F.A.Z.-Romane der Woche

Liebe ist für die Armen

Louis Auchincloss erzählt ein abgründig modernes Märchen vom Aufstieg einer Alphafrau. Ein Wiedersehen gibt es mit Schiller, der in Kürze 250. Geburtstag feiert. Außerdem in den Romanen der Wochen: „Union Atlantic“, Adam Hasletts Buch zur Bankenkrise.

Erfolgsserie wiederbelebt: die „Desperate Housewives” könnten bei FemTV laufen

Neuer Frauensender

Arbeitstitel „FemTV“

Die Sendergruppe Pro Sieben Sat.1 arbeitet an einem neuen Programm. Im Sommer des nächsten Jahres könnte das Werben um die wertvollste Zuschauerzielgruppe beginnen. Den letzten privaten Frauensender gab es vor acht Jahren. Von Michael Hanfeld

Kühle Verhandlungsführung: Madoff vor seinem Richter: Denny Chin

Google Book Settlement

Einschüchterungsversuche zwecklos

Sein Name ist Chin, Denny Chin: Am Montag soll er in New York über das Google Book Settlement urteilen. Der Richter, der schon im Fall Madoff Recht sprach, gilt als Mann für die schwierigen Fälle und ist einer der kommenden amerikanischen Justiz-Stars. Von Jordan Mejias, New York








Strizz

Power für die Firma

Bildergalerie Die Comic-Serie „Strizz“ von Volker Reiche erscheint in samstäglich neuer Folge in der F.A.Z. und auf FAZ.NET.

Ein letzter Klick zu Silvester: Die „Netzeitung” macht dicht

Medien

Die „Netzeitung“ wird eingestellt

Die online erscheinende „Netzeitung“ wird zum 31. Dezember dichtgemacht. Sie soll danach nur noch als „automatisiertes Nachrichtenportal“ existieren - ohne eigene Redaktion. Sämtlichen Mitarbeitern werde „in Kürze“ betriebsbedingt gekündigt.

Wie einzigartig seine Aufnahmen waren, ging ihm erst spät auf: Spiegel-Chefredakteur Georg Mascolo

Im F.A.Z.-Gespräch: Georg Mascolo

Die Menschen wollten nicht mehr warten

Der heutige „Spiegel“-Chef Georg Mascolo hatte den Fall der Mauer mit seinem Filmteam am 9. November 1989 aus nächster Nähe erlebt. Er war seinem Instinkt gefolgt. Die Bilder, die er am Berliner Grenzübergang Bornholmer Straße machte, schrieben Geschichte. Beinahe hätte es sie nicht gegeben.

Phyllis Dorothy James, wie Burkhard Neie sie sieht

F.A.Z.-Gespräch

Was bedeutet in Ihren Krimis der Tod, Lady James?

Baroness James of Holland Park ist guter Dinge, als sie in ihrem Haus empfängt. Sie macht es sich auf dem Sofa bequem, nur der Roman von Val McDermid und ein Buch über Agatha Christie deuten auf mörderische Leidenschaft hin. Von Thomas David

CD der Woche: Robbie Williams

Allein hinter Schallmauern

Eine Fußballer-Weisheit sagt: „Never change a winning team“. Robbie Williams sollte sich ihrer erinnern, und seinen alten Produzenten und Komponisten Guy Chambers wieder ins Boot holen - sonst droht der Abstieg aus der Champions League. Die CD der Woche. Von Edo Reents

Blog „Stützen der Gesellschaft“

Park- und Steuergestaltung für notleidende Bürger

Immer zum Jahresende stellen sich Reiche die wichtige Frage: Wie kann ich Steuern sparen, indem ich exakt jene Charity mache, die mir am meisten einbringt? Der Lösungsvorschlag Don Alphonsos mag zunächst überraschen. Er rät zum Park.

