Dreharbeiten zur ZDF-Dokumentation “Die Rückkehr der Sintflut“

Klimawandel

Deutsche Medien betreiben Desinformation

Die Diskussion über den Klimawandel ist geprägt von Desinformation. Sogenannte Klimaskeptiker versuchen, die Öffentlichkeit zu verschaukeln. Und auch die Qualitätskontrolle der Medien versagt, meint Stefan Rahmstorf, Potsdamer Klimaforscher und Leitautor des vierten Weltklimaberichtes.

Lesermeinungen zum Beitrag

05. September 2007 14:49

Risiko und Fakt

Monika Mommertz (akinomm)

Zur Klimaveränderungen wird es, anders als im kontrollierten Experiment, nie einen endgültigen „Beweis” geben außer dem einen: dem unumkehrbaren Eintritt des Zustands, vor dem Wissenschaftler/inn/en nahezu unisono warnen. Erlauben Sie, dass ich nicht abwarte, bis die Zusammenhänge auch noch dem letzten selbstberufenen Klimaexperten klar werden!

Der Punkt ist doch: Was spricht denn eigentlich dagegen, sich gegenüber einem prognostizierbaren Risiko (und das ist nie ein "Fakt"!!) vernünftig, d.h. mögliche (!) negative Folgen vorwegnehmend zu verhalten????

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05. September 2007 05:26

was ist, wenn...

Soenke Hinrichs (Casto75)

was ist eigentlich, wenn es nun wirklich zum klima-GAU kommt? egal, was wir heute sagen und worueber wir streiten, wer erklaert denn unseren enkel, was wir verbockt haben und warum wir nichts getan haben?

die ganze diskussion ist ganz wunderbar "und nach uns die sintflut".

leider, im schlimmsten fall, ganz woertlich zu nehmen!

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04. September 2007 22:48

@ Per Seeliger & Exxon

Ivo Huber (jimmycarter1)

Sie scheinen den Hintergrund von Rahmstorfs Kritik an Exxon nicht zu kennen. Es geht um die Finanzierung von klimaskeptischen Lobby-Gruppen und politischen Think Tanks (nicht naturwissenschaftliche Forschung zum Klimawandel!) durch Exxon in Millionenhöhe. Sogar die altehrwürdige Britische Royal Society erhob Einspruch gegen diese Praxis:
http://www.iht.com/articles/2006/09/21/business/climate.php
http://www.royalsoc.ac.uk/document.asp?tip=1&id=5851
http://www.sciencemag.org/cgi/content/summary/313/5795/1871a

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04. September 2007 22:47

Guter Artikel

Gerhard Schloendorffer (schloendorffer)

Immer wenn Wissenschaft politisiert wird, und Firmen Gelder bereit stellen, um Auftragsforschung zu betreiben, werden dem Normalbuerger Luegen aufgetischt. Da kann man sich nur den Elfenbeinturm loben, da betreibt man serioese Foschung, kommt der Wahrehit auf die Spur, und man bleibt ehrlich!

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04. September 2007 22:15

Ritter von der traurigen Gestalt

Ivo Huber (jimmycarter1)

Man kann sich des Gefühls kaum erwehren, dass es sich bei den Autoren um eben solche handelt. Narzistisch: Sie scheinen sich in ihrer Rolle sehr wohl zu fühlen (einige von ihnen haben sie auch schon sehr oft gespielt). Ausgemachte Hinterwäldler: "Unsere Position ist aussichtslos, nicht gerade sexy und derzeit hoffnungslos in der Minderheit". Ja, ja, die EU, Deutschland, Merkel, das ICCP, Rahmstorf - kurz die "Riesen" - behrrschen den Rest der Welt (Bush, Putin, Hu Jintao, Abe... Exxon). Amen.

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04. September 2007 21:52

Klimawandel, ist alles Desinformation?

Hans Chr. Riedelbauch (riedelbauch)

Falls der Mensch die Ursache des Klimawandels sein sollte, hat er sich doch in einem knappen Jahrhundert auf der Erde vervierfacht, dann muß für eine Reduzierung dieser klimaschädlichen Entwicklung Sorge getragen werden. Die Mittel dazu haben wir ja.


Der hier zugrundeliegende Beitrag führt viele Zahlen an, die der Laie eben sowenig nachprüfen kann, wie die dazu gegebenen Erklärungen.

Eine Erklärung wird aber hartnäckig vermieden: Wieso war es vor mehr als einem halben Jahrtausend in Grönland/Grünland und nicht nur dort soviel wärmer als einige hundert Jahre später, ja sogar als noch heute?

Riedelbauch

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04. September 2007 21:37

@Sankt Michael

Ivo Huber (jimmycarter1)

Bei aller Skepsis (Zynismus?) gegenüber Prognosen: Haben Sie sich eigentlich schon einmal die Frage gestellt, ob das Ausbleiben der ganz großen Katastrophe - meinetwegen auch der nicht ganz so großen Katastrophe - nicht vielleicht zumindest zum Teil auf die Katastrophenprognosen zurückgeführt werden kann? Diese haben dann zu Gegenmaßnahmen geführt, die den ganz großen Knall verhindert haben (Und auch wenn die Warnungen tatsächlich übertrieben waren, konnte vielleicht zumindest ein kleinerer Knall verhindert werden. Sogar das wäre doch schon etwas).

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04. September 2007 21:22

Um sich schlagen

Per Seeliger (RASeeliger)

Nachdem ich den Artikel von Stefan Rahmstorf gelesen hatte, war mein erster Eindruck, dass sich der Autor bei etwas Verwerflichem ertappt fühlt und jetzt um sich schlägt. Wie kann ein Wissenschaftler, selbst wenn er über andere empört ist, schriftlich sagen, das Geschäft von Exxon sei die Desinformation. Wenn einem Diskutanten diese Wortwahl im Eifer des Gefechts mündlich unterläuft, kann des verzeihbar sein Aber doch nicht wenn der Autor die Möglichkeit des Redigierens hat.

Darunter leidet dann der ganze Artikel, selbst wenn vieles richtig sein mag. Man hat den Eindruck, Herr Rahmstorf schlägt um sich.

Ein Weiteres: Es ist selbstverständlich, dass sich Unternehmen oder Unternehmensverbände naturwissen-schaftlichen Sachverstand einkaufen, um kompetent an der Diskussion teilnehmen zu können und dann auch ihre Auffassungen öffentlich vertreten. Das ist Ausdruck der Demokratie: Meinungsvielfalt. Und die Sendeanstalten sind verpflichtet, das Spektrum der Meinungen möglichst umfassend den Zuhöreren oder -schauern zu vermitteln.

Fazit:Ich begrüße Artikel, die sich auch gegen die -
zuweilen totalitäre Tendenzen annehmende Artikel - richten. Was richtig ist, kann ich als Jurist nur schwer beurteilen. Ich möchte es aber lesen!

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04. September 2007 20:42

Klimawandel

Reinhold Knorr (juppo2911)

So predigt jeder seine vermeindliche Wahrheit und drischt auf anders denkende ein. Ich glaube keinem dieser Prediger und denke die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.

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04. September 2007 20:26

Experten und Politiker

Michael Ruoff (St.Michael)

Ich bin auch Akademiker. Und je älter ich werde, umso weniger glaube ich Experten und noch weniger Politikern, die sich auf Experten berufen, also kein eigenes Urteil haben.
Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass Experten kaum Wissen im klassischen Sinne haben, sondern meistens eigene Meinung als Wissen verkaufen. Und mit den nachprüfbaren Grundlagen hapert es meistens auch. Behaupten kann man viel, doch beweisen können sie es selten.
Es ist also Vorsicht geboten, vor allem dann, wenn Zukunftspolitik gemacht werden soll, die Grundparameter in Gesellschaft und Wirtschaft betrifft. Wer weiss denn heute wirklich wie die Welt in 2050 aussieht? Was haben uns die Rand Corporation oder Prognos-Basel in den 1960er und 1970er Jahren nicht alles für 2000 vorausgesagt, und Politiker glaubten dies? Was ist eingetroffen? Fast nichts.

Oder die Aids-Prognosen zu Beginn der 80er Jahre. Oder der BSE-Schocker Mitte der 90er Jahre und zuletzt die H5N1 Vogelgrippe-Hysterie seit 2 Jahren.

Alles hatte nur einen positiven Effekt: Die Wissenschaftler bekamen hunderte Millionen an neuen Forschungsgeldern.
Clever, oder ?

Michael Ruoff - Brüssel

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04. September 2007 16:42

kompetenz-kompetenz

Julia Schubert (affenbrot1)

Für mich liegt eine entscheidende Frage darin, wer denn nun kompetent seine Meinung bzw. Kritik am Klimawandel äußern darf und welchen Quellen wir tatsächliche Autorität zusprechen wollen.
Woher tauchen denn plötzlich ganz überzeugt vorgetragene Fakten zu früheren Warmzeiten und Atmosphärengasgehalten auf? Auch in Tante Ernas Nähkästchen findet sich bestimmt die ein oder andere Zahl, die sie entweder in der letzten Frauenzeitschrift oder in ihrem Schulbuch gelesen hat. Verkaufen lässt sich sowas allemal.
Ist jeder Naturwissenschaftler gleich geeignet, die Debatte zu überblicken? Wie lange muss sich jemand mit dem Klimawandel (hauptberuflich) beschäftigt haben, um die Spreu vom Weizen zu trennen?
Wird ein erfahrener Wissenschaftler weniger glaubwürdig, wenn er sich zusätzlich für Klimaschutz einsetzt, meinetwegen auch gegen Honorar? Oder ist er genauso unglaubwürdig wie sein Kritiker, der von Ölindustrie finanzierte Studien vorstellt?
Der IPCC gibt den wissenschaftlichen Konsens laut dem aktuellen Publikationsstand wieder und hat meiner Meinung nach die bisher höchste Referenz.
Wenn wir uns noch immer an 10 Prozent Unsicherheit im Verständnis der Prozesse festklammern, zeigt das nur wie viel Angst uns der nötige Wandel macht.

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04. September 2007 11:29

Abwehr mit Totschlagargumenten (@ Walkenhorst)

Daniel J Hahn (137)

Lieber Herr Walkenhosrt,

es besteht ihrerseits offenbar Grund mit Floskeln, wie 'Blödsinn' usw. arbeiten zu müssen. Dennoch gerät eine Debatte in eine Schieflage, wenn gegenteilige Meinungen eben auf solche Weise abqualifiziert werden. Zudem ist es nicht Konsens, daß es einen anthropogenen Klimawandel gibt. Die Beführworter dieser These gehen zu 90% davon aus, daß sie die Daten, welche sie quantitativ gewinnen und statistisch interpretieren, die Behauptungen belegen. Wissen können sie es nicht. Es mutet jedoch seltsam an, wenn im Bericht des IPCC bspw. der Mechanismus hinter sogn. lokalen Warmperioden als noch nicht verstanden erklärt wird, aber dennoch im Brustton der Überzeugung durch eine möglicherweise vorhandene weltweite Synchronisierung der Erwärmung belegt, der Mechanismus der aktuellen Beobachtungen verstanden würde. Auch in diesem Fall handelt es sich um Annahmen und Schlüsse, aber nicht um Tatsachen, da letztlich statistische Verfahren die Grundlage bilden.
Deshalb ist es falsch auf dieser angenommenen Erkenntnislage, die Debatte in eine bestimmte Richtung lenken zu wollen und nicht offen zu halten.
Gerade in den Naturwissenschaften ist die Sprache präzise, wenn Tatsachen beschrieben werden- exakte Wissenschaften.

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04. September 2007 10:59

@Ivo Huber: Vielen Dank!

Peter Zentner (Caterwaul)

Es ist interessant, was Sie über Martin Durkin berichten, und ich danke Ihnen dafür. O.K. -- Sie wissen aber schon, daß die gute Wikipedia nicht immer ein Ausbund an neutraler Information ist?

Wie dem auch sei, dieser Mann scheint eine spätmarxistische Mischung von buntem Vogel und schlimmem Finger zu sein, und Sympathie erweckt er keineswegs. Auch nicht in mir. (Erst durch Sie weiß ich, daß er hinter "Swindle" steht; ich hab' den Abspann nie gelesen, obwohl ich das Ding in voller Länge auf dem Rechner habe.)

Dennoch überzeugt mich die solide, integre Wissenschaftlichkeit der in diesem Film zu Wort kommenden Hochkaräter. Herr Durkin ist mir ziemlich schnuppe.

Mit herzlichen Grüßen,
P.Z.

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04. September 2007 09:09

Wissenschaft

Andreas Walkenhorst (nightmare_online)

@Daniel J Hahn:
Fakt ist das es einen wissenschaftlichen Konsens gibt das das anthropogen produzierte CO2 eine signifikante Rolle beim Klimawandel spielt.
Die Formulierungen im IPCC-Bericht sind schlicht und ergreifend wissenschaftliche Terminologie. Der IPCC-Bericht spricht von Wahrscheinlichkeiten von 90%. Ab 95% gilt ein entsprechender Vorgang als signifikant abgesichert. Wir befinden uns also im Stadium hoher Wahrscheinlichkeit.
Die Daten sind nicht, wie Sie beschreiben "statistisch gewonnen", sondern statistisch ausgewertet. Und das ist jede, aber auch jede Untersuchung in den Naturwissenschaften.
Die Kritik an Rahmsdorf ist - sorry - lächerlich. Er beschreibt exakt den Zustand der Berichterstattung in den Medien, die mit der wissenschaftlichen Realit NullkommaNull zu tun hat. Ich habe es in dem vorher verlinkten Science-Artikel belegt: Kein einziger Klimakeptischer Artikel "brachte" es in peer-Review-Zeitschriften in den letzten 15 Jahren. DAS ist die Realität.

