12. März 2008 An ihrem ersten Tag im All haben die Astronauten der Endeavour die Raumfähre der Nasa auf mögliche Schäden hin untersucht. Die Astronauten benutzten am Dienstag einen Laser, um die Tragflächen und die Nase des Shuttles zu überprüfen. Die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa wertet außerdem die zahlreichen Bilder aus, die beim Start gemacht wurden.
Damit soll überprüft werden, ob abgebrochene Teile der Isolierung des Tanks die Raumfähre beschädigt haben. Ein solcher Vorfall hatte 2003 zum Absturz der Raumfähre Columbia geführt. Dabei kamen alle sieben Astronauten ums Leben.
Nase der Raumschiffs betroffen?
Ersten Analysen zufolge löste sich beim jüngsten Start der Endeavour ein größeres Teil vom Treibstofftank, das die Raumfähre aber nicht traf. Zehn Sekunden nach dem Start könnte etwas die Nase der Raumfähre getroffen haben. Worum es sich dabei handelt, ist noch unklar. Weitere Untersuchungen seien notwendig, erklärte die Nasa.
Mit an Bord der Raumfähre sind die ersten Bauteile des japanischen Weltraumlabors Kibo und der zweiarmige Roboter Dextre aus Kanada, der für Wartungsarbeiten an Bord der Raumstation eingesetzt wird. Zur Montage der ersten Kibo-Teile sind insgesamt fünf Außenbordeinsätze geplant. Die Astronauten bleiben 16 Tage im All.
Text: FAZ.NET mit Material von AP
Bildmaterial: AP