Börsenkrise

Amerikanische Notenbank senkt den Leitzins

Die amerikanische Zentralbank hat ihren Leitzins am Dienstag überraschend um 0,75 Prozentpunkte gesenkt. Die amerikanischen Währungshüter begründeten den Schritt mit schwächeren Aussichten für die Wirtschaft. Der Kursverfall an den Börsen scheint vorerst gestoppt. Von Claus Tigges und Patrick Welter

Lesermeinungen zum Beitrag

22. Januar 2008 22:01

Nicht nur die Aktionäre sind zittrig...

Marko Hrbat (Hrbat)

sondern auch der FED-Chef.

Geduld ist eine Tugend, auch bei der FED.
Die Zinsschritte sind ja begrenzt. Irgendwann sind wir bei 0%.
Selbst das hilft nicht, wie das Bsp. Japan - über Jahrzehnte! - zeigt.

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22. Januar 2008 21:36

Es ist hier in Deutschland doch nur eine "technische Reaktion"

Carl Proudfoot (proudfoot)

Nachdem sich seit März 2007 im DAX30-Chart eine klassische "Kopf-Schulter-Formation" ausgebildet hatte und gleichzeitig die Marke von 8.000 bis 8.100 DAX Punkten nicht überwunden werden konnte, mußte der deutsche Leitindex "in die Knie gehen".

Wer während der "Weihnachtsralley" seine Papiere nicht verkauft hat, ist es selber Schuld :-).

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22. Januar 2008 16:18

Immer tiefer...

Chan Fei Yung (smileface)

Seit dem Wechsel des Währeungshüters scheint es konstant bergab zu gehen, während die Aktionen immer verzweifelter werden.

0,75% sind ein riesiger Zinsschritt, um ein eine eigentlich unvermeidliche Korrektur "abzufedern". Jedoch fürchte ich ist das einzige, was es bewirken wird, eine Aufschiebung...

Immerhin haben nun die ganzen Aufgeschreckten noch ein paar Wochen Zeit um ihre Depots zu räumen.

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22. Januar 2008 16:15

'Die Blase platzen lassen' -

gisbert heimes (gisbert4)

so starke Nerven wie ihre Kritiker hat die Fed offenbar nicht :-)

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22. Januar 2008 15:37

was zu lachen

Konstantin Richter (kiloromeo)

@Werner Eickhoff
Die Fed und mächtig? Ben Bernanke mächtig? Da ist wohl jede Figur aus der Augsburger Puppenkiste mächtiger! Bloß, wenn da an den Fäden gezogen wird, gibt´s wenigstens was zu lachen.

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22. Januar 2008 15:26

Die FED...

Andreas Spengler (a.spengler)

...kapituliert nicht vor dem 'Kapitalmob', sondern vor der Politik in Gestalt des Keynesianers Bush, der jetzt auch noch weitere 145 Mrd. Dollar, die er ja schon lange nicht mehr hat - und daher in Zukunft wieder den US-Bürgern per Steuern abnehmen muss - unter die Leute bringt...

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22. Januar 2008 15:14

"Epressung" ?

Markus Teuber (arathorn)

Es geht hier nicht um Erpressung oder Nachgeben der Fed.
Es geht darum,daß der Wirtschaft das Schmiermittel bleibt,das sie benötigt,um überhaupt zu laufen.Und dieses Schmiermittel heißt: Kredite und Geld!
Würde die Fed nicht so handeln,würde die Wirtschaft in Kürze nicht mehr nur langsamer laufen,sondern den Rückwärtsgang einlegen!

Ein Gesundschrumpfen -(wie von den Kritikern der FED) besonders aus Deutschland
besserwisserisch vorgeschlagen- hätte zur Folge ,daß zig-Millionen Arbeitsplätze verlustig gehen .Und das geht nur auf dem Sozialbänkchen namens Deutschland.
Anders als im sozial-wohligen Deutschland kostet das woanders auf der Welt wirklich den Kopf derjenigen,die ihren Arbeitsplatz verlieren.

Die Krise ist auch nicht durch ein übermäßig günstiges Zinsniveau oder durch viel mehr Umlaufgeld als erlaubt verursacht .
Das an der Börse "existente Geld" ist schleißlcih kein richtiges Geld,sondern zunächst nur fiktives Geld.

Ursache für diese Krise sind schlicht und einfach die immer abstruseren und dubioseren "Produkte" (!),die Banken und Finanzinstitute sich ausdenken ,um Geld einzusammeln.Wird dieses Geld nicht mehr geliefert,dann kommen die Banken mit der Weitergabe ihrer Kredite nicht mehr zu rand.

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22. Januar 2008 14:43

Zinssenkung

Werner Eickhoff (WernerEickhoff)

Schon wieder gibt die US-Notenbank ihren Erpressern nach. Schade eigentlich, dass selbst eine so mächtige Institution vor dem schnöden Kapitalmob kapituliert.

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