In so manchem Kiez scheint die Berliner Polizei überfordert

Randale in der Hauptstadt

Berlin außer Rand und Band

In den letzten Tagen häufen sich in Berlin Schlägereien und aggressive Übergriffe. Mit Berliner Protest-Randale, wie man sie vom 1. Mai kennt, hat das nichts zu tun. Die Vorfälle geschehen aus dem Alltag heraus. Erinnerungen an die Krawalle in Pariser Vorstädten werden wach. Von Christian Schwägerl

Lesermeinungen zum Beitrag

25. November 2006 12:32

@Johann Schnitzer

Marco Vogt (MarcoVogt)

Wissen Sie, warum sich Wowereit nicht für die Interessen des Wrangelkiezes einsetzt?

Er kommt aus Lichtenrade, da kennt man die Problematik nur vom Hörensagen.

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20. November 2006 13:09

Leider ändert sich nichts!

Christian Reichel (Druss)

So lange alle Menschen die die Hebel schalten ihre Schäfchen im trockenen haben wird sich nichts ändern. Der Kapitalismuss wird weiterhin die Welt fressen und der neid auf die reichen wird auch immer größer ... und die Kluft...

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19. November 2006 17:17

Na da haben wir ja wieder was...

Maik Bode (MaikBode)

Mein allsonntaegliches Schweifen durch die lustige Welt der Leserkommentare liess mich auf einen brisanten Artikel stossen, der wie kein anderes Thema die Ohnmacht der Deutschen reflektiert. Wir haben hier eine Situation in der Hauptstadt unseres Landes und es wird nichts weiter getan als die Welt mittels eines Populaervokabulars in "gut" und "schlecht" zu teilen. Hier fallen Worte wie "Integration", "Migrationshintergrund" und "Unterschicht". Es scheinen alle zu vergessen, dass es sich hier in erster Linie um einen tobenden Mob handelt, einen Versuch die demokratische Ordnung(sofern es diese in Deutschland noch in diesem Masse gibt) zu stoeren oder gar massiv zu untergraben. Meiner Meinung nach ist dies ein krimineller Akt, unabhaengig von den vielen phantasievollen Pseudoentschuldigungsversuchen der realitaetsfernen "Multikultiweltverbesserer" und muss somit mit voller Haerte durch die Staatsgewalt bekaempft werden. -Hier mein persoenlicher Dank an alle Einsatzkraefte, endlich mal keine Steuerzahler, die gegen den CASTOR demonstrieren, sondern wirkliche Kriminelle!-
Ich erinnere mich gerne an ein Deutschland, das Potenziale fuer eine geglueckte MULTIKULTI-Gesellschaft hatte, was aber durch starke Polarisierung und...

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19. November 2006 13:06

Hauptstadt Berlin

Johann Schnitzer (unsinn1)

Politiker sonnen sich in den Medien, erfreuen sich an Ihren Diäten, vergessen nur dabei ihre Arbeit.
Herr Wowereit, zeigt mehr interessen sich in den Medien zu sonnen, ohne das Übel der Probleme in Berlin anzupacken.
Das Übel der Diätenzunft hat sich mittlerweile auf gesamt Deutschland verbreitet. Nicht nur das Politik die Einwanderung seit 30 Jahren unkontrolliert geschehen läßt, zudem die Islamisten, garnicht willig sind.
Wir kommen nicht nur in England, Frankreich oder Holland zu einem Gefahrenherd, sondern gesamt Europa wird unter den EU Fuzzies Leiden.
Sobald sich Ghettos bilden, hat die Politk versagt.

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19. November 2006 12:58

@Jan De Graaf

Andreas Henke (AndreasHenke)

Ich bin froh, dass mit Herrn de Graaf jemand ausgesprochen hat, was imer klarer wird:

Eine Koexistenz einer grossen Anzahl Muslime in europäischen Ländern eskaliert zwangsläufig aufgrund deren Verhalten und es muss eine Lösung her, die die erzwungene Koexistenz beseitigt, bevor es zu mehr unkontrollierter Gewalt kommt.

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19. November 2006 12:39

@Andreas Baechtle

claus Frech (claus.frech)

Es ist einfach nur traurig. Sie haben offensichtlich nichts verstanden. Sie vergleichen Äpfel mit Birnen und gehen auf die angesprochene Problematik geflissentlich schon gar nicht an. Ihre verbalen Attaken auf die " Katholiken " fallen auf Sie selbst zurück. Hätten Sie auch den Mut so undifferenziert über die " Moslems " ihre Galle auszuschütten?. Oder bekämen Sie dann Angst um das eigene Leben ?

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18. November 2006 23:02

Fehlende Integration

Jan de Graaff (JDG123)

Meiner Meinung nach fehlt es diesen Menschen nicht an Integration durch den Staat sondern daran, dass sie sich nicht selber integrieren.
In erster Linie ist es nicht Aufgabe des Staates die Menschen zu integrieren, der Staat kann das naemlich gar nicht, sondern es ist die Aufgabe der Menschen dazu bereit zu sein und die moegliche Hilfe des Staates so anzunehmen, dass sie sich integriert fuehlen.
Ein zweiter Punkt ist, dass, aus meiner Erfahrung heraus, ausschliesslich Menschen muslimischer Herkunft, gar nicht integrieren wollen. Und zwar nicht weil sie sich nicht willkommen fuelen sondern sie einfach mit der westlichen Kultur nichts zu tun haben wollen. Und das spiegelt sich auch in ihrem Verhalten wieder, was natuerlich dazu fuerhrt, dass diese Menschen von dem Rest der Gesellschaft abgelehnt werden.
Eine politische Loesung gibt es fuer dieses Problem nicht. Es ist ein rein gesellschaftliches Problem, welches jedoch geloest werden muss, doch diese Loesung ist aus meiner Sicht, langfristig und entgueltig nicht gewaltfrei zu loesen. Was meiner Meinung nach groesstenteils von den Muslimen ausgeht, denn diese sind auf Grund ihrer religioesen Grundsaetze sehr gewaltbereit.

Jan

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18. November 2006 16:04

Clichy-sous-Überall!

Michael von Bluecher (Duke7)

75 Leser'kommentare' sprechen Bände!Mehrheitlich!
Der 'Pöbel' scheint den Nerv mancher Kommentatoren
getroffen zu haben. So läuft's nun mal in Systemen u.
Gesellschaften die der Masse ihrer Mitglieder keinerlei
Teilhabe mehr anzubieten haben.Perspektivisch.
Die üblichen Verdächtigen, sprich Verantwortlichen,
sind schnell ausgemacht. Die '68er. No-go-Areas für
Deutsche werden halluziniert + punktuell muß der aus
dem 'Bonker' auch noch herhalten. Krudes Gemisch
bei unübersichtlicher Gemengelage im 'Kiez'.

Dank der FAZ für den Artikel.Wie immer guter Journa-
lismus!

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18. November 2006 13:21

Unsere Politiker sind Quelle allen Übels.

norbert doerre (ndoerre)

Der Tenor dieser Diskussion befaßt sich fast durchgehend mit der Konfrontation der "Kulturen".
Im Dritten Reich wurde in Deutschland eine "Kultur" herangezüchtet, die alles andere als weltoffen war und aus Verblendung heraus dachte und handelte. Wir tun heute so, als seien wir dagegen immun. Nein, wir sind es nicht und alle anderen Menschen ebenfalls nicht. Der Prozess der permanenten Aufklärung ist umso langwieriger, je archaischer das System ist, welches das Denken und Handeln bestimmt hat. Wir dürfen die Fremden, die teilweise aus der Hölle zu uns gekommen sind, nicht dafür verantwortlich machen, sich bei uns am Leben im Fegefeuer erfreuen zu wollen. Dennoch sind die Zustände in vielen Großstädten als abscheulich und nicht tolerierbar zu bezeichnen. Die Schuld am Desaster tragen nicht die Zugewanderten oder die Einheimischen, sondern vorwiegend die sozialistischen Organisatoren der Zuwanderung. "Laßt uns mit den Deutschen nicht allein!", so ein Stoßgebet der Grünen. Von Bürgern zu fordern ist leicht, und noch leichter, sich selbst jovial aus dem selbst geschaffenen Elend zurückzuziehen, um sich mit dem Titel "Professor" zu schmücken.
Es ist dringend notwendig, eine gesetzliche Politikerhaftung einzuführen.

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18. November 2006 02:50

Fehlende Steuerung in der Einwanderungspolitik

Dirk Krueger (Benedikt25)

Die Ereignisse in berlin zeigen doch, dass ungesteuerte Zuwanderung nicht die Lösung unserer gesellschaftlichen Probleme bedeutet, sondern neue aufwirft.

Es ist an der Zeit, dass wir eine endlich eine adäquate Einwanderungspolitik betreiben und ähnlich wie andere, traditionelle Einwanderungsländer beginnen, Einwanderung zu steuern.

Es wäre erforderlich, dass

1. definiert wird, welche Qualifikation Einwanderer mitbringen müssen.
2. Kontingente für bestimmte Länder eingeführt werden. Parallelgesellschaften können nur entstehen, wenn eine Nationalität unter den Migranten dominiert wie z.B. heute die Türken.
3. bei der Heirat von Migranten in ihren Heimatländern der Lebensunterhalt bei Nachzug des Ehepartners nach Deutschland nicht die Sozialkassen belastet. Außerdem sollten aus dem Ausland nachziehende Angehörige bereits in ihrer Heimat einen verbindlichen Sprachkurs absolvieren müssen.
4. eine Aufenthaltserlaubnis im Falle einer Straftat sofort widerrufen wird. Ähnlich wie im Fall Mehmet sollte hier auch in Berlin verfahren werden. Wer kriminell wird, muß wissen, welche Konsequenzen er ggf. zu tragen hat. Nur konsequente Abschiebung kann hier noch etwas bewirken.

