Political Correctness ist nichts anderes als ein schäbiger Euphemismus für Zensur.
In den Staaten des Warschauer Pakts wurde von Journalisten, Politikern und allen anderen Bürgern erwartet, daß sie sich nur "politisch korrekt" äußerten, also im Sinne der diktatorischen Regime.
Dieses undemokratische, mit den Grundsätzen eines Freiheitlich-Demokratischen Rechtsstaates nicht zu vereinbarende Verhalten ist seit vielen Jahren auch bei uns im "freien" Westen salonfähig geworden - leider !
Ein Un-Wort wie "Migrationshintergrund" ist ein schönes Beispiel dafür, denn man könnte im Fall von Leuten mit eben diesem Hintergrund auch jeweils klar benennen, WOHER jemand migriert ist, der sich z.B. hier bei uns eines Verbrechens oder Vergehens schuldig gemacht hat, statt seine Herkunft im "politisch korrekten" Nebel des Migrationshintergrundes zu verwischen.
Daß Henryk Modest Broder das Rückgrat hat, sich dieser Verlogenheit der P.C. nicht zu unterwerfen, rechne ich als Demokrat ihm sehr hoch an.
Danke Henryk - und unverdrossen weiter so !
Mögen andere es Dir nach Kräften gleichtun - auch und gerade in der FAZ.
Eckhardt Kiwitt
Freising
Broder ist ein kluger Kopf, denkt geradeaus und sendet seine Analysen unverkünstelt in den Diskurs. Als Jude ist er durch die p.c.-Tabu-Maschinerie des Establishments nicht leicht angreifbar und kann dadurch unbequeme Wahrheiter leichter aussprechen, als es für Christen möglich wäre. Seine Analysen zum radikalen Islam in Deutschland sind messerscharf - und leider bitter nötig. Man kann sagen dieser Mann hat für Deutschland viel geleistet, den Preis hat er allemal verdient.