
... sich nach seiner Facon lächerlich zu machen. Und da läßt Bohlen nix aus. Wer so blöde ist, mal eben 60.000 Euro im heimischen Safe für Juniors Autochen (!) herumliegen zu lassen, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

........auf Achtung und Würde. Dies ist eine sehr menschenverachtende Haltung, eine Person, wer auch immer, mit einem leblosen Hologramm zu vergleichen, einer Projektion ohne Leben, oder besser gesagt, mit programmiertem, künstlichem Leben!!
Da dies zwar schriftstellerisch interessant und fast philosophisch geschrieben wurde, allerdings ohne im geringstem fundamental das Recht zu haben, einem Menschen seiner Persönlichkeit und seiner Rechte zu berauben, hat Herr Staun seinen eigenen verwinkelten Gedanken ad absurdum geführt.
Es gilt immer und zu jeder Zeit: Hinter jeder MASKE steht ein MENSCH !

Nicht über Bohlen, nein über den wundere ich mich schon lange nicht mehr. Eher über mich selbst. Ich lese einen Artikel über einen Typen der mich eigentlich "nicht die Bohne" interessiert, rege mich über ihn auf und schreibe dann auch noch - und das ist wohl das allerletzte - einen Kommentar zu dem Artikel über diesen Typen der mich eigentlich "nicht die Bohne" interessiert.
Irgendwie muss die Vermarktungsstrategie von dem Typen besser sein als ich gedacht hatte. Meine Handlungen in den letzten 10 Minuten kann ich einfach nicht anders deuten!
Die Tatsache, dass die FAZ dem Kerl einen langen Artikel widmet auch nicht!
Danke für die Erkenntnis,
Matthias.

- oder?
Wie dem auch sei, er verdient sein Geld hart genug - und viele andere um ihn herum ebenso.
Was soll also die Häme?
Auch das Prekariat will auf diesem Gebiet - nicht allein in der Politik - bedient sein. Es ist in der Mehrheit und daher "demokratisch legitimiert".
Wie eine große Zahl anderer Unterhaltungs-"Künstler" müht sich Bohlen redlich, sich in diesem wahrlich harten Gewerbe über Wasser zu halten.
Hierbei Freunde zu gewinnen, dürfte kaum möglich sein.
Da geht es ihm wie all den anderen und auch den Arbeitstieren: Freunde, daß ist doch lächerlich. Bestenfalls lernt man ein paar Bekannte und sog. Geschäftsfreunde kennen und prahlt - durchaus wider besseres Wissen - mit dem Begriff Freundschaft.
Im Ergebnis jedenfalls hat Dieter Bohlen Erfolg. Er hat aus dem Überfall - der ja keineswegs der erste ist - für sich und seine Mitverdiener etwas gemacht.
Wenn es auch nicht das Beste gewesen sein mag.

Wer so herumdröhnt wie Bohlen, ich wohne in Tötensen, ich wohn in Tötensen, der fordert solche Aktivitäten wie den Überfall heraus. Bohlen ist nicht überall beliebt. Mehr braucht man dazu nicht zitieren.

Natürlich ist es merkwürdig, wenn Dieter Bohlen relativ schnell nach dem Überfall Interviews gibt. Die Unterstellung, er habe zuerst "Bild" und dann die Polizei angerufen, ist aber wohl völlig aus der Luft gegriffen - dafür gibt es nicht einen einzigen Anhaltspunkt, und ist es nicht ohnehin klar, dass jeder Journalist in Hamburg schnell von einem Überfall auf die Bohlen-Villa Wind bekommt, auch wenn der Geschädigte sie nicht anruft? Ist es wirklich so schlimm, wenn er dann seinen Geschäftspartnern fix ein Interview gibt? Und kann es nicht sein, dass Bild und RTL ihn auch ein klein wenig dazu gedrängt haben?
Die Sache ist vermutlich viel einfacher: Bohlen ist keine Simulation, Bohlen ist Bohlen, und das auch vor jeder Kamera dieser Welt. Und: Was kann er dafür, dass er überfallen wird? Was ist so schlimm daran, wenn ein erfolgreicher Musiker besonders im Interesse der Presse steht?

nicht aufregen: jedes land hat die nachrichten, die es verdient
- und manchmal auch via FAS ...
doubleyoukay

Ihr Artikel ist zwar ausgezeichnet geschrieben, aber offen gestanden ist die Bedeutung des Mannes diesen langen Artikel nicht wert. Leider wird Bohlen daraus den falschen Schluß ziehen und Sie helfen ihm dabei.

