Kunst

MoMA-Ausstellung deutlich teurer

MoMA sagt good bye

MoMA sagt good bye

17. September 2004 Die MoMA-Ausstellung in Berlin wird deutlich teurer als geplant. Die Präsentation der Meisterwerke aus dem New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) werde mehr als 13 Millionen Euro kosten, sagte der Initiator der Ausstellung, Peter Raue, am Freitag.

Der Verein der Freunde der Neuen Nationalgalerie, der die 200 Werke in die Hauptstadt geholt hatte, war zunächst von 8,5 Millionen Euro ausgegangen. Die Mehrbelastungen gingen auf den großen Publikumserfolg zurück. Er rechne aber am Ende mit einer „schwarzen Null“, sagte Raue.

Ausharren in der Nacht: letzte MoMA-Besucher

Ausharren in der Nacht: letzte MoMA-Besucher

Ins Gewicht fielen vor allem der Einbau einer größeren Klimaanlage sowie zusätzliches Sicherheitspersonal. Nur so sei es jedoch möglich gewesen, daß sich 1000 Besucher auf einmal in der Neuen Nationalgalerie aufhielten. Aus konservatorischen Gründen waren zunächst nur 500 Besucher gleichzeitig zugelassen. Bisher haben die Ausstellung mehr als 1,1 Millionen Menschen gesehen.

Der Publikumsandrang ist auch mit der Öffnung rund um die Uhr ungebrochen. Etwa zwei Stunden mußten Besucher in der Nacht zum Freitag Schlange stehen, teilte ein Sprecher mit. Seit Donnerstag und bis zur Schließung am Sonntag um 22 Uhr ist die MoMA-Schau ohne Pause geöffnet.

Text: FAZ.NET mit Material von dpa
Bildmaterial: AP

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