FAZ.NET-Spezial

Leben mit dem Klimawandel

Sie gehören wohl nicht zu den Profiteuren des Klimawandels: Pinguine

Sie gehören wohl nicht zu den Profiteuren des Klimawandels: Pinguine

21. Juni 2007 

Die Menschen haben Kühlschrank und Klimaanlage erfunden. Da wird ihnen wohl auch noch etwas einfallen, wenn es demnächst ein paar Grad wärmer wird, mag man denken. Anlass genug, uns in einer kleinen Reihe damit zu beschäftigen, ob es auch Gewinner des Klimawandels gibt, wer das ist und was potentielle Verlierer noch vor der Katastrophe bewahren könnte.

Russland, Kanada und Alaska - diese Länder stehen beispielhaft für die Profiteure des Klimawandels. Ackerbau wird möglich, Öl und Gas lassen sich leichter fördern. Die Verlierer dagegen sitzen dort, wo es auch heute schon warm ist: In den Tropen, aber auch im Mittelmeerraum.

Veränderungen - auch in Deutschland

Als größter Verlierer wird allgemein Afrika betrachtet. Doch auch hier ist noch nicht alle Hoffnung verloren. Mit guten Institutionen könnte sich einiges wandeln, so dass der Kontinent die Hitze besser erträgt.

Verändern wird der Klimawandel auch einiges in unserem allernächsten Umfeld - hier in Deutschland. Apfelsorten, die bislang nur in Italien oder Frankreich wachsen, gibt es bald auch hierzulande. In den Wintersportgebieten wird es dagegen bald übel aussehen - Schnee wird zur Mangelware. Dafür profitieren die deutschen Seebäder.

Text: FAZ.NET / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Bildmaterial: Pro Sieben

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Pinguine sind von Erderwärmung bedroht, der Mensch nicht unbedingt

Die Menschen haben Kühlschrank und Klimaanlage erfunden. Da wird ihnen wohl auch noch etwas einfallen, wenn es demnächst ein paar Grad wärmer wird. Im ersten Teil der FAZ.NET-Serie „Gewinner und Verlierer des Klimawandels“ fordert Winand von Petersdorff mehr Optimismus. Von Winand von Petersdorff

Kanada: Wirtschaftlicher Gewinner

Russland, Kanada und Alaska sind Gewinner des Klimawandels. Ackerbau wird möglich, Öl und Gas lassen sich leichter fördern. Die Verlierer sitzen dort, wo es heute schon warm ist: in den Tropen und am Mittelmeer. Eine Bildreportage von Gerald Braunberger, Julia Roebke und Tilman Spreckelsen.

Bald noch mehr Sonne am Ostseestrand in Kühlungsborn

Der Klimawandel wird Deutschland verändern. Apfelsorten, die bislang nur in Italien oder Frankreich wachsen, gibt es bald auch hierzulande. In den Wintersportgebieten wird Schnee zur Mangelware. Dafür profitieren die deutschen Seebäder. Von Carsten Germis und Tim Höfinghoff.

Dürre in Äthiopien

Nicht die Dürre ist das Problem Afrikas. Es fehlen Recht und Ordnung, wirtschaften zu können. Selbst bei großer Hitze. Denn die Erträge der Landwirtschaft hängen nicht allein vom Klima ab. Auch in Afrika nicht. Ein Gastbeitrag von Oliver Mark Hartwich.