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18. November 2006 02:34

Kein Migrantenproblem

Dirk Krueger (Benedikt25)

Eine Sache wird bei den aktuellen Diskussionen zum Thema Zuwanderung meiner Meinung nach immer übersehen: Wir haben kein Ausländer- bzw. Migrantenproblem!

In Deutschland leben Millionen gut integrierter Ausländer, seien es Italiener, Griechen, Kroaten etc. Probleme treten hingegen bei der Integration von Muslimen, insbesondere Menschen türkischer Herkunft auf.

Von Vertretern der türkischen Migranten hört man regelmäßig Klagen, unsere Gesellschaft würde sich nicht genug um die Integration von Menschen türkischer bzw. muslimischer Herkunft bemühen. Warum hört man diese Klagen nicht von den Vertretern anderer Nationalitäten?

Jeder Hinweis auf diese Problematik führt jedoch dazu, dass man sowohl von Vertretern türkischer und muslimischer Verbände, wie auch von linken Politikern als intolerant oder rassistisch abgestempelt wird. Auch hier ist dies bei einigen Beiträgen wieder der Fall. Es wird Zeit, dass man als Bürger dieser Masche nicht länger auf den Leim geht und deutlich seine Meinung äußert.

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18. November 2006 01:25

Wo funktioniert Multikulti?

Martin Enzinger (FlorianGeyer)

In Singapur.
Und wie geht man dort mit Straßenräubern um, die Polizisten angreifen????

Peter Scholl-Latour befürchtet für den Fall einer EU-Mitgliedschaft der Türkei 10-15 Millionen "Migranten",
die nach Deutschland kommen.
Und dann bekomme man "bosnische Verhältnisse"-Bürgerkrieg

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18. November 2006 01:06

Zu Herrn Lothar Häger

Gustav vanOythen (vanOythen)

Voll und ganz Ihrer Meinung. Mein aufrichtiger Dank. Sie geben Ausländern bzw. Deutschen mit Migrationshintergrund, die nicht vergessen haben, woher sie selbst bzw. Ihre Eltern einmal herkommen sind, um in einem "Rechtsstaat" friedlich und hart arbeiten zu können, die Hoffnung, dass nicht alle Deutschen ohne Migrationshintergrund ihre Meinung durch diese Subjekte bilden, in der es in dieser Diskussion geht. Nochmals meinen besten Dank für Ihr Statement.

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17. November 2006 22:29

Randale un der Hauptstadt

G. Koch (g.koch)

Ein Stück Realität in Deutschland und sicher ein weiterer Beleg für die zunehmende Verwahrlosung unserer Gesellschaft und unserer Parallelgesellschaften.

Integration leider restlos gescheitert! Diese Geister der Gewalt werden wir jedenfalls nicht mehr los, schöne Grüße aus Frankreich!

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17. November 2006 22:18

Leben in Deutschland II.

Michael Kimpel (michael1182)

Nun gut, ich studiere und wohne in Mannheim und hab eine Glatze. Wie schon erwähnt, nicht aus politischen sondern aus modischen Gründen.
Generell kann ich sagen, werde ich nur schräg von ausländischen Mitbürgern angeschaut. Was mich besonders erschreckte ist die Tatsache, dass ich in einem Dönerladen nicht bedient wurde. Ich wurde vollkommende ignoriert. Weiß auch nicht woran das lag. An der Glatze? An den Turnschuhen,an der Cord-Jacke, am Lacoste-Polo?
S-Bahn: Wenn ich orientalische Musik hören möchte, muss ich nur in die S-Bahn steigen.Dort sehe ich dann Jugendliche die rumhängen und aus deren Handy orientalische Klänge ertönen oder harter RAP. Es gibt nichts besseres morgens um 8. Da fällt mir ein. Was ist eigentlich mit Schule? Und von dem Typ, mit osteuropä. Akzent, der vor kurzem an meiner Tür geklopft hat und mir den Passport und Bilder einer Dame vorgelegt hat mit der Frage, Ob ich diese schon einmal hier gesehen habe frage ich mich, ob ich ein Spießer bin oder ob in diesem Lande etwas schief läuft. Gut das ich nächstes Semester in England bin! Wenn es mir gut gefällt, naja, vielleicht bleib ich dann dort. Denn was hier angeht, dass finde ich nicht mehr normal.

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17. November 2006 21:52

Leben in Deutschland I.

Michael Kimpel (michael1182)

Als ich nach der Grundsschule 1990 auf die Realschule ging, kam ich zum ersten Mal mit Türken in Kontakt. Das Ergebnis - ein blaues Auge. Warum? Ich hab dumm "geklotzt". Mag sein das ich damals dumm geschaut habe aber ist das ein Freibrief fürs Draufhauen? Auf jeden Fall hab ich danach gewusst wie ich mich in meiner Schulumgebung verhalten musste denn schon damals haben sich solche "Problemkinder" zu Banden/Gangs zusammengerottet. Meistens 2-3 Deutsche und 5-6 Ausländer. Des weiteren hab ich in meiner Schullaufbahn mehrmals mit ansehen müssen wie Jagd auf so genannte "Gymi-Spasten" gemacht wurde. Schüler die aufs Gymnasium gingen. Jäger: o.g. Gangs. Doch die Opfer beschränkten sich nicht nur auf Deutsche. Nein auch ein Türke der Alevit ist wurde mehrmals zusammengeschlagen und bedroht. Nebenbei erwähnt, ein guter Freund von mir. Das alles hab ich in den Jahren 1990 bis 1999 erlebt und geschah in einer Kleinstadt mit 16.000 Einwohnern.
Nun studiere ich seit 2,5 Jahren in Mannheim BWL. Und was ich da erlebe stellt alles in den Schatten. Es gibt eine No-Go-Area für Deutsche. Zumindest für Deutsche die eine Glatze haben, so wie ich. Nicht aus politischen Gründen sondern der Mode wegen.

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17. November 2006 21:38

Es wird sich nichts ändern

Christian Barzel (Falke27)

sofern nicht ein jeder Einzelner von uns in seinem privaten Umfeld und darüber hianus couragiert die Probleme anspricht. Es bedarf eines Aufstandes der wirklich Anständigen

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17. November 2006 21:09

schnelles Urteil

Richard Hermann (Reinharth)

Die fast schon reflexartig wirkende Verteidigung der Jugendlichen von Ihnen, Frau Güdücü, mutet allerdings auch etwas merkwürdig an.
Ich gehe mal davon aus, dass auch Sie nicht persönlich anwesend waren, oder?

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17. November 2006 20:36

Was zu tun sei

Esther Zeiher (estherzeiher)

Ist ein kleiner christlicher Verein in Kreuzberg - Starthilfe e.V. - und arbeitet seit über zwanzig Jahren für die Menschen im Kiez in ihren jeweiligen Lebenslagen. Gegenwärtig wird also Kindern mit Migrationshintergrund kostenlos Hausaufgabenhilfe gegeben, eine Fahrradwerkstatt steht für Jungen offen, die dort ihre handwerklichen Fähigkeiten suchen und finden, im Kurs "Deutsch für Mütter" wird arabischen, polnischen, bosnischen, pakistanischen Frauen ein Gesprächsraum eröffnet und die Chance zur Integration. Ein Jugendclub gibt zwei "schwierigen" Jungencliquen Platz zur sinnvollen Freizeitgestaltung. Ein christlicher Buchladen mit einer kleinen Kapelle bildet den Ankerpunkt für die Mitarbeiter...
und doch mußte in diesem Jahr die Leiterin der Projekte wegen fehlender finanzieller Mittel entlassen werden.

Das zur Frage, was zu tun sei.

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17. November 2006 17:57

Und es wird leider noch schlimmer werden

Frank Herrmann (FHe)

Die besondere Gewaltbereitschaft von Jugendlichen mit türk. und arab.Migrantenhintergrund kenne ich bereits seit Mitte der 1970er Jahre aus einer 500 000 Einwohner zählenden Großstadt in Norddeutschland. Seinerzeit entschieden u.a. türk. Jugendliche zu bestimmten Zeiten in Jugendfreizeitheimen, wer Zutritt haben durfte oder nicht (deutschstämmige waren dann sowieso ausgeschlossen). Die jeweiligen Aufsichtspersonen, damals im wesentlichen aus Angehörigen des KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschlands ) bestehend, sahen tatenlos zu oder wollten es nicht sehen. Eine Zusammenarbeit mit der Polizei wurde vehement abgelehnt. 1993 rotteten sich aus Anlaß der Ereignisse aus Solingen (Mordanschlag durch Brandlegung gegen Asylbewerber) u.a. in dieser Großstadt jugendliche und jungerwachsene Türken zusammen, um wahllos deutsche Geschäfte zu "beschädigen/plündern" und gegen Polizeibeamte aggressiv vorzugehen. Die Einstellung vieler Jugendpädagogen hat sich leider bis heute wenig verändert: man sieht den jugendlichen Rechtsbrecher sozialromantisch als Opfer des kapitalistischen Wertesystems und wirft der Gemeinschaft und der Polizei grobes Versagen vor. Für eine Umkehr ist es zu spät! Die Gewalt wird noch weiter ausufern!

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17. November 2006 17:43

Ausländerfeindlichkeit

Brigitte Hackmann (mabritt)

Sehen Sie, Frau Günücü -
Sie beginnen Ihren Beitrag gleich mit der Unterstellung, ich könnte mir nicht vorstellen, daß türkische Frauen in der Politik tätig seien - wie kommen Sie darauf?
Sie kennen mich nicht, unterstellen mir aber sofort Vorurteile gegen türkische Frauen.
Zu Ihrer Info: ich lese gerade "Mein Leben, meine Freiheit" von Ayaan Hirsi Ali, die zwar nicht türkischer Herkunft ist, als Migrantin aber in Holland studiert hat, politisch tätig ist, für westliche Werte kämpft.
Auch mit Frau Kelek habe ich mich eingehend beschäftigt, ebenso mit Frau Ates, die beide ihre Landsleute heftig kritisieren.
Ich habe Ihnen nicht "Inländerfeindlichkeit" vorgeworfen, ich habe Sie gebeten, darüber nachzudenken.
Genauso wie ich Sie bitte, der Polizei nicht den Vorwurf der "Ausländerfeindlichkeit" zu machen, wenn Sie ihn nicht belegen können.

