Mehr Käse für Deutschland wünschen sich die Franzosen

Französische Kommentatoren bezeichnen Deutschland wegen des Exportüberschusses als „das China Europas“ und sprechen von Lohndumping in Deutschland. Dabei gerät in den Hintergrund, dass das deutsche Lohnniveau hoch war und sich nur dem Niveau anderer Länder annäherte. Von Christian Schubert, Paris

Konjunktur und Beschäftigung: Dienstleister verhindern höhere Arbeitslosigkeit

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag rechnet für dieses Jahr mit 300.000 zusätzlichen Stellen in der Branche. Das sind deutlich höhere Erwartungen als in der Industrie. Die Dienstleister kompensieren zum Teil den drohenden Arbeitsplatzabbau anderer Wirtschaftszweige. Von Andreas Mihm

Noch kein ganz klares Bild: Finanzminister Schäuble soll noch vor Osten Vorschläge vorlegen

Die schwarz-gelbe Koalition forciert ihre Pläne für eine Bankenabgabe. Die Kreditinstitute sollen selber Vorsorge für ihre Risiken treffen. Die Abgabe soll dem Staat einen Milliardenbetrag einbringen. Für „systemrelevante“ Banken wird sie teurer als für Volksbanken oder Sparkassen.

Köhler sagt, es sei Zeit, „das für viele Undenkbare zu denken“

Bundespräsident Horst Köhler hat eine Insolvenzordnung für Staaten gefordert. Er griff damit eine Idee des Internationalen Währungsfonds auf, dess geschäftsführender Direktor Köhler war. Sie scheiterte bisher an der Furcht vor Eingriffen in die Souveränität von Staaten. Von Patrick Welter

 
Wie Staaten Schulden finanzieren







Im Dauereinsatz: Präsident Obama wirbt an der Universität von Maryland für seine Gesundheitsreform

Bis zuletzt hatte Präsident Obama in den eigenen Reihen werben müssen, jetzt hat das Repräsentantenhaus für die Gesundheitsreform gestimmt - nach weiteren Zugeständnissen und mit knapper Mehrheit. Die Republikaner warnten, nun werde „das Amerika, was wir kennen und lieben“ in eine falsche Richtung gehen.

Über die Arzneimittelpreise wird weiter gestritten

CDU und CSU wollen die Rabattverhandlungen zwischen Kassen und Unternehmen für große Teile des Arzneimittelmarktes wieder abschaffen. Im Gegenzug sollen die Hersteller gezwungen werden, den Kassen auf Nachahmerprodukte einen höheren Pauschalrabatt zu geben. Von Andreas Mihm

Der Eindruck, eine Entscheidung über Hilfen für Athen sei de facto schon gefallen, passt der Kanzlerin gar nicht

Zur Krise in dem Mittelmeerland ist aus Berlin viel Widersprüchliches zu hören. Die EU-Partner drängen die Bundesregierung, Hilfen zuzustimmen. Das würde jedoch auf innenpolitischen Widerstand stoßen. Bundeskanzlerin Merkel versucht das Thema vom nächsten EU-Gipfel fernzuhalten. Von Werner Mussler, Brüssel

Angel Gurria: „Griechenland ist ein Mitglied des IWF, warum sollte es da nicht um Hilfe bitten?”

Der kommende EU-Gipfel wird nach Angaben der Bundeskanzlern keine EU-Hilfen für Griechenland beschließen. Schon die Diskussion darüber würde Angela Merkel gern beenden - bloß keine Unruhe am Finanzmarkt. Die OECD tritt derweil für eine kombinierte Hilfe durch den Internationen Währungsfonds und die EU ein.

Eine russisch-amerikansiche Tankstelle für die Air Force?

Um den riesigen Tankerauftrag für die amerikanische Luftwaffe buhlen jetzt auch staatlich kontrollierte Flugzeugbauer aus Russland. An diesem Montag wollen sie ihre amerikanischen Partner nennen. EADS ist auch noch im Rennen.

