Stichwort Klima: ein ideologischer Streit ist entbrannt

Die „Klimaskeptiker“ antworten

Wir müssen Urängste relativieren

Der Klimaforscher Stefan Rahmstorf hat in einem F.A.Z.-Beitrag das Vorgehen und die Motive der so genannten Klimaskeptiker scharf attackiert. Nun wehren sich die Angegriffenen gegen einen „Untergangsterror“.

Lesermeinungen zum Beitrag

05. September 2007 15:35

Alles Maja!

oliver krupke (suzuki1)

Ist doch alles nur Illusion. Durch eine derart unbeherrschte, hitzköpfige Debatte, wird die Atmosphäre durch die negativ entstandene Energie eh nur noch zusätzlich erwärmt.

Ich sach ma, immer locker bleiben.
Ist das Klima jut drauf, ist das richtig geil.
Ist das Klima nich jut drauf, ist das auch richtig geil.

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05. September 2007 15:32

Umweltschutz ja - Klimahysterie nein!

Rolf Sternke (Schneefan)

Ein bemerkenswerter Beitrag zur Freiheit des Denkens und der Wissenschaft!
Als Wissenschaftler sollte Herr Rahmstorf neuere Erkenntnisse von Eisbohrkernuntersuchungen (u.a. Prof. Heinz Miller) beachten: In den letzten 800.000 Jahren hat es eine Nord-Süd-Klimaschaukel gegeben, bei der sich die Nordhalbkugel erwärmte - wie derzeit - , während sich die Südhälfte zeitversetzt und abgeschwächt abkühlte, und umgekehrt. Wichtigste Erkennnis dabei: Der CO2-Anstieg folgte der Erwärmung 600 - 800 Jahre später, er kann also nicht Ursache der Erwärmung gewesen sein!
Die Reduzierung globaler Klimaschwankungen auf eine einzige Ursache ist sicher denkbar, sie muss jedoch von unvorstellbarer Kraft sein, wie sie kosmischen Ereignissen, z.B. einem Meteoriteneinschlag, einem weltweiten Atomkrieg oder dem Ausbruch von Supervulkanen innewohnt. Der menschliche Beitrag von 5% von 380ppm CO2 in unserer Luft, das sind lächerliche 0,0019%, kann nicht die Stellschraube für das komplexe Erdklima sein.

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05. September 2007 14:33

eine erbärmliche Antwort

Stefan Andreas Meyer (rotgradpsi)

Was für eine erbärmliche Antwort auf die differenzierte und an zahlreichen Beispielen illustrierte Kritik von Prof. Rahmsdorf. Keiner der Kritikpunkte von Rahmsdorf wird ernsthaft aufgegriffen und versucht zu widerlegen. Statt dessen stilisieren die "Skeptiker" ihre Irreführungen hoch zu einem Kampf David gegen Goliath. Dass so ein Schund überhaupt als Antwort ins Netz gestellt wird bestätigt nur den Vorwurf von Ramsdorf: Jeder der möchte kann einfach mal seinen Senf preis geben und die Medien filtern nicht.

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05. September 2007 14:28

Nichts Neues unter der Sonne...

Peter-Georg Römer (Roemer3)

...in meinem langen Leben habe ich schon so viele Katastrophen prophezeit bekommen, daß ich mittlerweile Katastrophen und deren Apostel nicht mehr für voll nehmen kann. Ich habe aber auch eines festgestellt, die Gläubigen waren nach dem Ausbleiben der Katastrophe ärmer, doch erleichtert, die Apostel aber wohlhabend.

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05. September 2007 14:24

endlich mal eine andere Meinung

Raik Rudinger (raikrudinger)

Ich freue mich, endlich mal auch etwas anderes zum Thema Klimakatastrophe zu lesen, denn vieles wird einfach nur hochgekocht, so wie es ja leider heute immer in den Medien geschieht. Aber Katastrophen lassen sich leider immer gut verkaufen, vor allem dann, wenn die Schuld im Wesentlichen bei anderen liegt (die bösen Konzerne, die sich nicht einigenden Politiker, die selbstsüchtigen USA...). --- Wie war es im Alten Testament? Ein Prophet ist dann ein richtiger, wenn das eintrifft, was er sagt. Also abwarten und andere Meinungen nicht bekämpfen. Ein wirklicher Prophet weiß, dass er recht hat, er muss dafür nicht andere zurückdrängen, er kann auch abwarten...

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05. September 2007 14:14

Rhetorisch interessant

Lars Mentrup (lmentrup)

Ich habe das Gefuehl, dass diese ganzen armen Davids sich nur als kritische Minderheit stilisieren wollen. Dabei gewinnt vom Publicity-Aspekt her Rahmstorf und die Gruppe um Maxeiner.

Allerdings ist der Ton des Artikels (Dschihad, Diktatur, Totalitarismus, etc.) entlarvend. Leider argumentieren die Autoren aus Sicht einer hoeheren Instanz. Nur aus Gruenden der Vielfalt von Meinungen. Sie halten das Faehnlein der Kritik hoch, auch wenn die Argumente ausgehen.

Inhaltlich und sachlich haben sie Rahmstorf nichts entgegen zu setzen. Der letzte Absatz ist besonders peinlich: "Rahmstorfs Wissenschaft hat Modelle zu bieten und sie muss ihre Unsicherheit benennen[...]" Die Autoren argumentieren wider besseres Wissen. Denn im IPCC-Report werden unter anderem auch Unsicherheiten thematisiert: Die derzeitigen Prognosen sind nach Expertenmeinung zu 90 % sicher. Das steht so auch in einem Artikel von Rahmstorf, den alle sieben zusammen bestimmt gelesen haben: Es ist der Artikel in der FAZ, der hier kritisiert wird.

Uebrigens auch der Verweis auf achgut.de, wo angeblich sachliche Argumente stehen sollen, wird letztlich von Maxeiner und Horx nur fuer Werbezwecke ihrer Buecher genutzt... ;-)

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05. September 2007 14:08

Qualifikation?

Monika Mommertz (akinomm)

Man möge sich die Mühe machen, weiter unten das Orginalzitat des hier erwähnten "ZEIT"-beitrages ("schwarze Listen") zu lesen - Herr Rahmsdorf hat es ins Netz gestellt - und dieses vergleichen mit den hier aufgestellten Behauptungen. Alleine die grobe Verdrehung, exakt um 180 Grad macht vieles klar: Herr Rahmstorf sagt in der ZEIT nämlich leider das Gegenteil dessen, was hier behauptet wird: er spricht von "Übertreibern" des Klimawandelns (etwa: "der Golfstrom kehrt sich um"), denen schwer beizukommen sei - und die er bei sich auf einer "schwarzen Liste" habe!
Das muss man sich schon mal klarmachen: Leute, die so genial recherchieren, wollen es besser wissen, als einige tausend Wissenschaftler?!
Bei mir kommen die Damen und Herren auch auf die schwarze Liste - ich fürchte, die FAZ hat sich einen Bärendienst erwiesen!

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05. September 2007 14:04

Das Gewicht der Erkenntnis

Matthias Olschowy (MatthiasOlschowy)

Wenn es den Autoren darum geht - und offenbar ist genau das der Fall, dem Menschen die Freiheit vor dem Diktat der Erkenntnis und der Wahrheit zu bewahren, dann kann ich ihnen nur zustimmen.
Karl Popper war übrigens nicht der erste mit solcher Erkenntnis. Das urzeitliche biblische Bilderverbot mahnt uns in diesem Sinne, nicht den Versuch anzustellen, allzu scharfe Bilder von dieser Welt schaffen zu wollen. Die Moslems irren hier gewaltig und die Wissenschaft insgesamt beugt sich leider nur zu gern unter die Macht des vermeintlichen Wissens.
Gleichwohl ist es natürlich an der Zeit, die Zeichen der Zeit zu deuten. Und wenn die Untergangspropheten auch nur zu einem Teil Recht behalten sollten, dann lohnt es sich, sie ernst zu nehmen. Dem widersprechen die Autoren aber ja auch nicht.