Im übrigen: wenn mein 12-jähriger Sohn in solch eine Situation geraten wäre, hätte ich ihn ganz sicher energisch zur Rede gestellt, auf keinen Fall verteidigt!

Frau Hirsi Ali schreibt über ihre Landsleute in Holland:"Mir gefiel nicht, wie sie Missetaten leugnen, selbst wenn sie auf frischer Tat ertappt wurden".
Parallelen bieten sich an.

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17. November 2006 17:33

Eine Demokratie muss wehrhaft sein

Lothar Häger (Lothar21)

Wer die Lebensweise in unserem Staat mit Füßen tritt oder seine heimatlichen Sitten und Gebräuche (die in vielen Fällen gegen geltendes Recht verstoßen) auf Kosten der deutschen Sitten und Gebräuche ausübt, hat sein Bleiberecht verwirkt. Solange straffällige Ausländer nicht unverzüglich abgeschoben werden, so lange werden Deutsche und auch die ausländischen Mitbürger die sich an Recht und Ordnung halten, an der durch das Grundgesetzt garantierten freien persönlichen Entfaltung gehindert.
Wer sich einmal die Mühe macht, und einen Blick in die Kriminalstatistik der BRD riskiert, kann nicht nachvollziehen, dass die Politik, angeführt von den Grünen, desorientiert palavert. Ausländer, die sich in Kanada, Australien oder der Schweiz so aufführen, sitzen noch am selben Tag auf eigene Kosten im Flieger gen Heimat.
Sollte die Politik diese Form des schweren Landfriedensbruchs nicht in den Griff bekommen und gebotenen Maßnahmen ergreifen, wird es nur noch eine frage der Zeit sein, wann es zu den ersten offenen Straßenkämpfen zwischen Deutschen und ausländischen Gruppierungen kommen wird. Die Leittragenden währen alle Deutschen und eingebürgerten sowie rechtschaffenden "Ausländer".

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17. November 2006 17:24

Und es wird leider noch schlimmer werden

Frank Herrmann (FHe)

Die besondere Gewaltbereitschaft von Jugendlichen mit türk. und arab.Migrantenhintergrund kenne ich bereits seit Mitte der 1970er Jahre aus einer 500 000 Einwohner zählenden Großstadt in Norddeutschland. Seinerzeit entschieden u.a. türk. Jugendliche zu bestimmten Zeiten in Jugendfreizeitheimen, wer Zutritt haben durfte oder nicht (deutschstämmige waren dann sowieso ausgeschlossen). Die jeweiligen Aufsichtspersonen, damals im wesentlichen aus Angehörigen des KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschlands ) bestehend, sahen tatenlos zu oder wollten es nicht sehen. Eine Zusammenarbeit mit der Polizei wurde vehement abgelehnt. 1993 rotteten sich aus Anlaß der Ereignisse aus Solingen (Mordanschlag durch Brandlegung gegen Asylbewerber) u.a. in dieser Großstadt jugendliche und jungerwachsene Türken zusammen, um wahllos deutsche Geschäfte zu "beschädigen/plündern" und gegen Polizeibeamte aggressiv vorzugehen. Die Einstellung vieler Jugendpädagogen hat sich leider bis heute wenig verändert: man sieht den jugendlichen Rechtsbrecher sozialromantisch als Opfer des kapitalistischen Wertesystems und wirft der Gemeinschaft und der Polizei grobes Versagen vor. Für eine Umkehr ist es zu spät! Die Gewalt wird noch weiter ausufern!

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17. November 2006 16:49

@günay

Gero Markus (tonkrit)

So einfach ist. Einfach die Regel zur Ausnahme machen wollen. Das klappt natürlich bei Gutmenschen, aber der Großteil der Bevölkerung weiss inzwischen aus eigener Erfahrung, dass Türken, Albaner und andere Südländer für die meisten Messerdelikte in D verantwortlich sind.
Es häufen sich die widerwärtigsten Straftaten junger Südländer an Deutschen, gerade in Berlin, aber ich erinnere auch an den Fall eins 18 jährigen Türken aus Lübeck, der vor einem Jahr so lange auf dem Bauch seiner schwangeren 15-jährigen deutschen Freundin herumtrat, bis zu einem Abort kam. Begründung: Familienehre, ein (anatolischer) Türke darf kein Kind mit einer Christin haben.

Usw., usw. Vielleicht sind die Jungtürken ja deshalb arbeitslos, weil keiner messerstechende, ehrverhaftete
Menschen einstellen will.

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17. November 2006 16:43

Statistik zu Angriffen auf Polizisten

Reinhard Angermaier (Verfassungsschuetzer)

Die Polizei liess im November 2003 eine Studie erstellen. Demnach attackieren vor allem junge Männer Beamte. Am häufigsten fallen Libanesen auf, Vietnamesen liegen auf Platz 4, Türken auf Platz 7, Deutsche auf Platz 14.
(Quelle: Tagesspiegel)

In Berlin kamen alleine im Zeitraum April bis Oktober 2006 kamen neun massive Attacken aus Gruppen heraus an Polizisten hinzu. Überwiegend von Türken und Arabern.

Eine zufällige Anhäufung? Alles Einzelfälle?

Warum wollte ein Gruppe Türken den Einsatz von Rettungskräften in Berlin-Moabit verhindern?

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17. November 2006 16:13

Multikulti funktioniert

Oliver Hitzegrad (Intego)

...da niemand seine Kultur zwecks Integration aufgeben möchte. Im Bewusstsein, der "Inhaber der besseren Kultur" zu sein, wird also immer der andere integriert, der seinerseits das gleiche versucht. Wenn zwei Recht haben muss es dennoch einer bekommen, will man Frieden. Der andere muss sich fügen oder gehen. (Hier sei gesagt, dass jährlich etwa 150.000 Deutsche ihr Land verlassen.)

Wir müssen uns entscheiden: Wollen wir die Multikultur fürs Gewissen oder eine gemeinsame Kultur für den Frieden?
Und wie soll das mit der gemeinsamen Kultur funktionieren, wenn das einzige Lob, das wir manchmal für Ausländer (die oft tatsächlich welche sind) haben, lautet: "Ja danke, es war sehr lecker." Zusammenleben funktioniert nur mit Respekt, von allen Seiten.

Wir müssen selbst anfangen zu respektieren, bevor sich die Politik Respekt verschafft. Nach von Clausewitz ist "Der Krieg [..] die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln". Bürgerkrieg.

Nein, mit Blick auf untätige Politiker können wir uns schmunzelnd zurücklehnen, das Problem ist vorbei, sobald es aus den Medien heraus ist.

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17. November 2006 16:11

Nur Muslime

Andreas Bächtle (Andreas_B.)

@Sören Iden

Ach, anständige Katholiken begehen keine Straftaten oder was?

Ergo gibt es weder eine Italienische-, (Ex-)Jugoslavische-, Russische-Mafia?

Und auch übergriffe katholischer Geistlicher an Kindern sind nur falsch verstandene Religionsausübung oder wie ist Ihr Kommentar zu verstehen?

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17. November 2006 16:09

@ Ahmet Sitti

Thomas Schmitt (redfish)

Hat doch niemand bestritten, dass Menschen aus ALLEN Kulturen und Religionen zu widerlichen Straftaten fähig sind. Siehe Armin Meiwes, Mario Mederake, Dieter Degowski und Hans-Jürgen Rösner (Gladbecker Geiseldrama) und viele andere.

Es geht darum: Wie gehe ich mit denen um. Einen Deutschen, der Kinder vergewaltigt, kann man nicht ausweisen, weil er eben nun mal Deutscher ist. Aber hart bestrafen muss man ihn - lebenslang wegsperren lautet hier meine Forderung.

Und wenn der Täter ein Ausländer ist, muss es bei besonders schweren oder mehrfachen Straftaten doch auch möglich sein, über eine Ausweisung - evtl. nach der Haftstrafe - zu reden. Warum wird bei dieser Forderung immer sofort "Rassismus" und "Ausländerfeindlichkeit" unterstellt? Ich bin doch auch nicht generell "besucherfeindlich", wenn ich z.B. einen Besucher, der in meinem Haus randaliert, hinauswerfe.

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17. November 2006 16:02

@günay

Marco Vogt (MarcoVogt)

Wäre das mein eigenes 12jähriges Kind gewesen, dann könnten Sie sicher sein, dass ich es bestimmt nicht in Schutz genommen hätte gegenüber der Polizei denn wenn ein Kind Mist baut, dann sollte es auch spüren, dass dies nicht in Ordnung ist.

Die Parteinahme gegen die Polizei fasst ein Kind oft als Freibrief für sein Verhalten auf und meint, die Eltern würden meinen ein solches Verhalten sei nicht so schlimm.

Warum stellen sich Eltern heutzutage immer auf die Seite ihrer Kinder? Fast schon automatisch, ohne zu hinterfragen? Zu meiner Jugendzeit war das noch anders. Wenn man Mist gebaut hat, dann bekam man Konsequenzen zu spüren und nicht immer gleich Verständnis und Parteinahme.

Was ist das für ein Elternhaus, das Raub als weniger schlimm ansieht als ein paar Handschellen?

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17. November 2006 15:58

Es ist so einfach...

Marc Müller (Krzyzak)

@ Frau Güdücü

Zitat MM: „Es ist so einfach alles mit der scheinbar wachsenden Ausländerfeindlichkeit in Deutschland zu erklären.” Zitat Ende.

"Ja, ist es denn aber auch nicht zu einfach, dass immer die Ausländer schuld sind??!"