Kein deutscher Finanzminister hat je so viel Schulden gemacht wie er: Wolfgang Schäuble

Seit er Finanzminister ist, blüht er auf. Mit Europa will der CDU-Mann Geschichte schreiben. Für seinen umstrittenen, einsamen Vorschlag eines Europäischen Währungsfonds nimmt er den Rechtsbruch in Kauf. Und er weiß, dass er damit eine Bombe zündet. Von Holger Steltzner

Ungleichgewicht in Europa: Druck auf den Musterschüler Deutschland

Der Export hat Deutschland in Europa stark gemacht. Doch jetzt fühlen sich die Nachbarn übervorteilt. Sie empfehlen höhere Löhne und weniger Export. Aber warum sollen sich die Deutschen freiwillig schwächen? Von Rainer Hank

Mit Primeln lässt sich kein Geld verdienen

Ein paar sonnige Tage reichen, um den Schnee vergessen zu machen und die Menschen in die Gartenmärkte zu treiben. Doch noch kann das Wetter Kapriolen schlagen - und die sind für die Branche schlimmer als die Finanzkrise. Von Susanne Preuß

Aus Bankershand: Investmentbanker Oleg Voss verkauft heute Wiener Schnitzel in New York

Viele Menschen haben in der Wirtschaftskrise ihren Arbeitsplatz verloren. Manche haben ihre Kündigung als Chance begriffen, um sich selbständig zu machen. Drei New Yorker erzählen von ihrem Sprung in eine neue Karriere. Von Roland Lindner

Steuerreform “light“ voerst gestoppt, am Sonntag sprechen sie wieder miteinander (v.l.): Westerwelle, Merkel, Seehofer

Mehrere unionsgeführte Bundesländer sträuben sich - wie Finanzminister Schäuble - gegen weitgehende Steuerentlastungen in diesem Jahr. CDU-Chefin Merkel sagte, die Kommunen dürften nicht „ausbluten“. Am Sonntagabend treffen sich die Koalitionäre im Kanzleramt.

Langzeitarbeitslose in Alleinregie betreuen: das soll 40 weiteren Kommunen gestattet werden

Der monatelange Streit um die Neuorganisation der Jobcenter ist gelöst. Der Kompromiss zwischen Union, FDP und SPD sieht vor, dass mehr Kommunen als bisher Langzeitarbeitslose in eigener Regie betreuen. Details nannte das Arbeitsministerium nicht.

Rio Tinto in China - ein schwieriges Verhältnis: Chinalco ist Kunde der Australier und größter Anteilseigner

In Schanghai stehen ab Montag vier Mitarbeiter des Rohstoffkonzerns Rio Tinto vor Gericht. Dabei geht es um mehr als das Quartett, denn gleichzeitig werden die Erz- und Kokspreise für dieses Jahr verhandelt. Zudem wollen Chinas Staatskonzerne auch künftig in Rio Tintos Heimat Australien Ressourcen aufkaufen. Von Christoph Hein

“Die erste Option liegt im Euro-Raum, die zweite Option ist eine weltweite Dollaranleihe“

Petros Christodoulou will ohne Hilfen des Internationalen Währungsfonds auskommen. Wie er die 54 Milliarden auftreiben will, die das Land 2010 für Kredite bezahlen muss, erklärt der Schuldenmanager des griechischen Staates im F.A.Z.-Gespräch.

Ein Staatsbankrott sei das kleinere Übel: Thilo Sarrazin

Bundesbankvorstand Sarrazin hält persönlich eine Staatspleite Griechenlands für das kleinere Übel. EU-Kommissionspräsident Barroso fordert dagegen ein neues Hilfssystem. Und die Bundesregierung schließt es nicht mehr aus, Euros nach Athen zu tragen. Von Werner Mussler, Patrick Welter und Stefan Ruhkamp

Das mobile Internet à la Aldi mit dem 10-Zoll-Netbook von Medion und dem UMTS-Stick

Der Werbeflyer „Mobiles Internet mit Aldi“ zeigt eine fröhliche Familie vor ihrem Netbook und groß die Preise für die Flatrates. Sehr klein hingegen werden die Leistungen beschrieben. Und dort warten einige Überraschungen. Von Hans-Heinrich Pardey

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