Wirtschaft und Politik

Die Aufsteiger des Jahres 2010

Achten Sie im kommenden Jahr auf diese Leute! Fünf Männer und eine Frau werden wichtig. Sie stürzen sich in die politische Arena, übernehmen die Führung in Unternehmen oder krönen ihr Lebenswerk.

“Wenn es konkret wird, wollen die Leute eher mehr als weniger öffentliche Leistungen“, sagt Wolfgang Schäuble.

Finanzminister Schäuble

„Ich zahle meine Steuern gerne“

Finanzminister Wolfgang Schäuble verteidigt im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung den starken Staat, rechtfertigt die vielen Schulden und verrät, was ihn sein Vater, ein Steuerberater, lehrte.

Unternehmen aus zahlreichen Branchen haben 2009 Kurzarbeit angemeldet

Konjunktur

Arbeitnehmer federn die Krise ab

Der bislang glimpfliche Verlauf der Wirtschaftskrise auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist zu einem großen Teil den Beschäftigten zu verdanken. Laut BA-Chef Weise haben Arbeitnehmer durch Lohnverzicht etwa zur Hälfte dazu beigetragen, dass 2009 weniger Menschen ihren Arbeitsplatz verloren als zunächst befürchtet.








Die Tage des analogen Stromzählers sind langsam gezählt

„Smart Meter“

Die Stunde des schwarzen Stromzählers schlägt

Transparent und effizient, statt analog: In Neubauten und bei Sanierungen müssen ab 2010 intelligente Strom- und Gaszähler installiert werden, bis 2022 europaweit in jedem Haushalt. Manche Bürger fürchten jedoch, so zu „gläsernen Verbrauchern“ zu werden. Von Rüdiger Köhn

Wollte erst Missionar werden, hatte aber auch als Fondsmanager eine Mission: John Templeton

Serie: Wie wir reich wurden (15)

Ein Christ bringt die Kleinanleger an die Börse

Er war so gläubig, dass er Missionar werden wollte. Stattdessen entdeckte John Templeton die Börse für sich und verdiente mit gewagten Spekulationen viel Geld - auch für viele Kleinanleger. Sein Ziel lautete: Alle sollen reich werden. Von Patrick Bernau

Bei Quelle bot die Insolvenz keine neue Chance

Sackgasse Insolvenz

Eine Pleite bleibt eine Pleite

2009 war das Jahr der Unternehmensinsolvenzen. 34.300 Fälle zählte Creditreform, 16 Prozent mehr als 2008. Darunter waren so viele große Namen wie nie zuvor in der Nachkriegsgeschichte. Viele sagen, die Insolvenz sei eine Chance. Das stimmt leider nur selten. Von Melanie Amann

160 Millionen Euro Geldbuße müssen Melitta, Tchibo und Dallmayr zahlen

Illegale Preisabsprachen

Ermittlungen gegen Kaffeekartell laufen weiter

Nach der Geldbuße von knapp 160 Millionen Euro gegen die Kaffeeröster Melitta, Tchibo und Dallmayr hat das Bundeskartellamt seine Ermittlungen ausgeweitet. Zehn Unternehmen sollen auch unter Gastronomiezulieferen Preisabsprachen getroffen haben. Tchibo und Melitta haben unterdessen angekündigt, gegen den Strafbefehl vorzugehen.

Konjunktur

2010 wachsen wir - ein klein bisschen

Die Weltwirtschaft hat das Schlimmste hinter sich. Auch in Deutschland geht es aufwärts. Doch Jahre wird es dauern, bis wir das Niveau von 2007 wieder erreichen. Von Inge Kloepfer

Trichet sieht die EZB weiterhin als Anker der Stabilität und des Vertrauens

Staatsdefizite

Trichet fordert rasche Sanierung der Haushalte

Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Trichet, hat an die Länder im Euro-Raum appelliert, in den kommenden zwei Jahren ihre Staatshaushalte zu sanieren. Spätestens 2011, in einigen Ländern schon 2010, sollten die Defizite zurückgeführt werden, um das Vertrauen in die Staatsfinanzen zu wahren.

Sigmar Gabriel kritisiert die “offene Ankündigung eines Wahlbetrugs“

Sparpläne

SPD warnt vor Betrug

Mit drastischen Worten hat SPD-Chef Gabriel die Regierung davor gewarnt, ihre Sparpläne erst nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai vorzulegen. „Das ist nichts anderes als die offene Ankündigung eines Wahlbetrugs“, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Yves Rocher, ein Pionier der Naturkosmetik

Frankreich

Kosmetikunternehmer Yves Rocher gestorben

Der französische Kosmetikunternehmer Yves Rocher ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Präsident Sarkozy würdigte ihn als „großen französischen Industriellen“ und als „Erfinder der Kosmetik auf Grundlage von Pflanzenprodukten“.