Ihr Verweis auf Demokratie an Ende ist - nochmals sorry - schlicht albern. Wissenschaftliche Fakten werden nicht per Abstimmung "beschlossen". Sie sind so wie sie sind.

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03. September 2007 20:51

Ablaßhandel mit dem Wetter

Peter Rath (Rath4)

Anläßlich der RTL-Diskussion zur Adaption der Channel4-Sendung "The Great Global Warming Swindle" äußerte die Kabarettistin Lisa Fitz: "Am meisten Angst macht mir nicht die globale Erwärmung, sondern die globale Verblödung."

Auf der Homepage des Schweizer Fernsehens findet sich aus der Sendung Kulturplatz ein Video-Beitrag zur Klimadebatte und das Buch von Blüchel "Klimaschwindel"

http://www.sf.tv/sf1/kulturplatz/index.php

Ablasshandel mit dem Wetter – wie objektiv ist die Debatte um den Klimawandel?

Das Wetter war immer schon Thema. Aber seit wir es mit dem Klimawandel zu tun haben, ist die Diskussion eine andere geworden. Klimagipfel werden einberufen, der Ablasshandel mit dem schädlichen CO2 blüht und kein Prominenter traut sich mehr auf die Bühne ohne ein Statement zu seinem Öko-Bewusstsein.
Skeptiker eines vom Menschen verursachten Klimawandels werden schnell als fahrlässige Umweltsünder gebrandmarkt. Jetzt hat der Wissenschaftsjournalist Kurt Blüchel die Argumente der Skeptiker in einem Buch zusammengefasst. «kulturplatz» fragt nach der Debattenkultur eines heissen Themas.

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03. September 2007 17:15

Welche Fakten?

Daniel J Hahn (137)

Herr Rahmsdorf war so freundlich, darauf hinzuweisen, daß die Klimadebatte auf Fakten beruhen muß und echte wissenschaftliche Skepsis nur von Fakten überwunden werden kann. Im Bericht des IPCC gibt es aber eine auffällige Häufung von Formulierungen wie 'it's likely', 'very likely' oder 'the mechanismbehind ... is not well understood' usw. Für eine von Herrn Rahmsdorf gewünschte faktenbasierte Debatte fehlt also die Grundlage, da es sich bei dem Bericht des IPCC um eine Interpretation von statistisch gewonnenen Daten ist und die zurgundeliegenden Vorgänge, wie auch im zitierten Kapitel zum Paläoklima im Bericht des IPCC mehrfach von den Autoren eingeräumt. Somit ist auch der jüngste Beitrag Rahmsdorf und dessen Schelte der Medien bezüglich der Qualitätskontrolle eher transzentent als fakten-, also erfahrungsbasiert. Leider erliegt Herr Rahmsdorf auch der Autosuggestion, die sooft zu einem Alleingeltungsanspruch führt. Gerade ein Thema, wie die Folgen einer Klimaveränderung ist aber zu wichtig, um nur einer Seite undiskutiert Geltung zu geben. Wenn die Vertreter der CO2=Erwärmung-These diese Diskussion, die auch unsachlich sein kann, scheuen, verstehen sie nicht die Mechanismen der Demokratie - wie steht es dann um Klimamechanismen?

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03. September 2007 14:05

Fakten Fakten Fakten

Andreas Walkenhorst (nightmare_online)

Fakt ist :seit 15 Jahren hat es kein klimakeptischer Artikel mehr in eine peer review Zeitschrift
(http://de.wikipedia.org/wiki/Peer_review)
gebracht.
<http://www.sciencemag.org/cgi/content/full/306/5702/1686>
Fakt ist das "The Great global Warming Swindle" mit Lügen, Verdrehungen und Halbwahrheiten arbeit:
<http://en.wikipedia.org/wiki/The_Great_Global_Warming_Swindle>
Und Fakt ist das die Diskussion von den Klimaskeptikern genau so glenkt wird, wie in dem entsprechenden Strategiepapier der CO2-Lobby beschreiben wurde:
http://www.desmogblog.com/slamming-the-climate-skeptic-scam

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03. September 2007 13:14

Durkin der Bär

Ivo Huber (jimmycarter1)

Herr Zentner, sicherlich ist nicht jeder, der in der Vergangenheit Kommunist war, allein schon deswegen diskreditiert. Allerdings liegt der Fall bei Durkin schwerer als bei anderen Ex-Kommunisten. Erstens macht es einen entscheidenden Unterschied, ob man in den 50, 60 oder 70er Jahren Kommunist war oder aber nach dem Fall der Mauer in den 90er Jahren! Letzteres trifft auf Durkin zu. Zweitens war Durkin Anhänger einer besonders sektiererischen Splittergruppe, die sich durch eine arg konfuse Ideologie auszeichnete. Er scheint sich von dieser Gruppe auch nie wirklich distanziert zu haben. Tatsächlich gehören viele der ehemaligen Genossen weiter zu seinen (nun libertären) Kampfgefährten. Abgesehen davon, sah Channel 4 sich 1998 dazu gezwungen, sich öffentlich für die Ausstrahlung einer Dokumentation von Durkin zum Thema Umweltschutz zu entschuldigen. Die Independent Television Commission war zu dem Schluß gekommen, dass Durkin seine Interviewpartner getäuscht und ihre Stellungnahmen entstellt hatte. Wie bereits gesagt, der Eintrag bei Wikipedia.org ist aufschlußreich. Ich bleibe daher bei meiner Auffassung, dass es sich bei Dukin bestenfalls um einen Berufsprovokateur handelt. Auch eine naturwissenschafliche Ausbildung fehlt...

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03. September 2007 09:40

@Ivo Huber: Der Bär ...

Peter Zentner (Caterwaul)

... dem ich Ihrer Meinung nach aufgesessen bin, ist in diesem Zusammenhang völlig unwichtig, lieber Herr Huber.
Die Vergangenheit des Machers von "Swindle" ist hier irrelevant; selbst ein André Gide und ein George Orwell waren lange Zeit Kommunisten.

Entscheidend sind die ruhigen, schlüssig und ausführlich belegten Statements einer ganzen Riege weltweit anerkannter Klimatologen und Ökologen, die Martin Durkin aufgezeichnet hat: untendenziös und journalistisch korrekt.

Kein einziges dieser Argumente gegen die Klimahysterie wurde bislang widerlegt. Alles, was dagegen aufgeboten wird, ist unwissenschaftliches, beleidigtes (und oft beleidigendes) Gezeter. Denn eine so schöne Gelegenheit, den Bürger erneut zu bevormunden und auszunehmen, läßt man sich halt ungern zerpflücken.

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02. September 2007 23:55

@Büsing

Stephan Mette (stephanmette)

Mag sein, dass die Klimatabelle von Herrn R. (Papier ist geduldig) andere Daten zeigt. Ansonsten wäre seine Aussage zum Plaistözän als letzte Warmzeit ja auch ein sofort sichtbarer Widerspruch.

Es gibt aber nichts daran zu deuteln, dass Grönland zwischen 900 und 1350 besiedelt und begrünt war.

Da das heute nicht möglich wäre - da zu kalt - muss es damals also zwangsläufig wärmer als heute gewesen sein.

Ich halte es für eine Hybris sich anzumaßen, der Mensch könne das Klima nennenswert beeinflussen - oder gar "retten". Die Erdgeschichte wird über solche Aspekte in einem kosmischen Wimpernschlag hinweggehen. Eventuell ist das ja ein psychologischer Reflex auf die übrige Entmystifizierzung der "Krone der Schöpfung" und seiner fortdauernden Kränkung darob - dann wenigens noch das Klima "retten" (lies: so erhalten, wie es ist) können...? Meines Erachtens geradezu lächerlich!


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02. September 2007 16:35

Umweltschutz ja - Klimahysterie nein!

Rolf Sternke (Schneefan)

Wie neuere Eisbohrkernuntersuchungen (u.a. Prof. Heinz Miller) zeigen, schwingt seit Jahrhunderttausenden eine Nord-Süd-Klimaschaukel: Während sich die Nordhälfte erwärmt - wie derzeit -, kühlt die Südhälfte ab, und umgekehrt. Die Untersuchungen zeigen auch, dass der CO2-Anstieg den Erwärmungen hunderte von Jahren folgte, also nicht Ursache der Erwärmung sein kann. Ursache dürften die Milankovic-Zyklen sein, nach denen in langen Zeiträumen sowohl veränderte Erdbahnparameter sowie Änderungen in Neigung und Lage der Erde zur Umlaufbahn Klimaschwankungen bewirken. Der Mensch ist wohl in der Lage, seine Umwelt nachhaltig zu schädigen, die Urgewalten des Erdklimas kann er nicht beeinflussen, schon gar nicht mit 5% von Menschen gemachtem CO2 von 380ppm in unserer Luft: Das sind lächerliche 0,0019%!

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02. September 2007 15:09

P. Zentner sitzt Bär auf

Ivo Huber (jimmycarter1)

Peter Zentner ist in seinem Leserbeitrag einem Bären aufgesessen. Der Dokumentarfilm "The Great Global Climate Swindle", auf den er sich beruft, wurde von Martin Durkin gedreht. Hierbei handelt es um einen Sympathisanten (früheren Aktivisten) der sektiererischen Communist Revoluntionary Party, dem es keinesfalls um Richtigkeit, sondern bestenfalls um Provokation geht. Wer jetzt noch nicht an Martin Durkins Glaubwürdigkeit zweifelt, dem sei der Wikipedia.org Eintrag zu diesem Scharlatan empfohlen.

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02. September 2007 14:11

Warum deutsche Politiker das Weltklima retten....

norbert doerre (ndoerre)

Unsere Erde ist nun mal ein ziemlich geschlossenes System und nur für eine limitierte Anzahl einer Spezies geeignet.
Wer nur die Intensität der zunehmenden Vorkommen von Luftverpestung und schlechten Gerüchen statistisch erfaßt, ohne dabei die tatsächlichen Ursachen zu prüfen, spielt mit gezinkten, politischen Karten.
In der Tat ist die Hauptursache für den "Klimawandel" das bedrohlich schlechter werdende Betriebsklima auf der Erde, hervorgerufen durch die Bevölkerungsexplosion und die Globalisierung.
Deutsch-sozialistisch betrachtet müssen wir uns alle nur mehr und mehr einschränken und enger und enger zusammenrücken, damit letztendlich Alle glücklich an unserem Reichtum teilhaben können. Es gibt jedoch einen Reichtum, der unteilbar ist, und der ist das selbstbestimmte Leben.
Familien, die heute spüren, daß es für sie und ihre Nachkommen keine Zukunft gibt, sehen sich bedroht. Denn in der Prognose kann nur eine gewaltige Katastrophe als Selbstregulativ die Gesundtheit des Ökosystems wiederherstellen.
Die von Politikern und ihren eingekauften Wetterfröschen verbreitete Hysterie dagegen verfolgt jedoch als Fernziel den ökologischen Sozialismus, die Kontrolle der Bürger bis in die Mülltonne und - natürlich Steuererhöhungen.

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01. September 2007 18:47

Falsche Behauptung!

Stephan Mette (stephanmette)

Herr R. schreibt in dem Beitrag u.a.:
"Man denke nur an das Pliozän vor drei Millionen Jahren, als es das letzte Mal global deutlich wärmer war als derzeit, nämlich zwei bis drei Grad."

Diese Aussage ist falsch. In der Mittelalterlichen Warmzeit (ca. 900 - 1350 n. Chr.) war es erheblich, nämlich 2-4°C wärmer als heute. Im Jahre 1350 endete die Besiedlung Grönlands. In der genannten Zeitspanne wurden dort und in England Wein angebaut, in Island wuchsen Eichen und Weizen sowie Gerste wurden angebaut. Diese Fakten waren im Klimabericht 1996 noch enthalten, seit 2001 ist diese Warmzeit bei den Weltklimapropheten schlicht "verschwunden" - wie auch in dem sehr unsachlichen Essey des Herrn R.

Nur am Rande: Seit ca. 300 Jahren gibt es tatsächlich eine globale Erwärmung (um ca. 1,5°C). Andererseits ist es heute noch um etwa 3 °C kälter, als vor 8.000 Jahren. Klima-Paläontologen bezeichnen das heutige Erd-Klima als "EISHAUS"-Klima mit erdgeschichtlich relativ geringen (!) CO² - Konzentrationen (so u.a. Prof. Mosbrunner, Uni Tübingen).

Der Artikel von Herrn R. ist in seiner Diktion erschreckend. Mit persönlichen Diffamierungen von Andersdenkenden ist es nicht getan. Auch nicht mit dem Weglassen widersprüchlicher Fakten.




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01. September 2007 18:04

Was ist Zensur?