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05. September 2007 14:04

Fata Morgana

Fabian Wagner (grey-knots)

Dass die Horrorszenarien der Vergangenheit nicht eingetroffen sind, hat doch wohl zum Grossteil mit entsprechenden politischen Reaktionen auf die Gefahr zu tun. So ist das massive Waldsterben und das katastrophale Ozonloch doch nur durch Eingriffe der Politik in das "Hoheitsgebiet" der Wirtschaft verhindert worden, von alleine haette sich da doch gar nichts getan (vgl. Devra Davis: When Smoke Ran Like Water). Angesichts der Tatsache, dass der Markt von sich aus gar nicht, und die Politik nur bedingt auf Warnungen von Wissenschaftlern reagiert, ist doch nur verstaendlich, dass letztere sich die Methoden ihrer Gegner aneignen.

Dass die FAZ Herrn Rahmstorf diese Falle gestellt hat, finde ich nicht in Ordnung.

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05. September 2007 13:49

Lemminge

Peter Sommer (psommer)

Die kritik- und geistlosen, von Springer und Bertelsmann manipulierten Doof-Deutschen sind leider nicht mehr in der Lage, Sachverhalte und Fakten richtig einzuordnen und zu bewerten.

Mit unserer Schicksalskanzlerin an der Spitze wird jede unsägliche Meinungsmache, von Klimaschutz über Demographie bis zur Globalisierung, taubblind und ohne jede eigene Überlegung nachgeplappert.

So gesehen passen Rahmstorf und Merkel doch bestens zusammen. Wer die Sendung zum Klimawandel mit Joachim Bublath vor einigen Monaten gesehen hat und sich parallel abseits vom Mainstream informierte, wurde durch knallharte, bewiesene Fakten eines Besseren belehrt.

Natürlich müssen massive Verbesserungen im Umweltschutz erreicht werden, aber momentan ist gerade im Bereich der Biokraftstoffe das Gegenteil der Fall. Wenn für einen Liter Bioethylenkraftstoff aus Mais in den USA zwei Liter Wasser verbraucht werden und die Herstellung fast soviel Energie benötigt, wie der Liter freisetzt, glaube ich eher an Schildbürgerstreiche, denn an sinnige Innovationen.

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05. September 2007 13:48

Armutszeugnis erster Güte

Monika Mommertz (akinomm)

Der Wissenschaftler als "Medienstar", sein „Sieg“ auf den „allen Kanälen“ sei „total“; er führe eine „heilige Mission“, einen „Dschihad“,"Glaubenskrieger" einer "säkularen Religion" etc pp. - nur:
Bezeichnenderweise wird hier kein einziges INHALTLICHES Argument gegen jene tausende Klimaforscher/inn/en vorgebracht, die vor einem menschengemachten Wandel warnen – warnen, wohlgemerkt, denn Begriffe wie „Weltuntergangsankündigung“ stammen nicht aus dem Vokabular von Wissenschaftlern – sondern, wie das obige, ausschließlich von Ihresgleichen! Der obligatorische Verweis auf frühere, als „Endzeitszenarien“ verunglimpfte Hinweise, darf dennoch nicht fehlen: Tja das Waldsterben – nur fehlt das FCKW-Verbot, der Katalysator für PKWs und tausend andere Umweltmaßnahmen...

Für wie blöd halten Sie uns eigentlich? Warnungen von Wissenschaftler/inn/en sind nicht nur erlaubt, meine Damen und Herren, sondern den selbst denkenden Bürger/inn/en hoch willkommen! Im Übrigen: Geben Sie Ihre Haftpflichtversicherung auf, weil die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Dritte zu Tode fahren, gen Null tendiert?
Nein, die bloße Wahrscheinlichkeit menschengemachten Klimawandels erfordert Handeln - und nicht nachhaltige Energie ist doch sowie irgendwann rar

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05. September 2007 13:47

Michael Limburg

Jan Ruffing (Lesender)

1) Was ist der Sinn eines Artikels, wenn die Argumente sonstwo gesucht werden müssen?

2) Die angeführten Links sind argumentativ doch arg dünn. "Von der Relativität zur Rabulistik" etwa läßt sich ellenlang über Prof. Rahmstorf als Person aus. Argumentativ sieht es da dann doch mau aus - bei der angeführten Kurve etwa wird ein Temperaturaussreisser 1998 als Vergleichspunkt ausgewählt um anzuführen, dass die Temperaturabweichungen seitdem niedriger waren. Dabei ist selbst in dieser Kurve ein Anstig klar ersichtlich (und zwar von mindestens 0.2°C für das letzte Jahrzehnt).
Das ist einfach unseriös, und der Artikel war noch der sachlichste der drei angeführten.

3) Auf die Kernpunkte von Rahmstorf Artikel geht keiner der Kritiker ein:

a) Nämlich dass eine Klimaerwärmung stattfindet und eindeutig messbar ist (Als erstbestes Beispiel seien die Messungen hier angeführt: http://cdiac.ornl.gov/trends/temp/jonescru/graphics/nhshgl.jpg ).
Herr Maxeiner selbst geht ja von einer Temperataurerhöhung von 0.2°C/Jahrzehnt aus.

b) Dass diese Erwärmung eben nicht natürlich ist und dem Klimazyklus entgegenläuft.

Fazit: Die Kernpunkte werden argumentativ nicht angefochten, stattdessen wird gegen die Person gewettert. Schäbig.

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05. September 2007 13:41

Rahmstorf: Pseudowissenschaft goes Pressezensur

Ralf D. Tscheuschner (ralftsch)

Rahmstorf will offensichtlich eine Pressezenzur einfuehren und verhaelt sich damit VERFASSUNGSWIDRIG. Ich habe den Eindruck, der Junge hat Hoehenluft gewiddert und ist voellig aus dem Ruder gelaufen.

Tatsache ist, dass Rahmstorf NICHT den wissenschaftlichen Beweis der Existenz eines Treibhauseffekts angetreten hat und zudem FALSCHE Tatsachen auf seiner Homepage ueber physikalische Sachverhalte darstellt.

Um Missverstaendnissen vorzubeugen, ich bin kein Klimaskeptiker, sondern Theoretischer Physiker. Lezteres genuegt vollkommen, um zu zeigen, dass es keinen atmosphaerischen CO2-Treibhauseffekt gibt und die Global-Klimatologie mit ihren infantilen Computerspielen keine Wissenschaft ist.

(...)

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05. September 2007 13:36

Reine Eitelkeit...

Alexander Timm (atimm)

Ich kenne diesen Herrn bisher nicht, der sich da profiliert mit Klimamodellen. Ihren Textbeitrag fand ich jedenfalls sehr sachlich und wer so empfindlich auf Widerworte reagiert, dessen Selbstwert nährt sich zum Großteil wohl aus der öffentlichen Show. Interessanter Beitrag.
Ich sehe schon seit Jahren kaum mehr fern, mir fiel nur auf, daß manche Leute jetzt schon anfangen Ihre Nahrung nicht mehr nur nach Kalorien und Preis, sondern auch nach (geschätztem) CO2 Ausstoß zu beurteilen.
Sehr merkwürdig das Ganze.
Man sollte fortfahren den Herrn mit alternativen Meinungen zu konfrontieren.

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05. September 2007 13:02

Argutmentationsstil unter Casereport-Niveau

H. Donald (OinkOink)

Hallo,
äußern sich die attackierten Autoren in diesem Artikel in keinster Weise zu den Vorwürfen zu Ihren genutzten und offensichtlich falschen Daten? Oder habe ich das überlesen?
Fragt sich: Warum?
...
In so arrivierten "skeptischen" Kreisen ist für störende Instrumente wie Qualitätssicherung oder korrektes wissenschaftliches Arbeiten einfach kein Platz, da diese die journalistische Freiheit zu sehr einschränken!?
Hoffentlich ist der Großteil der Leserschaft zumindest dieser Zeitung in der Lage, solchen Argumentationsstil einzuordnen.
Aber es bleiben ja noch andere Plattformen...
Gruß

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05. September 2007 12:59

Huch!

Gregor Keuschnig (GregorKeuschnig)

Plötzlich die Änderung des Titels des Artikels. Vom "Klimaterror" zum sanften "Wir müssen die Urängste relativieren". Wie kommt's?
(Anm. d. Red.: Eine redaktionelle Entscheidung, um ein Statement der Autoren mehr in den Vordergrund zu rücken.)