Da Sie ein Zitat von mir verwendet haben, fühle ich mich persönlich verpflichtet Ihnen zu antworten, da Sie mir (indirekt) Ausländerfeindlichkeit vorwerfen.

Diesem Vorwurf muß ich mit allergrößtem Protest widersprechen. Es ist nur so, daß ich nur die Augen offen halte und an den Vorgängen in Berlin nichts aber auch gar nichts relativieren bzw. verharmlosen kann.

Mir geht es nicht darum, ob es Ausländer, Migranten o.ä. waren. Mir geht es um die Nichtverhandelbarkeit des Grundgesetzes. Dieses Grundgesetz, die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, gilt für alle in Deutschland lebenden Menschen.

Und wie ich schon einmal sagte und auch Ihnen nun zurufe:

"Es ist so einfach alles mit der scheinbar wachsenden Ausländerfeindlichkeit in Deutschland zu erklären."

Marc Müller

Göttingen

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17. November 2006 15:42

Die lernen´s NIE!

Thomas Schmitt (redfish)

Jetzt sind also wieder die Polizisten schuld. Soll man doch gefälligst türkisch- und arabisch-stämmige Polizisten einsetzen, die die Täter "besser verstehen"...

So ein Schwachsinn! Die Gutmenschen in diesem Land lernen es wohl nie -

- auch hier sage ich nur eines: NIEMAND darf sich über Wahlerfolge radikaler Parteien wie der NPD wundern. Schlimm, aber wahr.

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17. November 2006 15:40

berlin, berlin!

Günay Güdücü (OneUnivers)

Frau Hackmann,
nur zur Richtigstellung: ich bin Frau Güdücü.
Wahrscheinlich können sie sich nicht vorstellen, dass Frauen mit türkischem Hintergrund auch Politik interessiert sind, oder?

„Die Aggressionen gingen nicht von der deutschen Polizei, sondern jedesmal von Jugendlichen mit Migrantenhintergrund aus.
Bei solchen Tatsachen sich darüber zu beklagen daß "immer die Ausländer" schuld seien, ist überflüssig: erstens sind es keine Ausländer sondern integrationsunwillige Kinder von Migranten, zweitens waren sie ja wohl eindeutig schuld.“

Bitte generalisieren sie nicht alle Tatsachen, das ist der Dikussion nicht dienlich.

Wer wie was gemacht hat, können sie oder ich nicht zu 100% wissen, oder waren sie an dem Tatort?
Und bitte überdenken sie eins: Falls es ihr eigenes 12-jähriges Kind gewesen wäre, der in so einer Misere reingezogen wäre, dann würden sie diese harten Maßnahmen sicherlich auch für angemessen halten, nicht wahr?

Außerdem ist es in keinster Weise angebracht, mir als deutsche Bürgerin „Inländerfeindlichkeit“ zu unterstellen. Ich als freie Bürgerin habe ein Recht auf Meinungsäußerung, auch wenn ich mich genau in diesem Zusammenhang kritisch über die harte Vorgehensweise der Polizei äußere.

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17. November 2006 15:33

Nochmal @Haberkorn

Marco Vogt (MarcoVogt)

Ich kann mich noch sehr genau an interkulturelle Projekte erinnern, die die Integration fördern sollten, leider wurden sie fast nicht wahrgenommen, da man lieber den rivalisierenden Banden die Jacken abzog und auch schon mal zustach.

Nicht nur heute, sondern bereits vor 10 und vor 20 Jahren.

Natürlich gehen die "Deutschen" eigene Wege in Kreuzberg, schon aus dem Selbstschutz heraus nicht noch zwischen die "Fronten" zu geraten.

Diese Fronten ändern sich mit den Jahren, doch an dem Übel ändert sich nichts.

Heute lebe ich in Nürnberg. Hier terrorisieren sich "Türken" und "Russen" und bilden Banden gegeneinander und alle gegen die Polizei.

Warum jemand krimininell wird ist mir gelinde gesagt ... egal. Schuld hat dennoch er/sie selber und eine schwere Kindheit, Unterschichtenherkunft oder ähnliches lasse ich auch nicht gelten, ich kann dies selber vorweisen, habe jedoch kapiert, wie das System funktioniert und es legal ausgenutzt.

Niemand hindert Menschen daran Bildung zu erlangen und in der Schule aufzupassen und gute Noten zu erhalten. Niemand!

Vielleicht ist es für manche schwieriger und mit Umwegen verbunden, die Priviligierte nicht einschlagen müssen. Das Ziel können sie aber auch erreichen.

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17. November 2006 15:25

Wir können auch gerne die Methoden der LAPD einführen...

Marco Vogt (MarcoVogt)

Zweifellos eine Polizei eines demokratischen Landes.

Ob das allerdings wirklich jemand will?

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17. November 2006 15:15

@Günay

Marco Vogt (MarcoVogt)

Wir sollten uns auch fragen: Lag überhaupt Fremdenfeindlichkeit vor, oder was das eine Schutzbehauptung.

Warum wurde in der Hasenheide ein Polizist vor ca. einem Jahr von "ausländischen" Mitbürgern mit Kopfschutz ermordet?

Könnte die Härte auch darin begründet liegen, dass die Polizisten schlicht Angst haben vom Mob exekutiert zu werden.

Warum werden 12 jährige zu Räubern? Weil die Kultur ihres Elternhauses anscheinend versagt, oder nicht?

Gibt es im Islam nicht ein Gesetz: Du sollst nicht stehlen? Die 10 Gebote gelten doch auch für Moslems, wenn ich mich nicht irre.

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17. November 2006 15:05

Der Kapitalismus und seine Kinder

Volker Best (vbest)

Politikerinnen und Politiker spielen die Überraschten, Ausländerfeindlichkeit (Rassismus?) wir hinter geharnischter Kritik an Linken und Grünen kaschiert, die Medien werden zu Handlangern derer, die vom eigenen Versagen ablenken, indem sie die Angst vor den Unterprivilegierten (der Unterschicht) gewollt oder ungewollt schüren und die materiellen und ideellen Profiteure der deutschen Einwanderungspolitik bleiben wie immer ungeschoren. Wie ist es möglich, daß in einem der reichsten Länder der Welt eine Generation heranwächst, die keine Zukunft hat - und dies auch weiß?

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17. November 2006 14:44

Was tun?

Andreas Bächtle (Andreas_B.)

....und wenn wir dann endlich das ganze "assoziale ausländer Pack" rausgeschmissen haben, machen wir unsere Grenzen dicht, keiner darf mehr rein oder raus um ja keine Störungen der "Leitkultur" zu riskieren und wenn wir dann in drei vier Generationen Ausgestorben sind haben sich alle Probleme von selbst gelöst! Es sei denn unser "deutsches assoziales Pack" macht uns einen Strich durch die Rechnung!

Danke Frau Zeiher, Herr Oster und Herr Haberkorn für Ihre Kommentare, auch ich bin der Meinung nur durch konzequente Integrationsarbeit, investitionen ins Bildungssystem und soziale Gerechtigkeit werden wir solche oder noch schlimmere Ausschreitungen (wie z.B. in Frankreich) auf dauer vermeiden können.

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17. November 2006 14:37

Migrationshintergrund

Gustav vanOythen (vanOythen)

Warum trauen sich die meisten Redaktionen eigentlich nie klar zu sagen, dass die Probleme zum Grossteil von türkischen bzw. Migranten aus moslemischen Kulturen (Arabien, Libanon etc.)kommen. Immer wird nur von Migranten bzw. Migrationshintergrund gesprochen. Dies ist eine unverschämte Verallgemeinerung innerhalb der Berichterstattung. Katholische Menschen mit Migrationshintergrund werden dadurch miteinbezogen. Hat diese Art Berichte zu verfassen System, ist sie politisch motiviert oder basiert sie auf fehlender Objektivität oder gar Angst vor dem Zorn bestimmter Kulturen?

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17. November 2006 14:30

Frieden verteidigen!

Nicolaus Fäustle (nfaeustle)

Diese Entwicklung macht Angst und sollte dies auch tun.
Wer nicht blind vor lauter Multikultibegeisterung war, konnte immer schon sehen, was in anderen Ländern (unabhängig von ihrer Sprache, Religion oder Kultur) geschah, wenn der Anteil integrations- und assimiliationswilliger Zuwanderer über eine bestimmte Schwelle hinausging.
Ich möchte nicht, daß sich unser offenes und tolerantes Land wandelt. Innere Ruhe ist mit polizeistaatlichen Maßnahmen immer herstellbar. Innerer Friede benötigt die Übereinstimmung der gesamten Bevölkerung über grundlegende Werte und Identitäten. Dies ist -noch- ein freies Land. Wer nicht auf der Wertebasis unseres Grundgesetzes leben will, ist frei zu gehen. Diejenigen, die unser Recht nicht achten wollen, unsere vielfältigen Lebensformen und -weisen verachten, den inneren Frieden zerstören und vorwiegend wegen unserer Sozialmaßnahmen hier leben, sollten gezwungen werden zu gehen. Im Übrigen ist mir jeder willkommen für den wir Platz haben und bei dem der Nutzen ein allseitiger ist - ob er weiß, gelb, braun oder von mir aus violett ist ...

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17. November 2006 14:17

Berlin

Joachim Kühn (jokuehn)

Vorweg eins gesagt, ich kenne die Berliner Zustände nicht und weiß nicht, wie die Polizei vor Ort tatsächlich durchgegriffen hat (es gibt wie man hier lesen kann verschiedene Versionen).

Unabhängig von den aktuellen Vorkomnissen in Berlin ist jedoch klar, dass Integration in ganz Westeuropa und speziell in Deutschland leider nicht funktioniert hat.

Das liegt zum einen an uns Deutschen (jetzt muss ich wohl dazusagen "ohne Migrationshintergrund") aber auch an den Personen mit Migrationshintergrund.