Thorsten Koch (thorkoch)

Ich vermag nicht zu beurteilen, ob die Auffassung von Herrn Rahmstorf tatsächlich in einer Weise wissenschaftlich abgesichert ist, dass andere Positionen als nicht mehr vertretbar erscheinen. Festzustellen ist aber, dass die Position etwa von Dirk Maxeiner schlüssig begründet ist und Maxeiner deshalb in vertretbarer Weise repliziert hat, Rahmstorf setze sich nicht damit auseinander, was in Maxeiners Cicero-Artikel tatsächlich stehe, sondern damit, was der Leser angeblich denken solle. Es erscheint daher nicht nur als unwissenschaftlich, sondern als Ausdruck eines totalitären Denkens, wenn gefordert wird, dass Rahmstorfs Auffassung nicht entsprechende Positionen nicht publiziert werden dürfen - denn darauf läuft Rahmstorfs Argumentation hinaus. Es befemdet, dass derartigen Ausführungen in einer FAZ-Plattform Raum gegeben wird und einer Person mit solchen Ansichten als Berater der Bundesregierung tätig ist. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Pflicht zur Treue zur Verfassung (Art. 5 Abs. 3 GG).

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01. September 2007 18:00

Herr Rahmstorf zittert um seine Pfründe ...

Peter Zentner (Caterwaul)

... wie die gesamte Laienspielschar der Klimahysteriker, die von ihrer Inszenierung gut leben -- auf Kosten der Steuerzahler, versteht sich.
Dabei bräuchten sie gar nicht zu zittern; immerhin finden sie ja offene Ohren bei mediengeilen Politikern, die nur zu gut wissen: Gerade in Deutschland erregt ein verdorrter Baum oder ein der Vogelgrippe verdächtigtes Suppenhuhn mehr Aufmerksamkeit als ein Staatsbankrott.

Wen wundert's, daß die IPCC (von der Channel-4-Produktion "The Global Warming Swindle" korrekt als Margaret Thatchers PR-Werkzeug zur Imagepflege der Kernkraft entlarvt) ihre kläglich unwissenschaftlichen Wurzeln nun mit dem Kompost eines echten, "ehrlichen" Anliegens düngen will?
Wesentlich karätigere, angesehenere und kundigere Klimatologen (Harvard, Princeton, MIT, Yale) weisen nicht nur auf Channel 4 fundiert nach, daß
(a) die IPCC-Kausalkette der Erderwärmung alle nicht genehmen, divergierenden Forschungsergebnisse bewußt ausklammert;
(b) die Mehrheit der IPCC-"Experten" keine oder nur eine klimaferne akademische Ausbildung hat und
(c) ohne IPCC-Staatsknete brotlos wäre;
(d) selbst Gründungsmitglieder von Greenpeace sich von diesem Verein distanzieren;
(e) Meteorologie schon an 3-Tage-Prognosen scheitert.

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01. September 2007 15:36

Rahmstorf als Wissenschaftler und als Öko-Aktivist

Bernd Stroeher (Faustus34)

Es ist eigentlich interessant, dass in einem Augenblick, wo die CO2 These von der Politik, vor allem in Deutschland, weitgehend übernommen wurde, die “ Global Warmers”, speziell hier Rahmstorf, so in die Offensive gegen Andersdenkende gehen.

Da wird von verschiedenen Quellen das Ende der Diskussion erklärt, Klimaskeptiker seien Klimaleugner, (wohl in Anlehnung an Holocaust-Leugner)´. Sogar ein “Zweiter Nürnberger Prozess” wird für diese Leute gefordert. Und es bestehe ein wissenschaftlicher Konsensus. Weitere Diskussionen seien unnötig.

Und selbst von kompetentester Stelle wie Pajauri, dem Generalsektretär des IPCC, werden Kritiker, wie Lomborg, mit üblen Beleidigungen überzogen, als er ihn in einer dänischen Zeitung im selben Atemzug mit Hitler nannte.

Und natürlich erfüllt die Presse ihre Kontrollfunktion nicht ausreichend.

Und natürlich sind die Skeptiker von der Tabakindustrie und auch von Exxon abhängig.

Dabei scheint Rahmstorf ganz vergessen zu haben, dass er einst eine Million US-Dollars für seine Arbeiten bekommen hat von einer Gesellschaft, in dessen Beirat vor allem ausgewiesene Klimaaktivisten saßen.

Rahmstorf scheint nicht mehr zu unerscheiden zwischen Wissenschaft und Aktivistentum.

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01. September 2007 13:51

Qualitätskontrolle bedeutet nicht Zensur

Hans Werner Danuser (LoginName83)

Es ist ein Irrtum, anzunehmen, hier würde Zensur gefordert. Tatsächlich geht es nur darum, gewisse Qualitätsstandards, die im internationalen wissenschaftlichen Diskurs selbst gelten, auch bei der medialen Aufbereitung wissenschaftlicher Inhalte nicht zu hintergehen.

Wenn z.B. die Érrungenschaften südkoreanischer Genforschung später als Fälschungen entlarvt werden, weil Forschungsergebnisse manipuliert oder absichtsvoll mißinterpretiert wurden, gibt es einen nachvollziehbaren Aufschrei in der Wissenschaftswelt, weil gegen jene Qualitätsstandards verstoßen wurde.

Wegen der wichtigen Funktion, die die öffentlichen Medien in einer Demokratie inne haben, sollten sie, wo sie über naturwissenschaftliche Sachverhalte berichten, dazu bereit sein, sich auch den qualitätssichernden Normen der Naturwissenschaft zumindest soweit zu unterwerfen, wie es in ihrem Bereich möglich ist. Dazu gehört in der Tat, Quellen und Zitate auf Manipulation hin zu überprüfen.

Bei solcher Verfahrensweise würden offensichtlich nicht kontroverse Positionen unterdrückt, sondern gestärkt, wenn sie mit stichhaltigen Argumenten auftreten. Dies wäre den öffentlichen Debatten insgesamt heilsam.

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01. September 2007 13:12

Zensur? Transparenz!

Ivo Huber (jimmycarter1)

Eine gewisse Voreingenommenheit gegenüber dem Autor des Artikels scheint einige Kommentatoren zu dem Schluß kommen zu lassen, dieser fordere Zensur. Auf Basis des Artikels scheint mir diese Schlußfolgerung jedoch nicht haltbar. Letztendlich scheint es Rahmstorf vielmehr um die Herstellung größerer Transparenz zu gehen - also in gewisser Weise das Gegenteil der anti-aufklärerischen Zensur. Gefordert wird nicht die Unterdrückung von abweichenden Meinungen, sondern vielmehr gerade ein MEHR an Information über diejenigen die diese Meinungen verbreiten bzw. ihre Verbreitung unterstützen.

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01. September 2007 12:36

Wer kommentiert denn hier???

Oliver Hering (Nishin)

@Hartmann, Otzen, Sagemüller & Co.

Komisch - genau dieselbe Strategie der Desinformation, die Herr Rahmstorf bemängelt, findet sich in Ihren "kritischen" Kommentaren wieder. Seltsam, nicht?

Dass sie den Begriff "Zensur" verwenden und dem Autor unterjubeln möchten, ist entlarvend. Herr Rahmstorf belegt die Verwendung eindeutig falscher Daten und beklagt mangelnde redaktionelle Sorgfalt. Er fordert in keinem Satz, dass staatliche Kontrolle ausgeübt werden solle oder Redaktionen sich das Veröffentlichen anderer Meinungen verbieten sollten. Er plädiert für mehr Sorgfalt bei der Veröffentlichung, mehr auch nicht.

Mir scheint, ein bewusstes Missverständnis vorzuliegen. Entweder, Sie haben den Artikel nicht gelesen. Oder Sie verfolgen die Absicht, den Autor mit allen Mitteln zu diskreditieren.

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01. September 2007 12:35

Das ist doch ganz einfach!

Reinhold Eysel (Eysel)

Jeder der dem DOGMA widerspricht betreibt DES-Information. Nur der Huldiger des Götzen betreibt "Informationspolitik". "Innerhalb des Systems" ist dann die Logik wieder gewahrt. Sind das womöglich Indikatoren für das Vorliegen einer Ideologie? Haben wir sowas ( wahrlich nicht nur ) im "dunklen Mittelalter" schonmal erlebt? Warum fällt mir nur immerzu der Begriff Hexenprozess, Schauprozess ein? Die "berühmten" Gottesurteile aller totalitären Systeme funktionierten prinzipiell ganz ähnlich dem medialen "Köpfen". Die entfallene offensichtliche Grausamkeit scheint mir der einzige Fortschritt zu sein.
PS: Ein Wissenschaftler, der sich beschwert, dass seine "Gewissheit" hinterfragt wird hat aus zwei Gründen das ( in meinen Augen ) Prädikat "Wissenschaftler" verspielt. Erstens, weil es keine Sicherheit des Wissens geben kann. Zweitens, weil der Versuch der Falsifizierung elementar ist beim Versuch des Erkenntnisgewinns. Alte Hüte, weiss Gott, offensichtlich aber noch lange nicht verinnerlicht.

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01. September 2007 11:27

Der direkte Weg...

Reinhold Eysel (Eysel)

... von einer gerechtfertigten Fragestellung DIREKT zum einzig tolerablen politisch korrekten Glaubensbekenntnis.
DAS ! ist das Phänomen, das mich beschäftigt.
Geht es um die Gründung einer "Ersatzreligion"?
Die Schaffung eines "Feindbildes"?
Die Kreation einer menschheitsvereinenden Idee?
Geht es um Meinungsführerschaft?
Wie schafft es eine "wacklige" Idee, in ein dünnes ( Alibi-) Mäntelchen der als unfehlbar apostrophierten Wissenschaft gehüllt, sich als DOGMA in den Meinungsäusserungen nicht unwichtiger Köpfe festzusetzen, zum zentralen Thema zu werden?
Vielleicht sollte man die Geschichte der "einzig wahren" Religionen studieren, um dem Phänomen auf die Spur zu kommen.

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01. September 2007 10:08

absurde zensurvorwürfe

Dirk Evenson (maverickbln)

Mit geradezu messianischem Eifer erregen sich hier einige Kommentatoren, dass Herr Rahmstorf wohl entweder die Zensur einführen wolle oder sich alleine schon dadurch diskreditiere, dass er meine, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Mit Verlaub, dass erinnert mich an die – letztlich sitzengebliebene – ehemalige Mitschülerin, die auf stichhaltige, belegbare und belastbare Gegenargumente mit einem patzigen "Das ist aber meine Meinung!" antwortete. Und nachsetzte, dass das Recht auf die eigene Meinung grundgesetzlich verbrieft wäre.
Ihr – und den anderen Kommentatoren – sei wiederholt geantwortet: Ein Recht auf eine fundierte, auf sauberer Analyse fußenden Meinung gibt es. Es ist die Grundlage für erhellende und anregende Diskussionen, die sicherlich auch Herr Rahmstorf schätzt. Ein Recht auf Fakten ignorierende Dummheit, auf die Dreistigkeit einfacher Behauptungen und der datenfälschenden Lüge gibt es hingegen nicht.

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01. September 2007 09:29

Rahmstorf hat recht

Wolfgang Dellisch (anthony2)

Im Gegensatz zu jenen Diskussionsteilnehmern, die offenbar nur dagegenhalten wollen, aber den Artikel gar nicht, oder nicht zu Ende gelesen haben, teile ich die Besorgnis, dass
eine professionell aufgezogene Desinformationswelle läuft, die
an Wahlkämpfe erinnert. Nicht das Argument, das Ergebnis zählt und dabei bleiben wissenschaftliche Erkenntnisse auf der Strecke.
Sollten Sie die Klimakonferenz, die eben in Wien ihr Ende fand, verfolgt haben, merkt man die Macht der Meinungsmacher und Lobbyisten z.B. daran, dass Japan und Neuseeland (also besonders gefährdete Inselstaaten) verbindliche Grenzwerte bzw. Klimaziele ablehnten.
Wir treten in ein neues "Zeitalter des Glaubens" ein, offenbar siegt die Irrationalität.

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01. September 2007 09:12

Rahmstorf, das CO2 und der ewige Meeresspiegel

Klaus Ermecke (kermecke)

Rahmstorf wird vom deutschen Steuerzahler bezahlt. Seine Mission aber sieht er darin, gegen Wissenschaftler zu Felde zu ziehen, die seine eigenen Auffassungen nicht teilen. Seine Empfehlungen in diesem langatmigen Artikel gipfeln in der Forderung, diese Kritiker in den Medien nicht mehr zu Wort kommen zu lassen. Das ist nichts anderes als die Forderung nach Zensur und ein Skandal schlechthin. Ein disziplinarisches Einschreiten wäre die richtige Konsequenz.

Hält sich nun Rahmstorf wenigstens selbst an seine vorgeblichen Qualitätsmaßstäbe? Leider nein! So behauptet er, das CO2 sei "über Jahrtausende praktisch konstant" gewesen. Aber genau das war nach einer Reihe von Studien (Jaworowski, Segalstad, Beck, F. Wagner) gar nicht der Fall. Die höchsten CO2-Werte hatten wir z.B. nicht heute, sondern um 1941 (lt. Beck). Und die Behauptung vom steigenden Meeresspiegel bezeichnet der Top-Experte auf diesem Gebiet, der schwedische Professor Nils-Axel Mörner, als „The Greatest Lie Ever Told“. Die Inseln, die angeblich bald untergehen, hat Mörner vor Ort geologisch untersucht, und dort war der Meerespiegel zuletzt gefallen und nicht angestiegen.

Rahmstorf kämpft - für den Rückschritt der Wissenschaft. Die Zeit wird über ihn hinweggehen.

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01. September 2007 08:41

Wenn sich Meldungen ins Gegenteil verkehren...