... was um alles in der Welt hat ein solcher Artikel über den sogenannten Poptitanen in der FAZ zu suchen?
Nix für ungut, aber darauf sollte man in einer Zeitung von Rang doch eigentlich verzichten können.

Herr Staun, diese Glosse hätten Sie leicht auch als Standard-Leserbrief mit 1000 Worten zusammenfassen können. Denn die Länge Ihres Beitrags macht den Inhalt nicht besser.
Es lohnt sich für eine Zeitung wie die FAZ nicht, sich mit derartigem Driss zu befassen. Herr Bohlen hätte Sie gewiß zusammen mit den anderen Blättchen angerufen, wenn es von einschlagender Wichtigkeit gewesen wäre.
So kann man nur sagen: "Oh si tacuisses philosophus mansisses."

Wenn ich die Überschrift "Nichts als die Wahrheit" lese,
merke ich doch deutlich den Seitenhieb auf Bohlen nach dem Motto, der Mann lügt notorisch.
Dies wird ja im Text dann auch ausführlich unterstrichen.
Leider sehe ich als Datum des Beitrags dann den 17.12. und nicht den 16.12., den wir jetzt schon haben - was natürlich auch nicht so sehr Vertrauen erweckt.
Und letztendlich ist der Text wohl skurriler als die Tatsache Dieter Bohlen, der nun mal anerkanntermassen nicht der allerehrenwerteste Charakter ist.
Aber wieviel ehrenwerter ist denn die Hypothese, dass der Mann ein komplettes Fake ist, gegenüber den kleinen und grossen einzelnen Lügen, die Dieter Bohlen bisher so auftischte?
Besser wäre es doch zu sagen: hier lügt Bohlen, hier lügt Bohlen, da hat er gelogen!
Und dann die einzelnen Punkte aufgeführt und belegt.
Aber statt dessen heisst es, der Mann ist ein kompletter Fake.
Jeder weiss, dass dem nicht so ist.
Besonders lustig ist diese Stelle: "In diesem Falle aber gibt es einen viel irritierenderen Verdacht: Womöglich gibt es bei Bohlen gar keinen Unterschied mehr zwischen Realität und Show, zwischen Person und Rolle. Womöglich guckt er, wenn er wirklich betroffen ist: genau so."
Vielleicht ist Bohlen Bohlen????

Hoch lebe Dieter B. Dreimal hoch.
So wie er ist, wurde er durch unsere Gesellschaft.
Frank Schöbel ist anders.

soviel Gewese um eine alternde Null zu machen. Aber er repräsentiert mit seinem grotesken Getue einen erschreckend hohen Anteil der Bevölkerung, die ihn in den Himmel heben und jede seiner Regungen begierig aufnehmen.
Der Begriff Holo wird seiner Surrealität schon einigermaßen gerecht aber besser wäre "hohlo",- eben genau so hohl und leer wie seine Anbeter.
Eine durch und durch dekadente Gesellschaftsschicht, die an der selbstverschuldeten Sinnlosigkeit ihres Daseins zu recht leidet. Auch diese hohlen Bohlen sind Deutschland und es steht nicht zuletzt aufgrund ihrer Existenz so schlecht um unser Land.
DIESEN Leuten geht es zu gut und sie sind zu blöd, zu merken, daß sie nur Spielzeug für solche Berufsclowns und Wichtigtuers sind.

Wie der Beitrag erkennen läßt, ist Wahrheit und gesuchter Medieneffekt bei Dieter Bohlenschon seit langem nicht mehr vonneinander zu trennen.
Nach meiner Ansicht ist alles allein auf die Reaktion der Medien und damit auf den Effekt bei den Bild- Lesern und nicht nur bei diesen ausgerichtet.
Es bleibt abzuwarten, welche Hintergründer der nun schon zweite spektakulär von der Preese behandelte "Überfall" wirklich hat.
H. Chr. R.