Kohlendioxid: Schlucken die Bäume genug

Kohlenstoffkreislauf

Die Klimaforschung schlingert

Allerorten ist vom Klimawandel und dem verantwortlichen Kohlendioxid die Rede. Den Klimaschädling wollen Regierungen in Wäldern - den Kohlenstoffspeichern der Natur - bannen. Wälder könnten in Zukunft aber gar nicht so kohlenstoffhungrig zu sein, wie viele meinen.

Lesermeinungen zum Beitrag

12. September 2007 14:44

Klares Fazit

Monika Mommertz (akinomm)

Das Fazit dieses Artikels ist klar. Nicht etwa: Leute Ihr könnt schön weiter Energie verschwenden wie bisher und so tun als wäre nichts gewesen. Sondern: Leute, Versuche, gleichzeitig weiter CO2 zu produzieren wie die Weltmeister und das Ganze dann irgendwie wieder gut machen zu wollen, sind eine höchst gefährliche, unkalkulierbare Sache - auf solche Vabanquespiele macht Wissenschaft aufmerksam!

Nein, die Wissenschaft wird's nicht wieder richten. Nein, sie ist nicht ALLWISSEND: Noch-nicht-Wissen ist ihr Motor, nicht ihr letztes Wort. Immer wieder erschreckend ist die unglaubliche Unwissenheit über Funktionsweise, Vorgehen und Aussagemöglichkeiten bzw. -grenzen wissenschaftlicher Forschung. Aber ein paar Faz-journalisten mit Politologiestudium fühlen sich berufen, unverantwortliche Stimmungsmache zu betreiben: "Klimaforschung schlingert" - das ist Bildzeitungsniveau und hat mit dem, was in der Klimaforschung gerade passiert, nicht das geringste zu tun. Den Lesern fällt dazu nichts besseres ein, als die unendlich wiederholte Behauptung, Wissenschaftlern gehe es doch nur um Steuergelder - ja klar, Wissenschaft lügt!? So bringt man Wissenschaftler dazu, das Land in ein Richtung England oder USA zu verlassen - nur Pisa bleibt...

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12. September 2007 14:38

Wald macht manchmal warm

Gerhard stehlik (gstehlik)

Joachim Müller-Jung als Redakteur des FAZ sollte wenigsten die folgende Aussage eines besonders prominenten Frankfurter Wissenschaftlers zum Thema „Wald und Klima“ kennen. Der Direktor des weltberühmten Senckenberg Museums sagt dazu folgendes: <<Solange also der gesamte Klimaeffekt (d.h. die Einflüsse auf Strahlungshaushalt, Stoffkreisläufe und Impulsaustausch) von einer Aufforstung in verschiedenen Regionen nicht adäquat modelliert werden kann, macht es wenig Sinn, eine Vergrößerung der Waldfläche im Rahmen des Kyoto - Protokolls als Reduktion des CO2-Ausstoßes zu verrechnen, weil sie in der Gesamtbilanz letztlich sogar zu einer Erwärmung beitragen kann.>> („Biologie in unserer Zeit“, Heft 1, 2007) „Mein“HANAUER ANZEIGER berichtete darüber.
Und die FAZ? Wie war das? In der eigenen Stadt ist ein Prophet nichts wert.
Dr. Gerhard Stehlik, Hanau
(Mitglied der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V., Franfurt am Main)

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12. September 2007 11:14

Klima

Rudolf Gottfried (rudolfj.gottfried)

Meinungsstreit in der Wissenschaft sollte normal sein, aber wenn eine Seite mit Diffamierung und mit Ängsten arbeitet, dann hat sie erfahrungsgemäß Unrecht. Das war so mit Menschenopfern, um die Regengötter zu besänftigen, beim Hexenwahn oder auch bei Eugenik und Rassismus.
Was aber haben die Menschen wirklich verbrochen?
Sicher ist, daß die Wüsten, z.B. die Sahara und auch die wachsenden Wüsten im EU-Mittelmeerraum einst bewaldet waren und besonders durch die Weidewirtschaft zerstört wurden. Ob Wälder die CO2-Bilanz erheblich beeinflussen, ist zweitrangig. Sicher ist, daß sie den Wasserhaushalt regulieren, Erosion verhindern, Bodenkrume bilden, Witterungsextreme mildern usw. In der EU könnte man mit dem gereinigten Abwasser der Touristenzentren den zu schaffenden Wäldern eine niederschlagsunabhängige Wasserversorgung gewährleisten. Sinnvolle Forstwirtschaft und Wasserwirtschaft, damit Schutz vor Dürre und Überschwemmungen, sind in jedem Fall vorteilhaft und rechnen sich sogar. Damit lassen sich Katastrophen immerhin mildern. Daß Menschen das Klima steuern und alle Katastrophen verhindern können, ist eine Anmaßung. Sie dient nur dazu, Menschen durch Angst gefügig zu machen.

