Die Gewalt der Natur könnte sich bald vervielfachen (San Sebastian, Februar 2006)

Zehn Fragen zum Klimawandel

Was zu tun ist

Spezial Renommierte Klima-Forscher haben für uns versucht, zehn drängende Fragen zum Klimawandel zu beantworten. Die Leitfrage dabei lautete: Was ist angesichts des Klimawandels pure Medienhysterie und was schieres Faktum?

Lesermeinungen zum Beitrag

10. März 2007 18:28

FAZ-Alarmismus

Konrad Fischer (KonradFischer)

Echt schade, daß auch die FAZ dem Ökoalarmismus so unkritisch huldigt. Hätte man sich nur etwas eingelesen in den Wust von Widerlegungen der PIKsereien, die natürlich nur von unabhängigen Klimaforschern geleistet werden. Auch das Web ist ja voll davon.

Stehen die Kritiker auch bei der FAZ auf einer schwarzen Liste, wie uns die TAZ kürzlich zu den Klimaleugnern wissen ließ?

Alleine schon die Bezeichung "renommiert" für das PIK zeigt, wo es lang geht. Mit solch fremdsprachlich aufgeladenen Zuschreibungen pflegt man überlicherweise zu tarnen und täuschen. Gerade das PIK gefällt sich in der im Klimaschutzhysterismus üblichen Datenselektion, um das gewollte herauszubekommen.

Uns kritischen Lesern ist das freilich bekannt. Für wen also schreibt Schirrmacher?

Konrad Fischer
Ein enttäuschter Leser

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08. März 2007 13:34

Ein Mensch wie ich

Lothar Wuschko (artus27)

Jeder kann zur Gesundung des Klimas beitragen! Sicher, aber wer fängt an und womit. In unserer Gesellschaft zählt vor allem das Geld. Damit wird jeder erreicht. Wer viel hat, kann sich viel leisten. - Grundansatz! - Jetzt muß nur noch die Möglichkeit haben, seinen Beitrag (damit ist er etwas Wert) einzubringen. Da hapert es schon. Ansonsten müssen imPreis alle Kosten enthalten sein. Also auch Umweltbelastung usw. Flugreisen werden immer billiger - Spottpreise. Das kann sich doch fast jeder noch leisten. Das Transportwesen - werden die Kosten richtig berechnet und auch auf das Produkt umgelegt?
Wer denkt schon an die kommenden Probleme. Ganz abgesehen davon, daß viele nicht in der Lage sind diese zu erkennen. Selbst beim Erkennen der Probleme - wer fängt an zu handeln. Unsere gewählten Volksvertreter sind dafür zuständig. Sie sollten auch ein bischen klüger sein als die Mehrheit. Deshalb erwarte ich umsichtiges Handeln und ein Mitnehmen der Menschen. Letzten Endes kann jeder nur das ausgeben, was er verdient hat. Ob man es einsehen will oder nicht.

Ein sehr interessierter Leser, der auch bereit ist, die Erde für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.


Mit freundlichen Grüßen

Lothar Wuschko

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07. März 2007 09:33

Beitrag Klimawandel von PIK

Stephan Wilksch (navibo)

Ich finde es ungeheuerlich, dass das PIK (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung) soviel Raum eingeräumt bekommt, seine Hysterie weiter zu verbreiten. Damit verläßt Ihre Zeitung die Objektivität, die vielleicht endlich einmal nötig wäre. Wie man am Namen der Institution sieht "lebt" sie ausschließlich vom Klimawandel. Sie machen den "Bock zum Gärtner"! Es werden Hypothesen als Tatsachen verkauft, die zumeindest fraglich sind. Der sogenannte Konsens der Klimaforscher existiert nicht. Selbst innerhalb des IPCC ist nicht alles so einstimmig, nur dass kritische Stimmen gerne ausgeblendet werden. Sonneneinfluss, Wolkenbildung oder Messdatengenauigkeit sind zumindest diskussionswürdig, werden aber vom IPCC als nicht relevant völlig ignoriert.
Die Modelle der Forscher sind extrem grob und enthalten künstliche "Ausgleichsparameter", ohne die sie gar nicht laufen würden. Die Modelle sind nicht in der Lage das vergangene Klima richtig abzubilden, aber wir vertrauen einer 100jährigen Prognose.
Ich finde eine Zeitung wie Ihre sollte nicht einseitig der politisch motivierten Panikmache einzlener Institute, deren Existenzgrundlage auf der Klimakatastrophe beruht, so viel Raum geben. Investigativer Journalismus wäre wirklich wichtig.

