Beim UN-Klimagipfel in Kopenhagen erlebt Umweltminister Norbert Röttgen nach wenigen Wochen im Amt schon seine Feuertaufe. Dabei versucht er vor allem, überall Zuversicht zu verbreiten. Von Andreas Mihm, Kopenhagen
Bildergalerie Die Vereinigten Staaten haben Milliardenhilfen für Klimaprojekte in Entwicklungsländern zugesagt, bleiben aber hinter den Erwartungen der EU zurück. Die Verhandlungen gehen nun in eine entscheidende Phase. Unterdessen geht das Gerücht um, dass der amerikanische Präsident Obama doch nicht kommt.
Bildergalerie Einen Tag vor dem geplanten Abschluss des UN-Klimagipfels wächst die Sorge über ein Scheitern der Konferenz. Informelle Gespräche über einen Vertragsentwurf der Präsidentschaft sind in der Nacht ergebnislos unterbrochen worden. Es heißt, das Ziel eines Klimaabkommens sei schon aufgegeben worden.
Eine aufgeheizte Atmosphäre, eine abgelöste Konferenzchefin, aber keine Fortschritte. Mit erheblichem Rückstand geht der Weltklimagipfel in die Schlussrunde. Die Abschlusspapiere sind schwammiger als vorherige Entwürfe.
Wasserfonds boten in den vergangenen Jahren eher mäßige Renditen, waren aber vergleichsweise schwankungsarm. Das kommende Jahr könnte für die Branche nicht zuletzt dank der Effekte aus den Konjunkturprogrammen gut verlaufen, meint Jean Ryan, Managerin des KBC Water Funds.
Die dänische Polizei hat einen Sturm militanter Demonstranten auf das Tagungszentrum des UN-Klimagipfels abgewehrt und 250 Protestierende festgesetzt. Die Verhandlungen gehen nun in die Schlussrunde. Es läuft auf zwei Abkommen hinaus.
Die Beratungen über ein neues Klimaschutzabkommen werden auf Ministerebene fortgesetzt. Für den Nachmittag sollen erste Entwürfe der Abschlussdokumente vorliegen. Warum ein Misserfolg in Kopenhagen auch ein ökonomisches Debakel wäre: ein Gespräch mit dem grünen schwarzen Umweltminister.
Spezial Die Staaten der Welt ringen in Kopenhagen um den Klimaschutz. Soll das Reduktionsziel eingehalten werden, dann dürften Mitte des Jahrhunderts kaum noch Öl, Kohle und Gas verbrannt werden. Die Technik bietet vielsprechende Möglichkeiten, mit den natürlichen Ressourcen besser umzugehen. Von Lisa Becker
Vor dem Klima sind doch nicht alle Menschen gleich: Mit lächerlichen Summen will der Westen seine Klimaschuld abwälzen und sich die Entwicklungsländer vom Hals halten. Die Geschichte eines Skandals, der auch das intellektuelle Desinteresse an der Dritten Welt dokumentiert. Von Mark Siemons
Die Rettung der Welt wird in Kopenhagen nicht nur von Politikern und PR-Abteilungen betrieben. Auch die Kreativen greifen ein auf der Weltklimakonferenz. Künstler protestieren, und Peter Sloterdijk predigt einen ökologischen Calvinismus. Von Matthias Hannemann
Es ist ein Dilemma: Auf dem Weg in den wohlverdienten Urlaub verursacht man massenhaft Treibhausgase. Wer die Emissionen kompensieren will, weiß nie genau, wo seine Spende eigentlich landet. Eine Spurensuche in einer Wasserkraftanlage in Ecuador. Von Mirco Lomoth
Bhutan stellt seinen Glücksrat vor, Tuvalu droht mit Abreise, China macht Weltpolitik, und die reichen Länder machen schlapp: Eindrücke von fünf Tagen auf dem Kopenhagener Klimagipfel. Von Nils Minkmar
Nach Ausschreitungen bei der Großdemonstration von Umweltaktivisten in Kopenhagen hat die dänische Polizei rund 400 Menschen festgenommen. Zehntausende waren während des Klimagipfels friedlich auf die Straße gegangen.
Holland geht unter, und ihr fahrt Auto! Schon in der ersten Klasse werden unsere Kinder mit der Klimakatastrophe konfrontiert. Völlig außer acht gelassen wird dabei, welch erschreckende Reaktionen das bei ihnen auslösen kann. Von Sandra Kegel