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05. September 2007 12:55

Klimaskeptiker antworten

Bertholg Gross (bgross3)

ein ausgezeichneter Beitrag und allerhöchste Zeit. Ich dachte schon, die Vernunft hätte resigniert.
Dr.Ing. Berthold Gross

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05. September 2007 12:50

Null Argumente!

Sebastian Blum (seblu)

Das soll eine Antwort auf Rahmstdorfs Artikel sein? Das ist name calling aus der untersten Schublade.

Wie üblich, null Argumente. Übrigens, wer freiwillig auf die Polemik-Seiten des H.M. Broder und seiner Riege verweist, stellt sich außerhalb jeglicher Seriosität.



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05. September 2007 12:40

Das Spiel mit der Angst

Jan Plaß (yoann)

Der Tenor ist immer der selbe: Klimaforscher instrumentalisieren die Angst vor der globalen Erwärumung um einen Kontrollstaat zur errichten.

Das Spiel mit der Angst beherrschen die Publizisten (nicht die Wissenschaftler) aber ganz sicher auf beiden Seiten. Denn wer instrumentalisiert hier nicht die Angst der Menschen vor einem Kontrollstaat um einfach an bestehenden festhalten zu können. Dabei wird sonderbarerweise genau das Argument gebracht, dass die Erde sich ja sowieso dauern verändern würde und deshalb sei jede Aktion sinnlos (logisch?).

Bei Licht betrachtet gibt es auch noch gar keine Verbote oder Einschränkungen, die auf die Klimadebatte zurückzuführen sind. Alle Schadstoffverordnungen waren bereits in Kraft als die Öffentlichkeit noch keine Ahnung vom global Warming hatte. Die Öko-Steuer hat nichts mit diesem Thema zu tun, sondern ist aus marktpolitischen Gründen eingeführt worden. Die LKW-Maut wurde aus verkehrspolitischen Gründen erhoben.

Also läuft die Panikmache vor Verboten und Einschränkungen der Klima-Skeptiker auf genau dem gleichen Niveau, welches sie in ihrem Beitrag dem Film von Al Gore vorwerfen. Aber abgesehen davon: Was ist eigentlich falsch daran mit begrenzten Ressourcen sparsam umzugehen???

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05. September 2007 12:38

Rahmstorf und Goldhagen

Judith Hueber (joshuefaz)

Rahmstorfs Publikationen zur Klimadebatte sowie der Artikel in der FAZ über Maxeiner u.a. werden in absehbarer Zukunft in Wissenschaftskreisen dieselbe Wirkung haben wie die Veröffentlichungen des amerikanischen Historikers Goldhagen zur Kollektivschuld der Deutschen am Holocaust : Man wird seine Werke auf den " ash-heap of science" werfen, wohin sie auch gehören.

J.Hueber

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05. September 2007 12:36

Stil ist unter der Gürtellinie

Andreas Beyer (stoom)

Der Artikel versucht an vielen Stellen sowohl mit Behauptungen als auch mit unterschwellig diffamierender Wortwahl Herrn Rahmstorf persönlich anzugreifen. Das passiert so offensichtlich, dass ich keine Lust verspüre, mich mit den eventuell darin enthaltenen Fakten auseinander zu setzen. Schade.
Bisher hatte ich die FAZ etwas seriöser eingeschätzt.

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05. September 2007 12:33

Wissenschaftler gg. übermächtige Natur.

Detlef Stark (wool-web)

Meine 40-jährigen Berufsausübung als Flugzeugführer hat mich gelehrt, dass die Natur und somit auch das Klima dem Menschen übermächtig sind.
Der Mensch ist wie eine Fussnote im dicken Buch der Natur.
Jeder Versuch, gegen die Natur arbeiten zu wollen oder sie ändern zu wollen, ist vergeblich und ist Vermessen-
heit.
Es gibt nur den Weg, sich der Natur anzupassen.
Deshalb sollten wir unsere Bemühungen darauf richten, mit der sich ändernden Natur zu leben und nicht versuchen, sie ändern zu wollen; es wird nicht gelingen.
Der ganze Massnahmenkatalog zur "Rettung des Klimas", also die Natur ändern zu wollen, dient somit nur der Macht der Politiker und eitler Wissenschaftler in ihrem elfenbeinernen Turm; die betroffenen Bürger werden schikaniert.
Die Bemühungen sollten besser auf "mit der Natur" gerichtet werden!
Detlef Stark

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05. September 2007 12:10

Ritter von der traurigen Gestalt

Ivo Huber (jimmycarter1)

Versehentlich wurde mein Beitrag mit o.g. Titel nicht wie beabsichtigt an dieser Stelle sondern unter dem Rahmstorf Artikel plaziert. Daher hier nocheinmal der Text:

RITTER VON DER TRAURIGEN GESTALT

Man kann sich des Gefühls kaum erwehren, dass es sich bei den Autoren um eben solche handelt. Narzistisch: Sie scheinen sich in ihrer vermeintlichen David-gegen-Goliath-Rolle sehr wohl zu fühlen. Ausgemachte Hinterwäldler: "Unsere Position ist aussichtslos, nicht gerade sexy und derzeit hoffnungslos in der Minderheit". Ja, ja, die EU, Deutschland, Merkel, das ICCP, Rahmstorf - kurz die "Riesen" - behrrschen den Rest der Welt (Bush, Putin, Hu Jintao, Abe... Exxon). Amen.

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05. September 2007 12:06

schmunzel

Sven Vandreike (Xanthippe999)

Man merkt hier in den Kommentaren, wie stark sich die Geister scheiden. Interessant.
Nun ich fand diesen Artikel deshalb nicht polemisierend, da es "nur" um die Beachtung aller Seiten geht. Vielleicht ist die Überschrift schlecht gewählt.
Ich sehe die ganze Klimadiskussion gelassen an. Sicher müssen starke Positionen auf beiden Seiten gegeben sein, um Diskussionen anzuregen. Klar ist auch, dass der heutige CO2 Ausstoss und die weitere Steigerung aufgrund der Schwellenländer nicht natürlich ist und gewisse Auswirkungen haben könnte, die wir bei weitem nicht absehen können. Allerdings finde ich den Aspekt, der hinter der ganzen Diskussion steht, auch beachtenswert. Durch diese werden neue Technologien gefordert und Schwellen- und Entwicklungsländer indirekt/direkt "gezwungen" diese einzusetzen. Das könnte man auch als Protektionismus der Industrienationen sehen. Dadurch werden Vorteile derselbigen ausgebaut und die Schwellen/Entwicklungsländer wieder weiter zurückgedrängt.
Das sehe ich als größeres Problem an. Wer denkt eigentlich darüber nach?
Das schöne an der ganzen Weltuntergangsdiskussion ist nämlich, dass darüber so gut wie keiner nachdenkt!

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05. September 2007 11:47

Einfach nur ...

Thomas Franke (thfranke)

... vielen Dank für diesen Beitrag!

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05. September 2007 11:37

Das fragile Denkgebäude

Daniel J Hahn (137)

Das Problem der Debatte über den Klimawandel, die spätestens seit der Veröffentlichung der Berichte des IPCC und der medialen Omnipräsenz von Rahmstorf, aber auch Gabriel, eine nahezu Einbahnstraße ist, ist die mangelnde Präzision und die gezielt eingesetzte Vagheit. Fakt ist, das geben selbst die Unterstützer der These vom anthropogenen Klimawandes durch CO2 zu, daß viele komplexe Klimaerscheinungen und -systeme noch nicht verstanden sind, d.h. mit den bisherigen Modellen, welche den prognostizierten Szenarien zugrundeliegen, nicht erklärbar sind. Es wäre ansich keine Problem, solche Unsicherheiten in den Modellen zu haben, aber da sich die Politik brennend für gerade diese Szenarien interessiert und vom Steuerzahler Milliarden verlangen wird, ist Skepsis mehr als legitim.
Wenn sich angeblich aufgeklärte Bürger gegen den Irakkrieg und den bösen Klimasünder G.W.Bush mnit aller Vehemenz wenden, dann muß man diesen auch Kritikfähigkeit abverlangen können. Dies gilt gerade für
Herrn Rahmstorf, der wie ein beleidigtes Kind seine Murmeln gegen andere verteidigt. Sein Instinkt trügt ihn nicht, schließlich kann eine kühler Sommer und eine kalter Winter das fragile Gedankengebäude Klimawandel nachhaltig zerstören.