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06. März 2007 22:57

Was können wir wissen?

Daniel J Hahn (137)

Es mag sein, daß sich daß PIK selbst als führendes Forschungsinstitut auf seinem Gebiet sieht, jedoch scheint der Schatten Einsteins die Damen und Herren auf den Telegraphenberg mit einer Art Jerusalem-Syndrom für Forschungsspekulanten infiziert zu haben. Warum sollte ausgerechnet eine Disziplin, die mit soviel Hybris und Scheinaxiomen argumentiert Leitwissenschaft werden? Nicht alles, was modern, d.h. medial aufgeladen zum Trend wird, hat letztlich wirklich belastbare Substanz.
Außerdem scheint die Grundannahme, daß das uns bekannte, weil verläßlich aufgezeichnete Klima tatsächlich der zu bewahrende Staus Quo ist, äußerst unseriös. Hier scheinen die Forscher am PIK Labor und Wirklichkeit nicht auseinanderhalten zu können. Zudem erklären die Modelle nicht, warum sich in der Abfolge von nur 1200 Jahren bis zum Mittelalter sich das Klima so drastisch verändern konnte (Völkerwanderung 400vChr., Beseidlung Grönlands 900 n.Chr.).

Übrigens Al Gore taugt nicht zum Kronzeugen für den Weckruf an die Menschheit vor dem voranschreitenden Klimawandel, schließlich verbraucht der amerikanische Edelgrüne mit seinem Lebensstil auf seinem Anwesen mehr Energie, als der gerade von den hierzulande Umweltbewegten so gehaßte George W. Bush.

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03. März 2007 09:56

Wer profitiert von der Erzählung des Weltuntergangs?

Frank Bach (Spindel)

Ein zwei oder drei Tage im Voraus, das weiss ich aus Erfahrung, treffen die heutigen Wettervorhersagen ziemlich gut die Wirklichkeit. Das hat mit der Trägkeit der großräumigen Luftmassenbwegung zu tun. Wenn ein Zug bremst, kann man auch errechnen, wo er aufgrund seiner Masse und Geschwindigkeit ungefähr zum Stehen kommen wird. Das ist nicht wirklich in die Zukunft schauen. Keine Wissenschaft kann das. Niemand kann mir sagen, wie das Wetter in einem Monat oder gar in einem Jahr aussieht. Niemand kann mir sagen, wie sich das Klima ab heute verändern wird.

Es gibt kaum etwas so Verlogenes wie die aktuelle Diskussion um den Klimwandel.

Die einzig interessante Frage ist: Wem nutzt diese Diskussion?

Es gab schon immer Profiteure von Weltuntergangserzählungen.

Frank Bach

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02. März 2007 21:44

Ist es denn eigentlich schlimm, wenn der Wasserspiegel steigt?

Friederine Teich-Erdmann (Teich-Erdmann)

Wahrscheinlich kann der Mensch nun einmal schneller Schwachsinn produzieren, als ihn zu reparieren, letztes Beispiel Tornados nach Afghanistan, sowas gibt es auch hier. Mindestens eine gewisse nicht ganz unerhebliche Erwaermung der Erde scheint doch nun unvermeidlich zu sein. Was zeigt es? Was gibt des eigentlich an wirklichen Problemen? Revolution in Indonesien? Erhoehung der Deiche? Kleinere Wanderungsbewegungen. Und die anderen geht es gar nichts an.

