns hoffentlich wenigstens diese dämliche Innovation vom Leibe halten wird.

...fuehrt auf den Flughaefen zwei Abfertigungsschlangen ein. Die "analoge" mit abstasten, herkoemmlicher Ueberpruefung und langerer Wartezeit und die schnelle, moderne Strecke mit Ganzkoerperscan etc. und ueberlasst es den gestressten Reisenden zu entscheiden was sie wollen. Ich bin mir sicher die Eile siegt ueber das Schamgefuehl.

so hieß es im warmen Sommer an der oberen Isar. Nacktheit ist überall, vor allem in Form weit besserer Fotos als es die Scanner zu bieten haben. Sollen wir uns am Flugplatz lieber betatschen lassen an den intimsten Stellen mit vielleicht gierigen Fingern? Uns sollte jede Methode recht sein, die verhindert, daß unsere Gesundheit, ja unser Leben beim Flug aufs Spiel gesetzt wird durch raffiniert getarnte Terroristen.

schön daß,sie kein Problem haben. So äußert sich ein veritabler Untertan eines totalitären Systems! Ich pesönlich will nicht von irgendwelchen Apparatschiks inspiziert werden und werde daher den internationalen Flugverkehr konsequent meiden - schade für angeblich terrioristisch inreressante Ziele (wie Malle) für meine Familie und mich. Ich bin kein potentieller Terrorist im Gegensatz zu solchen Subjekten wie Herrn Schäuble, der nicht das mindeste Problem hat, mit international gesuchten Waffenschiebern Geschäfte zu machen. Notabene: ich bin allles andere als ein Linker - Gott bewahre! Noch was. viel gefährlicher als das Risiko ist die Illusion, dem Risko durch Orwellsche Methoden zu entgehen. Der Rest steht in der Tat bei Huxley-.

Was soll diese aufbrausende Hysterie? Was ist denn dann erst mit Irisbildern und anderen biometrischen Daten (siehe andere Kommentare...)? Dort lauern die Gefahren! Was müssen wir denn alles an persönlichen Daten für die Einreise in die USA angeben, nur weil die Angst vor der Welt haben (und das nicht von ungefähr)? Aber das ist ja egal. Wenn man ins gelobte Land will, nimmt man alles in Kauf, oder? Dabei kann man doch über solche "Bilder" eines Bodyscanners nur lachen: da empfindet sicherlich keine Sicherheitsfachkraft auch nur den Anflug von erotischen Gefühlen. Erotische Bilder gibts im Internet in besserer Qualität. Und all die vielen, die im Sommer nackt baden und / oder regelmäßig in die Sauna gehen, bekommen bei dieser Diskussion und solchen Bildern einen Lachkrampf! Übrigens: Nach Besichtigung von Gold- und Diamantenminen im südlichen Afrika muss man sich nicht selten völlig nackt einer körperlichen Visitation unterziehen, ohne dass die dortigen Kulturen dem moralischen oder informationellen Untergang nahe wären... Also hören Sie auf mit dieser aufgebauschten Entrüstung und freuen Sie sich über sicheres Fliegen!

Die Zahl der Opfer von Terrorismus weltweit außerhalb von Krisengebieten entspricht ungefähr der Menge Menschen, die jährlich an Bienenstichen sterben oder in Badewannen ertrinken. Wäre da nicht dringender Handlungsbedarf für sicherheitsbesorgte Politiker gegeben, vielleicht mit einer EU Verordnung, die einen Gesundheits- Sicherheits- und Eignungstest vor jedem Besteigen der Wanne für Millionen Bürger gesetzlich vorschreibt? Wie? Lächerlich, überzogen, unverhältnismäßig, Eingriff in innerste Lebenssphäre? Leider wird die tatsächliche Wirksamkeit und die Zweck-Mittel-Relation von Maßnahmen der Sicherheit so gut wie nicht überprüft, in Frage gestellt oder dargelegt. Es wird lediglich verordnet - und was einmal an Maßnahmen etabliert wurde bleibt meist unhinterfragt für immer bestehen. Das Netz zieht sich zu. Man kann sich nur wünschen, dass ein größeres Bewusstsein für das hohe Gut der persönlichen Freiheit und die Würde der Person in ihrem innersten Kern bei allen Menschen reift, um solche Auswüchse der Kontroll- und Datensammelwut dieser Tage um unserer Freiheit Willen auf ein gesundes Maß zu regulieren.

Unsere Zivilisation ist massiv auf dem Weg in "Sanft"- Faschismen, wie es von Huxley und Orwell hervorgesagt wurde. Irgendwelche Gestalten am Flughafen sehen Deinen Intimbereich, wer stellt sicher, daß es nicht in Deine BKA- Geheimakte kopiert wird? Ich bin außerdem seit längerem der Meinung, daß etliche der Kontrolleure eher als terrorverdächtig zu betrachten sind als 99,99 % der Passagiere.