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05. September 2007 11:36

Herzlichen Dank an die Autoren für diesen wichtigen Beitrag.

Jochen Trebmann (J.Trebmann)

Herzlichen Dank an Christian Bartsch, Günter Ederer, Matthias Horx, Wolf Lotter, Dirk Maxeiner, Josef Reichholf und Wolfram Weimer für diesen ganz wichtigen Beitrag.

Der Kontrapunkt zu Klimahysterie und Untergangsszenario ist wohltuend. Die aufgeklärten Teile der Gesellschaft und die seriöse Wissenschaft wissen längst, dass Rahmstorf und Konsorten auf verlorenem Post stehen.

Da stellt sich natürlich die Frage, warum ein Verein wie das Postdam Institut für Klimafolgenforschung jetzt sogar einen eigenen Satelliten (EnMAP) erhält, der dem Steuerzahler mehr als 100 Millionen Euro kosten wird. Und das, obwohl doch bereits ca. 140 Erdbeobachtungssatelliten jeden weiteren Satelliten überflüssig macht? Doch das ist nicht alles. Die Verschwendungssucht beim sogenannten "Postdam Institut für Klimafolgenforschung" kennt offenbar keine Grenzen mehr.

Hier geht es um viel Geld und Rahmstorf ist der Propagandachef, dem die Aufgabe zufällt, Widerstände für die obskuren klimahysterischen Modelle des sogenannten "Postdam Institut für Klimafolgenforschung" auf jede Weise auszuschalten.

Deshalb also noch einmal der Dank für diesen wichtigen Beitrag und die Bereitschaft der FAZ, hier nicht locker zu lassen.

Jochen Trebmann


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05. September 2007 11:17

Ist die Vernunft wirklich derart in der Defensive?

Karl Schlunz (Skandalos)

So sehr ich inhaltlich mit diesem Artikel übereinstimme, so wenig gefällt mir die defensive Grundhaltung, die zwischen den Zeilen aus ihm spricht.

Sie als Journalisten mögen sich in die Defensive gedrängt fühlen. Einerseits verständlich, denn in den Medien, jedenfalls in den deutschen, haben die Alarmisten ein Heimspiel. Wer jedoch viel in Diskussions-Foren aller Art im weltweiten Internet verkehrt oder auch schon mal Zugriff zu außereuropäischen Medien hat, kommt zu einem anderen Eindruck, was die "öffentliche Meinung" angeht. Dort sind die Katastrophen-Gläubigen mittlerweile eindeutig in der Defensive.

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05. September 2007 11:15

1:0 für Rahmstorf

Stefan Stohl (stefanstohl)

Die FAZ hat wieder einmal eine wichtige Diskussion angestoßen. Dafür einen Dank. Wer am Ende Recht behält werden weitere Experten und im Zweifel die Zeit entscheiden.

Was aber jetzt schon bedenklich stimmt, ist die Art des Umgangs miteinander. Bemühte sich der Artikel von Rahmstorf vor allem um die Aufarbeitung und Richtigstellung einiger wichtiger Diskussionspunkte, so ist die Antwort von Bartsch, Ederer und Horx et al. von wütenden Invektiven geprägt. Letztere tun sich damit keinen Gefallen. Wer seinen Gegner durch Begriffe wie „Endsieg“, „fanatische Verfolgung Andersdenkender“ in eine der dunkelsten Ecken der deutschen Geschichte drängen will, der zeigt nicht nur einen erschreckenden Mangel an wissenschaftlichen Umgangsformen. Nein, er desavouiert auch seine eigenen – unter Umständen sogar berechtigten – Gegenargumente. Denn am Ende gilt in Deutschland immer noch der Satz: Nur der getroffene Hund bellt. Und in diesem Fall bellt er zu laut.

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05. September 2007 11:08

Na dann, weiter wie gehabt!

Sebastian Gläser (SeFrGl)

Puh, na da haben wir ja nochmal Glück gehabt: "Der Klimawandel, wie heftig er auch ausfallen wird, ist keine finale Bedrohung, sondern nur eine von den vielen Herausforderungen auf dem langen, turbulenten Weg der Menschheit." (aus dem verlinkten Blog) Wenn ich das richtig verstehe: Die "Skeptiker" können also vorhersehen, den "Klimahysterikern" wird diese Gabe aber abgesprochen.

Ich glaube auch nicht, dass es um den Untergang der Welt geht. Um diesen zu schaffen ist die Menschheit viel zu unbedeutend. Aber was ist denn nun mit den über Millionen von Jahren angehäuften CO2-Speichern (fossile Energieträger), die wir in einem erdgeschichtlichen Wimpernschlag wieder in die Atmosphäre pusten!? Steht damit denn nicht wenigstens die Existenz des Menschen auf dem Spiel?
Oder sind wir ob der paar tausend Jährchen, die es uns schon auf diesem Planeten gibt etwa unverwundbar?

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05. September 2007 10:50

Jan Ruffing und Peter Duesing

Michael Limburg (Ernst-Werner)

Der Beitrag ist überfällig gewesen und hervorragend sowie sachlich geschrieben, dank an die Autoren. Wenn die Leser Jan Ruffing und Peter Duesing die sachliche Auseinandersetzung mit den von Rahmstorf aufgebrachten Behauptungen vermissen, dann sollten sie die entsprechenden Hinweise z.B. in Achgut (http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/herr_rahmstorf_bastelt_sich_eine_verschwoerung/) oder (zugegebenermaßen etwas politischer) in Politically Incorrect http:(//www.politicallyincorrect.de/2007/09/maulkorberlass-fuer-klima-skeptiker/ ) genau lesen. Auch hier bei Ökologismus (http://www.oekologismus.de/index.php/archives/2007/09/03/von-der-relativitat-zur-rabulistik/#comment-17129) findet diese Auseinandersetzung statt. Rahmstorf zieht es vor einen grob und zum statllichen Teil verdreht oder falch zu argumentieren. Auf einen groben Klotz gehört nun mal ein grober Keil.

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05. September 2007 10:48

Rahmstorf und der Stand der Wissenschaft

Bernd Stroeher (Faustus34)

Es liegen Welten zwischen den Aussagen Rahmstorf und denen etablierter Meeresforscher, was die Autorität Rahmstorf als Meeresforscher doch recht stark relativiert

Rahmstorf laut einem Bericht von ORF Science.at anlässlich der Schroeder Lectures


.........................
Eine zu starke und zu rasche Erderwärmung könnte diesen Nordatlantikstrom ausschalten, warnt Stefan Rahmstorf.
....................

"Wenn das stoppt, stoppt auch der Nordatlantikstrom, der der Zustrom in diese Absinkgebiete ist", so Rahmstorf.


Dagegen Carl Wunsch vom MIT, eine auch von Rahmstorf bis jetzt nicht angezweifelte Kapazität, im April in „Nature“ 2004.

"
....
The occurrence of a climate state without the Gulf Stream any time soon — within tens of millions of years — has a probability of little more than zero….
.....

“European readers should be reassured that the Gulf Stream’s existence is a consequence of the large-scale wind system over the North Atlantic Ocean, and of the nature of fluid motions on a rotating planet. The only way to produce an ocean circulation without a Gulf Stream is either to turn off the wind system, or to stop the Earth’s rotation, or both.