Andree Blotz (ablotz)

Wenn das alles war, was ein angeblich renommierter Klimaforscher zu dem Thema zu sagen hat, dann kann ich als Physiker nur den Kopf schuetteln. Das waren hier keine wissenschaftliche Auseinandersetzung, sondern nur dumpfe Demagogie. Es verstaerkt sich also nur der Eindruck, der Klimawandel ist 1. nicht verstanden und 2. daher vermutlich vom Menschen voellig unabhaengig. Sparen wir daher lieber unser Geld fuer die Installation von guenstiger Energie fuer Klimaanlagen in jedem Gebaeude, denn ohne diese werden in Deutschland in den naechsten Sommern immer mehr Alte Menschen einfach der Hitze erliegen. Denen nuetzen dann im Zweifel stillstehende Windraeder gar nichts.

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01. September 2007 07:51

Wer ist verantwortlich

Hasan Soyer (papagallo)

Es ist schon komisch mit anzuschauen, das in Deutschland so heftig über Klimaschutz und CO2 debatiert wird und auf der anderen Seite Deutschland zu den Ländern der Welt gehört, die am meisten für die weltweite Erwärmung verantwortlich sind. Gerade des deutschen liebstes Kind, das Auto, gehört noch immer zum Status-Symbol. Alleine es "liebstes Kind" zu nennen ist schon menschenverachtung.

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01. September 2007 07:20

Ehrlichkeit des Ausdrucks

Karl Weiß (alterkarl)

Liebe Freunde von der FAZ,
kehrt mal erst vor eurer Haustür. Der Begriff "Erderwärmung" ist so was von falsch. Seit seiner Entstehung wird unser "Blauer Planet" immer kälter, von Jahr zu Jahr und wir Menschlein können heizen wir wir wollen, wärmer wird er nimmer. Nur das Klima, das legt mächtig zu. Aber "Global Worming" hat mit "Erderwärmung" rein gar nichts zu tun. Dieser Begriff ist genau so bekloppt wie "Weltraum- spaziergang"

Bessert Euch!

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01. September 2007 06:51

CO2Panik sollte kritisch betrachtet werden, wo ist da die Presse

Ronald Glas (soondecember)

Ich arbeite selber in der Klimaforschung wenn auch nur als Techniker und nicht als Wissenschaftler.
Wie mir ein Geologe verischerte waren z.B. zu Hannibals Zeiten die Alpen Gletscherfrei.... und damals gab es ja wohl keinen besonderen CO2 Abbrand, auch zu Anfang des 20. Jhd. soll es trotz CO2 Anstieg eine leichte Kühlphase gegeben haben.
Eine ganz wichtige mögliche Ursache für die Klimaerwärmung ist die Sonnenaktivität, den auch die Sonne arbeitet durchaus nicht konstant, wie so oft im Universum hat auch sie zyklische Energieschwankungen.

Es wäre eine wichtige Aufgabe einer kritischen Presse, die deutsche Klimahysterie und die ständigen neuen Ökostrafsteuern zu hinterfragen, am Deutschen Wesen wird die Welt auch diesesmal nicht genesen.
Übrigends verursachen unterirdisch unkontrolliert brennende Kohleminen in China soviel CO2 wie der gesamte deutsche Autoverkehr, nur mit globaler und sinnvoller Forschungszusammenarbeit lässt sich die CO2-Frage in den Griff bekommen, deutsche Sonderwege mit unzähligen Ökosteuern, drangsalieren nur den Bürger, aber den Planeten retten werden die Deutschen nicht.
Schade dass eine kritische Presse in Deutschland zur deutschen C02-Hysterie nicht vorhanden ist.

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01. September 2007 02:13

Spielraum des Denkens in Gefahr - Dichter und Denker?

Josef Bujtor (Mramorak)

Es gibt viele, die jede Gelegenheit ausnuetzen wollen, das Denken zu beschraenken oder gar abzuschaffen. Der Ganze Kyoto-Komplex ist doch nur ein Versuch, das Denken unter Kontrolle zu bringen. Das Klima ist nur ein Zugpferd fuer die einen und ein Trojanischer Esel fuer die anderen. Wenn man mit der Hilfe des Klimas das Denken unter Kontrolle bekommt, ist schon Viel Freiheit abgeschaft. Man hat zum Beispiel den einzelnen Staatsregierungen - wo man selber keine Wahlen gewinnen kann - schon die Moeglichkeit genommen, selber Gesetze zu machen. Man hat also schon Oberherrschaft ueber solche Voelker haergestellt, die noch selbstaendig sein wollen wie die USA.
Zensur ist, was Gewaltherrscher gut beherrschen!
Denken ist, was der Herr Steinmeier abschaffen will.

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01. September 2007 02:07

Politik und Wissenschaft

Johannes Soeding (johannes.soeding)

Einige Leser beklagen in ihren Kommentaren, Herr Rahmsdorfs Artikel richte sich gegen die freie Meinungsäußerung mit seiner Forderung nach mehr Verantwortung der Redakteure bei der Qualitaetskontrolle der von ihnen verantworteten Beiträge.

Diese Ansicht offenbart ein Missverständnis, das sich durch die unterschiedliche Diskussionskultur in Politik und empirischen Wissenschaften erklärt. Bei wissenschaftlichen Beiträgen wird im Gegensatz zu politischen Wortmeldungen Wert auf Integrität und Seriosität gelegt, d.h. auf Unabhängigkeit der Resultate von etwaigen Interessen, sowie auf Belegbarkeit durch empirische Untersuchungen. Ohne diesen Ethos wäre der Erfolg der empirischen Wissenschaften undenkbar.

Wer sich zu wissenschaftlichen Themen äußert mit dem Anspruch der wissenschaftlichen Information seiner Leser, der sollte sich an diesem Ethos messen lassen. So wird etwa das bewußte Verfälschen oder die irreführende Darstellung von Daten, wie sie von Herrn Rahmsdorf in einigen Beispielen aufgezeigt wird, als schwerer Verstoß gegen diesen Ethos angesehen. Die Öffentlichkeit hat aber ein Recht darauf, dass Beiträge, die unter dem Etikett der wissenschaftlichen Information kommen, diesem Anspruch genuegen.

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01. September 2007 01:14

Basta-Wahrheiten grenzen an totalitären Geist

Wolf Doleys (Karneades)

Herr Rahmstorf verkündete schon in seinem letzten Feuilletonartikel "Die Wahrheit zum Klima" (FAZ 11. April 2007); erzürnt stellt er nunmehr fest, daß es immer noch einige wenige Widerworte in den Medien gibt. Prozentual dürften diese skeptischen Beiträge vielleicht bei 10% liegen, bei der FAZ höher, bei n-tv, wo jede Pfütze, jedes Feuer, jeder Hagel, jeder Sturm mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden, liegen andere Darstellungen im Promillebereich. Die meisten Bildbeigaben in den Medien folgen einem alarmistischen Muster. Rahmstorf suggeriert aber einen hohen Anteil an klimaskeptischen Beiträgen. So gibt er zu verstehen, daß er wahrscheinlich in seinen Arbeiten ähnlich verfährt: er läßt nur gelten, was ihm genehm ist und wertet alles andere grundsätzlich ab bzw. blendet es aus. Dazu paßt, daß er sich offenbar noch nie Gedanken über Erkenntnistheorie gemacht hat, über den Reduktionismus aller Modellbildung, über die Reichweite wissenschaftlicher Aussagen, über den Status von Hypothesen. Wenn er dann die völlig undifferenzierten Hochrechnungen der Weltgesundheitsorganisation bemüht, dann enthüllt sich, daß ihm jede Einseitigkeit in seinem Glaubensstreit recht ist.

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01. September 2007 00:53

Interessant

john smith (haus12wg1)

Sehr interessanter Artikel.
Die reichlichen unqualifizierten Kommentare diverser Leser bilden das Sahnehäubchen.

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31. August 2007 23:31

Klimawandel / Beitrag Stefan Rahmstorf

Godehard Kamps (Godehard-Kamps)

Ich zweifle nicht an vielen Indizien, die von der Klimaforschung zusammengetragen wurden, habe an Herrn Rahmstorf aber 2 Fragen:
1) In einem "Alpinführer Tauferer-Ahrntal" aus dem in Klimafragen unverdächtigen Jahr 1987 heißt es auf S. 14 zu der Zeit um 900 - 800 v.Chr.:"Organische Pflanzenreste bezeugen, daß damals die Waldgrenze bedeutend höher lag als heute, ebenso lassen sich damit Sagenreste in unsereren Tälern erklären, die von Gletscherfreiheit und leichter Begehbarkeit heute überfirnter Hochgebirgspässe erzählen." War es in historischer Zeit schon wärmer in Europa als heute oder haben die Autoren unrecht?
2) Als interessierter Beobachter der Klimadebatte habe ich immer gerade Naturwissenschaftler gebeten, mir den Treibhauseffekt plausibel zu erläutern. Die Mehrzahl der Angesprochenen hat einen Treibhauseffekt überhaupt geleugnet, niemand konnte mir den Effekt plausibel erklären. Warum?
Mein Eindruck: Die Klimaforschung stützt sich maßgeblich auf statistische Befunde und die Ergebnisse von Klimamodellen, ein naturwissenschaftlich sauberer Beleg für das Vorhandensein des Treibhauseffektes und seiner Auswirkungen auf das Weltklima steht aber noch aus.

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31. August 2007 23:06

Die pösenpösen Medien

Peter Schwaderer (Einbauschrank)

berichten nicht so gleichgeschaltet, wie der Herr Klimachef das gerne hätte. Folglich wird "Desinformation" betrieben. Daß die Skeptiker den Gläubigen genau dasselbe vorwerfen, hinterläßt beim Laien densleben WEindruck wie beim nahostkonflikt: die Lage ist verworren, alle Parteien beschweren sich und irgendwann hat man keine Lust mehr, sich manipulieren zu lassen.

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31. August 2007 23:03

Mut zur herrschenden Meinung - danke, FAZ!

Burkhard Müller-Ullrich (pqkpaa)

Ich bin ein bißchen sauer, daß Herr Rahmstorf nicht auch mich an den Frankfurter Pranger stellt. Schließlich verspotte ich schon seit Jahren die Klima-Kirche und ihre Temperatur-Meßdiener. Kennt mich der Potsdamer Professor am Ende nicht? Hat er gar keine Ahnung von den ungeheuren Weiten der medialen Steppe, die er da einzäunen möchte? Ich fürchte! (Aber ein wissenschaftlicher Qualitätsbeweis ist das nicht...)

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31. August 2007 22:06

"Qualitätskontrolle"

Niels-Christian Otzen (nco)

Bei allem Verständnis für die (nicht nur in der Klimadebatte) oftmals mangelnde inhaltliche Tiefe journalistischer Aufarbeitung schwieriger Themen:
Herr Rahmstorf macht sich mit seiner Forderung nach Zensur missliebiger Meinungen lächerlich und unglaubwürdig. Dabei sollte er sich mal überlegen, dass seine Forschungsergebnisse nicht wegen ihrer außerordentlichen Qualität sondern nur aus Gründen des Zeitgeistes in aller Munde sind.

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31. August 2007 21:39

@Herr Schwein

J.P. Hausberg (Taalib)

"Ich denke, die kommenden Klimaveränderungen, wird der am besten überstehen, der die nötigen Mittel dazu besitzt und nicht der, der das meiste CO2 eingespart hat."

Klasse! Der reichen Industrienationen haben die Mittel sich in trockene Tücher zu wickeln und lassen den Rest an den jetzt zu 90% nachweisslich von ihnen geschaffenem Klimawandel kripieren. Sehr christliche Einstellung Herr Schwein. Und nach mir die Sintflut.

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31. August 2007 21:32

Zensur einführen

Jochen Hartmann (JoeA1)

Wenn hier offen die Einführung der Zensur gefordert wird ist dies schon merkwürdig.
Ach so, der inzwischen anerkannte deutsche Forscher Alfred Wegner (1880-1930) wurde wegen seiner erst postum anerkannten Theorie der Kontinentalverschiebung von der gesamten etablierten und seriösen Wissenschaft verlacht und verhöhnt.
Es war zu einfach und zu unwissenschaftlich.
Statt Milliarden für Spielereien zu verschwenden sollte wirklich etwas für die Umwelt getan werden.
Milliarden die bei der Suche und Umsetzung wirklich alternativer zukunftsträchtiger Energien fehlen. Statt dessen wird ökologische und ökonomischer Unfug gefördert der uns keinen Milimeter weiterbringt. Unsere Enkel werden den darüber schütteln.
Wenn durch deutsche Gesetzgebung (Gesetz über erneuerbare Energien) die Abholzung des Regenwaldes und die Ausrottung des Orang Utans gefördert wird ist das schon mehr als makaber.

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31. August 2007 20:52

Rahmsdorf

Friedrich Sagemüller (karldergrosse2)

Herr Rahmsdorf hätte seinen Artikel auch auf einen Satz beschränken können: "Wer mir widerspricht, hat keine Ahnung oder lügt, denn ich bin der Stand der Wissenschaft."
In Ewigkeit, Amen

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31. August 2007 20:44

Guter Arikel !

Peter Zang (PETER783)

Ein guter Artikel, ich werd ab heute öfters die FAZ-Online
besuchen.
Gezielte Desinformationen in den Medien
findet man allerdings auf vielen Gebieten.

mfG Peter783

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31. August 2007 20:16

Deutsche Medien betreiben Desinformation

gerhard Stolte (Gerhard.Stolte)

"Deutsche Medien betreiben Desinformation" von Stefan Rahmstorf.
In den wütenden Zeilen des Herrn Rahmstorf finde ich keinen einzigen Hinweis auf seriöse wissenschaftliche Fundierung der CO2-Hypothese, sondern nur Beschimpfungen der Skeptiker.
Wie steht er zu den Forschungsergebnissen, aus denen hervorgeht, daß nicht die Klimaerwärmung der CO2-Zunahme folgt, sondern daß der CO2-Anteil in der Atmosphäre bei steigender Erwärmung zunimmt?
Gerhard Stolte

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31. August 2007 19:46

Sogenanntes "sicheres Wissen" ...