Wie weiss ja nicht, wie es anderen Leuten geht, aber mich gei*en diese Bilder nicht auf. Und ich hätte auch kein Problem damit, mit dieser Bildqualität gescannt zu werden. Es gibt kein System, das nicht ausgetrickst werden kann (bin Diplom-Informatiker). Bis jetzt konnten mich noch keine Argumente überzeugen, meine Identität mit biometrischen Daten verknüpfen zu lassen. Andere biometrische Daten wie Fingerabdrücke oder Iris-Scan sind viel gefährlicher, weil die Entwicklung dahin geht, sie an anderen Stellen zur Identifikation zu verwenden. Allerdings gibt es keine absolute Sicherheit von Systemen (sonst könnte man nicht mehr arbeiten), also besteht eher die Gefahr, dass bei einem System aufgenommene biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Iris in ein völlig anderes System durch Sicherheitslücken wieder eingespeist werden, so dass die Illusion entstehen kann, dass ich persönlich anwesend oder identisch mit anwesenden Personen war. Ich warte auf die ersten Fälle, bei denen die gescannten Fingerabdrücke für andere Dinge als zum ursprünglichen Zweck verwendet werden.

.... Aufnahme von mir machen, als mich von einem Verrückten in der Luft umbringen zu lassen! Wir sollten in Deutschland langsam kapieren, daß das Allgemeinwohl über dem Einzelinteresse zu stehen hat.

Entwürdigend. Warum im Aufsatz mit Gänsefüßchen?

in den Flughafen zu kommen bis ins Flugzeug, wäre doch was für die Notgailen Typen die so nen Käse wollen. Hirnkrank.

mit erschrecken muss man immer wieder feststellen, wie sehr sich unsere Regierungen auf europäischer und nationaler Ebene vom Volk entfernen. Mittlerweile ensteht der Eindruck man müsse sich mehr vor den europäischen und deutschen Politikern schützen als vor möglichen terrorischten Anschlägen. Zunächst muss doch einmal festgestellt werden, dass ein terrorischter Anschlag ebenso gut in Zügen (siehe Madrid) oder in jeder U-Bahn auf jedem Marktplatz mit gleichem verheerenden Ausgang verübt werden kann. Solch eine Maßnahme überhaupt in Erwägung zu ziehen und zu testen zeigt wie wenig die Rechte und Anliegen der Bürger überhaupt noch in Betracht gezogen werden. Die Gefahr der Abwendung nicht nur von der Europäischen Union sondern vielmehr des gesamten demokratischen Systems wird immer größer. Wir müssen uns nicht wundern, wenn Parteien wie "Die Linke" im nächsten Bundestagswahlkampf die 20% Marke knacken. Auch wenn ich eigentlich für eine übergreifende Institution in Europa bin, so muss ich doch sagen, dass die Art und Weise, wie hier Gesetze für die Bürger gemacht werden nicht mehr vertretbar ist. Und welchen Einfluss haben wir noch auf die Politik, die unser Leben so stark beeinflusst?

Dann möchte ich von herrn Martin Schmidt einmal wissen, wie entwürdigend es für 'eine junge Frau oder ältere Menschen' ist, sich in der schwitzenden, statischen Warteschlange von fremden ebenso schwitzenden Menschen abgrabbeln zu lassen, besonders nachdem einige 100 andere abgegrabbelt wurden. Wie sich der Kontrolleur fühlt jeden Fluggast abzugrabbeln zu müssen- mit dem Wissen vielleicht gerade bei 'einer junge Frau oder einem älteren Menschen' etwas gut verstecktes übersehen zu haben...

als eine Person mit Waffe oder Sprengstoffgürtel als Reisenachbarn zu haben. Was stellen sich die Leute so an. Menschen sehen eben ohne Kleidung wie Menschen aus. Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, daß die Kontrollbeamten und Beamtinnen keine sexuelle Erregung verspüren, wenn sie sich Stunden, Tage und Monate Umrisse und Schemen menschlicher Körper ansehen. Ein durch Bomben oder herbeigeführten Absturz zerfetzter Körper läßt sich nicht mehr als ein Ganzes scannen. Warum genügt das den verklemmten Gegnern der Methode nicht, daß der/die Prüfer irgendwo im stillen Kämmerchen sitzen und niemals erfahren werden, wie der oder diejenige real aussieht, den sie gerade scannen, geschweige denn daß sie jemanden identifizieren könnten. Die können nur einen Knopf drücken und dann wird eben eine herkömmliche Leibesvisitation gemacht. Die Technik mit Wellen im THz Bereich bei vermutlich extrem niedriger Feldstärke braucht man nicht auf Gesundheitsgefährdung zu untersuchen, da es darüber genug Erkenntnisse gibt. Da wird z.B. jeder Schiffsgast oder Matrose mit der 10000 fachen Dosis durch die Radarantenne des Schiffes beaufschlagt die im selben Bereich abstrahlt. So ein Theater!

Wir sollten alle nackt reisen! Wer nichts zu verbergen hat...

Also dieser Eingriff in meine Persönlichkeitsrechte ist doch lächerlich verglichen mit Vorratsdatenspeicherung oder Pässen mit biometrischen Daten. Dabei werden nämlich meine Identität mit meinem Verhalten verknüpft. Bei den Scannern sitzen diejenigen, die die Bilder sehen in abgeschlossenen Räumen, damit sie die Personen eben nichtauch "real" sehen. Und wenn sie Spaß dran haben sollen sie dann ruhig über mich lästern. Und wer so große Probleme mit seinem Körper hat, dem sei einerseits gesagt, die meisten Proportionen erkennt man auch mit Klamotten (gerade im Sommer) und man sollte dann vielleicht seine Lebensweise oder -einstellung überdenken wen einem der eigene Körper so peinlich ist!