11. Oktober 2001 Der zweite "Frankfurt eBook Award" für elektronische Bücher geht in der Kategorie Fiction an Amitav Ghosh (The Glass Palace) und Steven Levy (Crypto: How the Code Rebels Beat the Government). Die beiden Autoren erhalten umgerechnet je107.000 Mark für das beste eBook in der Kategorie Belletristik beziehungsweise Sachbuch. Das teilte die Internationale E-Book-Stiftung am Mittwochabend nach der Preisverleihung in Frankfurt mit. Ghosh ist gebürtiger Inder und lebt in Amerika. Levy arbeitet als Journalist und Schriftsteller ebenfalls in den Amerika.
Zusätzliche, mit umgerechnet 21.500 Mark dotierte Auszeichnungen in diesen Sparten gingen an die amerikanische Schriftstellerin Joyce Carol Oates für Faithless: Tales of Transgression und an den amerikanischen Sachbuch-Autor Eric Nisenson für The Making of Kind of Blue: Miles Davis and His Masterpiece. Der Preis für die gelungenste technische Weiterentwicklung des elektronischen Publizierens von ebenfalls 21.500 Mark geht an den Franzosen Thierry Brethes von der Herstellerfirma Mobipocket.
Die mit zusammen 280.000 Mark ausgestatteten Preise werden von mehreren E-Book-Produzenten und Softwarefirmen gestiftet, darunter Microsoft, Gemstar und Adobe. Ziel ist es, die Entwicklung des neuen digitalen Lesemediums zu unterstützen. Die auf speziellen tragbaren Lesegeräten nutzbaren elektronischen Bücher sind seit wenigen Jahren auf dem Markt, haben sich aber noch nicht durchgesetzt, nicht zuletzt wegen der hohen Kosten. So stellte Gemstar am Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse eine neue Generation von farbigen Lesegeräten vor, die inklusive Bücherpaket fast 1.300 Mark kosten.
Text: dpa
Bildmaterial: dpa
Als wär's ein Stück von Sophokles: die CSU und die ![]()
Dahinterismus: Wer steckt hinter dem Kirchenmodell-Attentat auf Berlusconi?
Schauspielerin Kathleen Morgeneyer: Ist die Liebe nur ein Spiel?
Ein fester Halt für alle Menschen: Johann Sebastian Bach zu Weihnachten
F.A.Z.-LeseprobeAdam Haslett: Union Atlantic
Die Bibliothek der Poeten
Frank Schätzing: Limit
Maryanne Wolf: Das lesende Gehirn