Bushs Klimaschutz-Rede

„Schlimmer als Nichtstun“

Der amerikanische Präsident hat mit seiner Rede zum Klimaschutz sowohl im eigenen Land als auch beim deutschen Umweltminister Gabriel harsche Kritik hervorgerufen. Bush falle weit hinter die Ergebnisse der UN-Konferenz auf Bali und sogar des G8-Gipfels in Heiligendamm zurück.

Lesermeinungen zum Beitrag

18. April 2008 12:29

Bush dient seinem Land

Klaus Ermecke (kermecke)

Wenn der ganze Nebel und die Hysterie eines Tages verschwunden sein werden, dann werden sich der deutschen und der amerikanischen Bevölkerung einige unbequeme Wahrheiten auftun.

1. Einen Abhängigkeit der Temperaturen vom CO2-Gehalt der Luft gibt es nicht. Zwar sagen das die unabhängigen Fachleute auch schon heute, aber sie werden niedergeschriehen von einem Chor aus linksgrünen Kampagnengruppen, machtbeflissenen Politikern, bezahlten Staatsklimatologen, Werbeabteilungen von Öko-Unternehmern und schließlich den Medien, die sich zum großen Teil dem Mainstream verpflichtet fühlen.

2. Da es keine CO2-Abhängigkeit der Temperaturen gibt, gibt es auch keinen menschengemachten Klimawandel, keine vorausberechenbare "Klimakatastrophe", keine "Klimafolgen" und keine "Klimapolitik".

3. Bush und die überwiegenden Teile der US-Politik haben das erkannt und die USA geschickt um das ruinöse wenn auch für Profiteure hochwillkommene Kyoto-Zwangssystem herumlaviert. Das schafft im internationalen Wettbewerb einen riesigen Konkurrenzvorteil.

4. Im Gegensatz dazu hat Merkel noch unter Kohl den Absturzpfad Kyoto betreten und hält jetzt zwanghaft an diesem Kurs fest, obwohl sie wohl längst weiß, daß das CO2-Treibhausparadigma reiner Unfug ist.

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18. April 2008 08:06

Das Ende der Bush-Zeit ist absehbar

Andreas Tiefensee (Andreas.Tiefensee)

Macht-Nutzung und Machtmißbrauch liegen offenbar nah beinander. Bushs
Erklärung ist wohl mehr dem Machtmißbrauch zuzuordnen. Wäre seine
Entscheidung entscheidend, dann könnten wir jede vernünftige Kyoto-Nachfolgevereinbarung abschreiben, weil sich hierfür dann auch China, Indien und die Entwicklungsländer verschließen würden. Die Folge wäre ein ungehemmter Anstieg der weltweiten CO2-Emissionen bis 2025 auf 40-50 Mrd. Tonnen. Und die Klimaerwärmung um 2 Grad Celsius (gegenüber Ausgang 19. Jahrhundert) hätten
wir dann wohl schon bis 2020 erreicht.
Gottlob ist das, was Herr Bush sagt, nur noch neun Monate entscheidend, weil
danach seine Macht-Position zu Ende ist. Beide zur Wahl stehenden Nachfolger
und die Stimmung in der amerikanischen Bevölkerung sind ganz anders. Es
besteht also nach wie vor die berechtigte Hoffnung, dass die Weltgemeinschaft einschließlich der USA pragmatisch an einer Kyoto-Nachfolgevereinbarung zusammenarbeitet, die zu klaren Reduktionen der CO2-Emissionen verpflichtet.

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17. April 2008 15:59

Werter "KiloRomeo"

Heinz Mayer (Bundespraesident)

Ich nehme an, dass Sie mich falsch verstanden haben. Keinesfalls zweifle ich irgendeine Klimaänderung an. Das wäre auch vollständig unsinnig, denn dieses findet immerwährend statt, da es sich um ein dynamisches System handelt.
Ein statisches System ist jedoch die Meinungsmache zum Geldverdienen um dieses Dynamik herum.
Sehen Sie doch nur die Wetter-/Klimavorhersagen des DWD der letzten Tage. Nichts als Kaffeesatzleserei!!