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02. März 2007 19:07

Was ist zu tun?

Burghard Schmanck (Schmanck)

Auch der Mars leidet inzwischen unter der Seuche "Global Warming", meldet die NASA, und das ganz ohne menschliches Zutun. Es ist also doch die Sonne.

Ich hoffe doch sehr, daß die FAZ mit dem gleichen Aufwand unverzüglich auch der Gegenmeinung Raum gibt. Für über 400 Euro im Jahr kann man das wohl verlangen. Was die Potsdamer Klimatiker geboten haben, war naturwissenschaftlich gesehen ein Witz. Daß die Frau Bundeskanzler voll auf den schlitzohrigen Institutsleiter abgefahren ist, verstehe wer will. Mehr als 18000 US-Wissenschaftler haben in den USA einen derartigen Regierungsmißgriff verhindert. Wann blasen Deutschlands Wissenschaftler endlich zum Widerstand?

Burghard Schmanck

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02. März 2007 13:31

So lange,

Peter Mobber (Bronzino)

wie einige Menschen, den Klimawandel als nicht vorhersehbar darstellen, wie es in den Medien immer wieder getan wird, wird sich vorraussichtlich gar nichts ändern. So wie bei der Verschuldung des Staates werden die Leute, die Verantwortung auf die nächste Generation abwälzen, wie es in diesem Land ja schon Tradition hat.

Solange allerdings auch diese Zeitung zum einen warnt, auf der anderen Seite in ihrem Technik Teil aber Spritfresser in den Himmel lobt -

"Die Reichweite ist reichlich, dank 100-Liter-Tank. Und so fahren wir weiter bis zum Horizont, lass doch die anderen nörgeln, man gönnt sich ja sonst nichts."

- wird sich rein gar nichts ändern, sondern diejenigen weiter bestärkt, die ihre Informationen über "Waldsterben" aus der Bild Zeitung beziehen.

Das "Waldsterben" ist nämlich genau ein Beispiel dafür, wie die Medien hierzulande mit den Ergebnissen der Wissenschaft umgehen: Es wird herausgefunden, daß ein großer Teil der Bäume krank ist - Die Redaktion überlegt sich, wie kann man daraus eine tolle Schlagzeile machen? Na klar: "Waldsterben".

Am Ende hat man dann einige Leute mehr, die meinen das Waldsterben wäre ja ein tolles Beispiel für die Panikmache von Wissenschaftlern.

Hochmut kommt vor dem Fall.

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02. März 2007 13:28

Wissenschaftler widersprechen Schellnhuber II

Bernd Stroeher (Faustus34)

Sie hätten Schellnhuber einmal fragen sollen, wieso die Klimarechenmodelle so oft nachgebessert und der Wirklichkeit angepasst werden müssen. Und vielleicht hätten Sie sich einmal nach der Umfrage von Prof. Bray, Hamburg, erkundigen sollen, dann hätten Sie lesen können, dass nur etwa 30 % der Klimaforscher von dem so drastisch beschriebenen Klimawandel, verursacht durch CO2, überzeugt
sind.

Aber wann man glaubt, dass die deutschen Klimaforscher Weltspitze sind, dann erübrigt sich natürlich jede Diskussion. Dann wird man sich auch plausibel machen lassen, dass die Sonne gar keinen Einfluss auf das Klima haben kann.

Und dann rückt man auch das Feuilleton gerne einmal in die zweite Reihe.

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02. März 2007 13:27

Wissenschaftler widersprechen Schellnhuber Teil I

Bernd Stroeher (Faustus34)


Lieber Frank Schirrmacher !

Etwas kritischer sollten Sie schon sein, auch wenn Sie nicht direkt in der Materie drin stecken.

