Bald noch mehr Sonne am Ostseestrand in Kühlungsborn

Der Klimawandel wird Deutschland verändern. Apfelsorten, die bislang nur in Italien oder Frankreich wachsen, gibt es bald auch hierzulande. In den Wintersportgebieten wird Schnee zur Mangelware. Dafür profitieren die deutschen Seebäder. Von Carsten Germis und Tim Höfinghoff.

Lesermeinungen zum Beitrag

20. Juni 2007 23:25
"Wir sind Klimawandelweltmeister"  
Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Kein Land in der Welt veranstaltet ein derartiges Brimborium um den Klimawandel wie Deutschland, obschon alle Länder der Welt auf irgendeine Weise negativ oder positiv davon betroffen werden.

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20. Juni 2007 21:14
Steuerpolitische Moralkeulen  
norbert doerre (ndoerre)

Professor Lesch (Alpha Centauri) sieht eine ähnliche Entwicklung der geodätischen Struktur der Erde voraus wie die Leute vom verstimmten Panikorchester der Frau Merkel mit ihren dreizehn Aposteln aus dem Kreise der Uno-Wetterfrösche.
Er rät zum Beispiel warnend von einem derzeitigen Kauf von Grundstücken auf Mallorca ab, weil in spätestens vier Millionen Jahren diese Bratinsel nicht mehr existieren wird und sich Berlin dann am Polarkreis befindet.
Ich mache mir als Wissenschaftler über diese Voraussagen nächtelang Vorwürfe über mein unverantwortliches Verhalten in der Umwelt, weil ich mir nicht oft genug vergegenwärtige, daß diese Entwicklungen nicht zum Nutzen aller Menschen geschehen können. Es macht verzweifelt und betroffen, über die vielen Schicksale nachzudenken, die in Zukunft entweder mit Eiszapfen am Hintern vor sich hin frierend oder schweißgebadet wie in der Sauna die alten Tagesschauen von heute ansehen und das Fehlverhalten ausbaden müssen, was wir ihnen darin präsentieren.

Wie gut, daß freie Wissenschaftler trotz der steuerpolitischen Moralkeulen immer noch genügend Grips besitzen, sich ihre eigene Meinung zu bilden. Dazu braucht es aber Können und Wissen, nicht dümmliche Politik.

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20. Juni 2007 20:53
Klimawnadel - Na, und ...  
Thomas Kanthak (Mayfair)

Klimawandel na und.
Den gibt es auf der Erde seit ca. 4,5 Milliarden Jahren.
Nur gab es bisher noch keine Umweltminister, die in Ihrer Hybris meinten sich dem entgegen zu stellen zu müssen.
Die haben wir Deutschen (wer sonst) dann erfunden - und ab jetzt hat sich die Erdgeschichte nach uns zu richten ...

Ob in weiteren 3 Milliarden Jahren irgendjemand die Namen Trittin und Gabriel und Merkel und das apodiktische Potsdammer Institut in den Annalen noch findet ???

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20. Juni 2007 19:53
Themen bezüglich Klimawandel  
Jan Bolle (janbolle)

Andere Apfelsorten:
neben höherer Durchschnittstemperatur steigt nicht die Lichtmenge und die Tage mit Mindestlichtmenge, bei Wahl der Maissorte nicht unerheblich!

Höhere Temperaturen:
wird es weniger kalt, brauchen wir weniger Heizmaterial. Da frohlockt die Branche bald nicht mehr! Aber sie könnte Klimaanlagen installieren... frohlocket!

Holzpellets:
widersinnig dies als erneuerbare Energie und politisch korrekt anzupreisen, aber deren Installateure wollen Geld verdienen, Pellets sind pflanzlich gebundenes CO², wie fossile Energieträger.

Sonnleitner:
Mehr Wärmetage haben auch Vorteile, aber in der Öffentlichkeit jammern Landwirte immer...

Riesling:
man wird neue Sorten züchten (gilt für anderen Kulturen ebenfalls).

Tourismus:
Baggersee? Warum immer so weit? Weil man darüber angeben können muss!

Fisch:
wieviel Kabeljau wird gefangen, es gibt Quoten?

Die FAZ bitte ich das Szenario für eine Abkühlung des Klimas vorzustellen.

