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Klimagipfel

Obamas „neue Trumpfkarte“ für Kopenhagen

Nachdem die amerikanische Umweltbehörde Kohlendioxid-Emissionen als „gesundheitsschädlich“ eingestuft hat, kommt der amerikanische Präsident mit Verhandlungsspielraum nach Kopenhagen. Auf dem Klimagipfel wachsen die Erwartungen an Barack Obama.

Stimmen zur Klimakonferenz

„Die Hoffnungsträgerin der Menschheit“

Am Ende einer Konferenz zählen die Ergebnisse, an ihrem Anfang stehen eindringliche Worte: Stimmen zum ersten Tag der Klimakonferenz in Kopenhagen.

Regenwald im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo

Klimaforschung

Eine kurze Geschichte des Klimawandels

Seit ungefähr hundert Jahren schwant dem Menschen, dass er das Klima verändern könnte. Erst schien es ihm nicht bedrohlich, dann schien es sogar kälter zu werden und mittlerweile dreht sich alles um die Prognosen zur globalen Erwärmung. Von Ulf von Rauchhaupt

Klimaforschung

Die Erde erwärmt sich schneller

Die globalen Daten zeigen langfristig eine schnellere Erderwärmung. Nur wenn man die Jahre seit dem Spitzenwert 1998 betrachtet und die jährlichen Schwankungen mittelt, kommt man auf Werte, die eine Pause nahelegen - ein Dilemma der Klimaforschung. Von Joachim Müller-Jung

Die Entscheidung könnte zum Beispiel für die Begrenzung von Auspuffgasen von Bedeutung sein

Entscheidung in Amerika

CO2-Begrenzung in der Hand des Präsidenten

Barack Obama kann künftig ohne Zustimmung des Kongresses den Ausstoß von Kohlendioxid regulieren. Zeitgleich zum Beginn der UN-Klimakonferenz stufte die amerikanische Umweltbehörde EPA Treibhausgase offiziell als „gesundheitsschädlich“ ein. Nun kann der Präsident im Notfall eingreifen.

Ausstellung “Cool Globes“ im Zentrum Kopenhagens

Kopenhagener Klimagipfel eröffnet

„So einen Andrang hat keiner erwartet“

In den Hallen des Bella Centers, wo der UN-Klimagipfel stattfindet, wird schnell klar, was „historische“ Ausmaße bewirken können: Eine Überforderung der Organisatoren zum Beispiel. Die Zulassung von Beobachtern und Journalisten musste unterbrochen werden, weil der Andrang zu groß war. Von Matthias Wyssuwa, Kopenhagen

Dänemarks Klimaministerin Connie Hedegaard wurde zur Präsidentin der Konferenz ernannt

Kopenhagen

Der Klimagipfel hat begonnen

Mit Appellen an die Delegierten, sich auf ein umfassendes Abkommen zum Klimaschutz zu einigen, ist in Kopenhagen die UN-Klimakonferenz eröffnet worden. „Lasst uns die Tore zu einem CO2-armen Zeitalter öffnen“, sagte die Präsidentin des Gipfels, Connie Hedegaard.

Klimakonferenz

Rettet erst das Klima, dann die Welt

Passen wir auf, was wir uns für die Klimakonferenz wünschen, die an diesem Montag in Kopenhagen begonnen hat: Es sind die falschen Fragen, die hier verhandelt werden, und die diskutierten Lösungen sind untauglich. Hier eine Alternative. Von Myles Allen

Datteln IV: 600 Grad heißer Dampf wird die Turbine treiben

Kohle und CO2

Je heißer der Dampf, desto weniger Kohlendioxid

Selbst bei einer raschen Zunahme erneuerbarer Energien bleibt die Kohle auf absehbare Zeit der wichtigste Energieträger für die Stromerzeugung. Höhere Wirkungsgrade helfen, die Umweltbelastung zu verringern. Von Georg Küffner

Jonas Gahr Støre: “Wir müssen 'Kopenhagen' so umfassend und so verbindlich wie möglich machen“!

Norwegens Außenminister

"Jetzt erwärmt sich das Klima - und die Politik"

Im hohen Norden Europas hat der Klimawandel schon jetzt spürbare politische Auswirkungen. Der norwegische Außenminister Jonas Gahr Støre spricht im F.A.Z.-Interview über Rohstoffe, Schifffahrt und Sicherheitspolitik.

Wie schützen wir das Klima am besten? Der Emissionshandel hat viele Vorzüge, aber auch Tücken

Zum Kopenhagener Gipfel

Die Kosten des Klimaschutzes

Klimaschutz kostet viel Geld. Deshalb wird auf der Klimakonferenz in Kopenhagen so zäh über eine Reduktion der Treibhausgase verhandelt. Mit den richtigen Instrumenten ist Klimaschutz billiger zu haben. Von Lisa Becker

90 Prozent des Stroms bezieht Polen aus Kohlekraftwerken wie dem in Belchatow

Klimagipfel

Polens Konglomerat aus Kohle und Politik

Warschau gilt in der EU als der Bremser in der Klimapolitik. An Reformanstrengungen wird Polen durch einen übermächtigen Energiesektor gehindert. Sein Wohlstand hängt von der Kohle ab. Von Konrad Schuller, Warschau

Die globale Erwärmung hängt im Wesentlichen vom kumulativen Ausstoß des Kohlendioxids über viele Jahrzehnte ab

Klimakonferenz

Die Prüfung der Menschlichkeit

Die bevorstehende Konferenz in Kopenhagen muss zum historischen Wendepunkt der globalen Klimapolitik werden. Es wäre für die Welt fatal, diese Chance zu vertun. Ein Gastbeitrag der Klimaforscher Mojib Latif und Hans Joachim Schellnhuber.

“Die Menschheit verbraucht heute an Ressourcen das 1,3fache dessen, was der Planet verkraftet

Siemens-Chef Löscher

„Die ökologischen Glaubenskriege sind passé“

Klimaschützer gegen Unternehmen - dieser Kampf ist Geschichte, behauptet Siemens-Chef Peter Löscher. Ökotechnik werde die Leitindustrie des 21. Jahrhunderts. Deshalb setzt er auf die „grüne Revolution“. Auch, um Siemens Subventionen für seine Technologien zu sichern? Ein Interview.

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