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17. April 2008 15:50

CO2-Minderung, aber wie?

Uwe Bussenius (uwebus)

Zitat:
Eine Verringerung der Kohlendioxidemissionen vor 2025 ist nach Bushs Worten nicht geplant,...

15. April 2008
Vor der Küste Brasiliens könnte das drittgrößte Erdöllager der Welt entdeckt worden sein.

Wer glaubt eigentlich daran, man könne die CO2-Emissionen verringern? Dann müssten doch die neuen Fundstellen zubetoniert statt erschlossen werden, wozu sicherlich kein Förderland bereit ist.

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17. April 2008 15:34

Unausweichlich

Heinz Ebermann (CESA)

Selbst wenn die Klimakatastrophe ein Hirngespinst sein sollte, was spricht gegen die Modernisierung der Energiegewinnung? Ja natürlich kostet das kurzfristig was, aber man sollte auch mal die mittelfristigen und langfristigen Einsparmöglichkeiten sehen.
Will man Demokratie in der Welt verbreiten muss man erstmal die Machtcliquen in den Öl und Gasstaaten loswerden, die sich oft nur mit ihren Rohstoffeinnahmen finanzieren. Gerade bei den ach so nationalistischen USA verstehe ich nicht wie weiterhin auf diese Rohstoffabhängikeit gesetzt wird.
Last not but least: Nur weil es vielleicht doch keine Klimakatastrophe gibt, heisst das noch lange nicht, dass die Verbrennung von kohlenstoffbasierter Energie die Umwelt nicht belastet. Nachhaltiges wirtschaften sieht einfach anders aus, da beist die Maus kein Faden ab!!!

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17. April 2008 14:34

Monokultur

Konstantin Richter (kiloromeo)

@Heinz Mayer @ Christian Erkelenz
Jedes Jahr werden aus dem US-Weizengürtel tausende Tonnen von bestem Mutterboden unwiderbringlich in den Golf von Mexico geweht. Warum? Wegen der dort vorherrschenden landwirtschaftlich-industriellen Monokulturen, die nur den Ertrag bzw. den Profit zum Ziel haben. Die Permafrostböden tauen auf und geben ihr Metan frei und der Regenwald verschwindet mit jedem Tag ein bißchen mehr und produziert daher immer weniger Sauerstoff. Das glauben Sie nicht? Brauchen Sie auch nicht. Die Wettersatelliten des US-Militärs können es bezeugen.

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17. April 2008 12:50

Es wird hier viel falsch dargestellt!

Heinz Mayer (Bundespraesident)

Der sogenannte "Klimaschutz" ist keine Fortschritt. Dies wird uns nur von denen eingeredet, die davon direkt und indirekt finanziell profitieren.
Viele dinge an Busch missfallen mir, jedoch, wo er recht hat, hat er ebendieses.
Diese Klimareligion wird uns dem finanziellen Untergang nahe bringen.
Bis dahin beschimpfen wir uns als "Sünder", das sind wir doch aus dem Christentum gewohnt.
Allein die benutzte Terminologie sollte jeden einigermaßen intelligenten Menschen stutzig machen!

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17. April 2008 12:23

Richtig so Herr Bush !

Christian Erkelenz (Christian_030)

Da ich selbst erhebliche Zweifel an der Dramatik des Klimawandels habe, kann ich Herrn Bush nur für diesen Schritt herzlich gratulieren. Zu oft haben uns die grünen Apologeten schon den Weltuntergang versprochen. Und jedesmal gab es massenhaft seriöse Wissenschaftler, welche diese Untergangsszenarien unterstützten, ja die Dramaik sogar noch steigerten. Und jedesmal wurden die Gegner dieser Szenarien belächelt, ignoriert, verteufelt.