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05. September 2007 10:21

Nicht überaus sachlich…

Thomas Löw (tomloew)

… dafür mit bemühter Originalität ("Endsieg in der Klimadebatte", wie witzig!) gehen hier die beleidigten Persönlichkeiten ans Werk. Wer Rahmstorfs Argumenten nicht folgen wollte, muss spätestens jetzt davon überzeugt sein…

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05. September 2007 10:20

Rahmsdorf

Ludger Winkelmann (Ludger.Winkelmann)

Herr Rahmsdorf, den ich einen Byzantinisten nenne, macht wie alle Klimamodellierer einen klassischen Fehler, den aber wohl noch niemand bemerkt hat: kein Konstrukt des menschlichen Geistes, weder physikalische Theorie noch Klimamodell kann aus sich heraus den Beweis seiner Richtigkeit oder auch nur eine Abschätzung seiner Verläßlichkeit herleiten. Das ist einzig und allein Sache des quantitativen(!) Meßexperiments. Da man heute nicht gut die Wetterdaten von 2050 messen kann, haben die Klimamodellierer ein Problem: ihre Aussagen sind nicht falsifizierbar und daher irrelevant. Daß man den Voraussagen nicht glauben sollte, folgt auch aus den Grobheiten der Eingabedaten und den Unzulänglichkeiten der Modelle.
Ludger Winkelmann
Dipl.-Physiker

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05. September 2007 10:06

Endlich gibt es öffentliche kontrovese Debatte

Gerhard stehlik (gstehlik)

In Aller Eile: Die Naturwissenschaft lebt vom experimentellen Nachweis. Wenn Naturwissenschaftler Hypothesen aufstellen, ohne dass es dafür ein Experiment gibt wie im Fall des sogenannten "Natürlichen Treibhauseffektes", muss dass zwangsläufig eine naturwissenschaftliche Kontroverse auslösen. Sie hat in Deutschland bisher noch nicht statt gefunden.
Nun hat aber die politische Debatte die deutschen Medien. Es ist daher nur noch eine Frage der Zeit, bis nun auch hier die naturwissenschaftliche Debatte beginnt. Im Bereich der Geowissenschaften rumort es schon öffentlich erkennbar. Einige Seniorenchemiker stehen in den Startlöchern. Gefragt sind aber die Experimentalphysiker. Experimente mit "ganzen Natur" des freien CO2 Moleküls müssen her. Die Frage, wie viel Absorption zeigt ein IR-Gerät an, wenn dessen Strahlungsquelle statt 1000°C nur 15°C hat wie die Probe aus CO2 Gas?

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05. September 2007 09:57

Siiiicher, siiiicher, Herr Rieger,

oxana miernik (akula)

...und wer beurteilt die Güte der Begründung?
SIE ETWA???

Es ist offensichtlich, dass die Klimahysterie im Interesse eines großen Teils der deutschen Wirtschaft liegt. Zumindest dem Teil, der in Umwelttechnologien investiert hat.
Kein Wunder, dass die Bundesregierung am laufendem Band Überzeugungsarbeit rund um den Globus leistet.
Hierzulande ist dies, wie die Verfasser der Kritik an der Klimahysterie richtig bemerken, nicht mehr nötig. Alle sind überzeugt, die ausnahmen, die die Regel bestätigen, sind Mundtod. Wie man sieht, konnten wenigstens in der Politik Synergien aus der Wiedervereinigung geschöpft werden.

Christian Bartsch und Kollegen
YOU ARE NOT ALONE!!!

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05. September 2007 09:53

endlich

Alexej Dmitrenko (Paxtecum)

es ist unglaublich erfrischend eine andere meinung zu diesem so flachgeredetem thema zu lesen!!!

leider hat der autor recht: es handelt sich wirklich um einen heiligen krieg der angeblichen klimaschützer gegen den rest der welt. mit wissenschaftlicher diskussion hat es mittlerweile recht wenig zu tun...

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05. September 2007 09:48

Hervorragend!

Malte Will (maltewill)

Nachdem ich den provokativen Artikel von Rahmstorf "verdaut" hatte, war ich beeindruckt, diesen "Gegentext" lesen zu drüfen.
Lob an die Redaktion - solche Diskurse und der Versuch "beide Seiten anzuhören" sind es, die ich als junger Leser schätze. Bei diesem Qualitätsstandard wird meine erste Wahl bis in das hohe Alter die FAZ sein.

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05. September 2007 09:44

Schon wieder ein Messias

Franz Wildner (Feluske)

Dass Herr Rahmstorf seine Tabellen und Graphiken herumreicht, ist in Ordnung. Dass er versucht, seine Kontrahenten mit moralinsaurer Empörung mundtot zu machen, muss niemand akzeptieren. Dass er mit fragwürdigen Prognosen Meinung in der Politik macht, womit er massive Steuererhöungen und planwirtschaftliche Massnahmen auslöen möchte, ist eine Frechheit. Säulenheilige, welche die Welt retten wollen, gibt es seit tausenden von Jahren und jedes Jahr tauchen wieder neue auf.

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05. September 2007 09:41

Sprachliche Katastrophe

Gregor Keuschnig (GregorKeuschnig)

Der Beitrag strotzt vor sprachlichen Entgleisungen der untersten Kategorie ("totalisiert"; "Endsieg"; "Dschihad"). Argumente wider Rahmstorf sucht man vergeblich; dafür gibt es Angriffe ad hominem, die hinter freundlich getarnten Bösartigkeiten sichtbar werden.

Einige Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte werden auf die jetzige Causa übertragen. Weil der "Club of Rome" scheinbar Unrecht hatte, haben die Klimaforscher auch heute unrecht? Weil der Wald noch nicht vollständig tot ist, gibt es kein Waldsterben? Welch' absurde Logik.

Die FAZ sollte dieses Thema auf eine seriösere Weise behandeln.


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05. September 2007 09:30

Das ist keine Antwort sondern nur Polemik

Jan Plaß (yoann)

Ich habe sowohl den Beitrag von Hrn. Rahmstorf als auch das darin kritisierte Buch von Hrn. Reichholf gelesen und bin den Kritikpunkten nochmal nachgegangen. In der Tat ist die Wärmeindex-Graphik von Reichholf nicht ganz korrekt. Die Beschriftungen der Achsen stimmen nicht mit der Quelle überein.
Meines Erachtens ist der Fehler an sich nicht so tragisch, hätte Hr. Reichholf ihn ohne grossen Aufhebens korrigiert oder zumindest erklärt wie der Unterschied seiner Meinung nach zu stande kommt. Auch hatte ich bisher nicht den Eindruck Hr. Reichholf gehörte zu der harten Fraktion der Skeptiker wie z.B. Hr. Bartsch, da er als Wissenschaftler durchaus die Faktenlage einzuschätzen weiss. In seinem Buch schreibt er denn auch über den Einfluss des Menschen auf die Natur und dass seines Erachtens nicht Kohlendioxid sondern Methan in Zukunft das Hauptproblem für das Klima werden könnte.
Leider hat sich mit diesem Beitrag mein Bild von Richholf mehr als eingetrübt. Hier werden keine Fakten gegenübergestellt, sondern nur über die Person Rahmstorfs polemisiert. Das ist keine publizistische Leistung, sondern (...) gehört in den Papierkorb.

Die Autoren sollten sich fragen was ihr Beitrag in der von ihnen beschworenen objektiven Debatte ist.

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05. September 2007 09:16

Es gibt keinen Treibhauseffekt

Heinz Thieme (HeinzThieme)

Die (möglicherweise unbewußten) Anhänger der Klimakatastrophen-Religion verstünden natürlich auch, wenn sie über ausreichende Physikkentnisse verfügten, daß die Temperaturen auf unserer Erde weder durch einen "Treibhauseffekt" verursacht sind noch durch eine Erhöhung des Kohlendioxyd-Anteils in der Luft verändert werden können. Das System Erde/Atmosphäre ist ein von der Sonne beheizter Wärmespeicher, dessen Wärmeabgabe ins All durch einen höheren Kohlendioxyd-Anteil in der Luft nicht verändert werden kann. Solche Systeme kann man nur in der Betrachtung von außen beurteilen, die Satellitenbeobachtung erlaubt uns glücklicherweise dies. Und da ist keinerlei Einfluß durch erhöhte CO2-Anteile auf die Wärmeabgabe ins All zu erkennen.

Was bei Eingriffen bezüglich CO2-Verminderung bedacht werden muß, ist die Verknüpfung zwischen Pflanzenwachstum, also Ernährungslage der Menschheit, und CO2-Gehalt der Luft. Das CO2 in der Luft ist die alleinige Kohlenstoffquelle, auf der unsere Ernährung beruht. In Gewächshäusern wird teilweise der CO2-Pegel auf das Fünffache des natürlichen Niveaus erhöht, um bessere Erträge zu erzielen. Eine Absenkung des CO2-Pegels in der Luft hätte auf jeden Fall Auswirkungen im Hinblick auf geringere Ernten.