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20. Juni 2007 19:28
Alles wird gut - nur immer fröhlich plappernd weitermachen wie bisher  
Monika Mommertz (akinomm)

Dreißig Jahre lang hat die FAZ jeden Gedanken an Umweltschutz als Grüne-Latzhosen-Spinnerei durchideologisiert. Vor - plus-minus - vier Monaten änderte sich das dann dramatisch: Die letzte Bastion der hausgemachten Klimaexperten (die man hier als Leserbriefbesserwisser auf Pisaniveau nach wie vor bewundern kann: "alles nur Panik" – was für eine überaus fundierte Prognose...) schien gefallen: Man kam einfach nicht mehr darum herum: was sämtliche mit der Sache befassten Wissenschaftler/inn/en schon seit Jahren in die Wüste riefen, musste doch ein Körnchen Wahrheit haben...

Aber, ach, welches Genie, welche Auflösung! Seit zwei Wochen haben wir den Dreh wieder gekriegt:

Ja, das Wetter ändert sich; Ja, o.der Klimawandel ist menschengemacht. Aber natürlich kann uns das doch nur willkommen sein! Welche Aussichten: endlich Aprikosen statt sauerer Äpfel, was Anständiges zu Saufen und nix wie ab zur - deutschen! - Strandparty...

Wie es dem Rest der Welt mit dem geht, was da so aus unseren Autos usw. kommt (oder unseren Kindern in 20, 30 Jahren) - tja, das war uns ja, ehrlich gesagt, immer schon so was von sch....egal.

Also Leute, keine Panik: Alles wird gut - nur immer fröhlich plappernd weitermachen wie bisher

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20. Juni 2007 18:17
niemand kann das so geau vorhersagen, schon gar nicht das lokales Klima  
Andre Sass (andresass)

Klima Vorhersage ist die Vorhersage einer langen Tendenz. Klar ist, es wird waermer und das wars es. Mehr kann man nicht vorhersagen und schon gar nicht das lokale Klima wie im Artike nach dem Motto in Norddeutschland kommen dann alle zum Baden, in Sueddeutschland bauen wir Aprikosen an usw... ob dann niemand mehr nach Italien und Spanien faehrt bezweifel ich, weil eins aendert sich nicht und das sind die Sonnenstunden pro Tag wegen der suedlicheren Lage.
Vielleicht wird es in Norddeutschland auch nur warm, schwuel und bedeckt ohne Sonne.

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20. Juni 2007 18:11
Zynisch (Klimawandel 1-3)  
Andreas Bächtle (Andreas_B.)

Diese "Pro&Contra"-Liste des Klimawandels ist zynisch und eine Provokation für jeden Menschen der ethisch und moralisch noch nicht völlig auf den Hund gekommen ist. "Gewinn" und "Verlust" gegenüber zu stellen, wo es möglicherweise um die finanzielle und körperliche Existenz von Millionen von Menschen geht, ist in dieser Form schlicht geschmacklos.
Denn ich bin sicher, sollten sich die Prognosen der Klimaforscher, die sich durchaus einig darüber sind das wir einen Klimawandel erleben, ob nun durch die Menschheit verschuldet oder nicht, werden wir ALLE Verlierer sein.

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20. Juni 2007 17:06
Alles Panikmache  
Rüdiger Kimpel (rkimpel)

Nur weiter so mit diesen Horrorszenarien. Nächstes Jahr werden dann die Flüsse austrocknen und sicherheitshalber sollten kleine Kinder unter vier Jahren das Haus ab morgen nicht mehr verlassen.

Wir wissen doch alle, dass die Prognosesicherheit dieser Aussage wahrscheinlich nicht einmal bei 10% liegt, da wir ja das Wetter von nächster Woche schon kaum mit einer grösseren Sicherheit als 50% voraussagen können. Hinzu kommt, dass sich die freie Wissenschaft, die nicht von Kyoto und Frau Merkel über die UN geknebelt wird, einig ist, dass wir extrem wenig wissen, was den Klimawechsel verursacht und ob wir denn wirklich einen Trend im Klimawechsel haben.

Aber nur weiter so - wir Deutschen sind ja Weltmeister in der Panikmache - und ich bin sicher, dass bereits diverse Kinderschutzkreise ins Leben gerufen wurden, die die Sicherheit unserer ach so zerbrechlichen Kinder schützen wollen.

Also auf in die Atomschutzkeller, es könnte schon morgen passieren

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