Das Restaurant inspirierte Rolf Hochhuth  zu dem Gedicht „Peking-Ente mit Kanzlerin”

Prominenter Wendebau

Die Platte über dem Führerbunker

Einst verlief vor diesem Plattenbau die Berliner Mauer. Damals wohnte Günter Schabowski hier. Dann kamen Angela Merkel und Birgit Breuel. Heute blickt Rolf Hochhuth aus seiner Wohnung auf die Stelen des Denkmals für die ermordeten Juden. Eine Ortsbegehung von Tobias Rüther.

MTV Europe Music Awards

Berlin feiert Beyoncé

Beyoncé ist die große Gewinnerin der MTV Europe Music Awards, sie konnte gleich drei Preise abräumen. Und auch Tokio Hotel freuten sich über eine Auszeichnung. Einen besonderen Auftritt hatte David Hasselhoff, der nicht ganz nüchtern wirkte.

Die Villa Schöningen kurz vor der Eröffnung

Privatmuseum „Agentenbrücke“

Die Villa hinter dem Stalinrasen

Am Samstag wird in der Potsdamer Villa Schöningen, ganz in der Nähe der berühmten Glienicker Brücke, eine privat finanzierte Erinnerungsstätte an die deutsch-deutsche Teilung eröffnet. Der Ort, Schauplatz eines „deutschen Schicksalromans“, ist der ideale Ort dafür. Von Dieter Bartetzko

Zwanzig Jahre Mauerfall

Kleines Glossar des neuen Deutschland

Was ist Letscho? Wer begrub den „Angeber-Wessi“? Und wieso heißen im Osten alle Cindy? Nach der Einheitsparty stellten Ost- und Westdeutsche fest, wie fremd sie sich teilweise waren. Ein Glossar der Konflikte von A wie Ampelmann bis Z wie Zonengaby.

Geschmackvoll ölig: Julian Casablancas

CD-Kritik

Julian Casablancas: Die elfte Dimension

Mit seiner Band The Strokes rettete er einst den gammeligen New Yorker Rock'n'Roll, jetzt treibt es Julian Casablancas erheblich bunter. Sein bemerkenswertes Solodebüt erinnert mit seinen hinterhältigen Melodien und dem pathetischen Gesang an einen böse schillernden Schmetterling. Von Edo Reents

Massenveranstaltung: Eignungstests für Medizinstudenten in spe in Wien, Juli 2009

Studieren in Österreich

Pallawatsch und andere Barrieren

Wenn in Wien Barrikaden - und seien es rhetorische - gebaut werden, muss es wirklich schlimm stehen. Es geht gegen Bologna, Gebühren und gegen zu viele Kommilitonen aus Deutschland: Eine volkskundliche Analyse. Von Hannes Hintermeier

Lévi-Strauss im Jahr 2005

Claude Lévi-Strauss im Interview

Der Mensch ist eine optische Täuschung

Letzte Lektionen zu Freiheit und Tod: Der Mensch muss lernen, dass er nicht immer existieren wird. Und der Sinn seines Lebens ist eine Frage des Blickwinkels. In einem Interview, hier erstmals zu lesen, sprach Claude Lévi-Strauss über Marx, Freud, Wagner und Rousseau.

Video in voller Größe

Video-Kolumne: Richterspruch

FDP schafft Agentur für Arbeit ab

Dirk Niebel war früher selbst Vermittler im Arbeitsamt, jetzt kann er die arbeitsmarktpolitische Agenda der Liberalen umsetzen: Die Arbeitsagentur muss privatisiert werden. Peter Richter hat ihn dabei begleitet.

Verband aufs natürlichste trockene Sentimentalität mit zynischer Ernüchterung: die Lyrikern Mascha Kaléko

Fragen Sie Reich-Ranicki

Liebe als Notlösung

Sie schreibt, wie ihr der Schnabel gewachsen ist: Marcel Reich-Ranicki über Mascha Kaléko, die Lyrikerin der Neuen Sachlichkeit, die man oft entdecken muss, weil sie immer wieder in Vergessenheit gerät.

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