Reinhold Eysel (Eysel)

...gibt es nicht. Das sollte ein jeder Naturwissenschaftler als Elementarwissen SCHON wissen. Bestenfalls ist ein "Wissen" bis zum heutigen Tage nicht falsifizierbar.
Nun beschwert "der Herr" sich darüber, er werde diskreditiert. Ganz einfach mit gutem RECHT wird er das! Weil er nämlich vorgibt, den Stein der Weisen gefunden zu haben, nämlich SICHER zu wissen, dass der Mensch an allem schuld sei und dass man dies und das tun MÜSSE, sonst.... komme man in die "Hölle" oder mindestens der Weltuntergang drohe. Als "Glaubensbekenntnis" kann man das an "Unbedarfte" in unserer Medienwelt sicherlich verkaufen, sicher nicht - als "gesicherte Erkenntnis"an natuwissenschaftlich Geschulte, auch nicht an Nicht-Klimaforscher. Dafür sind die "weissen Flecken" der Herleitung VIEL zu groß. Wohlgemerkt: Ich behaupte NICHT, dass er NICHT recht hat, aber die SICHERHEIT mit der er behauptet im recht zu sein, DIE dieskreditiert ihn und den ganzen Bericht zu recht als wissenschaftliche Scharlatanerie.

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31. August 2007 19:15

Klimawandel-Beitrag

Dieter Grützner (digrue)

Sehr geehrte Damen und Herren,
gut, dass Sie den Artikel von Herrn Rahmstorf in der faz.net veröffentlichen. Eine so fundierte Auseinandersetzung mit den wenig seriösen Beiträgen zum Thema in manchen Medien freut ungemein. Einen großen Dank auch dem Autor. Bitte weiter so!
Mit freundliche Grüßen
D. Grützner

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31. August 2007 19:06

Desinformation bezüglich Klimawandel

otto schwein (Otto49)

Fakt ist CO2 beeinflusst das Klima.
Fakt ist, wir verstehen Klimaänderungen nicht wirklich.
Deshalb geht die Desinformation von denjenigen aus, die monton einen Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und CO2-Ausstoß herstellen und daraus die Forderung ableiten, den CO2-Ausstoß um jeden Preis senken zu müssen.
An Scharlatanerie grenzt es, wenn jemand vorgibt, ausrechnen zu können, welche Kosten entstehen, bei einer auf die Kommastelle genaue bestimmte CO2-Konzentration und genau in welchem Jahr. Gleichzeitig ist man jedoch nicht in der Lage, die Klimaveränderungen der Vergangenheit zu erklären.
Ich denke, die kommenden Klimaveränderungen, wird der am besten überstehen, der die nötigen Mittel dazu besitzt und nicht der, der das meiste CO2 eingespart hat.

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31. August 2007 18:42

Was können/sollten wir tun?

Hermann Trouvain (liwiz)

Wissenschaftler, die die „Wahrheit“ kennen, sind immer suspekt. Z.B. in diesem Feld interpretieren sie vage Beobachtungen und ziehen Schlußfolgerungen auf Grund von Annahmen/Modellen.
Die Interpretation/Extrapolation der Daten (eventuell selektiert?) kann nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit das Eintreffen zukünftiger Zustände beschreiben. Die Wahrscheinlichkeit ist abhängig vom genutzen Modell und den verwendeten Daten. Wenn Wissenschaftler die „Wahrheit“ beanspruchen, sollten sie als Anhänger einer Glaubensrichtung auftreten.
Worum geht es eigentlich für uns?
Quantitative Problematik der CO2-Emmissionen:
Wir emmitieren 12,3 to pro Kopf, China 3,1 und Indien 1,1. Absolut sind es in D 1015 Millionen, in C 3057, in I 1214.
Wir wollen bis 2050 30% CO2-Emissionen einsparen. Das sind 300 MT/Jahr.
China wird im gleichen Zeitraum den Ausstoß mind. um 100% und Indien um weit mehr als 100% erhöhen. Somit stehen unseren 300 mehr als 4000 Millionen Tonnen zusätzliches CO2 aus fossilen Rohstoffen gegenüber. Afrika und Co fehlen dann noch in der Betrachtung.
Sollten wir unsere Bemühungen nicht auf Energieeffizienz (was ist technologisch machbar?) konzentrieren statt auf Dachdämmungen.

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31. August 2007 18:25

Arrogant? Selbstherrlich? Besserwisser?

Mike Danielewsky (ExilBrit)

Es ist schon befremdlich auf welche Art und Weise einige Leser diesen Beitrag kommentieren. Warum ein Wissenschaftler als selbstherrlich, unverschaemt und arrogant bezeichnet wird, der anhand von mehr als fuenf sehr nachvollziehbaren Beispielen beweist, dass auch Scharlatane bei den "Klimaskeptikern" am Werke sind, ist schon bedenklich. Unglaublich hingegen ist es, R. auch noch als Mediendikator darzustellen, obwohl der Beitrag doch genau das Gegenteil bezwecken soll, naemlich der Aufruf zu einer fundierten Debatte ohne geschoente, verzerrte und vorsaetzlich falsche Zahlen, Tabellen und Grafiken. Das muesste eigentlich gerade auch das Anliegen der Skeptiker sein, deren Auffassung durch solche Scharlatane unverzeihlich diskreditiert wird. Auf welcher Seite da Hysterie vorherrscht ist fuer mich bei Lektuere einiger Leserbriefe daher mehr als fraglich.

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31. August 2007 18:19

überfällige Korrektur - Chapeau FAZ

herki greenpete (greenpete)

Ich muss die FAZ dafür loben, dass sie diesen Artikel abdruckt. Schließlich ist die Zeitung seit Jahren das Sprachrohr von Lobbysten, die dafür bezahlt werden, dass wir unseren ressourcenvernichtenden Lebensstil eben nicht ändern.

Wer einem unabhängigen Wissenschaftler indes unterstellt, totalitäres Gedankengut zu verbreiten, der demonstriert auf peinliche Art und Weise, dass er a) nichts von Wissenschaft und b) nicht viel mehr von Demokratie versteht.

In der Demokratie geht es - in der Regel - um die Durchsetzung von (ökonomischen) Interessen.

Dafür sind dieser Beitrag und die Leserbriefe ein anschauliches Beispiel!

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31. August 2007 18:17

Nachdenken ist nicht nur oberstes Demokratiegebot!

Sebastian Gläser (SeFrGl)

Nachdem ich den Beitrag schon gestern gelesen und kommentiert hatte, kam ich ob der doch zahlreichen negativen Kommentare nicht umhin nochmals kritisch zu lesen.
Dennoch, ich finde wenig Kritisierungbedarf. Weder im Text, noch in meinen Gedankenspielen zum Gesamtzusammenhang. Welches Interesse sollte für den Autor dahinterstehen, die Fakten für die anthropologischen Ursachen der klimatischen Veränderung oder jene insgesamt zu dramatisieren? Interessen für das gegenteilige Vorgehen sind dagegen nicht nur mit Blick über den großen Teich recht schnell ausgemacht.

Auch ich möchte gern die oft bemühten Relativierungen glauben: "Klimaveränderungen gab es schon immer." oder "Die fossilen Energieträger gehen so schnell nicht aus und wenn doch, dann finden die schon was anderes."

Leider komme ich beim Nachdenken über den "CO2-Kreislauf" zu einem anderen Ergebnis. Nachdenken wurde hier deshalb zu Recht auch schon mehrfach eingefordert.

Zuzugeben ist einiger hier vorgebrachter Kritik aber insoweit, als es natürlich auch eine zweite Medaillenseite gibt. Dahingehend fehlt dem Artikel ein Verweis auf den auch häufig unsachlichen "Klimawandelhype" in den Medien. Als Beispiel fällt mir spontan ein sog. Experte mit indischem Namen ein.

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31. August 2007 18:10

Richtige Medienauswahl?

Rainer Hunger (rhunger)

Nach dem Lesens des Artikels und der Lesermeinungen stellte sich bei mir einige Verwunderung ein. Kernanliegen des Artikels von Herrn Rahmstorf ist doch der Wunsch nach einer besseren Überprüfung der Richtigkeit von wissenschaftlichen Artikeln in den Medien. Um dies zu belegen, greift er auf eigene Erlebnisse mit den Medien zurück und bringt somit zwangsläufig die Klimaforschung ins Spiel. Folge: Eine Klimadebatte im Westentaschenformat in Form der Leserbriefe.
Ohne der F.A.Z. nahetreten zu wollen, kann man meines Erachtens die Kernfrage auf einen Satz reduzieren: Wieviel wissenschaftliche Kompetenz kann ich von einer Tageszeitung erwarten. Ich finde geradezu albern, von einer Tageszeitung die Klärung des Zusammenhanges Eiszeitepoche - Neigung der Erdachse zu erwarten. Oder die mehrfach geforderte Gegenüberstellung ALLER Pro- und Kontraargumente zum vom Menschen verursachten Klimawandel. Dazu gibt es Fachpublikationen.
Das jedoch die Richtigstellung einer offensichtlichen Datenfälschung selbst nach Hinweisen verweigert wird, dass kann Herr Rahmstorf zu recht in einer Tageszeitung anprangern. Und hier sollten sich beide Parteien eigentlich einig sein, dass dies im Sinne der Sorgfalt indiskutabel ist.

Rainer Hunger

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31. August 2007 17:41

Verantwortung von Medien oder Politik?

Reinhard Schropp (witchdream)

Mir ist unverständlich, warum Herr Rahmstorf seine Ignoranz-Schelte auf die Medien fokussiert und nicht die Politiker ins Visier nimmt. Wenn es darum geht, den Untergang der Menschheit zu verhindern, sind im Zweifelsfall Politiker für die Entscheidungen zuständig.

Warum also attackiert Herr R. nicht die große Koalition dafür,
- dass sie noch kein Tempolimit eingeführt hat
- dass der Klima-Kollaps in 15 Jahren nicht durch massiven Einsatz von Kernenergie abgewendet wird
- dass keine autofreien Wochenenden eingeführt werden
- dass kein massives Aufforstungsprogramm stattfindet
- dass Steinkohleabbau noch immer subventioniert wird
- dass keine energischen Maßnahmen gegen die Abholzung der Regenwälder stattfindet
- usw usf

Statt dessen lauwarme und wenig überzeugende Medienschelte. Für einen dezenten Hinweis auf das neue eigene Buch ist die FAZ dann aber doch noch gut genug...

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31. August 2007 17:32

Grundlagen nach wie vor unklar

Heinz Thieme (HeinzThieme)

Herr Rahmstorf mag noch so fest in seinem Glauben an den von den sogenannten "Treibhausgasen" verursachten Klimawandel sein, wie die Treibhausgase aber diesen Klimawandel bewirken sollen, das kann auch er nicht erklären. Immerhin bekennt die Deutsche Meteorologische Gesellschaft, das dürfte die kompetenteste Organisation in dieser Hinsicht sein "Es ist wissenschaftlich eindeutig nachgewiesen, daß sich die Strahlungsflüsse im System Erde/Atmosphäre durch die Zunahme der klimarelevanten Spurengase verändern. Ohne Berücksichtigung der Rückkopplung mit dem komplexen Klimasystem würde dies mit Sicherheit zu einer Erwärmung der Erdoberfläche und der Troposphäre führen. Die eigentliche, wissenschaftlich herausfordernde Debatte beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit die verschiedenen Rückkopplungsprozesse die strahlungsbedingte Erwärmung verstärken oder dämpfen."

Herr Rahmstorf sollte bitte nachweisen, daß die Rückkopplungsprozesse, das Wetter, die durch mehr CO2 in der Luft allenfalls nur minimal veränderte Verhältnis der Wärmeabstrahlung von Boden ins All (statt dessen aus der Höhe ins All) Wetter und Klima verändern.

Die Analyse der vorliegenden Informationen zeigt, daß Wasserdampf und Wolken allein Wetter und Klima bestimmen

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31. August 2007 17:09

warum bezahlen wir einen solchen "professor?"

Volker Kulessa (solelite)

Wer Ursache und Wirkung verwechselt, sollte sich schämen und nicht Professor an einer Universität sein dürfen. Der CO2 Anstieg FOLGT der Erwärmung, kann also nicht Ursache der Erwärmung sein. Quelle: Petit et al.; Nature Vol 399,3 Juni 99

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31. August 2007 17:08

sehr richtig

Ivo Huber (jimmycarter1)

Es wurde dringend Zeit, dass die FAZ sich des Problems der teils Ideologie und noch mehr Interessen-getriebenen Desinformation durch bestimmte "Experten" annimmt. Ein Problem, dass nicht nur den Klimaschutz betrifft. Anzumerken ist, dass dieses Problem aus den USA zu uns hinüberschwappt. Von interessierten Kreisen werden dort schon seit Mitte der 90er Jahren Desinformationskampagnen organisiert. Das Hauptproblem dieser Kampagnenen besteht darin, dass die Öffentlichlichkeit über die Qualifikation der "Experten" sowie insbesondere über deren Sponsoren nicht aufgeklärt wird. Im Internet treten gelegentlich sogar von PR-Firmen ins Leben gerufene "Experten" auf.