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07. September 2007 13:55

So einfach ist die Welt ...

Gunnar Schurich (GSchurich)

... behaupteten die alten Griechen und erklärten sie durch die vier Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde. Nein, nein warfen die Wissenschaftler der Neuzeit ein, der Elemente seien es viele und entdeckten die Atome. Auf diese wirken Kräfte, wieder nur viere an der Zahl. Und noch ein paar Quarks. So richtig erklären können wir die Zusammenhänge von ein paar 100 Elementen, einigen Wechselwirkungen und ein Häufchen Quarks noch nicht.

Aber wir können das Klima erklären. Ein hochkomplexes System mit abertausenden Faktoren kochen wir einfach auf ganz wenige ein. Und plötzlich erkennen wir, dass es eben der Mensch und das CO2 sein muss, der das Klima macht.

Hurra, wir sind besser als die alten Griechen. Also akzeptiert das so und forscht nicht weiter. Klima und Mensch gehören zusammen! Mehr gibt es nicht.

Glauben Sie wirklich, dass es ein Klima vor der Menschheit gab.

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07. September 2007 12:50

Klimaforschung schlingert tatsächlich

Markus Massmünster (climatepatrol)

Die ganze Diskussion mit Treibhausgasen, Ein- und Ausatmen, Kühen und Bäumen zeigt, dass niemand so recht weiss, was denn die Wissenschaftler unter "anthropogenem Treibhauseffekt" verstehen. Schon alleine die Tatsache dass 6.5 Milliarden Menschen mehr CO2 ausatmen als 1.7 Milliarden Menschen vor 100 Jahren ist doch ein wesentlicher Bestandteil davon. Kann mir beispielsweise jemand sagen, was mehr CO2 erzeugt? Ein Pferd in der Mongolei oder ein Motorrad? Ich weiss es ehrlich nicht. Und jetzt kommt noch dieser moderne Ablasshandel dazu und die Diskussion ob ein Bäumchen, im Norden zur Sühnung von Klimaschuld gepflanzt, im Winter den Albedoeffekt verhindert!! Gleichzeitig wird Bio-Diesel als umweltfreundlich verkauft, obwohl dazu auf der anderen Seite der Erde vermehrt Urwald abgeholzt wird, um Soja anzupflanzen oder die für die Nahrungsmittelproduktion verlorene Anbauflächen zurück zu gewinnen. So weit sind wir schon gekommen!
Markus Massmünster
<a href="http://www.climatepatrol.blogspot.com">climatepatrol</a>

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06. September 2007 19:03

Bäume große Klimakiller!

Michael Kirchmann (miugr)

Wissentschaftlich belegt: Bäume und Kühe produzieren im großen Maß Methangase! Dies ist laut Wissentschaft für das Klima schädlicher!! Mehr Bäume mehr schädliche Klimagase!!
Aber wie schon erwähnt, verdienen Klimaforscher mit Horror Milliarden an Steuergelder.

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06. September 2007 17:50

Der Klimawandel schlingert nicht

Reiner Gehret (keingeist)

Zwar ist es verständlich, daß niemand freiwillig seinen liebgewonnenen Wohlstand einschränken mag. Nachvollziehbar ist aber alleine aus dieser Perspektive das unbedingte NEIN vieler Beteiligter an diesem Glaubenskrieg. Es kann schließlich nicht sein, was nicht sein darf. Und um dabei auch noch ein ruhiges Gewissen behalten zu können, scheinen viele ihren Kopf am liebsten tief in den Sand zu stecken.

Wissenschaft aber schlingert nicht; sie bewegt sich, wie alles was lebt.


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06. September 2007 12:58

Potemkinsches Dorf ...