Wenn Schellnhuber im Gespräch ausführt, dass Katrina direkt, wenn auch nur statistisch, mit der Globalen Erwärmung in Zusammenhang gebracht werden kann, dann widersprechen ihm direkt die führenden 125 tropischen Zyklone - Forscher der World Meteorological Organisation, WMO, der Dachorganisation des IPPC, in einer Erklärung vom Dezember 2006

A consensus of 125 of the world’s leading tropical cyclone researchers and forecasters says that no firm link can yet be drawn between human-induced climate change and variations in the intensity and frequency of tropical cyclones.

Und wenn Schellnhuber behauptet, der Stern-Report habe den Ökonomen die Augen geöffnet, dann ist das effektiv eine bewusst falsche Darstellung, Die führenden internationalen Umweltökonomen wie Nordhaus und Tol, Hamburg, haben den Report regelrecht “verissen” wegen den nicht zu rechtfertigenden Übertreibungen und den falschen Rechenansätzen.

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02. März 2007 13:04

Unabhängigkeit der Wissenschaft bewahren

Christian Hofer (c_hofer)

Eines sollte uns das vergangene Jahrhundert gelehrt haben: Die Freiheit der Bürger und der technologische und gesellschaftliche Fortschritt können nur gewährleistet werden, wenn Politik und Wissenschaft voneinander unabhängig sind. Jede Verquickung der beiden Bereiche führt unweigerlich in die Technokratie und in die gesellschaftliche Unmündigkeit.
Dass diese Unabhängigkeit heute nicht mehr gewährleistet ist, zeigt sich nirgendwo besser als auf dem Gebiet der Ökologie. Der Staat nimmt durch seine Politik der selektiven Forschungsförderung massiv Einfluss auf die wissenschaftlichen Ergebnisse, während kehrseitig zahlreiche Wissenschaftler ihre Rolle als Weltenretter entdecken.
Wenn etwa Grassl/Claußen fordern, dass die Ergebnisse der Klimaforschung von Politikern genauso ernst genommen werden müssen wie die wirtschaftlichen Prognosen der Ökonomen, so sollte man dabei auch an die Hochphase der konjunkturellen Planung in der Bundesrepublik erinnern, deren Ergebnis letztlich eine hohe Inflation in Kombination mit hoher Arbeitslosigkeit war. Dass die massiven Eingriffe in die Marktkräfte durch die Subvention ineffizienter sog. "regenerativer" Energien vergleichbare Misserfolge auf ökologischem Gebiet zeitigen werden, ist abzusehen.

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02. März 2007 12:02

Rheinische Frohnaturen?

Thilo Brandner (schlevian)

Entschuldigen Sie, wenn ich es sage, aber die bisherigen Kommentare lassen sich bei aller wissenschaftlichen (?) Verbrämung doch wohl auf das rheinische Sprichwort zurückführen: "Et het noch immer jot jejange!" Ob das die richtige Herangehensweise ist, mag man bezweifeln dürfen.

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02. März 2007 09:33

Theses vs. Antithesis !

Tom Weber (Tom030)

Diese uralte, zwingende Voraussetzung aller Wissenschaft, wird heute sehr gerne in einem Meer von Alarmismus ertränkt. Und das ist m.E. das Hauptproblem dieser Diskussion: Die grünen Propheten haben schon zu oft den Weltuntergang beschworen, und passiert ist nichts. Ob Ozonloch, Waldsterben, Atomtod, Artensterben, usw. usf. - kein Mensch redet mehr über diese Dinge. Im Gegenteil, gerade bezüglich Waldsterben gibt es seriöse Abhandlungen darüber, die ideologisiert diese Diskussion damals geführt worden ist und wie wenig sie jemals auch nur annähernd der Realität entsprach.