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31. August 2007 16:54

Desinformation von ALLEN Seiten!

Michael Menzel (Galenos)


"Was ist passiert - wieso sind wir in der Klimapolitik kaum vorangekommen in den vergangenen 15 Jahren?"

Ist doch alles mögliche passiert. Wir zahlen doch auf jeden Kuhfurz inzwischen Steuern und sei es, daß er von einer chinesischen Kuh stammt.

Wir zahlen das Vielfache für Strom aus verrückten Windparkanlagen, wobei diese Rinnsale an Strom für die Landesversorgung eher ein Hindernis als eine Bereicherung darstellt. Wir zahlen Ökosteuer für Rentner, die immer weniger Geld bekommen.

Kein Mensch zweifelt daran, daß wir eine Klimaveränderungen rund um den Globus haben. Kein Mensch weiß, was die Ursache dafür wirklich ist.

Desinformation wird eifrig geübt, um bestimmte Theorien als erkannte und gesicherte Zusammenhänge darzustellen. Mit den Zombies als Opfer dieser Gerhirnwäsche kann man dann willkürlich umgehen und ihnen Frohn und Opfer aufzuerlegen, je nach Kassenlage der vorherrschenden regierenden Ideologen.

Die abstrusen Theorien werden verkauft wie Ablässe zur Zeit Luthers. Die "sündige Menschheit" muß sich freikaufen von ihr zur Last gelegten Umweltsünden. Desinformation = Religionsersatz und Joker für alles Schlechte dieser Welt. Das ist Mißbrauch mit irrationalen Mitteln.

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31. August 2007 16:48

Klasse

Sebastian Blum (seblu)

Hab noch nicht zu Ende gelesen, aber
der Witz mit der Diät durch Ausatmen ist großartig. :)

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31. August 2007 16:42

Deutsche Medien betreiben Desinformation

Lüder Warnken (Karl-Hinrich)

Was der Verfasser beklagt gilt leider grundsätzlich und für alle Medien. Lediglich über Fakten zu berichten und - schlimmer noch - sich diese zu beschaffen und zu verstehen, "ist nicht Aufgabe eines Journalisten". Dies gilt insbesondere für Technik betreffende Themen.
Vielleicht bin nur ich so dumm, aber habe lange gebraucht bis ich erkannt habe, dass es praktisch keinen fairen und wahrhaftigen Journalismus gibt (zumindest keinen öffentlich zugänglichen). Jedwede Berichterstattung muss strategischen (Meinung des Hauses) und finanziellen Belangen genügen.
L.W.

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31. August 2007 16:41

Prof. Rahmstorf - Welche Arroganz!

Detlef Stark (wool-web)

Der Beitrag von Prof. Rahmstorf hat mir erst einmal die Sprache verschlagen - welche Ueberheblichkeit und Besserwisserei!
Es dient kaum der Glaubwürdigkeit, wenn man Anders-
denkende derart angreift und herunterputzt.
Prof. Rahmstorf geriert sich als totalitär Denkender, der nicht wahrnehmen will, dass hier jeder das Recht auf freie Meinungsäusserung hat und es eine freie Presse gibt, die frei von einem Meinungsdiktat oder einem Absolutheits-
anspruch bleiben muss.
Im übrigen betreibt Frau Illner eine Unterhaltungssendung ohne wissenschaftlichen Anspruch.

Es ist die Pflicht jeden Bürgers, sich selbst um ver-
antwortungsvolle Information zu bemühen und jedem Versuch, die freie Meinungsäusserung mit Verweis auf den Besitz einer absoluten Wahrheit zu beschneiden, muss energisch entgegengetreten werden.
Detlef Stark

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31. August 2007 16:32

Wundersame Überschriftsänderung

Detlef Symietz (Symietz)

Ohne die Titeländerung des Beitrags wäre eigentlich schon genug gesagt:
Die Desinformation in den Medien gibt es schon, jedoch fast ausschliesslich eine panikmachende, sich berufend auf in immer kürzeren Zeitabständen überholte "neue" Modellerkenntnisse der Klimaforscher. Man definiert "Klima" über 30 Jahre und bringt Monatstemperaturen als Beweise für "Klimawandel" . Der IPCC-Bericht wird im Februar vorgestellt und am gleichen Tag kommt Rahmstorf mit ganz anderen Aussagen zum Meeresspiegelanstieg. So verliert man Glaubwürdigkeit, das ist gezielte Desinformation.
Der Vorwurf, deutsche Medien würden Desinformation im Sinne jener Wissenschaftler betreiben, die am fast ausschliesslich anthropogen verursachten Klimawandel zweifeln, ist ungeheuerlich. Noch können die Hauptsätze der Thermodynamik nicht verboten werden, ich sagte NOCH.
Es gibt Professoren der theoretischen Physik, die sich weigern, über den Treibhauseffekt zu sprechen, weil sie nur über real vorkommende Dinge referieren würden.
Die Klimaforscher möchten am liebsten wie seinerzeit Ulbricht in einem Interview sagen: "Diskussion beendet".

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31. August 2007 16:30

intellektuelle Redlichkeit?

Andreas Winkler (fonzie)

Der prinzipiellen These von Herrn Rahmstorf kann ich nur zustimmen. Es geht in den allermeisten Medien seltenst um Aufklärung und Information der Zuseher oder Leser - sondern um Quoten und verkaufte Stückzahlen. Dazu eignen sich Sensationsmeldungen offenbar besser als ausgewogene Berichte. In einer Marktwirtschaft hat daran aber vor allem der Konsument selbst Schuld. Frei nach Herrn Thoma: Jedes Volk bekommt das Fernsehen, das es verdient...

Herr Rahmstorf vergißt dabei aber leider (absichtlich?) die andere Seite der unwissenschaftlichen Berichterstattung über das Klima. Kurz nach dem Erscheinen des IPCC-Berichts sah ich eine Talkshow, in der ein fiktiver Wetterbericht (von einer bekannten Wetterfee) aus dem Jahre 2050 präsentiert wurde. Hamburg war untergegangen, über Berlin tobte ein Tornado und München stand in Flammen. Als New Orleand unterging, glaubte ein damaliger Umweltminister verkünden zu müssen, das hätten sich die Amis schon redlich verdient. Was genau ist daran denn ausgewogen und wissenschaftlich?

Hinzu kommt:Herr Rahmstorf zitiert en passent eine Studie, wonach der Klimawandel jährlich 150000 Todesopfer fordern soll. Die wissenschaftliche Basis zu solch einer Aussage würde ich doch gerne mal sehen...

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31. August 2007 16:16

Ein paar Bösewichter entlarvt - und alles ist gut.

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

Stefan Rahmstorf macht es sich leicht, die Splitter in den Augen der Anderen zu suchen. Mit ein paar rhetorischen Kunstgriffen macht er deren Anliegen komplett zunichte. Das war`s dann auch schon.

Ach nein: die Frage nach den wissenschaftlich belegbaren Theorien und Argumenten folgt noch, die angeblich völlig fehlen. Aber dann war`s das.

Stimmt gar nicht: Er beschränkt sich auf spektakuläre Irrtümer und auf die prominentesten Gegner, geht also selektiv vor. War`s das nun?

Immer noch nicht: die Medien gehören an den Pranger - und zwar pauschal gleich alle. Denn sie transportieren ungehörigerweise sogar die angeblich falschen Argumente. Nun reicht es aber.

Irrtum: Die Medien sollen sich gefälligst einer ordentlichen Selbstkontrolle unterziehen, bevor sie einfach so veröffentlichen, besonders dann, wenn sogenannte Klimaskeptiker das Wort ergreifen. Das könnte es denn gewesen sein.

No, Sir: genau auf diese Weise bereitet sich Zensur vor. Wer soll denn entscheiden, ob die Selbstkontrolle der Medien auch stattfindet, ob sie gründlich genug ist, den Maßstäben von Stefan Rahmstorf zu genügen? Natürlich gibt es da nur einen: Stefan Rahmstorf selbstverständlich.

Klimadebatte muß sein - aber bitte entspannter.

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31. August 2007 16:05

Natural Causes less than 10%

Mike Danielewsky (ExilBrit)

Wie einige Leserbriefverfasser auf die unverstaendliche Idee kommen, dass der Autor "mit Schaum vor dem Mund" schreibt, bleibt leider deren Geheimnis. Ohne auf jede Einzelheit der "Klimaskeptiker" eingehen zu wollen, ist es aus meiner Sicht bezeichnend, wie Herr Symnietz den IPCC Bericht falsch zitiert. Um es klar festzuhalten: Der IPCC Report stellt unter FAQ 9.2 (Climate Change 2007: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change) im ersten Satz fest: "It is very unlikely that the 20th-century warming can be explained by natural causes." Um zu erfahren, welchen Scale an Sicherheit "VERY UNLIKELY" meint, enthaelt der IPCC Report eine Definitionstabelle (Guidance Notes for Lead Authors of the IPCC Fourth Assessment Report on Addressing Uncertainties). Danach ist VERY UNLIKELY definiert als < 10% probability (Table 4 - Likelyhood Scale). Mit anderen Worten: Dass natuerliche Ursachen fuer den Klimawandel verantwortlich sind, sprechen weniger als 10%. Das sagt der IPCC Report und belegt dies mit sehr logischen und nachvollziehbaren Argumenten. Das haben die Skeptiker bislang noch nicht vermocht - leider muss man natuerlich sagen!

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31. August 2007 16:04

Klaus Happel (klaus_happel)

Jedem Biologen wird es grausen, wenn er die Sätze dieses Experten zum "geschlossenen" biologischen Kreislauf liest und dem CO2, das ja sowieso in die Atmosphäre gelangt wäre.
Wenn das repräsentativ ist für die Spitzenforschung im Klimabereich, dann ist demnächst auch wieder die Erde der Mittelpunkt des Kosmos.

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31. August 2007 15:51

Interessant wäre eine Studie...

Marco Vogt (VogtNbg)

die untersucht wer mit einer Meinung mehr Menschen erreicht. Man wird sehen, dass Herr Rahmstorf dabei nicht schlecht abschneidet.

Wieso er dann aber jammern muss, das ab und zu auch mal Zweifeln in der Öffentlichkeit geäußert werden, der verliert seine Glaubwürdigkeit allein durch das Kritisieren von Gegenmeinungen. Wäre dem nämlich so, dass seine Meinung Mehrheitsmeinung ist - wie er ja selber darlegt - dann hätte er Kritik an den Kritikern gar nicht nötig.

Mich erinnert die Fundamentalisierung der Diskussion an den Schöpfungsstreit in den USA, nur dass man derzeit noch nicht weiß, wer die wissenschaftliche Theorie vertritt, es fehlen falsifizierbare Theorien.

Es geht auch teilweise gar nicht darum, ob die weltweiten Temperaturen steigen werden, sondern darum, inwieweit CO2 dazu beiträgt. Doch genau diese Meinung wird schon als Frevel an der Mehrheitsmeinung gesehen.

Wenn ich zurückdenke an die Aussagen von renomierten Waldwissenschaftlern in den 80er Jahren, dass der Wald nicht merh zu retten sei und bereits im Jahr 1988 kein einziger Baum mehr leben würde, dann wird mir heute noch ganz schlecht, dass die gleichen Professoren heute dicke Pensionen einsacken und sich nciht einmal schämen oder Rechenschaft ablegen.

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31. August 2007 15:31

Herr Neef

Marco Vogt (VogtNbg)

Wissenschaft ist nicht Demokratie. Da haben Sie etwas falsch verstanden.

Entschuldigen Sie, wenn ich es so deutlich sagen muss: Popper lesen bildet.

Wer Wissenschaft mit Demokratie und Demokratie mit Wissenschaft in Zusammenhang bringt, der hat etwas verkannt. Wissenschaft kennt keine Mehrheitswahrheit.

Im Gegenteil viele Theorien wurden im Dissenz zur Mehrheitsmeinung geäußert. Man nehme nur den berüchtigten Äther...

Wenn Herr Rahmstorff eine wissenschaftliche Theorie hat, dann kann er gerne Methoden vorstellen, wie man diese Falsifizieren kann, denn eine wissenschaftliche Theorie ohne die Möglichkeit der Falsifizierung - um die sich die Wissenschaflter die sie aufstellen kümmern müssen - ist schlicht unwissenschaftlich. Und genau darauf zielt mein Vorwurf an Herrn Rahmstorf, er sei kein Wissenschaflter.

Popper würde Rahmstorf in argumentativ zerlegen.

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31. August 2007 15:25

Im Augenblick kann man eigentlich keine Wissenschaftsendung anschauen...

Marco Vogt (VogtNbg)

in der nicht auf die Klimaerwärmung hingewiesen wird. Sei es wenn es um patagonien geht, um die Sahara, um Grönland. Teilweise sogar ohne richtigen Bezug zum Thema, sondern als Nebensatz.

Man hat langsam den Eindruck durch ständiges wiederholen soll gezielt erreicht werden, dass Behauptungen zu Fakten gemacht werden.

Da stellt sich die Frage, wer in den Medien ungeprüft versuchen darf die Meinung zu manipulieren.

Ich kann mich noch lebhaft an einen Artikel im Stern aus dem Jahr 1979 erinnern, in dem die nächste Eiszeit vorhergesagt wurde. ;-)

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31. August 2007 15:00

Sachlichkeit gesucht ...