Klaus Ermecke (kermecke)

Die Klimaforschung schlingert nicht nur - sie ist insgesamt ein Potemkinsches Dorf - eine grandiose Kulisse, errichtet mit Milliardenaufwand und auf Kosten all der anderen Wissenschaften, die für die Menschheit auch wirklich etwas bewirken könnten - wenn man sie denn nur vernünftig finanzierte.

Klimaforschung ist ein Milliardengeschäft, weil sie der Politik den Vorwand liefert, Macht auszuüben und Steuern zu erheben. Denn welchen anderen Sinn sollte es haben, z.B. für einen hohen Millionenbetrag einen Supercomputer zu kaufen, nur damit er jahrelang an "Modellen" herumrechnet, aus denen dann einmal eine Temperaturerhöhung von 3 und einmal eine von 5 Grad herauskommt, aber (angeblich!!!) nie eine Senkung um 3 Grad oder ganz einfach ein Gleichbleiben. Und damit verläßt die "Klimaforschung" zugleich das Feld der Wissenschaft. Denn gute und brauchbare Wissenschaft ist stets ergebnisoffen. "Klimaforschung" aber ist das (derzeit) nicht, und "KlimaFOLGENforschung" erst recht nicht. Insbesondere das berüchtigte "Institut" in Potsdam ist schon allein von seiner Aufgabendefinition her eher eine "Werbeagentur des Klimawahns". Von den 150 Leuten dort anderes zu erwarten als Alarmgeschrei erscheint kaum realistisch.

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06. September 2007 12:31

Kohlenstoffspeicher in Holzprodukten mit berücksichtigen!

Lars Langhans (LLa)

Langfristig hat in diesem Kontext nur eine dauerhafte Steigerung der Holzverwendung eine positive Wirkung auf das Klima.
Holzprodukte stellen einen CO2-Speicher dar, in den der Kohlenstoff aus der Photosynthese der Bäume für die Zeit ihrer Nutzungsdauer übertragen wird.
Durch die Steigerung des Verbrauchs von Holzprodukten (Schnittholz und Holzwerkstoffe) wurden bundesweit in den Jahren 1990 bis 2005 jedes Jahr zwischen 3,4 und 6,7 Mio. t Kohlenstoff zusätzlich eingelagert (Stock Change). Der Speicher vergrößert sich also insgesamt, wenn nachhaltige Forstwirtschaft - wie in Deutschland - gewährleistet, dass für die entnommenen Bäume neue nachwachsen, die wiederum CO2 in Form von Kohlenstoff aufnehmen.
Gerade im Baubereich mit einem Holzhausanteil von rund 15% besteht somit ein hohes Potential in Deutschland (vgl. Nordamerika > 85% und Skandinavien > 90%).

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06. September 2007 12:22

Die Weltmeere sind die größten Karbonsenken

Rolf Sternke (Schneefan)

Die Weltmeere mit ihrer Algenbildung sind die größten Karbonsenken, nicht die bescheidene Pflanzenwelt der relativ kleinen bewachsenen Landflächen, deren Belaubung dazu noch jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt.
Wie neuere Eisbohrkernuntersuchungen (u.a. Prof. Heinz Miller, Der Bohrer im Eis) zeigen, folgte in den letzten 800.000 Jahren der CO2-Anstieg den globalen Erwärmungen in einem zeitlichen Abstand von 600 - 800 Jahren, er kann also nicht die Ursache der Erwärmung sei.
Die Bindungsfähigkeit von CO2 aus der Atmosphäre ist offenbar von der Meerestemperatur abhängig: Je wärmer, desto geringer ist die Aufnahmefähigkeit, je kälter, desto größer ist sie. Das erklärt die Anreicherung von CO2 in der Atmosphäre in der Folge globaler Erwärmung, da diese auch nach und nach die Ozeane erfasst, die dann weniger CO2 aus der Athmosphäre aufnehmen.

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06. September 2007 12:13

Experiment für CO2-These

Joerg Sando (ErnstJoergS)

Von den Klimaforschern wird die These vertreten, die Veränderung des CO2-Gehaltes der Luft beeinflusse den Treibhauseffekt und damit die Wärmeenergiebilanz um mindestens 2 Kelvin.
Diese These muss durch entsprechende Experimente bestätigt, oder aber widerlegt werden. Da es sich beim Klima nicht um Wetter sondern um den Mittelwert und damit die Wärmeenergiebilanz handelt, sollte ein solcher Versuchsaufbau machbar sein. Damit könnten auch die grundlegenden Widersprüche der These zum Treibhauseffekt in Treibhäusern, der DIN genormt und durch zahllose Versuche bestätigt ist, begründet werden. Ein Beweis, warum der Transmissionswiderstand der Atmosphäre unberücksichtigt bleiben darf muss erbracht werden!
Erst dann sind wirkungsvolle Maßnahmen möglich.

