Die Menschen haben Kühlschrank und Klimaanlage erfunden. Da wird ihnen wohl auch noch etwas einfallen, wenn es demnächst ein paar Grad wärmer wird, mag man denken. Anlass genug, uns in einer kleinen Reihe damit zu beschäftigen, ob es auch Gewinner des Klimawandels gibt, wer das ist und was potentielle Verlierer noch vor der Katastrophe bewahren könnte.
Russland, Kanada und Alaska - diese Länder stehen beispielhaft für die Profiteure des Klimawandels. Ackerbau wird möglich, Öl und Gas lassen sich leichter fördern. Die Verlierer dagegen sitzen dort, wo es auch heute schon warm ist: In den Tropen, aber auch im Mittelmeerraum.
Als größter Verlierer wird allgemein Afrika betrachtet. Doch auch hier ist noch nicht alle Hoffnung verloren. Mit guten Institutionen könnte sich einiges wandeln, so dass der Kontinent die Hitze besser erträgt.
Verändern wird der Klimawandel auch einiges in unserem allernächsten Umfeld - hier in Deutschland. Apfelsorten, die bislang nur in Italien oder Frankreich wachsen, gibt es bald auch hierzulande. In den Wintersportgebieten wird es dagegen bald übel aussehen - Schnee wird zur Mangelware. Dafür profitieren die deutschen Seebäder.
Text: FAZ.NET / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Bildmaterial: Pro Sieben