19. September 2003 Für die reichsten der Reichen in den Vereinigten Staaten hat sich die Wirtschaftslage wieder erheblich verbessert. Nach zwei rückläufigen Jahren stellte das Magazin Forbes in seiner jährlichen Liste der wohlhabendsten Amerikaner einen zehnprozentigen Vermögenszuwachs fest - auf nunmehr 955 Milliarden Dollar.
Der reichste Mann bleibt der Liste zufolge Microsoft-Gründer Bill Gates mit einem Vermögen von 46 Milliarden Dollar - drei Milliarden Dollar mehr als 2002. Microsoft-Mitbegründer Paul Allen legte um eine Milliarde auf 22 Milliarden Dollar zu und liegt damit wieder auf dem dritten Platz. Zweitreichster Bürger der Vereinigten Staaten ist der Investor Warren Buffett mit unveränderten 36 Milliarden Dollar.
Die Plätze vier bis acht belegen Mitglieder der Gründer-Familie des amerikanischen Handelskonzerns Wal-Mart. Robson, John, Jim und Alice verfügen laut Forbes über ein Vermögen von jeweils 20,5 Milliarden Dollar. Neunter in der Liste ist der Chef des Software-Konzerns Oracle, Lawrence Ellison, mit 18 Milliarden Dollar, gefolgt vom Chef des Computerunternehmens Dell, Michael Dell, mit 13 Milliarden Dollar.
Amazon-Chef Bezos legt zu
Um mehr als drei Milliarden Dollar erhöhte sich das Vermögen des Chefs von Amazon.Com, Jeff Bezos. Er konnte in der Liste den größten Einzelzuwachs verbuchen und verfügt jetzt über 5,1 Milliarden Dollar, womit er auf Platz 32 landete. Einen enormen Zuwachs verzeichnete David Filo von Yahoo. Sein Vermögen verdreifachte sich auf 1,6 Milliarden Dollar. Damit teilt er sich mit 13 anderen den 126. Platz.
Der Reichtum verlagerte sich von der amerikanischen Ostküste nach Kalifornien. Als die Liste 1982 erstmals erstellt wurde, stammten noch 81 der 400 Aufgeführten aus New York und lediglich 56 aus Kalifornien. Heute kommen aus Kalifornien 95 und aus New York 47 der Superreichen.
Text: AP, AFP
Bildmaterial: AFP, AP, dpa
Wie die Finanzkrise die Grundlagen unseres Denkens in Frage ![]()
Finanzkrise: G7-Finanzminister beschließen Fünf-Punkte-Plan
Kommentar: Kapitalanlage nach der Krise
| Name | Punkte | Prozent |
|---|---|---|
| Dax | 4.544,31 | -7,01 |
| TecDax | 516,75 | -4,81 |
| DowJones | 8.451,19 | -1,49 |
| Nasdaq | 1.649,51 | +0,27 |
| STOXX 50 | 2.421,87 | -7,86 |
| Nikkei 225 | 8.276,43 | -9,62 |
| S&P 500 Zert. | 8,83 | -10,45 |
| Euro/Dollar | 1,34 | +0,00 |
| Bund Future | 114,67 | -1,44 |
| Gold | 847,40 | +0,00 |
| Öl | 76,65 | -7,49 |
Zur OrdnungDie Ordnungspolitik-Kolumne des Vorsitzenden der Ludwig-Erhard-Stiftung, Hans D.![]() | ![]() |
Das Auf und Ab im BerufDie FAZ.NET-Serie über Chefs, Kollegen, Gehälter und die Höhen und Tiefen des![]() | ![]() |
NetzökonomFacebook CEO Mark Zuckerberg: Our focus is growth, not revenue
von Holger Schmidt, 09.10.2008 13:49