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06. September 2007 10:18

Re Die Klimaforschung schlingert nicht nur

Bernd Stroeher (Faustus34)

Es erstaunt immer mehr, auf welchen Grundlagen die Klimrechenmodelle ihre Weisheiten preisgeben, und das gleich bis zum Jahre 2100.

Die Wissenschaft zur Aufnahme von Kohlenstoff durch Wälder ist erst am Anfang. Die Sonne ist gar aus den Rechenmodellen bei Berechnungen von Veränderungen globaler Temperaturen ganz elimiert worden, die Auswirkungen der Wolkenbildungen sind nicht quantifizierbar, sprich nicht ausreichend verstanden.

Und auf solch einer Grundlage soll nun weltweit bei ungeheuer grossen Kosten CO2 reduziert werden.

Als gäbe es keine dringendere Probleme in der Welt.

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06. September 2007 09:35

Interessant

Andreas Walkenhorst (nightmare_online)

Interessanter Artikel.
Nur: Was hat die Überschrift mit dem Inhalt zu tun? Was haben irgendwelche politischen Entscheidungsprozesse die zu irgendwelchen mehr oder weniger sinnvollen Entscheidungen führen mit der Klimaforschung zu zun? Wissenschaft ist immer "im Fluss", das ist ja gerade der Sinn, der Kern von Wissenschft. Erkenntnisgewinn ist das Ziel.
Auf Basis des Inhaltes des Artikels zu dieser Überschrift zu kommen erfordert schon einiges an Phantasie. Oder an Unkenntnis

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06. September 2007 08:10

Kohlenstoffkreislauf nur Forschungsmodell

Edgar Gärtner (Edsches)

Ich habe schpon vor Jahren in einem Übersichtsartikel mit dem Titel "Die Tücken des Kohlenstoffkreislaufs" im Fachmagazin "Chemische Rundschau" darauf hingewiesen, dass es in den üblichen Darstellungen des C-Kreislaufs erhebliche Lücken und Widersprüche gibt. In der Tat: Die Idee des Kreislaufs stammt ja wohl nicht von der Göttin Gaia, sondern von Menschen, die in ihrem Streben, der Natur auf die Schliche zu kommen, die Vielfalt ihrer Beobachtungen irgendwie nach eingängigen Bildern ordnen müssen. Insgesamt hat sich die Idee des Kreislaufs als Forschungsmodell ja auch als fruchtbar erweisen. Aber wir sollten nie vergessen, dass es sich dabei um ein theoretisches Konstrukt handelt. Der Natur ist es egal, ob etwas im Kreisverkehr fährt oder nicht. In der Realität findet man allenfalls Annäherungen an das Idealbild des Kreislaufs. Gäbe es wirklich geschlossene Kreisläufe, wäre keine Fortentwicklung der Erdoberfläche möglich. Wie hätten sich sonst ganze Kohlenstoff- bzw. Carbonat-Abfallberge wie die Dolomiten bilden können? Das gescheiterte Biospäre II-Projekt zeigt, dass der Versuch, menschliche C-Emissionen durch Aufforstung auszugleichen, auf einem naiven Naturverständnis beruht, das zwischen Ideal und Wirklichkeit kurzschließt.

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06. September 2007 01:24

Forschung

Gerhard Schloendorffer (schloendorffer)

Forschung in den 50igern hat gezeigt, dass der "Flaschenhals" der Photosynthese die CO2 Konzentration ist - also, je mehr CO2 in der Luft, desto mehr Photosynthese, desto schneller das Pflanzenwachstum. Irgendetwas stimmt hier aber nicht, denn waere die CO2 Konzentraion tatsaechlich der Flaschenhals, dann wuerden PFlanzen schneller wachsen, CO2 schneller verbraucht, und eine Zunahme an CO2 nicht messbar - dies ist aber nicht der Fall - es sei denn, Pflanzen wachsen zur Zeit mit maximaler Geschwindigkeit und koennen nicht mehr CO2 verbrauchen, was dann als messbare CO2 Zunahme zu Tage tritt. Wer kennt sich mit den Details aus?

