Heilbronner Gewalttrio

„Es ist kein Einzelfall“

In Heilbronn haben drei Jugendliche einen Rentner misshandelt. Sie waren stark alkoholisiert und der Polizei als gewalttätig bekannt. Die Stadt gilt als sicherste Großstadt Baden-Württembergs. Wie kommt es zu dieser unbeschreiblichen Verrohung? Von Rüdiger Soldt

Lesermeinungen zum Beitrag

11. Januar 2008 10:32

Lektüre

alexander heusel (ibnsaud)

Was die Kriminalität in den USA betrifft kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen:

"Freakonomics. Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen"
Goldmann Verlag

Darin wird unter anderem eine interessante Übersicht gegeben zum Thema Kriminalität in den USA und ihre Ursachen.

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11. Januar 2008 07:33

Verwahren, bis die Sozialisation gelungen ist.

Hartmut Schliefkowitz (Kapau2007)

Wehret den Anfängen!!!

An anderer Stelle las ich einen Leserkommentar eines Österreichers der da meinte, Bestrafung und dazu noch höhere Strafen seien nicht die Lösung, das könne man an Amerikas Situation ablesen. Die hätten gar die Todesstrafe und dennoch die höchste Jugendkriminalität der Welt.

Das ist leicht erklärbar: Amerika hat es versäumt den Anfängen zu wehren. Dort wurden die ersten Straftaten Jugendlicher auch heruntergespielt und Pädagogen haben sich als Lösungsfinder angeboten. Gelöst haben die gar nichts. Die Kriminalität organisierte sich. Jugendbanden, besonders in den sozialen Brennpunkten, den Gettos. Die Exekutive sah lange zu, zu lange weil sie glaubte die Gettos unter Kontrolle halten zu können und heute hagelt es nur noch Sanktionen. Eine ähnliche Entwicklung ist in Frankreich zu beobachten. Deutschland steht an der Schwelle. Wer jetzt das Thema weiter verniedlicht, stößt das Tor zur organisierten Jugendkriminalität endgültig weit auf und bewirkt, dass die kriminellen Jugendbanden und Einzeltäter sich als legitimen Bestandteil der Gesellschaft begreifen und am Ende hilft wirklich nur noch dumpfes Wegsperren und Ausweisen! Neue Strafen, neue Verwahranstalten müssen her. Sozialisierung ist die Devise!

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10. Januar 2008 23:19

Hat die Justiz endlich was gelernt?

Siegfried Bauer (Siggi40)

Dies erinnert mich an meine Chemnitzer Zeiten. Wenn ich von Vandalen angefallen wurde und mich verteidigte, wurde ich wegen Körperverletzung angeklagt und verurteilt !! Nicht einmal, mehrmals. Macht den Vandalen also keinen Vorwurf. So lange sie einen juristischen Freibrief dazu haben, verhalten sie sich doch korrekt.

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10. Januar 2008 18:38

Was soll man noch sagen...

Eckart Haerter (E.Haerter)

Es ist ja längst alles zum Thema gesagt. Es gibt die ewigen Verniedlicher, Beschöniger, die Verständnisvollen für die Täter (Tenor: "man muss den armen Gewalttätern helfen"), und es gibt diejenigen, die wollen, dass endlich Schluss gemacht wird mit dem Verharmlosen und der Gleichgültigkeit gegenüber den Exzessen jugendlicher Gewaltkrimineller. Es kommt jetzt darauf an, wer sich schliesslich durchsetzt. Ich selbst stehe Herrn Ministerpräsidenten Koch im allgemeinen sehr distanziert gegenüber. Dass er diese Debatte angestossen hat, war aber lange überfällig. Wenn Wahlkampf ist, umso besser. Es muss auch Schluss sein mit den verniedlichenden Vokabeln. Zum Beispiel haben die Medien nur zu gerne das von den Tätern benutzte, verschleiernde Wort "Abziehen" übernommen und damit das zutreffende deutsche Wort Raubüberfall ersetzt. Wer jetzt neue Gesetze fordert, schiebt eine Lösung nur wieder auf die lange Bank. Die vorhandenen Gesetze strikt anwenden und ausschöpfen. Das würde helfen. Null Toleranz gegenüber Gewaltkriminellen. Selbstverständlich brauchen auch diese eine intensive Schulung. Wenn sie Ausländer sind, muss man ihnen klarmachen, dass sie die Menschen tyrannisieren, auf deren Kosten sie leben. Im Wiederholungsfall - raus!

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10. Januar 2008 17:51

Einzelfall

Hans H Niller (Niller)

hoffentlich kommt bald der Tag, an dem eine 70-jährige Oma in der U-Bahn drei jugendliche Migranten mit Schlägerhintergrund vermöbelt

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