„Die Situation im Finanzsektor ist nach wie vor labil”

Konjunkturerwartungen 2010

Einbruch oder Erholung: „W“ oder „V“?

Passiert auf dem deutschen Arbeitsmarkt 2010 „ein kleines Wunder“, wie der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Sinn, meint? Oder „steht das Schlimmste noch bevor“, was der DGB-Arbeitsmarktexperte Adamy glaubt? Über die Konjunkturentwicklung 2010 herrscht große Unsicherheit.

Die GM-Zentrale in Detroit

Forderungen an GM

Sberbank will Entschädigung wegen gescheitertem Opel-Kauf

Die russische Sberbank will von General Motors Geld als Kompensation für ihre Kosten bei der gescheiterten Übernahme des deutschen Autobauers Opel. Sollte GM nicht freiwillig zahlen, werde eine Klage vor Gericht eingereicht, sagte Sberbank-Chef German Gref.

Gerhard Schröder hatte die Idee, Doris Schröder-Köpf den Namen

Hartz-Reform

Zwanzig-zehn: Das Agenda-Jahr kommt

Ein Wort und eine Zahl standen für das rot-grüne Reformprogramm, das Steuern, Rente, Familie, Gesundheit und Arbeitsmarkt umkrempeln sollte: Agenda 2010. Damals klang das noch angenehm weit weg. Jetzt dauert es nur noch wenige Tage bis 2010. Wir blicken zurück: Wie kam der Name zur Reform? Von Melanie Amann

Fannie Mae und Freddie Mac stehen hinter jedem zweiten Immobilienkredit in Amerika

Vereinigte Staaten

Unbegrenzte Kredite für Fannie Mae und Freddie Mac

Die beiden amerikanischen Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac können bis 2012 uneingeschränkt Kredite beim Staat aufnehmen. Die bisher gültigen Grenzen von jeweils 200 Milliarden Dollar sind aufgehoben worden.

Kämpfen bis zur letzten Minute: Der frühere Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick

Krisenjahr 2009

Manager im Regen

Selten sind in Deutschland so viele prominente Vorstandsvorsitzende gestürzt wie im Krisenjahr 2009. Und selten waren personelle Veränderungen so eng mit dem Wort „Insolvenz“ verknüpft. Ein Blick auf die - zumeist tragischen - Managergeschichten des Jahres. Von Carsten Knop

Wir haben viel mehr Freizeit als früher - die Mini-Arbeitszeiten, die Keynes vorausgesagt hat, werden wir aber wohl nie erreichen

Serie: Wie wir reich wurden (14)

Wer weniger arbeitet, kann mehr konsumieren

Vor 80 Jahren glaubte John Maynard Keynes, dass seine Enkel nur noch 15 Stunden in der Woche arbeiten müssen. Davon sind wir noch weit entfernt - trotzdem arbeiten wir heute viel weniger als früher. Langweilig ist es trotzdem nie. Von Joachim Voth

Der Kapitalismus scheitert, wenn er sich zu sehr auf diesen homo oeconomicus - etwa auf den Bonus-Banker - stützt und ihn sogar heranzüchtet.

Wirtschaft und Moral

Liebe in Zeiten des Marktes

Ein Kapitalismus, der vorwiegend auf die dunkleren Seiten der menschlichen Natur setzt und diese dadurch verstärkt, wird immer äußerst anfällig sein. Nicht nur Konkurrenz fördert Leistung. Auch Solidarität und Gemeinschaft bringen den Menschen voran. Von Roger de Weck

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Dax
Tec
Dow
Nas
23.12.2009 | 17:45
Dax 5.957,44
+0,20 %
 
        Vortag
Tops in %
Fresenius Vz +3,04%
ThyssenKrupp +1,43%
Henkel Vz +1,04%
   
Flops in %
Infineon −1,69%
K+S −1,93%
Volkswagen Vz −2,84%

Ist die Pkw-Maut gerecht?

Ergebnis
25.12.2009 | 23:04
Name Kurs in %
DAX 5.957,44 +0,20%
TecDAX 812,35 +0,17%
MDAX 7.472,43 −0,16%
SDAX 3.554,37 −0,21%
REX 377,93 0,00%
Eurostoxx 50 2.957,48 +0,40%
Dow Jones 10.520,10 +0,51%
Nasdaq 100 1.869,84 +0,96%
S&P500 1.126,48 +0,53%
Nikkei225 10.494,70 −0,40%
EUR/USD 1,4335 0,00%
Rohöl Brent Crude 76,10 $ +0,86%
Gold 1.104,50 $ +1,77%
Bund Future 121,84 € −0,42%
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