
Der Mensch geht immer weiter. Es ist seine Natur. Und wie Ingenieure die nächste Maschinengeneration entwickeln, basteln Sportmediziner an den nächsten Rekordhaltern. Diese sollten sich bewusst sein, dass sie in den Augen der Ärzte keine Menschen sondern Dinge sind. Ärzte haben ein sachliches Verhältnis zu den Objekten Ihres Berufes und vielen kann man gerade deshalb vertrauen, weil sie eine professionelle Einstellung haben. Was glauben Sie, was los wär, würde nach Sympathie geheilt? Aber wenn der Sinn und Zweck des ärztlichen Handelns Leistungssteigerung durch Chemikalien ist, sollte zuerst mal der Sportler selbst skeptisch werden. Und wie immer, wenn man sich bekannten Risiken aussetzt, erst mal an die eigene Nase fassen, wenn es schief geht.

Es ist nett, wie sich jetzt die Medien von einem Schuldigen zum nächsten tasten. Erst waren es die Sportler, jetzt sind es die verantwortungslosen Ärzte.
Das Ganze (inkl. der Empörtheit der Politiker und Medien) ist doch eine Farce. Spitzensport ohne Doping dürfte sich (weltweit) auf Ausnahmesportler beschränken, wie Eddie the eagle. Die dann auch chancenlos sind.
Alle Beteiligten sind mehr oder minder kleine Räder in einer Maschinerie, die der Unterhalteung der Zuschauer und der Erhaltung der Jobs von Soprtlern, Ärzten, Funktionären ectr. dient.
In der FAS ist hierzu ein schönes kleines Interview mit einem "Dopingexperten" zu lesen, der kaltgestellt wurde.