Ein Problem ist, dass in Deutschland immer genau auf die Herkunft verwiesen wird, selbst wenn man bereits Deutscher Staatsbürger in der 2. oder 3. Generation ist. Ich will hiermit keinem Rassismus vorwerfen, aber Titulierungen wie "Deutsch-Türke" etc. führen zu Ausgrenzung.

Das Einwandererkinder ihre Bildungschancen, in Deutschland nicht nutzen kann m. E. jedoch nicht den Deutschen vorgeworfen werden. Das Kinder (ob migriert oder nicht) ihre Bildungschancen nutzen liegt allein in der Verantwortung der Eltern und hat theoretisch nichts mit deren Einkommen zu tun. Das es praktisch anders ist, lässt sich statistisch leider belegen.

Unser Integrationsangebot muss deutlich attraktiver werden, dass erfordert ein Mitwirken aller.

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17. November 2006 14:14

Gelobt sei die Anarchie?

Chr. Nöhles (Noehles)

Wer hat versucht, auf offener Straße einen MP3-Player zu rauben?
Wer hat einen Krankenwagen bedrängt und an seiner Arbeit gehindert?
Wer ist mit Waffen in eine Schulklasse eingedrungen und hat auf einen Schüler eingestochen?
Klar, alles nur Verzweiflungstaten armer Menschen, die in Deutschland keine Schulbildung erhalten.
Was für ein rassistischer Staat, der keine türkisch- und arabisch sprechenden Polizisten hinschickt. Aber spssst - das mit türkisch und arabisch hat keiner gehört, wir wollen ja nicht ausländerfeindlich sein.

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17. November 2006 14:12

Demokratie

Brigitte Hackmann (mabritt)

Deutsche Polizisten sind "fremdenfeindlich"?
Dafür hätte ich gerne Beweise -keine Behauptungen!

Ich kenne im übrigen kein Land, in dem es demokratischer zugeht als in Deutschland.
Unsere Demokratie muß aber auch geschützt werden vor Leuten, die sich ihrer gerne bedienen, sie aber nicht achten!

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17. November 2006 14:08

Darf die FAZ das? Ja, bitte!

Helmut Schmidt (schmidt8)

@ Herrn Funken:

bitte verwechseln Sie 'politische Korrektheit' nicht mit offener und freier Berichterstattung!

Ich halte es für äußerst sinnvoll, dass nach Jahrzehnten ständiger Pressezensur mittlerweile immer öfters nicht nur das Ereigniss sondern auch die Beteiligten genauer beschrieben werden.
Dies betrifft alle Gruppen: Ärzte, Arbeitslose, Frauen, Homosexuelle, Terroristen, Fußballprofis, Rentner, Millionäre, Hundebesitzer aber auch Christen, Juden, Moslems, Asiaten, Europäer, Afrikaner, Grüne, Rote, Schwarze, Gelbe, Singles, Deutsche, Deutsche mit Migrationshintergund, Franzosen, Italiener, Norweger,Türken, Deutschtürken, Kosovo-Albaner, Sachsen, Bayern, Hessen, Frankfurter und Offenbacher.

Und wenn dann Beteiligte bzw. Gruppen relativ häufig negativ auffallen, dann ist dies ein Ansatzpunkt, um entsprechende Lösungsansätze zu diskutieren.
Ob dies nun eher positiv, fördernde bzw eher negative, bestrafende Maßnahmen sein sollten, ist Sache der Gesellschaft vertreten durch unsere Politiker.

Die mulit-kulti Gesellschaft ist längst Realität. Aber alle Mitglieder haben die Spielregeln unserer Demokratie einzuhalten.

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17. November 2006 14:08

Chips und Bier

olaf gebert (Releasetester)

Ich komme regelmäßig Beruflich nach Berlin.....ja, ich kenne auch andere Großstädte. Wenn man ehrlich ist, besteht Berlin aus einem Regierungsviertel (Elfenbeinturm)mit der Kaste der Berufspolitiker, dann gibt es noch Berliner, die Arbeiten (aber immer weniger) und nach der Arbeit schnell in die Peripherie verschwinden. Und dann gibt es noch den großen teil der Unterprivilegierten....die werden immer mehr. In keiner Großstadt ist der Anteil der Bevölkerung größer, die von Sozialtransferleistungen des Staates leben als in Berlin.
Wenn von heute auf morgen diese Leistungen eingestellt werden, könnten die Amerikaner wieder Rosinenbomber (Dönerbomber) nach Berlin schicken, damit dort die größte Hungersnot der Nachkriegszeit verhindert wird.
Na ja.....Arm aber Sexy.....der Wähler hat es so gewollt (die Entwicklung der letzten 20 Jahre).
Ich werde mir aus der Ferne den Spaß dann im Free.TV anschauen, bei Bier und Chips...wenn in Berlin die Post abgeht....viel Spaß

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17. November 2006 13:49

Wir sollten uns auch diese Fragen stellen:

Günay Güdücü (OneUnivers)

Was ist der Grund, dass die Polizei so hart gegen die ausländischen Mitbürger vorgeht?
Warum sind Polizisten oft so fremdenfeindlich?
Und warum wird Fremdenfeindlichkeit überhaupt bei der Polizei geduldet?
Würden überhaupt fremdenfeindliche Polizisten zur Rechenschaft gezogen?

Wenn nein, haben wir dann wirklich noch ein demokratisches Deutschland mit unseren Bürgerrechten?

Die Medaille hat immer zwei Seiten.
Bleibt fair und gerecht!
Schließlich kann es jeden von uns treffen, in einem anderen Land leben zu müssen. Man wird nicht immer gefragt.

In diesem Sinne, allen noch einen schönen Tag!

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17. November 2006 13:49

Ausländerfeindlichkeit

Brigitte Hackmann (mabritt)

Es ist hier nicht von einem ,sondern von mehreren Vorfällen die Rede, Herr Güdücü.
Die Aggressionen gingen nicht von der deutschen Polizei, sondern jedesmal von Jugendlichen mit Migrantenhintergrund aus.
Bei solchen Tatsachen sich darüber zu beklagen daß "immer die Ausländer" schuld seien, ist überflüssig: erstens sind es keine Ausländer sondern integrationsunwillige Kinder von Migranten, zweitens waren sie ja wohl eindeutig schuld.

Daß die Polizei in solch einer Massenschlägerei zu Mitteln greift, die im Einzelfall problematisch wären (Handschellen) kann ich gut nachvollziehen, besonders dank der Tatsache, daß Polizisten verletzt wurden.

Daß deutsche Bürger diese Zustände kritisieren, von den Rabauken Leistungs-und Integrationsbereitschaft einfordern, ist ihr gutes Recht - es berechtigt Sie in keinster Weise, das inzwischen glücklicherweise beerdigte Totschlagsargument der "Ausländerfeindlichkeit "anzuführen.
Vielleicht sollten Sie über "Inländerfeindlichkeit" nachdenken?

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17. November 2006 13:33

lieber Herr Franke

Tobias Haberkorn (Tobias_Thomas)

ich lebe seit einigen Jahren am Kottbusser Damm. Wenn es in Kreuzberg an etwas fehlt, dann ist es die fehlender Bereitschaft ALLER, aufeinander zuzugehen. Das gilt für Ausländer wie für Deutsche.

PS.: Das ist, wie alle Beiträge hier, eine Meinung. Habe nirgends geschrieben, dass ich die Weisheit für mich gepachtet habe.

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17. November 2006 13:31

Ohne Willen

Markus Teuber (arathorn)

Zu einer Integration ,die funktionieren soll,gehören 2 .
Einer der integriert (auch hier wurden erhebliche Fehler gemacht) und einer ,der integriert werden will.
Angesichts der Vorfälle,die ja nicht neu (vgl Rütlischule) sondern lediglich eine Dimension weiter sind,muß die Frage,
ob der Zweite überhaupt integriert werden will,gestellt werden
dürfen.
Wenn man etwas will,strengt man sich doch auch an,es zu bekommen , oder ?

Die Grünen aber sind schon seit längerem zurück ,wo sie herkammen:
in der Dimension der Weltfremdheit.

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17. November 2006 13:30

ist ja interessant

matin müller (leon00280)

das die grünen gleich der polizei die schuld geben und behaupten sie tätigen rassistische äußerungen! was ist mit dem grundsatz "in dubio pro reo" aber der gilt bei den grünen wohl nur für sich und ihre wähler!
es scheint wohl überhaupt bei den linken gutmenschen nicht weit her mit der pressefreiheit da gibt es doch tatsälich leserbriefe die der faz ankreiden das wort ausländer oder deutschtürken zu benutzen, dass sind aber nun mal tatsachen und wenn wir das nicht mehr schreiben dürfen erinnert mich das sehr an medienzensur.
ich muß schon sagen der wowereit hat bei seinen wählern echt gewicht denn die nehmen den spruch "arm aber sexy" wirklich ernst denn wie ist es sonst zu erklären das die belästigung von frauen (aber nur die ohne kopftuch) an der tagesordnung ist und einem schüler ins gesäß gestochen wird!!!
ich frage mich wirklich was muß noch passieren das die linken tagträumer endlich aufwachen und sehen eine multikulti gesellschaft kann und wird nie funtkionieren!
warscheinlich müßen sie erst selbst opfer von straftätern werden, dass sie umdenken.
aber wählt ihr weiter pds, spd oder grün den erfolg sieht man ja.

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17. November 2006 13:22

Berlin außer Rand und Band

Günay Güdücü (OneUnivers)

Ja, klar doch! Die bösen bösen Ausländer!! Und die armen Polizisten!! Unser Freund und Helfer?? Dass ich nicht lache!!

Durch die Kommentare, dich ich hier lese, habe ich langsam den Verdacht, dass viele Deutsche wirklich fremdenfeindlich sind. Ich hoffe, dass ich mich irre!!

