Staumelder: Das neue Auto sendet Informationen in Echtzeit
Innovationen im Auto beruhen zurzeit noch auf Software - künftig aber wohl immer mehr auf der Verbindung zum Internet. Wie die automobile Zukunft aussehen könnte, zeigt der Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent auf der Cebit im Pavillon 11A. Das LTE-Auto nutzt aus, dass die vierte Mobilfunkgeneration LTE schon in ein bis zwei Jahren Daten viel schneller als heute vom Auto weg und zum Auto hin funken kann.
Zukünftig wird das Auto Bestandteil der vernetzten Welt sein, sagt Alf Henryk Wulf, Vorstandsvorsitzender von Alcatel-Lucent in Deutschland. Das LTE-Auto ist mit Hunderten Fahrzeugsensoren ausgestattet, die zum Beispiel aktuelle Straßen- und Wetterbedingungen erfassen.
Diese Daten werden in Echtzeit aufbereitet und an Autos in der Nähe gefunkt. Wenn zum Beispiel die Antischlupfregelung feststellt, dass die Fahrbahn vereist ist, wird sofort eine Warnmeldung an andere Verkehrsteilnehmer gesandt. Droht ein Stau, warnt das System rechtzeitig, sagt Wulf. Eine Kamera misst die Sichtweite. Das intelligente Auto soll auch Nebelwände erkennen.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Peter Allan