Carsten Balleier (balleier)

Schon wieder ein naiver Beitrag: Mehr CO_2 bedeutet nicht notwendigerweise mehr Biomasse. Das Wachstum von Pflanzen wird in den meisten Teilen der Erde durch andere Faktoren begrenzt als gerade CO_2-Mangel (Wassermangel, karge Böden, ...). Es geht ohnehin nicht um gutes oder schlechtes CO_2, sondern darum, dass die Menschheit gerade dabei ist, einen mehr oder weniger stabilen Gleichgewichtszustand der Atmosphäre zu verlassen - ohne zu wissen, wo sich ein anderer befindet.

Und Herrn Rahmstorf vorzuwerfen, dass er "vor sich hin dilettiert", ist eine Anmaßung

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31. August 2007 14:44

Co2 Erhöhung nach Termperaturanstieg

Matthias Walther (M.Walther)

Hallo zusammen,

ich bin Schüler der Jahrgangstufe 13 und verfolge seit einiger Zeit die Diskussion um den Klimawandel.

Ich denke es lässt sich festhalten, dass einige Leute Bücher schreiben um davon zu profitieren, da hat Herr Rahmstorf sicherlich recht. Aber seine Argumente erscheinen mir - da kann ich mich meinen Vorrednern anschließen - teilweise einfach unlogisch.
Da möchte ich aber nun nicht weiter drauf eingehen.

Was mich viel mehr mal interessieren würde, wie erklären die ganzen Klimaerwärmung-durch-CO2-Verfechter bitte die (meiner Meinung nach) Tatsache, dass sich die CO2-Konzentration erst ca. 200 Jahre nach einer Termperaturerhöhung erhöht. Da gibt es einige Statistiken, die sich meinem Wissensstand noch nicht als Fälschungen herausgestellt haben.

Dies ist meiner Meinung nach das wichtigste Argument der Klimaskeptiker, was sich wohl auch nicht so einfach wegdiskutieren lässt, da die Erklärung, dass wärmere Meere weniger CO2 speichern können einfach einfacher zu verstehen ist und an jeder Sprudelflasche, die in der Sonne steht "nachschmecken" lässt.

Hat jemand eine Emailadreses von dem Herrn Rahmstorf?

Mit freundlichen Grüßen
M. Walther

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31. August 2007 14:43

Alles nur Klimahysterie?

Joachim Herrmann (JoachimRohasenaHerrmann)

Der Artikel ist nicht ganz zufriedenstellend, auch im Sinne der Wissenschaftler, die die Klimaveränderung postulieren. Zunächst: Klimaskeptiker kommen in den Medien nur sehr selten zu Wort. Dagegen sind die Medien voll von Horrorberichten über die Folgen des Klimawandels - und das täglich, ja stündlich! Ein Gejammere, dass die Klimaskeptiker dauernd zu Wort kämen, ist also völlig unverständlich.
Weiter: Eine stichhaltige Bergründung für die nachweislich in der Erdgeschichte, ja in den letzten 1000 Jahren eingetretenen Klimaschwankungen, fehlt. Warum war es im Hochmittalter wärmer? Auf welche Ursachen ist die daruffolgende Kleine Eiszeit zurückzuführen? Das möchte man genauer verifiziert bekommen. Noch nicht einmal die Hintergründe für die grösseren Eiszeitepochen sind ganz eindeutig klar (Schwankungen der Erdbahnelemente, Neigung der Erdachse? Andere Ursachen?). Man möchte das einmal von fach-klimatalogischer Sicht ausführlich erklärt bekommen. Dann wäre das Zutrauen zu den Zukunftsprognosen ganz sicher stärker.

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31. August 2007 14:42

Gegenreden überzeugen nicht

gisbert heimes (gisbert4)

Die gegen Rahmstorf gerichteten Beiträge überzeugen weder argumentativ noch in der Wortwahl. R. widerlegt in deutlicher, aber immer noch sachlicher Weise Falschaussagen von 'Klimaskeptikern', so daß auch Laien das nachvollziehen können. Ich kann keinen 'Schaum vorm Munde' bei ihm erkennen, wohl eine gewisse Verzweiflung über die Ignoranz und Kritiklosigkeit mancher Medien.

Eines dürfte unter dem Strich klar sein: eine technische Zivilisation, die innerhalb eines 'Wimpernschlags' die in Jahrmillionen gebundenen 'Vorräte' an fossilen Energieträgern verbrennt, sollte sich schon Gedanken darüber machen, ob dieser Vorgang ohne Einfluß auf das Klima ihres relativ kleinen Planeten bleiben kann... und zwar ideologiefreie Gedanken, da haben die Klimaskeptiker recht.

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31. August 2007 14:41

Herr Rahmstorf, Sie sind kein Wissenschaftler...

Marco Vogt (VogtNbg)

ein einziger Satz entlarvt Sie, in dem Sie sagen:

"Wenn ein Journalist einen Artikel einreicht, der das Gegenteil dessen behauptet, was Stand der Wissenschaft ist - hat die Redaktion dann nicht die Verantwortung, kritisch zu prüfen, ob die Fakten überhaupt stimmen?"

NEIN! Niemand muss darauf achten, was Stand der Wissenschaft ist, denn das käme Denkverboten gleich. Und ob die Fakten stimmen oder nicht, das ist Gegenstand eines wissenschaftlichen Diskurses, der aber NUR stattfinden kann, wenn man ihn in den Medien führt, was Sie jedoch verhindern möchten, in dem Sie fordern solche Meinungen und Ergebnisse erst gar nicht zu veröffenlichen.

Was Sie hier öffentlich fordern ist ein Maulkorb für alle, die anderer Meinung sind als Sie und Ihre Mitstreiter.

Das ist keine Wissenschaft, dass ist Meinungsdiktatur. Wären Sie mal bei der relativistischen Physik geblieben.

Die Lektüre von Popper hilft übrigens besser zu verstehen was Wissenschaft ist und was nicht. Was Sie betreiben ist politische Wissenschaft. Ich finde es richtig, dass Sie Ihre Meinung offen äußern dürfen, leider habe ich keine Hoffnung darauf, dass Sie dies auch anderen zugestehen.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl. Phys. (Univ.)
Marco Vogt

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31. August 2007 14:33

Vielleicht versagte die QC der Medien beim Rahmstorfpamphlet

Detlef Symietz (Symietz)

Rahmstorf sollte einfach erklären:
warum ohne Menschen,Kraftwerke und Autos Grönland einmal fast ohne Eis war,
wo in den Kurven des IPCC das mittelaterliche Klimaoptimum (Warmzeit) geblieben ist
warum der heisseste Tag in der Sahara 1922 war und nicht heute
warum bei ähnlichen CO2-Werten mehr als einmal Warm- oder Kaltzeiten vorlagen
warum man sich 2007 über warme Monate wundert, wenn man weiss, dass el nino aktiv ist
warum der Bodensee im Mittelalter manchmal alle paar Jahre zufror und dann erst nach 90 Jahren
warum die Nachttemperaturen in der Sahara so tief wie früher sind, wenn doch das CO2-Fenster alles reemittiert
warum hohe CO2-Konzentrationen oft erst lange Zeit nach Wärmeperioden beobachtet wurden
warum man über den menschlichen Einfluss auf das Klima im letzten Jahrhundert mit 50-66% so unsicher ist (Statistiker wissen, was 50% bedeuten), aber ganz sicher, welchen er im 21.Jahrhundert haben wird.
warum Kyotoziele vor 10 Jahre als lebenswichtig bezeichnet wurden und Schellnhuber heute verächtlich von Kosmetik spricht
warum tausende Klimaforscher zu den entferntesten Orten der Welt fliegen, statt Videokonferenzen abzuhalten, wenn CO2 doch so schädlich ist
warum IPCC-Gremien Prof. Reiter austricksten


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31. August 2007 14:20

Toleranz und Demokratie-Verständnis ? Fehlanzeige !

Friedemann Neef (guenterkastenfrosch)

Einige Leserkommentare hier zeugen davon, dass die Verfasser offenbar Rahmstorfs Zeilen übehaupt nicht gelesen haben: Weder sind die "unseriös und unwissenschaftlich", noch hatte wohl der Autor "Schaum vorm Mund". Vielmehr ist dies in meinen Augen eine der sachlichen, ruhigen und kompetenten Wortmeldungen, die leider allzuoft bei sensationsgeilen Medien und Mitbürgern untergehen. Darüberhinaus ist die erw. Wortwahl der Einsendungen kreuzzugartig intolerant - wenn nicht gar dümmlich borniert. Das erstaunt umso mehr, als der kritisierte Artikel gerade ohne jede scharfmacherische Parole auskommt.
Und: Rahmstorfs Beitrag rührt (ohne das direkt anzusprechen) an eine schlimme Fehlinterpretation von Demokratie: Demokratie kann nicht heißen, dass jeder - ob am Biertisch, in Leserbriefen, in Medien, in sonstigen Publikationen, in Politikerkreisen und wo noch überall - seinen "Senf" zu allem und jedem dazugibt, ohne sich der Mühe der Information zu unterziehen. Demokratie kann keine Quasselbude für alle und jeden zu allem und jedem sein, sondern muß zur Voraussetzung haben, dass ich mich erstmal informiere und dass ich erstmal nachdenke, bevor ich mich äußere.

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31. August 2007 14:19

Qualitätssicherung der Medien

Jan Plaß (yoann)

Ein wirklich sachlicher Beitrag zum Thema Klimawandel der aber auch auf diverse andere Themengebiete ausgedehnt werden könnte. Denn leider ist der "informierte" Leser oder Zuschauer heute nicht mehr an einer wirklichen wertfreien Information interessiert, sondern es wird das genommen was einem am besten verkauft wurde bzw. am besten in das bestehende Weltbild passt. Nicht wahr Hr. Poost, Hoffmann und Co?

Aber es steht natürlich jedem Skeptiker offen, hier Fakten (ungefälscht versteht sich!) zu präsentieren, die seine Sicht der Dinge zweifelsfrei belegen. Ein Zweifel an der wissenschaftlichen Arbeit des Widersachers ist noch lange kein Beleg für die eigene Theorie. Also (und ich wiederhole diese Frage bereits zum x-ten Mal): Wie ist der aktuelle Temperaturverlauf der letzten 200 Jahre Ihrer Meinung nach zu erklären?

In diesem Zusammenhang ist der Ruf nach einer echten Qualitätssicherung der Medien nur zu verständlich, weil die hier sichtbare Manipulierbarkeit der Konsumenten ein geradezu beängstigendes Ausmass angenommen hat. Die Verantwortung für eine Publikation von Daten trägt immernoch der Autor.
Nebenbei: Für die Publikation von falschen Messwerten wird man in an der Uni der Regel exmatrikuliert bzw. der Dr. aberkannt.

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31. August 2007 14:14

demokratisierter Erkenntnisgewinn

Lutz Töpfer (L.Toepfer)

Zum Glück ist die Erkenntnis noch nicht per Mehrheitsvotum festzusetzen, ansonsten wäre mir, angesichts der durch die sog. "Klimaskeptiker" vorgebrachten Argumente und Kommentare Angst und Bange.

Ich freue mich sehr, dass die FAZ offenbar beschlossen hat, sich dem Thema endlich seriös zu nähern, und nicht mehr auf einen Zugang wie etwa durch Herrn Bartsch verantwortet, setzt.

Ansonsten ist jenen zuzustimmen, die an den gesunden Menschenverstand appellieren: wir heizen im 15l/100km Rhytmus in kürzester Zeit fossile Energieträger in die Atmosphäre frei, die dieser über Millionen von Jahren entzogen waren, und zwar in einem Volumen von inzwischen 22 Milliarden Tonnen pro Jahr. Das ist keine Hysterie, das ist die hässliche Wahrheit.

Und das soll ohne Folgen bleiben? Na klar! das hat es ja immer schon gegeben.... und alle, alle haben sich gegen (gegen was eigentlich?) ... den fortgesetzten Genuss und Luxus verschworen, die eigene Regierung, die Wissenschaft, die Vereinten Nationen, einfach alle, weil sie aus finsteren Interessen heraus handeln, und Macht (was für Macht?) und Geld (welches Geld?) scheffeln wollen.
Also, einfach mal durchatmen, und nachdenken.

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31. August 2007 14:09

Gutes und schlechtes Co2

Andreas Seidl (ASeidl)

darüber kann man doch nur lachen.

Würde Rahmsdorf einen Ausflug in die bayrischen Alpen empfehlen um ein wenig über den Kalkstein nachzudenken.

Auch gibt es Untersuchungen die klar zeigen, daß eine höhere CO2-Konzentration zu einer verstärkten Produktion von Biomasse führt durch leistungsfähigere Photosynthese.

Auf dieser Basis eine Unterscheidung in natürliches = gutes und fossiles = schlechtes CO2 zu treffen ist nicht haltbar.

Der ganze Beitrag ist auch nicht im Stil einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung abgefaßt, sondern in einer Art Mundtotmachung von Widersachern.

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31. August 2007 13:39

Unseriös und unwissenschaftlich

michael poost (aristo)



was dieser professor aus potsdam aus seiner
feder läßt ist skandalös.

den mann sofort absetzen. das so viel dummheit
auch noch mit steuer- und preisgeldern unterstützt wird
ist unbegreiflich.

der ipcc bericht hat den hockystick verbannt.
warum wohl?
dilettieren vor sich hin auf unsere kosten.