Die sogenannten Klimaschützer fordern nicht weniger als eine zweite industrielle Revolution. Wie schnell man dabei auf fatale Irrwege gerät, kann man derzeit beim Biosprit sehen, welcher zu einem guten Teil für die Wiederkehr von Hungeraufständen verantwortlich ist. Oder beim Windenenergieirrsinn, welcher ganze Landstriche verspargelt.

Es gibt weltweit riesenhafte Probleme, jedes Jahr sterben 2-3 Mio Kinder alleine an verschmutzem Wasser und dutzende von Millionen an Aids und Malaria. Daran sollten wir mit Hochdruck arbeiten, anstatt uns einem in ferner Zukunft stattfindenden und mit zahlreichen Unbekannten versehenen Weltuntergang zu widmen. So kritisch ich GWB als Weltpolizist sehe, so froh bin ich, daß es noch gewichtige Instanzen gibt, welche diese Hysterie nicht mitmachen.

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17. April 2008 11:56

Ohne Umweltsanktionen keine innovative Forschung...

Matthias Fiedler (msalcapone)

kein Wirtscahftsbereich wird Geld für etwas investieren, was er nicht braucht und so ist es eben auch mit der Innovation. Das was er da von seiner vorgeschriebenen Rede erzählt von Forschung ist in Summe eine hohle Subvention von staatlicher Forschung, nicht mehr und nicht weniger. Wirklich innovative Forschung wird vom Interesse der Verbesserung genährt und das eben am besten von einer realen Notwendigkeit heraus... wie eben in Deutschland. Umweltauflagen hin oder her aber; Die Deutsche Ökobranche ist die erfolgreichste und innovativste weltweit. Insofern ist diese ebenfalls unilaterale Ökopolitik (neben der Aussenpolitik) dieser Regierung langfristig wieder ein Teil, der die USA wirtschaftlich noch weiter ins Hintertreffen bringen wird. Damit wird dann 2025 hoffentlich auch der Jubel derjenigen Amerikaner verstummt sein, die jetzt befreiend durchatmen und keine höheren Energiekosten mehr zu befürchten brauchen. Denn auch das ist eine Tatsache... die dafür notwendige Umstellung der Lebensweise in diesem grossen Land wäre sehr radikal und mit unserer bisherigen nicht zu vergleichen.

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17. April 2008 11:44

keine Macht dem internationalen Kapital

Konstantin Richter (kiloromeo)

@Loran Rajic (Srbomanijak) Ich stimme Ihnen völlig zu. Nur darf die Antwort darauf nicht bloß ein resigniertes "Gute Nacht!" sein. Die "Macht" namens Angela M. wird da sicherlich nicht weiterhelfen. Das einzige, was die (US-) Macht des Kapitals erschüttern könnte, wäre der Verbraucher. Linux statt MS, Bionade statt CC, support your local Bauer statt McD. Solange die Menschen, weltweit, nicht ihre Konsumgewohnheiten änderen, werden die Multis immer fetter und mächtiger. Dabei will ich hier nicht einer naiven Caspar David Friedrich - Romantik das Wort reden, aber der Resourcenverbrauch muß eingeschränkt werden. Zumal der einfache Mann sich damit selber schützt - denn wenn es so weitergeht wie bisher, wird der Zeitpunkt kommen, wo er sich weder seine Nahrung noch seine warme Behausung wird leisten können. Von Mobilität ganz zu schweigen. Dem einen Prozent der Superreichen, dem der ganze Laden dann gehören wird, werden solche Probleme dagegen fremd sein. Desweiteren glaube ich an die nationalstaatliche Lösung (jetzt wird´s wieder ein schönes Geschrei geben), bzw. an nationalstaatliche Verbund-Lösungen, jedenfalls darf es keine Allmacht des internationalen Kapitals geben. Aber genau auf dem Weg dahin sind wir.

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17. April 2008 10:54

Wer will es ihm verdenken?

Gabor von Zoltan (Putinras)

Dass er selber die Tragweite seiner Umweltblindheit überhaupt erfassen kann, bezweifle ich und in der Bibel steht nun einmal nichts dazu.

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