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05. September 2007 07:53

Unfaßbar.

Thomas Pauli (ThomasPauli)

Ich kann es immer noch nicht fassen, daß wir den modernen Kristallkugelguckern so viel Vertrauen schenken, daß sie die Zukunft voraussagen können, auch wenn sie dafür nunmehr Supercomputer einsetzen! Bisher sind alle Katastrophenszenarien, computergestützt oder nicht, nur für die Tonne gewesen - eigentlich doch keine Basis für diesen blinden Glauben, oder?

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05. September 2007 07:48

Untergangsterrorist von Rahmstorf

Jörg Walter (jowatro)

Der nächste Schritt des medien-geilen Untergangspropheten: Gründung einer Sekte, damit der EURO-Segen nicht abreißt. Es ist ein einziges Trauerspiel, dass sich mit apokalyptischen Thesen immer wieder profilierungswütige Zeitgenossen ein Denkmal setzen müssen. Wieviele solcher Propheten hat unsere Welt schon erlebt! Wir haben sie kommen sehen, wir haben Sie gehen sehen. Die Frage bleibt: was bezwecken diese Medienwissenschaftler damit? Befriedigung des Ego? Was anderes bleibt kaum - denn wer kann schon behaupten, dass wir es schaffen werden, diese uns geliehene Erde kaputt zu kriegen? Die Erde weiß sich zu wehren, und das is OK so. Spezies werden verschwinden (einschließlich uns) und neue werden entstehen. Na und? Das war schon immer so. Und Erde-sei-Dank wird das so bleiben. Auch ohne unsere Wissenschaftspropheten.

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05. September 2007 07:17

quod erat demonstrandum

Dirk Evenson (maverickbln)

wenn dieser beitrag herrn rahmstorf den wissenschaftlichen wind aus den segeln nehmen sollte, dann kann man das vorhaben getrost als gescheitert ansehen: inhaltsbefreit, aber hochgradig polemisch. es ist unverständlich, warum die autoren des "netzwerks des guten" die chance nicht ergreifen, ihre positionen zu untermauern und stattdessen mit einer unsäglichen kriegs- und endsiegsrethorik herrn rahmstorf persönlich anzugreifen. wenn auf die forderung nach einhaltung wissenschaftlicher grundsätze in der diskussion mit derart intellektueller nachlässigkeit und polemik geantwortet wird, wäre ich auch der weiteren diskussion mit diesen herren überdrüssig.

schade, ich hatte mich wirklich auf eine substanzielle gegenrede gefreut. denn nichts ist erfrischender als fundierte diskussionen. so bleibt herrn rahmstorf wohl nur zu sagen: quod erat demonstrandum.

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05. September 2007 07:17

Persoenliches vom Faktischen trennen...und sich dabei nicht laecherlich machen

Bjorn Schumacher (bjornschumacher1)

Hier geht es jemandem offensichtlich um eine persoenliche Fehde mit Rahmstorf, vielleicht aus Eifersucht, vielleicht aus purem Neid. Das die Klimaveraenderung schon laengst eingesetzt hat und gravierende Folgen fuer unser Dasein haben wird steht ausser Zweifel. Welche die richtigen Strategien zur Loesung oder zumindest Milderung dieses Wandels sind muss man wissenschaftlich debattieren. Das darf man natuerlich nicht irgendwelchen Schmalspurpolitikern wie Gabriel ueberlassen, dem es einzig und allein um persoenlichen politischen Vorteil geht; den sollte man endlich zur Abmagerung in die Wueste schicken.
Es muss klar sein dass Technologie unsere Antwort sein muss: Effizientere Energieerzeugung, Nutzung regenerativer Energien (nach Wirtschaftlichkeit anstatt nach politischer Opportunitaet) und man koennte auch ueber ein Zoll- und Steuersystem nachdenken, das Umwelt- und Sozialvertraeglichkeit beruecksichtigt (ohne Ueberheblichkeit und ueberbordene Buerokratie versteht sich).

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05. September 2007 06:42

Der Trick mit der Zukunft

Frank Bach (Spindel)

Dass diese Debatte einen religiösen Charakter monotheistisch-apokalyptischer Prägung angenommen hat, ist offensichtlich. Es gibt Gläubige und Skeptiker, Fanatiker und Häretiker, Profiteure und Verlierer. Das hat mit Wissenschaft nicht mehr viel zu tun, weil es ein reines Machtspiel geworden ist. Die Rufe der besonnenen Wissenschaftler gehen längst unter. Kein Wunder, dass die Emotionen hochkochen. Das passiert zwangsläufig, wenn plötzlich ein Teil der Menschen aus einer wundersam erleuchteten Selbstlegitimation heraus den Lifestyle des anderen, größeren Teils mit Verboten und Vorschriften ernsthaft und nachhaltig verändern möchte.

Die Nicht-Infizierten sollten einen kühlen Kopf bewahren. Denn das einzige Argument, das die Fanatiker in der Hand haben, ist die bekannte Drohkulisse, die sie in die Zukunft verlegen. Nun weiss hoffentlich immer noch fast jedes aufgeklärte Kind, dass kein Mensch die Zukunft sehen kann.

Die Debatte könnte jedoch auch einen positiven Aspekt haben: dass die deutsche Industrie als Weltmarktführer in Umwelttechnologien prosperiert. So verstehe ich das Engagement von Angela Merkel.

Frank Bach

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05. September 2007 06:41

Rahmstorf antwortet

Stefan Rahmstorf (rahmstorf)

Angeblich beschwöre ich „die Gefahr einer Eiszeit“ und bin auf dem Auge der Mediendramatisierungen blind. Die Autoren behaupten: „Er führt, das hat er in der Wochenzeitung „Die Zeit“ stolz zu Protokoll gegeben, eine „schwarze Liste“ von Journalisten, die sich nicht seiner Meinung unterordnen, sondern ihren Beruf ernst nehmen: eigenständig recherchieren.“

Mein Zitat aus „Die Zeit“ („Das ungeliebte Weder-noch“, 10.2.2005) lautet so:
„So wie viele Kollegen habe auch ich etliche Kämpfe mit Zeitungsredaktionen gegen deren Hang zur Dramatisierung des Klimawandels ausgefochten. Manchmal gelingt es, eine Richtigstellung zu erreichen oder einen Leserbrief zu platzieren; öfters erreicht man gar nichts und kann nur auf der eigenen Internetseite etwas klarstellen. Ich habe dort seit vielen Jahren eine Liste klassischer "Medienirrtümer" zu meinem Fachgebiet, die ich jedem Journalisten vor einem Interview zur Pflichtlektüre gebe. Damit kann man Übertreibungen ("Der Golfstrom reißt ab") zwar nicht immer verhindern; zumindest weiß ich aber dann, dass es kein Missverständnis sondern Absicht war. Solche Journalisten kommen auf meine schwarze Liste.”

(Siehe „DIE EISZEIT KOMMT! – und andere Medienirrtümer“ auf meiner home page.)

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05. September 2007 06:35

Meinungsfreiheit das höchste Gut

Rainer Hoffmann (solarkritik)

Endlich wird den "Klimahysterikern" und hoffentlich auch bald anderen "Öko-Hysterikern" in dem Mainstream-Medien gezeigt, dass es unmöglich ist, eine politisch-gewollte Meinung von vermeintlich politisch-eingesetzten Demagogen durchzusetzen.

Die Wahrheit findet immer einen Weg...und irgendwann können die Lügner ihre Lügen nicht mehr verwalten.

Es bleibt zu hoffen, dass die Meinungsfreiheit nicht weiter ausgehölt wird, und dass die Mainstream-Medien sich den politisch-gesteuerten Machenschaften in den Medien weiterhin vehement zur Wehr setzen...

Dieser Presseartikel ist ein ausgezeichnetete Antwort des Journalismus auf den politisch-gesteuerten Klima-Hokus-Pokus...