Waren diese Wissenschaftler dumm oder haben sie gelogen? Nein, sie haben nur bewiesen woran sie glauben wollten. Es entstand ein unheiliges Konglomerat aus Wissenschaft, Fördergeldern, grünem Zeitgeist und wirt. Interessen (Stichwort: Katalysator). Und nun sollen wir brav an die Klimakatastrophe glauben. Warum?

Es ist ein hoher Verdienst der FAZ, diesem Thema soviel Raum einzuräumen. Wirklich seriös aber wird es erst, wenn auch ernstzunehmende Kritiker die Möglichkeit haben, ihre Thesen vorzutragen. Denn wie hiess es schon bei Tacitus: Wissenschaft hat zu sein "sine ira et studio" (ohne Zorn und Eifer).

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02. März 2007 08:59

einseitig

Dietmar Nieder (DUWN01)

Es wird berichtet, der Ausbau der Atomenergie sei keine Option. Das kann so nicht stehenbleiben:
Zunächst müssen die CO2-Emissionen verringert werden. Wenn die Klimaforscher Recht haben, können wir keine Zeit damit verlieren, Kohle- und Gaskraftwerke zu bauen, die ein kleines bißchen weniger emittieren. Kohlekraftwerke mit CO2-Abtrennung erfordern Endlager, denen man aber ähnlich gründliche Erforschung angedeihen lassen muß wie Endlagern für radioaktive Abfälle, da die Lagerung über viele tausend Jahre sicher sein muß. Schon ein kleines Leck im CO2-Speicher macht ihn völlig wertlos.
Noch fallen relativ große Mengen an CO2 bei der Herstellung "regenerativer" Energiequellen an, besonders für Photovoltaik. Auch die Herstellung von Windkraftwerken ist nicht CO2-frei. Die "regenerativen" sind noch viel zu teuer, aber langfristig sicher interessant. Zur Überbrückung des kurz- und mittelfristigen Erzeugungsmangels ist die Atomenergie unverzichtbar. Sie bietet unserer Volkswirtschaft die Möglichkeit, CO2-frei das Geld zu verdienen, das wir zum Ausbau der "regenerativen" benötigen. Längerfristig wäre Atomenergie an Brutreaktoren gebunden - richtig. Aber das ist kein Thema für einen Klimaforscher oder Ideologen.

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02. März 2007 08:31

Klimafolgenforschung ist nicht Klimaforschung

Heinz Thieme (HeinzThieme)

Es ist im Artikel über das PIK zu lesen "Das Institut zählt, neben dem Max-Planck-Institut für Meteorologie, zu einer der weltweit renommiertesten Forschungsstätten auf dem Gebiet des Klimawandels."

Hier irrt Schirrmacher. Das PIK beschäftigt sich ausschl. mit Fragen des Typs "Was wäre, wenn...". Das PIK geht bei seinen spekulativen Arbeiten (jede andere Bezeichnung wäre eine Verhöhnung der seriösen Wissenschaft) davon aus, daß gewisse, heute als Ergebnisse von Klimamodellierungen verkündeten Verläufe eintreten. Es ist Schirrmacher offenbar nicht bekannt, daß den heutigen Klimamodellen keine Systemanalyse, sondern nur Annahmen zugrunde liegen. Z.B. sind die wichtigsten Parameter des Wetters und damit des Klimas, Verdunstung und Wolken sowohl von der Beeinflussung des Energiegehaltes der Atmosphäre als auch hinsichtlich der Wirkungen auf Ein- und Abstrahlung weitgehend unverstanden. Zur Beseitigung dieses Defizits finden an zahlreichen Instituten gegenwärtig unfangreiche Grundlagenstudien statt. Schon wegen dieses Wissens-Defizits gibt es gegenwärtig keine nur im geringsten belastbaren, auf schlüssiger wissenschaftlicher Basis beruhenden Klimaprognosen. Bleibt da die bescheidene Frage: Wie soll aus Nonsens Erkenntnis werden?

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