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31. August 2007 13:35

Danke - eine wichtige Klarsellung

Gerhard stehlik (gstehlik)

Ich bin Herrn Professor Rahmstorf sehr dankbar für seinen Beitrag im Feuilleton der FAZ, weil er so einige offensichtliche Fehler der Kritiker des Weltklimarates korrigiert. Ganz besonders dankbar bin ich für seine Klarstellung, dass es keinen physikalisch stringent berechenbaren Effekt des CO2 Moleküls gibt. Das entspricht dem Gesamtverhalten des CO2 Moleküls, welches Energie nicht nur absorbiert, sondern auch Energie emittiert und vor allem Energie durch molekulare Bewegung transportiert. Die Sätze des Physikers Rahmstorf lauten wie folgt: <<Die starken Klimaschwankungen der Erdgeschichte belegen vor allem, wie empfindlich das Klimasystem ist. Diese „Klimasensitivität“ wird auch quantitativ aus Daten der Klimageschichte bestimmt. Je stärker vergangene Klimaschwankungen, desto stärker wird auch die Reaktion auf unsere Kohlendioxid-Emissionen ausfallen.>>
Das heißt, nicht unsere CO2 Emissionen an sich bestimmen die Reaktion des Klimasystems, sondern die vergangenen Klimaschwankungen. Waren die groß, ist die Chance auf einen großen CO2 Effekt groß und umgekehrt. Die unmittelbare Klimawirkung von CO2 ist damit wohl eher unbedeutend und es kommt mehr auf mögliche Feedbacks an als auf die CO2 Konzentration in der Luft.

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31. August 2007 13:28

Kommt bald der "Rahmstorf des Monats"?

A Schmidt (SDT)

Nachdem Herr R. bereits im April in der FAZ "Die Wahrheit zum Klima" verkünden durfte, ist er jetzt erneut auf die Leimrute gegangen. Wenig bis gar keine Information zum Thema, dafür jede Menge Genörgel und Gejammer. Schade um die Zeit des Lesens.

Ich schließe mich unbedingt der Aufforderung eines Vorredners an, die FAZ möge doch mal zu den wichtigsten Streitpunkten verschiedene Meinungen gegenüberstellen. Wenn es irgendwie geht allerdings bitte ohne Herrn R.

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31. August 2007 13:03

Halbwissen

rudolf hering (schindergraben)

Die Klimaforscher der Kategorie "Katastrophe kommt" s.o. haben noch keine schlüssige Erklärung dafür, warum in der Sahara vor 5 - bis 10 tausend Jahren noch blühendes Land war und jetzt bekanntermaßen Wüste. Diese Forscher sollten deshalb nicht jede Prognose für die nächsten 50 Jahre als Tatsachenbericht verkaufen.
Es ist sicherlich auch so, daß eine Regierung Merkel kaum einen Cent Zuschuß für eine Forschungsaufgabe mit dem Titel " Haben die Katastrophen-Propheten recht ?" bereitstellen würde.
Aus dieser Geldverteilungsmaschinerie ergeben sich dann logischerweise auch die erhofften Ergebnisse.
Von der NASA wird ja auch gesagt, wenn ein Projekt eingestellt werden soll, wird plötzlich in dieser Richtung ein tolles Ergebnis erzielt.

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31. August 2007 12:34

alles nur klimahysterie

Joachim Zöller (meierowski)

Da Ignoranz nicht abstellbar ist und es sich anscheinend von ihr gut leben lässt, ist es nicht verwunderlich, dass es immer noch "Das kann nich sein" gibt.
Ein Giordano Bruno wird heute meines Wissens nach nicht mehr verbrannt, aber die Einwände des Autors gegen die Ignoranz sind bestimmt in den Augen der Herren Horx und Reichholff eine Gotteslästerung.
Die Hoffnung stirbt nicht.

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31. August 2007 12:08

Rahmstorf entlarvt sich selbst

Edgar Gärtner (Edsches)

Galt für seriöse Wissenschaftler bislang das Motto "Sine ira et studio", so riecht man zwischen den Zeilen von Rahmstorfs Suada förmlich den Schaum, den er vor dem Mund hat. Sein Ruf nach "Qualitätskontrolle" ist in Wirklichkeit eine kaum verhohlene Aufforderung zur Zensur. Es geht ihm um politisches Eiferertum, nicht um die unvoreingenommene Suche nach der Wahrheit. Trotz fehlender Korrelation zwischen den CO2- und den Temperatur-Messwerten zu behaupten, die Rolle von Kohlenstoffdioxid in der Klimaentwicklung sei eindeutig und unwiderlegbar geklärt, ist mehr als unverschämt! Einen Professor für die Physik der Ozeane, der nicht einmal versteht, wie der Golfstrom entsteht, kann ich ohnehin nicht ernstnehmen.

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31. August 2007 11:55

Rahmstorf hat Termin in Gummersbach abgesagt !!

Rainer Hoffmann (solarkritik)

Rahmstorf war ursprünglich als Redner bei dem
Klimaseminar am 14.09.-16.09. bei der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach angekündigt...und plötzlich von der Redner-Liste verschwunden.
Dort hätte er sich der Kritik der Skeptiker stellen können...

Stattdessen wieder so eine polemische Pressemeldung...

MfG
Rainer Hoffmann

(Jemand, der durch Ökoschwindel geschädigt worden ist)

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31. August 2007 11:49

Unlogisch, was Rahmstorf sagt:

Rainer Hoffmann (solarkritik)

Rahmstorf sagt:

"Mensch und Tiere atmen nur das Kohlendioxid aus, das zuvor durch Photosynthese aus der Atmosphäre entnommen wurde und das ohnehin in sie zurückgekehrt wäre - ob wir die Pflanzen essen oder einfach verrotten lassen ist egal. Der biologische Kohlenstoffkreislauf ist geschlossen. "


Woher weiss die Atmosphäre bzw. das Wetter und das Klima, daß das das CO2 vom Menschen oder nicht vom Menschen ausgestossen worden ist ??

Seltsamerweise ist CO2 von Pellets nicht schädlich, weil es nach Rahmstorf Theorie zum "Kreislauf" gehört.

Nochmal die Frage:
Woher weiss das Klima das, woher das CO2 kommt...

Dazu folgender Witz, der den Schwindel deutlich macht, den Rahmstorf verbreitet:

Zwei Probanden wird das Gift E-605 eingeflösst. Der eine Proband stirbt, der andere Proband überlebt, ohne nennenswerte gesundheitliche Schäden. Als der Leitende Arzt sich die Versuchsakten der beiden Probanden anschaut, findet er bei dem Probanden, der überlebt hat, folgenden Eintrag von Umweltminister Gabriel in der Akte des Probanden:

"Ich, Sigmar Gabriel, bestimme, daß E-605 bei diesem Probanden nicht zum Tod führt, weil E-605 bei diesem Proband als Gift nicht zu wirken hat."

So funktioniert der Rahmstorf CO2-Schwindel

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31. August 2007 10:09

Reinigendes Gewitter in der Klimadebatte

Gerhard Eckl (eckl)

Dieser Artikel ist eine Bombe und wird hoffentlich ein reinigendes Gewitter in der Klimadebatte auslösen.
Wer dem 80er-Jahre-Zeitgeist-Kaspar Horx noch Gedanken schenkt, ist selbst schuld, aber dass Prof. Rahmstorf seinen Münchner Kollegen Reichholf der Scharlatanerie bezichtigen muß, wirft ein bezeichnendes Bild auf unsere 'Christiansen-Öffentlichkeit'. Anscheinend können ARD, ZDF oder der S.Fischer-Verlag sich keine kompetente Wissenschaftsredaktion mehr leisten. Sollten die Vorwürfe an Reichholf zutreffen, wirft dies auch kein gutes Bild auf die Besetzung von Lehrstühlen und Institutionen. Aber auch diese Zeitung hat Reichholfs Buch zweimal mit sehr guter Kritik empfohlen - übrigens auch sein neuestes Buch. Vielleicht sollten hier interessant erscheinende, als neu verkaufte Gedankengänge vorher kritischer überprüft werden.

Gerhard Eckl
München

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31. August 2007 08:25

Diffamierung statt Wahrheit, schade, aber typisch!

Detlef Symietz (Symietz)

Kurz zu einigen Falschaussagen und Faktenverdrehungen von R.:
Tab. SPM-2 des IPCC-Berichts 02/2007 sagt über "Recent trends, human influence on the trend) in 5 von 7 Trends 50%, in 2 Trends 66% Wahrscheinlichkeit anthropogenen Einflusses aus. Das bedeutet etwa: "Kann sein, kann nicht sein".
Wenn der IPCC-Bericht zum Meeresspiegelanstieg stark von Aussagen Schellnhubers abweichende Angaben macht, sagt Rahmstorf (im DLF übertragen), "er habe ja nicht gesagt, dass es so wäre, nur, dass es so sein könne"!
R. sagte einmal, so schnell wie heute (0,6 K in 150 J.) hätten sich Temperaturen nie geändert, widerlege ich R. mit R.: am Ende der letzten Eiszeit, habe sich die Temp. in einem Jahrzehnt um 5-8K verändert! Wenn selbst Schellnhuber sagt, man verstehe nicht, warum bei engen CO2-Bereichsgrenzen Warm-u.Kaltzeiten möglich waren, zeigt das, dass die anthropogene CO2-Theorie nichts taugt. Wenn Meinungsänderungen Singers Unglaubwürdigkeit nahelegen, wie steht es mit St. Schneider und seinen Eiszeitvorhersagen? Die Hockeystickkurve, selbst von v.Storch als Quatsch bezeichnet, wird sie von R. abgelehnt oder gar verteidigt?Experimentalphysiker wussten schon immer, warum man theoretischen Physikern nicht die Temp.-Messung überlassen soll.

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30. August 2007 21:58

Leider sind unter den Medienleuten...

Bryan Hayes (bhayes)

praktisch keine kompetenten Leute, die seriös Tatsachen samt Kontext recherchieren.
Traurig, aber wahr.

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30. August 2007 21:18

Richtig so, geben Sie es Ihnen Herr Rahmstorf

Ralf Schelberg (ralfsb)

Die Beiträge des Herrn Bartsch (und seines "Redakteurs" Herrn Peters) zum Thema Klimawandel sind in der Tat ein Tiefpunkt in der publizistischen Geschichte dieser Zeitung. Bei aller Meinungsfreiheit, wenn jede dreiste Lüge so ungeprüft gedruckt wird und dann auch noch in der Rubrick "Wissen" hier veröffentlicht wird, dann kann einem schon Angst und Bange werden.
Sorge bereitet mir auch, dass die "Es gibt ja gar keinen Klimawandel"-Hypothese sich offenbar größter Zustimmung bei den Lesern nicht nur dieser Zeitung erfreut, man werfe nur einen Blick in die Leserkommentare. Welche irrationalen Ängste muss dieses Thema hervorrufen, wenn Menschen ihren gesunden Menschenverstand an den Nagel hängen und selbst den abwegigsten Beschwichtigungstheorien Glauben schenken?

Aber ich schweife ab, das ist wohl Stoff für einen eigenen Artikel im Feuilleton...

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30. August 2007 20:50

Gesunde Skepsis Fehlanzeige!

Sebastian Gläser (SeFrGl)

Es ist durchaus ein stark verallgemeinerungsfähiges Phänomen und Problem, dass zu viele Menschen viel zu wenig gesunde Skepsis gegenüber allem, was vorgekaut alltäglich so durch den Medienwald huscht, entwickeln. Und da möchte ich keineswegs auch nur irgend ein Medienorgan ausnehmen - allerdings gibt es wohl mehr und weniger glaubhafte. Nur deshalb müssen dort auch die Verantwortlichen zu Recht kritisiert werden können, ohne sich gleich mit dem teilweise lästigen, weil all zu oft gebrauchten Automatismus des Pressefreiheitdeckmäntelchens wehren zu dürfen.

Inhaltlich haben Sie in Ihrem wichtigen Artikel eine Sache aber leider nicht genau dargestellt, auf die es mMn auch entscheidend ankommt: Wir atmen natürlich das vor ihrer Verspeisung von den Pflanzen aufgenommene Kohlendioxid wieder aus - ein kleiner Kreislauf - kein Klimaproblem!
Die angesprochenen Kohlenstofflagerstätten (Erdöl usw.) resultieren doch auch aus u.a. Pflanzen, die diese ihrerseits einmal der Erdatmosphäre entzogen haben. Was ist so schlimm daran, sie der Atmosphäre nun wieder zurückzugeben, könnte man sich da fragen. Die Vorkommen bildeten sich über Millionen von Jahren und wir setzen diese ganze Menge in einem erdgeschichtlichen Wimpernschlag wieder frei!!!

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30. August 2007 20:50

Tiefes Mitgefühl...

Chan Fei Yung (smileface)

...habe ich für den Autor, weil seine Arbeit konstant diskreditiert, verdreht und verleumdet, und schlussendlich als Hysterie abgetan wird.

Nur die unseriöse Berichterstattung, effektheischenden Titel und der Mangel an Einsichtigkeit der Medien, das sind Dinge die mich gar nicht verwundern.

Viele Berichte zu Organisierter Kriminalität, Jugendgewalt, oder den medienbeliebten "Amokläufen" sind maßlos übertrieben, zitieren vollkommen falsch und nehmen sich heraus, was ihnen am besten passt.

Dementsprechend darf man dem Betrachter/Leser solcher Berichte nur ein viel kritischeres Auge wünschen, damit er nicht alles für bare Münze nimmt, was ihm virgesetzt wird.

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