05. Juli 2008

„Leute“ gesucht

Schicken Sie uns Ihre Vorschläge



Promis für ein Diskussionsforum organisieren, Filmfreaks zum Durchdrehen bringen, für Senioren singen oder Ausstauschstudenten des Einleben erleichtern: Wir stellen Studentinnen und Studenten vor, die neben ihrem Studium etwas tun. Das kann etwas Wichtiges für Mitmenschen sein oder etwas Ausgefallenes, auf jeden Fall ist es aber etwas Interessantes. Für alle, die während ihrer Studienzeit mehr machen, als sich nur auf den Beruf vorzubereiten.

Wir suchen „Leute“

Vielleicht kennen Sie auch jemanden, der neben seinem Studium noch andere spannende Sachen macht. Vielleicht ist ja sogar das, was sie selbst machen, interessant für unsere Rubrik.

Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Leute“ an mailbox@hochschulanzeiger.de, wir würden uns freuen, in einer unserer nächsten Ausgaben über Ihren Vorschlag zu berichten.

Text: Hochschulanzeiger Nr. 82, 2006
Bildmaterial: privat, u.l.: Dennis Kittler; Rest: privat
 
Artikel-Service
DruckenDrucken
VersendenVersenden
Lesezeichen
Vorherige SeiteVorherige Seite
 
Diskussionsfreudig
Matthias Schirmer holt Promis nach Heidelberg

Am Ende siegte die Angst. Im zweiten Wahlgang setzte sie sich durch gegen die Konkurrenten China und Familie. Thema des diesjährigen Mai-Symposiums der Studenteninitiative Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur wird also das Phänomen Angst sein. 

Matthias Schirmer holt Promis nach Heidelberg.
Ehrenamtlich
Lina Liu singt für Senioren

Lina Liu mag Hamburg. Es ist ein bißchen so wie Shanghai, findet sie. Beide Städte haben zum Beispiel einen großen Hafen. 

Lina Liu singt für Senioren
Zurück in die Schule
Carolin Hegerl, 22, half Hauptschülern bei ihren Bewerbungsanschreiben

Lehrerin werden will Carolin Hegerl nicht, sie ist an der LMU München in BWL eingeschrieben. Trotzdem stand sie mehrere Vormittage lang vor Hauptschulklassen. Zu verdanken hat sie das SIFE. 

"So ein paar Stunden in der Klasse - das trainiert ganz schön" (Carolin Hegerl).
Geheimnisträgerin
Julia (Codename), 24, hat ein offenes Ohr für Kommilitonen

Wieso bist du heute morgen schon wieder so müde? Das bekommt Julia öfter zu hören. Sie sagt dann irgendwas, niemals aber die Wahrheit: daß sie gestern mal wieder bis 2 Uhr nachts am Telefon saß, im Gespräch mit Anrufern, die ihr von ihren Sorgen berichteten. Julia arbeitet bei der Nightline, einem Zuhörtelefon von Studenten für Studenten in Freiburg. 

Julia (Codename) telefoniert für "Nightline", das Freiburger Zuhörertelefon von Studenten für Studenten.
Fußball
Martin Lorenz wird gegen die Deutsche Nationalelf kicken

Die Halbzeitpause beim Länderspiel Deutschland-Italien werden der potsdamer IT-Student Martin Lorenz und seine Fußballkollegen vom FSV63 Luckenwalde nicht so schnell vergessen. Denn seither steht fest: sie werden am 16. Mai gegen die Nationalelf antreten. Möglich macht es die WM-Kampagne „Club 2006“ des Deutschen Fußballbundes. Rund 4.200 Clubs aus dem ganzen Bundesgebiet hatten sich beteiligt, das Losglück war am Ende mit den Luckenwaldern. 


Durchgedreht
Karen Marscholik bringt Filmfreaks zum Durchdrehen

Karen Marscholik

Die Uhr tickt. 24 Stunden Zeit haben die Teilnehmer des Braunschweiger Selbstfilmfestivals durchgedreht 24, um mit der Kamera eine Geschichte zu erzählen, die die Jury überzeugt. 

Gesellig
Marta Popko erleichtert Austauschstudenten das Einleben

Marta Popko

Dienstags ab neun Uhr abends ist Marta Popko meist im Viva zu finden. Sie und ihre Kommilitonen von der Kieler Studenteninitiative Step In treffen sich dort mit allen Austauschstudenten, die Lust haben, vorbeizuschauen. 

Wortgewandt
Christiane Reiße, 23, ist Redakteurin beim Online-Magazin LEO

Christiane Reiße schreibt für LEO ("Lingua et Opinio").

Der Florist trägt einen Namen, der eher auf deftiges Gemüse denn auf zarte Rosen deutet. BlumenKOHL steht in großen Lettern über dem Laden. Ein Treffer für Christiane Reiße und ihren Fotoapparat, Futter für die Rubrik LEOSchilda. LEO steht für Lingua et Opinio - seit 2002 gibt es diese Online-Zeitschrift an der TU Chemnitz. 

Hoch hinaus
Markus Rüb, 24, lernte an der Uni fliegen

Markus Rüb ist Segelflieger an der TU Karlsruhe.

Mit 15 lag Markus Rüb seinen Eltern in den Ohren, er wolle unbedingt Segelfliegen lernen. Doch der Flugplatz war zu weit weg. Rüb vergaß die Sache. Bis ihn ein Studienkollege in seinem zweiten Semester an der TU Karlsruhe auf die dortige Akademische Fliegergruppe aufmerksam machte.