Unter dem Motto “Zwei Spiele, ein Glanz“ will China beweisen, dass die am Samstag beginnenden Papalympics mit nicht geringerer Perfektion ausgerichtet werden

Die Paralympics in China

Hoffnung auf die Spiele

Dreiundachtzig Millionen Chinesen sind behindert: Die Paralympics, die am Samstag beginnen, machen für die Volksrepublik die Frage unausweichlich, auf welcher Grundlage die Gesellschaft prosperieren will. Von Mark Siemons, Peking

 
Paralympics: Sport als Chance für chinesische Behinderte
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Hausarrest und Redeverbot

Menschenrechtler enttäuscht von Olympia

Die Olympischen Spiele sollten in China auch die Menschenrechtssituation verbessern. Doch Kritiker ziehen eine enttäuschte Zwischenbilanz: Zahlreiche Oppositionelle stehen unter Hausarrest oder haben Redeverbot erhalten.

Anschlag in Xinjiang

Drei Sicherheitskräfte in Nordwestchina getötet

Wieder hat es in der unruhigen Provinz Xinjiang einen Zwischenfall gegeben. Die chinesische Agentur Xinhua meldet, ein Mann habe drei Sicherheitskräfte erstochen und habe flüchten können.

Tibet-Aktivist Demes nach seiner Landung in Frankfurt

Nach Protest in Peking

Aus China ausgewiesener Gießener Tibet-Aktivist zurück

Der wegen seines Protests gegen die chinesische Tibet-Politik ausgewiesene Gießener Student ist nach Deutschland zurückgekehrt. Der 21 Jahre alte David Demes war festgenommen worden. „Ich würde es jederzeit wieder tun“, sagte er in Frankfurt im Rückblick auf die Aktion.

Kontrollen von Uiguren gehören zum Alltag auf den Straßen Xinjiangs

Nordwestchina

Explosionen in Chinas Unruheprovinz Xinjiang

Muslimische Terroristen sollen mehr als zehn Selbstmordanschläge in der Region Kuqa verübt haben. Dabei gab es insgesamt acht Tote. Separatisten wollten die Olympischen Spiele nutzen, um den Effekt ihrer Aktionen zu steigern, sagte ein Sprecher des Pekinger Olympia-Komitees.

Erstaunte Gesichter in Peking: Protest gegen Chinas Tibet-Politik

Proteste in Peking

Deutscher Tibet-Demonstrant festgenommen

Fünf Demonstranten, darunter ein Deutscher, sind von Zivilpolizisten abgeführt worden, weil sie auf dem Tiananmen-Platz gegen Chinas Menschenrechtsverletzungen in Tibet demonstriert hatten. Weitere Proteste wurden ebenfalls rasch unterbunden.

Eröffnung der amerikanischen Botschaft: Bush senior, Bush junior, Botschafter Randt und der chinesische Staatsrat Dai

Peking

Bush fordert mehr Freiheit in China

In Peking hat der amerikanische Präsident Bush seine Kritik an Chinas Menschenrechtspolitik wiederholt. Gesellschaften, die freie Meinungsäußerung gestatteten, seien die blühendsten und friedlichsten, sagte er zur Eröffnung der neuen amerikanischen Botschaft.

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China

Gespannte Ruhe nach Anschlag in Kaschgar

Nach dem blutigen Anschlag auf eine Polizeiwache im chinesischen Kaschgar am Montag ist die Lage dort angespannt. Die Behörden verschärften die Sicherheitsvorkehrungen in der Region Xinjiang. Die chinesische Führung will unter allen Umständen verhindern, dass die Olympischen Spiele von Gewalt überschattet werden.

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Vor der Reise nach Peking

Bush kritisiert Menschenrechtslage in China

Der amerikanische Präsident hat sich kurz vor seinem China-Besuch anlässlich der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele „tief besorgt“ über die Menschenrechtslage im Gastgeberland geäußert. Die Chinesen „verdienen grundlegende Freiheitsrechte“, sagte Bush. Peking wies die Kritik zurück.

Anti-chinesischer Aufstand in Tibet im März

Wegen Tibet-Politik

Spanien macht China den Prozess

Ort der Klage: Madrid. Die Angeklagten: zwei chinesische Minister, zwei Armeegeneräle und drei für Tibet zuständige Funktionäre. Möglich wird das nun zugelassene Verfahren durch ein Gesetz, das Klagen wegen Völkermordes auch dann gestattet, wenn keine spanischen Staatsangehörigen betroffen sind. Von Leo Wieland, Madrid

Protestaktion vor dem Olympiastadion

Peking

Demonstration beim Fackellauf - Route geändert

Genau solche Aktionen wollte die chinesische Polizei verhindern: Ausländische Studenten haben am ersten Tag des olympischen Fackellaufes durch Peking am Olympia-Park demonstriert. Daraufhin wurde die Route für den Lauf geändert.

Basketballstar Yao Ming, Mao und die Fackel

Fackellauf

Das Olympische Feuer erreicht Peking

Die olympische Fackel ist am Ziel ihrer turbulenten Reise angekommen. Nachdem das Feuer im Verlauf der 130 Tage langen Tour durch die Welt zum Ziel von Protesten wurde, laufen die Fackelträger nun bis zur Eröffnungsfeier durch Peking.

Sicherheitskräfte am Tatort in Kaschgar

Durchsuchungen in Xinjiang

Peking beschuldigt „Ost-Turkestan-Terroristen“

Nach dem Anschlag mit 16 toten Polizisten wurden die Sicherheitsvorkehrungen in der gesamten Provinz Xinjiang verstärkt. Am Tatort wurden selbstgebaute Bomben, eine Waffe und Pamphlete über den Heiligen Krieg sichergestellt.

Nicht mehr frei zugänglich für Journalisten: Der Tian'anmen

Peking

Tiananmen für Journalisten wieder frei zugänglich

Ausländische Journalisten dürfen während Olympia auf dem Platz des Himmlischen Friedens nun doch 'spontane' Interviews führen. Nach jüngsten Protesten Pekinger Bürger war die Berichterstattung zwischenzeitlich eingeschränkt worden. Indes irritiert das IOC die große Präsenz von Polizei und Militär in der Olympia-Stadt.

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