MfG, Gerhard.

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06. September 2007 00:40

Kohlenstoffsenke

Günter Seiffert (Gunee)

Die angebliche Schwierigkeit, den Kohlenstoffentzug aus der Atmosphäre durch Vegetation zu erfassen, besteht nicht.
Vielmehr ist doch völlig klar, dass nur dann CO2 durch Pflanzen aus der Luft entfernt werden kann, wenn dadurch dauerhaft Kohlenstoff in Form neuer Vorstufen von Kohlelagerstätten, z. B. in Form von Torf gebunden wird und diese vom Menschen nicht genutzt werden.
Der CO2-Entzug durch Pflanzen ohne Lagerstättenbildung hält nur solange an, wie es etwa dem mittleren Lebensalter der in Betracht kommenden Arten entspricht, da danach der CO2-Kreislauf wieder geschlossen ist. Man kann ihn also aus der geschätzten Biomasse der angedachten Aufforstung leicht errechnen.
Der CO2-Effekt einer solche Aufforstung wird aber eher klein sein.
Nennenswerte Torfenstehung ist z. Z. meines Wissens nur in den Moorgebieten der Tundren zu verzeichenen.
Tropischer Regenwald ist immer CO2-neutal. weil dort keine Lagerstätten entstehen.
Ob derzeit Kohlenstoff bei der eventuellen Bildung neuer Erdöllagerstätten gebunden wird, ist mir nicht bekannt.
Solche Prozesse sind aber ohnehin von so langer Zeitdauer, dass auch sie nicht ins Gewicht fallen werden.

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05. September 2007 22:50

Die Klimaforschung schlingert

Karsten-Hinrich Festge (Festge)

Prof.Rahmstorf glaubt sich im Besitz des allumfassenden Wissens über den Klimawandel. Ein bißchen wirkt er wie der verblichene CALVIN. Dessen Wirken hatte bekanntlich mörderische Folgen.- Ich verstehe nicht den Konfrontationskurs zwischen ihm und diversen Journalisten.-
VORSCHALG: Einigen Sie sich auf ein weltweites Verbot der Verbrennung fossiler Energieträger. Denn die sind zu schade, in Ottomotoren -z.B.- verbrannt zu werden.Und auch Kohle ist dazu zu schade!

FESTGE

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05. September 2007 19:27

Sparen tut not

Ralf Schelberg (ralfsb)

Aufforstungen sind sicher nicht falsch, aber ich bezweifle, dass man damit die anthropogenen CO2-Emissionen wirksam kompensieren kann. Schließlich ist die Erdoberfläche auf der Pflanzen wachsen können nun einmal begrenzt. Da der Umstieg auf erneuerbare Energien auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen könnte, sollte man sich - nicht nur im Vatikan - einmal mit dem Thema Sparen befassen.

Wir haben uns in der Vergangenheit zu viele schlechte Gewohnheiten geleistet: häufige Flugreisen, Standby bei Elektrogeräten, falsch geheizte Häuser und Wohnungen und natürlich der Deutschen liebstes Kind: das Auto.

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05. September 2007 19:23

Klimaforschung schlingert

Reinhardt Wassenich (ewazzy)

Die Waelder koennen nicht so viel CO2 schlucken, wie produziert wird?? Wenn die Regierungen all die Baeume anpflanzen, die in den letzten 500 Jahren gefaellt wurden, waeren wahrscheinlich genug Baeume vorhanden, um all das CO2 zu schlucken/einzuatmen.
Die Hartholzbaeume, die allein England, Frankreich, Spanien, Portugal gefaellt haben, um Segelschiffe zu bauen. Heutzutage gibt es sehr wenige Waelder in Spanien und Portugal. In Afrika werden taeglich unzaehlige Baeume gefaellt, um Kochfeuer zu machen. Gebt Afrika Solarpanele und Solarkonzentrierer zum kochen, pflanzt Baeume, um die Wueste in ihrem Marsch suedwaerts aufzuhalten.
Rund um die Erde werden taeglich grosse Mengen von Baeume gefaellt - und es wird nicht nachgepflanzt, aufgeforstet.

Erik Wassenich
Ryazan, Russland

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