„Es ist so einfach alles mit der scheinbar wachsenden Ausländerfeindlichkeit in Deutschland zu erklären.“

Ja, ist es denn aber auch nicht zu einfach, dass immer die Ausländer schuld sind??!

Was würde denn passieren, wenn die deutsche Polizei, unser sogenannter „Freund und Helfer“
absolut unverhältnismäßig vorgegangen ist?

Wie kommt die Polizei dazu Zwölfjährige in Handschellen wie "Schwerverbrecher" zu behandeln? Ist das ihrer Meinung nach angemessen?
Bei Ausländerkinder schon oder?

Selbst Deutsche, die die ganze Aktion der Polizei mitbeobachten konnten, haben die Version der ausländischen Mitbürger bestätigt! Alle Passanten hätten gehört, wie ein Polizist einen Jugendlichen als "Kanake" und ein anderer Polizist:"Geh dahin wo, du herkommst, du hast in Deutschland nichts zu suchen", beschimpft hätte. Alle, auch deutsche Zeugen, im Wrangelkiez bestätigen dieses Zitat.

Wie ungewöhnlich, dass in der FAZ nichts darüber geschrieben wird?

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17. November 2006 13:09

Eine Frage der "Sekundärtugenden"...

Maximilian Ohl (maxilein1408)

Au ja, jetzt sind wir durchschaut, es ist im Grunde nur der Neid auf eine so wunderbar offene Metropole, die uns hier alle treibt, gegen Berlin abzulästern. Wir bedauern aufrichtig, dass es nicht in jeder Stadt solche Zustände gibt und würden lieber heute als morgen unsere verspießerten Wohnviertel gegen vergammelte Hinterhofkaschemmen in Kreuzberg oder tauschen und unsere Kinder in Neukölln auf die Hauptschule schicken. :) Dass selbstverständlich nicht alle Einwandererkinder so sind oder sein müssen, sehe ich selbst zB an meiner türkischen Nachhilfeschülerin, der ich in Deutsch unter die Arme greife. Aber es ist eben auch eine Frage des persönlichen Wollens, einer gewissen Verbundenheit mit moralischen Werten und der Leistungsbereitschaft, ob Jugendliche - egal ob aus deutschen oder ausländischen Familien - Teil dieses Pöbels werden oder ob sie eine Chance haben, etwas aus sich zu machen. Aber das sind ja Vorstellungen, die aus "alternativer" Sicht bekanntlich faschistoide Sekundärtugenden darstellen, die der Überwindung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse im Wege stehen. Meine Anteilnahme gilt jener Mehrheit der anständigen In- und Ausländer, die in Berlin aus ideologischen Gründen solchen Zuständen ausgesetzt werden.

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17. November 2006 13:05

Macht nur weiter so...

Patrick Nelson (PatrickNelson)

Wenn es nicht zum Heulen waere, wuerde ich nur noch lachen. Jugendliche mit "Migrantenhintergrund" werden von der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben systematisch ausgeschlossen. Z.B. durch mangelnde Bildungschancen, durch Vorurteile von Arbeitgebern, von den Tuerstehern der Clubs, etc., etc. Die grosse Mehrheit der Deutschen hat keine Vorstellung davon, was es bedeutet "Migrationshintergrund" zu haben. D ist in Europa die Nation, bei der die Ausbildung der Eltern entscheidend zum schulischen Erfolg der Kinder beitraegt. Immigranten der 60er und 70er Jahre haben ueberwiegend KEINE Ausbildung. Wie sollen es dann ihre Kinder schaffen? Hinzu kommt die o.g. Ablehnung, die einer Person mit "Migrationshintergrund" ueberall entgegenschlaegt. Natuerlich liegt hier ein Teil der Verantwortung bei den Migranten selber; aber nicht nur! Wer nichts mehr zu verlieren hat, beginnt eine Revolution. War nur logisch, dass das frueher oder spaeter kommt. Die Platitueden "Rausschmeissen, das Pack" oder "hart durchgreifen" werden das Problem nur verschaerfen.

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17. November 2006 13:05

Wer sind die Schuldigen?

Josef Hepp (joshe)

Einwanderung ist eine produktive Kraft.
Unser Land, früher jahrhundertelang ein Auswanderungsland, ist faktisch längst zum Einwanderungsland geworden. Einwanderung erfordert auch gleichberechtigte politische, soziale und kulturelle Teilhabe von Migrantinnen und Migranten. Der Umgang mit Neuankömmlingen und Fremden ist ein Gradmesser
für die Offenheit unserer Gesellschaft. Unser Leitbild ist das gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft bei Anerkennung ihrer kulturellen Vielfalt.

p.s. Quelle:
Die Zukunft ist grün
Grundsatzprogramm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Jetzt wissen wir, wer für dies Saat verantwortlich ist!

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17. November 2006 13:00

Integration

Brigitte Hackmann (mabritt)

Diese Jugendlichen sind eben keine Ausländer, wie man immer wieder unwahr und beschwichtigend behauptet - es sind Jugendliche von Migranten, die in der 2. und 3. Generation hier leben!
Sie kennen die hiesigen Verhältnisse, sie gehen hier zur Schule und weigern sich in einer großen Anzahl einfach, sich hier anzupassen!
Sie verachten die Christen als "Ungläubige", verachten unseren Lebensstil, lehnen die Gleichberechtigung ab und führen sich auf als Machos - ein Film bei "Phönix": "Prinzen, Paschas, Prügelknaben" zeichnete genau diese Szene exakt nach.
Diese Jugendlichen werden nur dann Chancen haben, wenn sie ihren Widerstand aufgeben, die Bildungsangebote annehmen, der Szene den Rücken kehren.
Natürlich sind Angebote von Sozialarbeitern dabei hilfreich - überaus hilfreich wäre aber vor allem die Unterstützung von Eltern und Imamen, die deutlich machen müßten, sehr viel deutlicher als bisher, daß sie nicht von uns, sondern mit uns leben möchten!

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17. November 2006 12:59

Rassismus?

Michael Menzel (Galenos)

Es durfte nicht fehlen: Die Anklage Rassismus. Und die ewige Leier von der durch Deutschland selbst verschuldeten gescheiterten Integration nahöstlicher Einwanderer.

Es wird vergessen, daß die ganz überwiegende Masse der Immigranten der letzten 20 Jahre nicht mehr die tüchtigen, strebsamen, integrationsfreudigen Menschen der 50er bis Ende der 70er Jahre sind. Nein, es ist jetzt eine Unterschicht die reine Wohlstandssucher sind, die ihre Gesellschaftsform ungeschmälert und rücksichtslos einem völlig anderen Kulturkreis aufzwingen wollen (nicht umgekehrt!). Parallelgesellschaften sind Realitäten. Integration wird als (Heimat)-Landesverat angesehen. Wovon träumen denn die ewigen Nestbeschmutzer des eigenen Heimatlandes nachts, wenn sie immer noch der überwertigen Idee nachlaufen, "Multikulti" sei lebbar. Ist es so nicht!

Nahezu alle Metropolen Europas haben das gleiche Problem aber die Deutschen müssen in selbstquälerischer Weise die Schuld an dem gescheiterten ideologischen Sozialexperiment bei sich suchen. Wie lange hält die Hirnwäsche noch an, daß die Generationen nach einem Verbrecher-Regime vor 70 Jahren, sich schuldig fühlen und alles ertragen müssen?

Das ist nicht die geistige, menschliche "Freiheit, die ich meine"!

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17. November 2006 12:47

Berlin außer Rand und Band

Jürgen Falkenberg (JurgenF)

So sehr ich die Wut mancher Leser verstehen kann (habe lange Zeit in Hamburg-Altona gelebt und bin dort selbst von sehr jungen, türkischen Jugendlichen angegriffen worden (zum Glück ohne Folgen):
Mit Polemik kann man den Problemen nicht begegnen. Die Migranten sollen sich besser anpassen? Die Frage ist doch: lassen wir sie auch?
Wenn insbesondere junge Leute keine Chancen sehen, verlieren Sie schnell den Mut. Dabei kommt es gar nicht auf die tatsächlichen Gegebenheiten an, sondern auch darauf, wie diese Jugendlichen selbst ihre Chancen wahrnehmen.
Ausserdem sind Leute in diesem Alter nunmal "Halbstarke", das hat es bei uns auch immer schon gegeben.
Hinzu kommen die unterschiedlichen Wertevorstellungen, für die ja wohl diese Jugendlichen nicht haftbar gemacht werden können.
Ich bin überzeugt, dass es Wege zu einem guten Miteinander gibt, es verlangt aber von allen Seiten ein auf-einander-zugehen. Die Kids sind nun mal da, also strengen wir uns an.

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17. November 2006 12:22

@Haberkorn

Marco Vogt (MarcoVogt)

Sie sollten sich fragen, was Sie für eine Rechtsausfassung bezüglich der freiheitlich demokratischen Grundordnung haben, die die Freiheit der Meinung garantiert.

Um vorzubeugen: Ich wurde in Kreuzberg geboren und lebte dort jahrelang im Kinderheim Urbanstraße/Gräfestraße. Meine Grundschule war die Lemgo-Schule.

Und ich gehe die Wette ein:
Sie haben sicherlich dort noch nie mehr als ein paar Stunden verbracht, meinen aber den anderen vorschreiben zu dürfen, wie Sie zu denken und zu schreiben haben.

Es lebe die Freiheit der Meinung, die Menschen wie Sie am liebsten abschaffen würden, wenn es sich nicht um "genehme" Meinungen handelt!

Ich frage mich langsam wovor ich in diesem Lande mehr Angst haben soll: Vor Neonazis oder Menschen die einen absoluten Wahrheitsanspruch für die eigene Meinung in postulieren.

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17. November 2006 12:20

Da sind sie nun...

Arndt Ludwig (Lorddersith)

...die "No-Go-Areas" - für Deutsche !

In Teilen der überfremdeten Großstädte der alten Bundesländer regiert nicht mehr der Staat, sondern der "Migrationshintergrund". Wen wundert´s ?