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05. September 2007 06:28

Daß unsere Medien, allen voran die öffentlich/rechtlichen Sender,

Ernst-Markfried Kraatz (ErnstKraatz)

korrumpiert sind und den Schwachsinn der Klimahysterie verbreiten, kann nach all den Absurditäten vom Club of Rome über sauren Regen, Kernenergiehysterie, etc., etc. nicht überraschen. Daß aber Angela Merkel, diplomierte und promovierte Physikerin, sich zur Fürsprecherin und Vorreiterin dieses Schwachsinns macht und auf diese Weise Lebensgrundlagen künftiger Generationen verschleudert, ist in höchstem Maße deprimierend und zeugt von beispielloser Verantwortungslosigkeit um des reinen Populismus willen.
Ernst-Markfried Kraatz

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05. September 2007 04:50

Klima hin, Klima her...

Bernd Hoefel (hoefel)

Wir sollten uns vor Augen halten, dass wir, unabhaengig von Klimaveraenderungen, mit unserer Abhaengigkeit von fossilen Brennstoffen die Despoten, Diktatoren und Unterdruecker dieser Welt ueber Wasser halten. Ob Ahmadineschad, Chavez, Putin oder die Saudis, ohne Pertro-$ (oder Erdgas-Euros) haetten sie wenig Macht. Also selbst wenn die Chancen fuer desastroesen Klimawandel nur bei 50% laegen, taeten wir mit der Abkehr von fossilen Brennstoffen der Welt etwas Gutes. Und die Dattelschuettler der Golfstaaten koennten Ihre Mittelalterlichen Oelfunzeln die naechsten 50 millionen Jahre mit billigem Erdoel betreiben waehrend sie mit Ihren Kamelen durch die Wueste ziehen...

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05. September 2007 02:21

Es ist doch nicht zu fassen

Gerd Bungartz (gerdbungartz)

Es sagt doch keiner, dass uebermorgen die Welt explodiert, sie wird nur waermer.
Es hat auch lange gedauert bis jeder glaubte, dass die Erde eine Kugel ist. Dass es Evolution gibt ist allerdings auch nur eine Theorie. Und es gibt bekanntlich auch Leute, die lieber an schlaues Design glauben.
Klimawandel ist kein Weltuntergangsszenario, sondern es ist bloss so, dass wissenschaftliche Belege zunaechst die Tatsache selbst und auch die menschliche Ursache dafuer bis an Sichheit grenzende Wahrscheinlichkeit belegen. Was gibt es da noch zu diskutieren. Nix! Hier moecht ja auch keiner diskutieren, ob sich die Erde um die Sonne dreht!
Ob man als Konsequenz besser die Waelder abholzt oder Weiter SUVs faehrt, ist doch mit dieser Feststellung nicht kommentiert.
Weclch ein irrefuehrender Artikel - is doch schon albern da ueberhaupt einen Leserbeitrag zu schreiben.....
Ich habe es dennoch gemacht, um klar zu machen, dass die Realisten doch noch in der Mehrzahl sind.

Und die Erde IST eine Kugel!!

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05. September 2007 01:42

nur schwarz oder weiß ???

Axel Horst (a.horst)

Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen: eine völlig absurde Debatte. Es scheint nur noch das eine oder andere Extrem zu geben: die Klimakatastrophe (was auch immer das sein soll...) oder gar kein Klimawandel. Beides ist totaler Blödsinn. Klimawandel hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben, das ist einfach mal ein natürlicher Prozess und "katastrophal" ist es nur für den Menschen. Die Frage ist: Wie groß ist unser Anteil? Das konnte bis heute leider noch kein Wissenschaftler wirklich quantifizieren.

Die Vorhersagen durch Klimarechenmodelle sind ebenfalls wenig geeignet Vorraussagen zu treffen weil man gar nicht alle Prozesse kennt, die einfließen (daß einige Leute allerdings immer noch nicht den Unterschied zwischen Klima und Wetter kennen und immer wieder dieser unsägliche Vergleich, wie z.B. von Jack Ripper unten aufgeführt, aus dem Hut zaubern, ist traurig).

Mit der jetzigen Panikmache wird man allerdings über kurz oder lang nur eins erreichen: den Leuten ist es irgendwann egal, weil es keiner mehr hören kann.

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05. September 2007 01:34

In dieser kleinen Sommereiszeit

Wolf Doleys (Karneades)

In dieser kleinen Sommereiszeit ist das doch eine erwärmende Antwort an den Klimapropheten von Steuergeldergnaden! Herr Rahmstorf sollte zwischen zwei Klimaperformances einmal den Zeittunnel Wülfrath besuchen und sich einen ersten Eindruck von der Erdgeschichte verschaffen: Vor 400 Mio. Jahren liegt das Bergische Land in der Nähe des Äquators im Ozean Tethys. Vor 300 Mio. Jahren bedecken ausgedehnte (Steinkohle-)Wälder das Ruhrgebiet. Vor 250 Mio. Jahren herrscht Wüstenklima auf der Nordhalbkugel; Massensterben der Fauna. Usw. Und im warmen Holozän vor ca. 10 000 Jahren erscheint der moderne Mensch h.s. im besonders warmen Süd- und Zentralafrika. Allerdings lernen Dogmatiker nur pathologisch.

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04. September 2007 23:22

Wie, das war's?

Jan Ruffing (Lesender)

Auf den sachlichen und anschaulichen Artikel des Herrn Rahmsdorf soll dass die Antwort sein?

Jetzt hatte ich mich auf einen argumentativen Gegenschlag gefreut, und stattdessen gibt es einen Link auf ein mehr als unübsichtliches Blog, und ansonsten nur ein arg inhaltsloses Hochstilisieren zum medialen Underdog?

Enttäuschend.
Überzeugungsarbeit sieht anders aus.

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04. September 2007 23:06

Klimaschutz - Prof. Harmstorf's Artikel und obiger Beitrag

Friedrich-Karl Viermann (viermann)

Wenn die Kritik von Prof. Harmstorf vom 31.08.07 an der Presse-Berichterstattung und an den Publikationen der Klima-Skeptiker n i c h t gerechtfertigt wäre, würde der obige Artikel der Klima-Skeptiker nicht den Terror-Titel tragen und den weitgehend polemischen, persönlich diffamierenden Inhalt haben. Leider.
Es ist etwas anderes, ob man Fehler versucht richtig zu stellen
- auch solche von Redakteuren - oder ob man persönlich angreift und geradezu beschimpft.

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04. September 2007 22:53

Der Untergangsterror

oliver krupke (suzuki1)

"Der Untergangsterror" ist ein wahrlich treffender Titel.

Der Rattenfänger von Hameln - diese wunderbar aktuelle
Schrift, wäre ein ähnlich schöner Titel gewesen.

Doch,dieses wunderbare Antipropagandamärchen, daß eigentlich
Kindern wie Erwachsenen jeden Morgen vor den Radionachrichten, auf Seite 1 in jeder Zeitung, sowie vor und nach den Tagesschauen und den Heute-Journals präsentiert werden sollte, würde nichts an dem Herdentrieb
der entgeistigten Rezipienten in ihren "5-Sinnes-Gefängnissen ändern. Zu groß der Anti-orwellsche Glauben und das Anhaften an ein System, das man als frei empfindet, weil es so sein muß. Schließlich ist man aufgeklärt, und so etwas könnte heute ja gar nicht möglich sein, mit all den Überwachungsapparaten...

Ich möchte niemanden zu nahe treten, doch bei der Klimadebatte erhalten auch oft misepetrige Misanthropen eine Legitimation für die eindimensionale Einstellung zu ihren unökologisch agierenden Mitmenschen. Und Eines wird dadurch weiter erreicht. Die Menschen trennen und spalten sich immer mehr voneinander ab, die Bänder zwischen ihnen werden mehr und mehr zerschnitten. Dies ist in erster Linie eine humane Katastrophe.

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04. September 2007 22:51

Kurz vor Mitternacht

Thomas Frieling (TFrieling)

Hat denn sonst niemand den Eindruck, daß mit dem Klimathema die Menschen einfach nur besser regierbar gemacht werden sollen? Vergleichbar einer hohen religiösen Instanz, gegen die weder gehandelt noch argumentiert werden kann, ohne sich als moralischer Flegel dem gerechten Zorn auszusetzen?