Die Deutschen sind im Fortpflanzungsstreik, wohingegen sich die "Migrationshintergründigen" munter vermehren. Da primär (Zitat eines Berliner Staatsanwaltes / f.a.z. online) die "Unterschichten aus unterentwickelten Ländern" eingewandert sind, gewinnen diese nun die Überhand über die Ordnungskräfte des Staates, welcher ihnen Tür und Tor geöffnet hat.

Und offensichtlich ist das Softie-Vorbild der rot-grünen Utopisten nicht in die Köpfe der Zugewanderten gedrungen, denn die pflegen munter ihre Machismo-Kulturen und füllen das von den braven deutschen Micheln geschaffene Machtvakuum freudestrahlend aus.

Davon haben natürlich die hierfür Verantwortlichen nichts mitbekommen, denn in den besseren Wohnvierteln der politischen Kaste sind die Rauchzeichen brennender Mülltonnen leider nicht zu sehen. Und - außerdem - sind die Brandmeldungen aus Kreuzberg ja ohnehin nur Hirngespinste Ewiggestriger. Dass 43 % der unter 18jährigen in meiner Heimatstadt "Migrationshintergrund" haben ist ja auch völlig normal und kein Problem.

Gute Nacht!

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17. November 2006 12:03

Rassismus auf der FAZ-Seite

Tobias Haberkorn (Tobias_Thomas)

Es ist traurig, die Kommentare durchzulesen. Ich frage mich, ob sich einer der besonders eifrig schimpfenden Kommentatoren jemals in einen der Bezirke begeben hat, wo "dieses assoziale (sic!) Pack" wohnt. Anstatt etwas dafür zu tun, dass eingewanderte Jugendliche von Deutschland als nur Bordstein, Handyladen und Dönerbude umme Ecke kennenlernen (à la Esthter Zeiher), erprobt man lieber seine Schreibfertigkeit und diffamiert Ausländer, Grüne und Alternative, Gewerkschaftsmitglieder und sonstige "Gutmenschen". Obendrauf noch etwas Berlin-Bashing verknöchterter Westdeutscher, die neidisch auf die Stadt schauen, die mit "Utopisten, Gangstern und Asozialen" schon seit über hundert Jahren mehr Reiz hat als die verspießerte Provinz. Warum posaunen Sie also Ihre Meinungen heraus, wenn Sie ihre "bewachten Wohnburgen" sowieso nicht verlassen wollen?

Welch eine kultivierte Leitkultur!

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17. November 2006 11:59

Wollen wir es mal poltiisch korrekt formulieren

Marco Vogt (MarcoVogt)

Das Prekariat ist außer Rand und Band und versucht mittels Gewalt anstatt Intelligenz ihrer prekären Lage zu entkommen.

Ob das allerdings gelingen kann, wage ich zu bezweifeln.

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17. November 2006 11:56

Sinnvolle Kommentare.

Walter Arnold (oploop)

Welchen Sinn hat es, hier Kommentare zu verfassen, die dann doch nichtv veröffentlicht werden????????

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17. November 2006 11:40

inside wrangelkiez

Tim Flavor (Faunesk)

ich kenne die gegend sehr gut, arbeite ich doch seit mehreren jahren einen büchsenwurf entfernt. während der letzten jahre ist städtebaulich viel in diesen bezirk investiert worden.
was aber stets an gegenden wie dem wrangelkiez mit hohem (meist türkischem) migrationsanteil auffällt: man ist quasi luft füreinander, eine art waffenstillstand. es fühlt sich an wie eine aus trotz aufrechterhaltene abgrenzung, deren archaische clan-zugehörigkeit man sehr deutlich spürt - ein natürlicher, logischer reflex, der allen gemeinschaften in der fremde immanent ist und diese zusammenschweisst und stark macht. die mob-artigen auswüchse der letzten tage sind eine traurige variation dieses themas...

ein in unmittelbarer nachbarschaft zur besagten schule gelegener supermarkt wird regelmässig von den schülern frequentiert. dabei fällt mir immer der (für mich unfreiwillig komische) 'metrosexuellen look' der männlichen schüler auf, der an casting shows à la 'popstars' erinnert und einem krass die kluft zwischen träumen und realität vorführt.

wieso habe ich, der ich mit migranten jeglicher coleur aufgewachsen und zur schule geggegangen bin, bei den türkischstämmigen das gefühl eines roll-backs?

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17. November 2006 11:36

Darf die FAZ das?

Rafael Funken (cslewis)

Warum verwendet die FAZ in ihrem Bericht Begriffe wie Migrationshintergrund, Deutschtürken und Einwanderer? Ich nahm an, es herrsche in der deutschen Presse inzwischen Einigkeit darüber, daß solche Einzelheiten gegen die politische Korrektheit verstossen und in der Berichterstattung nichts zu suchen haben. So schwierig kann das doch nicht sein. Schließlich hat es unsere Regionalzeitung auch geschafft, über die Tumulte zu berichten, ohne auch nur einmal das Wort "Ausländer" fallen zu lassen. Ihre Vorgehensweise hingegen führt nur zu unnötiger Unruhe und Besorgnis unter den Lesern (siehe vorstehende Leserkommentare), die letztendlich den multikulturellen Traum gefährdet. Und richtig träumen kann der Leser nur, wenn man ihn schlafen läßt. Also, wie lange darf die FAZ sich diese unlautere Berichterstattung noch erlauben??

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17. November 2006 11:29

Wie weiter?

Klaus Hennicke (klaus1208)

Lehrt die "Bande" Respekt, einfach nur Respekt. Mittel sind da. Gesetze auch. Nur der Mut und zuverlässiger Rückhalt für die "Respektlehrer" vor Ort fehlen.

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17. November 2006 11:23

Randale in Berlin

Rainer Thesen (RainerThesen)

Wieso wundert man sich? Über kurz oder lang mußten die Früchte unserer verfehlten Einwanderungspolitik sichtbar werden. Solange jedoch Euphemismen wie "Jugendliche mit Migrationshintergrund" den Sprachgebrauch in den Medien bestimmen und massive Probleme mit solchen offensichtlich nicht integrierbaren Ausländern mit und ohne deutschen Paß unter den Teppich gekehrt werden, wird es schlimmer werden.

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17. November 2006 11:18

Wehe den Deutschen

Walter Arnold (oploop)

In Berlin und anderswo hat man eine gefährliche Multikulti-Saat gesät, gehegt und gepflegt.
Wehe den Deutschen, wenn diese Saat aufgeht. Was dann geschieht wird nun langsam sichtbar.

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17. November 2006 11:11

auf allen Augen blind

Chris Paul (paules)

Endlich mal ein Artikel, der keine falsch verstandene Rücksicht übt.
Wenn es ausländische Jugendliche waren, dann muss man das auch sagen dürfen. Wenn an den Randalen Deutschtürken maßgeblich mit beteiligt waren, dann soll das auch geschrieben werden.

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17. November 2006 11:09

Gewalt durch Immigrationskinder

Martin H. Lang (langfurter)

An einen Zusammenhang zwischen den jüngsten auffälligen Gewalttaten in Berlin möchte ich noch nicht glauben, wohl aber daran, dass sich solche Zwischenfälle häufen und auch, dass mehr Kinder und Jungendliche aus ausländischen Familien beteiligt sein werden. Die Integration der Ausländer spielt sicherlich dabei eine große Rolle. Bei diesen Ereignissen wird der Ruf nach der „deutschen Leitkultur“ wieder lauter und die radikalen Stimmen gewinnen an Kraft.

Zu Recht? Eine Leitkultur ist sicher nicht hinderlich, doch sollte man nie vergessen, dass eine Gesellschaft – unsere Gesellschaft – sich nur durch die Assimilation anderer Kulturen weiterentwickeln und verbessern kann. Es gibt auch Stagnation in kultureller Entwicklung. Wie sehr ein Zusammenführen verschiedener Kulturen den Fortschritt einer Nation unterstützen kann, sieht man am Beispiel der jungen USA, mit der man den Begriff Schmelztiegel gerne verbindet. Doch ist unsere Gesellschaft, geprägt durch den Zweiten Weltkrieg, wenig attraktiv für jene, die wegen Arbeit und Geld nach Deutschland kommen. Und wer kann es ihnen Verübeln? Sich in eine Gesellschaft einzugliedern, die – machen wir uns doch nichts vor – immer noch Angst vor einem gesunden Nationalempfinden hat, ist weniger

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17. November 2006 10:23

Moderner urbaner Lebensstil...

Maximilian Ohl (maxilein1408)

So schlimm es auch sein mag, aber das Kuschen der bürgerlichen Parteien und Politiker vor der "kritischen Intelligenz" und die Tatsache, dass 30% der abgegebenen Stimmen in Berlin auf linksradikale und linksextreme Parteien entfallen (Grüne, SED/PDS, WASG), deuten darauf hin, dass so etwas zu einem "modernen urbanen Lebensstil" gehört und sich im Grunde kaum noch jemand außer bösen Spießern daran stört. Irgendwie fällt es schwer, sich vor diesem Hintergrund seine Schadenfreude zu verkneifen. Kleiner Trost: Berlin muss in Hinkunft für die verfehlte Politik seiner "fortschrittlichen" Führung selbst die Zeche zahlen und kann nicht mehr über den Umweg des Finanzausgleichs bei denen schmarotzen, die noch nicht vor Utopisten, Gangstern und Asozialen kapituliert haben.

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17. November 2006 10:22

Diagnose eindeutig

Michael Menzel (Galenos)

Der Artikel erschreckt. Kompetente Politiker haben die Diagnose recht eindeutig gestellt.