Mein Tip: Mit gigantischem, schmerzhaftem Aufwand läßt sich ein minimaler Effekt erzielen. Aber es kommt der politisch selbstgerechten Kaste nicht auf die Wirkung an, sondern auf den Schmerz. Getreu dem Motto: bittere Medizin hilft. Aber nicht alles, was bitter schmeckt, ist Medizin.

TF

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04. September 2007 21:54

Einfluß des Klimawandels auf die Forschung

Robert Schrey (etiterum)

In der klassenlosen Gesellschaft kann es eigentlich gar keine Politiker geben. Alle sind Arbeiter, und Regieren ist keine Arbeit. Es stellt sich also die Frage, welchen Beitrag die Politik überhaupt zum Gemeinwohl leistet. Das geht so: die Politik besetzt einen Begriff (z.B. 'Klimawandel'), so daß jeder, der ihn hört oder liest genau weiß: "ach ja, darum kümmern sich unsere Politiker." Gleichzeitig ist der Staat auch eine große Geldverteil-Maschine. Jetzt ergibt es sich, daß solche Tätigkeiten bevorzugt vom Staat Geld bekommen, die so eine Art Verbal-Kotau vor der Politik machen, indem sie den Begriff Klimawandel in ihre Wortmeldungen einbauen. So wird aus z.B. dem Forschungsvorhaben "Untersuchung über die Alpen-Gletscher" flugs "Untersuchung über den Einfluß des Klimawandels auf die Alpen-Gletscher". Ratet mal, welches Vorhaben eher Geld vom Staat bekommt. Gleichzeitig erscheint es dem Publikum so, daß die von der Politik bemühten Themen wirklich eine wissenschaftliche Relevanz haben. Der Politiker erscheint so als Mit-Arbeiter des Forschers. Es kommt dabei wirklich nur auf das Wort an ! (z.B. könnte die FAZ sich umbennen "Zeitung für Deutschland in der Zeit des Klimawandels", die Auflage steigt exponentiell).

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04. September 2007 21:38

absurde Debatte

Carl Weekbrod (weicc001)

Gedankt sei Leser Rieger für seine zutreffende Kritik.
Der anderen Leugnern des Treibhauseffektes sei gesagt (ohne auf zurecht kritisiertes heuchlerisches Gutmenschentum oder gedankenpolizeiliche Politiken in Australien eingehen zu wollen):
überlegen Sie sich doch nur einmal die Konsequenzen Ihrer Meinung ("alles nicht so schlimm" und damit implizit in notwendiger Konsequenz "weiter wie gehabt") für den Fall, daß wir, die Katastrophenausmaler, recht haben?...
Und nun das ganze anders herum. Cui malo?
Vielleicht gibt es auch die berechtigte Frage, cui bono, aber entscheidend ist hier doch auf das malum abzustellen. Nebenbei, cui bono im Rahmen Ihrer Lebensauffassung? Amerikanische Ölkonzerne, saudische und iranische Fundamentalisten, die den Terror unterstützen. Sicherlich nicht Deutschland.

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04. September 2007 21:18

Zum Unterschied zwischen Meinung und Fakten

Peter Duesing (pduesing)

Ich habe den Beitrag des Herrn Rahmstorf so wie die Antwort der Herren hierauf ziemlich genau gelesen. Herr Rahmstorf hat Unterschiede zwischen Meinung und eindeutigen wissenschaftlichen Ergebnissen präzise aufgezeigt, während die Herren Christian Bartsch, Günter Ederer, Matthias Horx, Wolf Lotter, Dirk Maxeiner, Josef Reichholf und Wolfram Weimer wild polemisieren.

Bei politischer Berichterstattung ist es sicherlich lobenswert stets kritisch zu hinterfragen. Zu wissenschaftlichen Themen leider bei Kritik ohne Sachverständnis nur die Seriösität - zum Ärgernis für wissenschaftlich nicht vorgebildete Leser die absurde Meinung und fundiertes Wissen scheinbar gleichberechtigt nebeneinander sehen und denen das Werkzeug fehlt adequat zu differenzieren. Aber im Gegenteil zur Politik geht es hier nicht primär um Mehrheit sondern schlicht um Wahrheit.

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04. September 2007 20:54

Der Teufel ist ein guter Mann!

Jack Ripper (numenn)

Klimaforscher sind Menschen. Menschen können nicht mal das Wetter für den nächsten Tag treffend vorhersagen. Ist es nicht anmaßend das für die nächste Dekade zu tun?
Für etwas mehr Geld würde Herr Rahmstorf sicherlich mit gleichem Enthusiasmus erzählen, das der Teufel ein guter Mann ist!

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04. September 2007 20:53

Untergangsterror

Reinhold Knorr (juppo2911)

Mir sind solche Selbstdarsteller wie Kollege Rahmstorf suspect. Um ehrlich zu sein habe ich in seinem Artikel keine Argumente gefunden die mich überzeugt haben. Ich denke diese Spezies haben erstmal nur ein Ziel, nähmlich richtig Geld mit ihren Auftritten zu verdienen, ähnlich Sektenprediger. Und mit dem Thema Klimawandel wird zur Zeit richtig Geld verdient.

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04. September 2007 19:49

"Zum Angriff!!!"

Marc Rieger (rieger74)

Diesem Text kann man wohl nur sein eigenes Zitat entgegenhalten:
"Vielmehr weisen Stil und Inhalt auf eine tiefe Unsicherheit und ein bizarres Geltungsbedürfnis hin."
Schade, dass Herr Rahmstorf sich Muehe gab, in seinem Artikel sachlich zu bleiben. Es war's wohl nicht wert...

Und jetzt nochmal ganz langsam:

MAN DARF JEDE MEINUNG HABEN, SOLLTE SIE ABER GUT BEGRUENDEN.

Und das tun die "Klimaskeptiker" leider meist nicht, weshalb sie in der Wissenschaft auch kaum Gehoer finden - wohl aber eben in den Medien, aber dazu hat ja Herr Rahmstorf schon genug geschrieben...
Ueber die angebiche Unterdrueckung des Diktats der Mehrheitsmeinung zu jammern ist uebrigens kein Beweis gegen die hausgemachte Klimaerwaermung, sondern lediglich noch mehr heisse Luft.

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04. September 2007 19:40

Wie, das war's?

Jan Ruffing (Lesender)

Auf den sachlichen und anschaulichen Artikel des Herrn Rahmsdorf soll dass die Antwort sein?

Jetzt hatte ich mich auf einen argumentativen Gegenschlag gefreut, und stattdessen gibt es einen Link auf ein mehr als unübsichtliches Blog, und ansonsten nur ein arg inhaltsloses Hochstilisieren zum medialen Underdog?

Enttäuschend.
Überzeugungsarbeit sieht anders aus.

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04. September 2007 19:32

Wissenschaft, was wissen schaft

Erhard Grund (ErhGrund)

Rahmstorf verfolgt die klassische Anweisung an alle Akademiker: eine Nische schaffen, selbst besetzen, und niemanden sonst reinlassen
Bravo, gut gemacht.

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04. September 2007 19:21

Hervorragender Beitrag

Ananias Botelho (Ananias)

Danke für den ausgezeichneten Beitrag. Bis heute Frage ich mich was mit den sogenannten "Experten" de Club of Rome geschehen ist. Öko-Faschisten und Scharlatane wie "Klimaforscher" Rahmstorf haben in der Wissenschaft wahrlich nichts zu suchen.

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04. September 2007 18:57

Danke!

Matthias Hühn (matthiashuehn)

ich kanns nicht fassen: nachdem die FAZ auch eingeknickt war, gibt sie nun vernünftige Stimmen auch Raum. Der Humbug vom menschenverursachten globalen Klimawandel ist nichts weiter als eine Sau, die von Politikern durchs Dorf getrieben wird, wie Waldsterben, Atomkatastrophe, Meeressterben, usw. Kleiner Unterschied heute: es wird mit harten Bandagen gekämpft. Wissenschaftliche Artikel von Kollegen müssen so umformuliert werden, daß es in die Ideologie paßt und in Australien fordern Politikerinnen, daß die Leugnung des Klimawandels genauso strafrechtlich verfolgt wird wie das Auschwitzleugnen.

Ich schlage die FAZ ab heute wieder ein wenig lieber auf, nachdem ich seit einem Jahr weniger gern in die beste Zeitung Deutschlands geschaut habe.

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