Zitat: ...das Problem liege „im Werteverfall, der dazu führt, daß staatliche Ordnung nicht mehr akzeptiert wird.“

Zitat: ...Offenbar werden Ordnungs- und Sicherheitskräfte in bestimmten Stadtteilen generell als Eindringlinge aufgefasst.“

Zitat: ...Wenn die Täter nicht rechtsradikale Schläger sind, fallen besonders Jugendliche „mit Migrationshintergrund“, also die Kinder und Enkel Eingewanderter, als Verursacher auf.

Die Beschwichtiger und die ewig 68er Multikulti-Vertreter werden wohl nun etwas leiser treten müssen. Und was macht Pleitier Wowereit? Er spielt den wilden Mann mit dem eisernen Spar-Besen im klein-klein politischen genossenschaftlichen Berliner Kreis und runiert dabei die Kultur mit angemaßtem Sachverstand.

Wie wäre es, wenn er jetzt einmal echte Probleme anpacken würde, die an der gesellschaftlichen, existenziellen Substanz der Hauptstadt rütteln und auszuarten drohen? Probleme, die nicht wirklich etwas mit Geld zu tun haben sondern mit Persönlichkeit und Führungsstärke. Hedonistisches Gelaber auf dem Talk-Sofa helfen jetzt nicht weiter.

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17. November 2006 10:13

Was tun

Esther Zeiher (estherzeiher)

Ist ein kleiner christlicher Verein in Kreuzberg - Starthilfe e.V. - und arbeitet seit über zwanzig Jahren für die Menschen im Kiez in ihren jeweiligen Lebenslagen. Gegenwärtig wird also Kindern mit Migrationshintergrund kostenlos Hausaufgabenhilfe gegeben, eine Fahrradwerkstatt steht für Jungen offen, die dort ihre handwerklichen Fähigkeiten suchen und finden, im Kurs "Deutsch für Mütter" wird arabischen, polnischen, bosnischen, pakistanischen Frauen ein Gesprächsraum eröffnet und die Chance zur Integration. Ein Jugendclub gibt zwei "schwierigen" Jungencliquen Platz zur sinnvollen Freizeitgestaltung. Ein christlicher Buchladen mit einer kleinen Kapelle bildet den Ankerpunkt für die Mitarbeiter...
und doch mußte in diesem Jahr die Leiterin der Projekte wegen fehlender finanzieller Mittel entlassen werden.

Das zur Frage, was zu tun sei.

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17. November 2006 10:12

Herzlichen Glückwunsch

Torsten Schmidt (driemolen)

..auch ich war einmal Studienreferendar an einer Oberschule im "Wrangelkiez" und bin äußerst froh nicht mehr in dem Gebiet tätig zu sein.

Wie konnte es soweit kommen? Wie konnte die Politik über Jahrzehnte hinweg blind sein? Die Jugendlichen, die randalieren, fühlen sich nicht nur als unerwünscht, sie sind es auch - die Mehrheit der deutschen Bevölkerung befürwortet DIESE Art der Unterschichtzuwanderung schon lange nicht mehr. Auch grüne Irrealos wie der Radfahrer mit Pagenschnitt aus Kreuzberg, die jahzehntelang die deutsche Politik fehlgeleitet haben, müssen einmal zur Einsicht kommen.

Es klingt hart, aber verfahren wir wie seinerzeit mit Mehmet: ausweisen, notfalls eben mit vorherigem Entzug der Staatsbürgerschaft, auch wenn dafür einige Verodnungen geändert werden müssten. Die Staatsbürgerschaft darf keine Entschuldigung für asoziales und gewalttätiges Verhalten werden. Zu entschuldigen gibt es nichts, die ewigen Gutmenschen haben ausgedient.

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17. November 2006 09:37

unglaublich...

Marc Müller (Krzyzak)

Es ist unglaublich. Da gehen 80 - 100 Jugendliche gegen Polizisten vor und die Medien haben nichts besseres zu tun als die Polizisten, die ihre Pflicht tun, wenn sie Gewalttäter festnehmen anzuprangern, sie hätten ausländerfeindliche Parolen gerufen und so die Unruhen erst verstärkt.

Es ist so einfach alles mit der scheinbar wachsenden Ausländerfeindlichkeit in Deutschland zu erklären.
Da wird dann also sofort nach arabischen und türkischen Polizisten gerufen, die wohl besser damit klar kommen würden.

Das ist der falsche Weg. Der Minderheit der sich nicht integrieren wollenden Migranten in Deutschland muß ein für allemal klar gemacht werden, daß sie sich wie jeder andere Bürger dieses Landes an die Gesetze unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung zu halten hat.

Es gibt keine Entschuldigung für die jüngsten Ausfälle in Berlin-Kreuzberg.

Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar.

Marc Müller

Göttingen

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17. November 2006 09:35

Willkommen in der Zukunft!

Sascha-Dominik Bachmann (sashalee)

Die Zukunft hat bereits begonnen: die Unterschicht zündelt und die Korrektheitsfanatiker a la Rot - Grün geben ihren Senf dazu. Lösungsvorschläge, die erfolgreich sind:

(1) Jeder rot-grüner Politiker bekommt eine Asozialenfamilie mit Migrationshintergrund als Untermieter zugeteilt: wirkt bestimmt.

(2) Wir akzeptieren die Realität und verlassen die Innenstädte und ziehen in bewachten Wohnburgen:funktioniert in der "dritten Welt" und schafft Arbeitsplätze als Hauspersonal für o. g. Klientel.

(3) Wir engagieren uns wirklich multikulti und stellen sicher, daß das Migrantenmilieu durch deutsche Jungasoziale gestärkt wird: funktioniert in Frankreich, wo die Randalemacher multiethnisch sind.

oder

(4) Wir sagen diesen Zuständen den Kampf an, folgen dem Beispiel der Niederlanden und räumen den multikulturellen Stall aus. Vorteil: keine weitere Notwendigkeit, unsere Soldaten auf Einsätze vorzubereiten, die Einsatzerfahrung kriegen sie dann im "Viertel" (nach einer kleinen GG-Änderung) zusammen mit den notwendigen Sprachkenntnissen.

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17. November 2006 09:22

Berlin außer Rand und Band

Dieter Erkelenz (d.erkelenz)

Leute, insbesondere einige Grüne und Alternative, Gewerkschaftsmitglieder, "Gutmenschen" aller Couleur
haben noch immer nicht begriffen, daß eine Demokratie
auch wehrhaft sein muß, um Rechte anderer zu verteidigen - auch, wenn letztere die Mehrheit darstellen.
Zu dieser Pseudo-Multikulturellen-Einstellung kommen dann noch Personalverminderungen und Einkommens-
abstriche der Polizei, die grundsätzlich immer alles falsch
macht und für diese Leute selbstverständlich der Agent
Provokateur ist.
Nur in diesem Dunstkreis von Duldung, angeblichem Mit-
leid und Selbstgerechtigkeit kann sich der Mob der
Straße formieren und seine unerträglichen Provakationen
mit zerstörerischer Wucht entfalten.
Alles Rechtsradikale, was?

D. Erkelenz/Vilnius

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17. November 2006 08:54

Berlin außer Rand und Band

chrissie diamond (chrissiediamond)

Wieso "Berlin außer Rand und Band"?
Ausländer ausser Rand und Band wäre doch die treffendere Formulierung.
Um es in "Welt" Diktion zu formulieren:
"Jahrzehnte lang importierte Unterschicht" ausser Rand und Band.

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17. November 2006 08:50

Achwas...

Jan Müller (JanMuller)

Dieses Problem muß aber sehr sehr plötzlich und unvorhersehbar über uns hereingebrochen sein, sonst hätte man dem ja entgegenwirken können, oder sogar müssen?

Ich lebe in einer kleinen Stadt am Rande des Ruhrgebiets mit ca. 25.000 Einwohnern, und selbst hier ist es nichts besonderes mehr, wenn Gruppen ausländischer Jugendlicher über Deutsche herfallen. Sogar meinte Nichte, die noch zur Grundschule geht, berichtete mir schon von derartigen Vorfällen.

Stellt sich das Bild also nur in den Berliner Problembezirken und meiner kleinen Heimatstadt so dar? Vermutlich kaum, zumindest quer durch das Ruhrgebiet kommt es regelmäßig zu derartigen Vorkommnissen, und ich könnte die Liste noch um weitaus abscheulichere Vorfälle erweitern. Ich verzichte aber an dieser Stelle darauf, weil es mir ohnehin niemand glauben würde... "Sonst hätte es ja in der Zeitung gestanden."

Es ist eine Tragödie, daß Politiker wie Medien aus ideologischen Gründen das Problem nie zum Thema gemacht haben, beziehungsweise wie die tolldreisten Grünen der Polizei die Schuld geben, statt einer Poltik die sie in den letzen Jahre so oder so mitzuverantworten haben.

Wundert man sich in diesem Zusammenhang eigentlich noch über die Wahlerfolge der NPD?

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17. November 2006 08:20

Tacheles Reden!

Andreas Würz (BluesBrother1983)

Was geht in der Hauptstadt? Wenn man mal ehrlich ausspricht, was vor sich geht, dann muss man sagen, da läuft was falsch. Nur weil dieses assoziale Pack keine Zukunft sieht, raufen sie sich in Banden zusammen und leben ihren Machtverlust aus, weil sie ansonsten auf ganzen Linie versagen. Ausländer und Arbeitslose, die die Erziehung vernachlässigen, und denen egal ist was ihre Kinder machen. Wenn sie wüssten wo ihre Kinder sind und was sie machen und wenn sie darauf aus wären ihre Kinder halbwegs so zu erziehen, dass sie sich in der Gesellschaft zurechtfinden würden, wär das kein Problem, aber so.
Und irgendwie klar, dass die Grünen auf die Polizei los gehen und nicht auf die Täter. Ist ja klar wer hier Schuld hat. Augen auf machen und Kopf einschalten kann man da nur sagen.

P.S.: Natürlich gibt es auch Kinder von arbeitenden Deutschen, dabei waren, jedoch glaub ich war der Anteil eher gering!

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