
Der o.g. Artikel in der heutigen FAZ auf Seite T 5 (Technik und Motor) von Christian Bartsch sollte allen zur Pflichtlektüre gemacht werden, vor allem der Umweltminister sollte die schlüssigen Darlegungen zur Kenntnis nehmen und daraus lernen. Ich zitiere: "Wenn alle Autos in Deuschland verboten würden, hätte das nicht die geringste Auswirkung auf das Klime. Dagegen ist ein Konzept zu erarbeiten für eine Zukunft mit neuer Energie".
Wir sollten uns nicht weiter von völlig Ratlosen, Unwissenden, vorführen lassen.

Was geht es den Bürger an, wenn sich das Forstbild ändert? "Der deutsche Wald", wie er immer wieder mythisch überhöht wird, ist seit langem ausgestorben, nämlich seit die Menschen vom Jagen und Sammeln zum Getreideanbau übergegangen sind. Der Höhepunkt dieser Entwicklung war (nach der Abholzung im Zuge der Industrialisierung): die Forstwirtschaft, bei der bundesweit in der Regel Bäume eben nicht ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, sondern Monokulturen gepflanzt wurden, wodurch das Ökosystem Wald als solches vernichtet wurde. Hinzu kam, dass auf riesigen Flächen in Deutschland die Böden versauerten (und versauern), weil für den jeweiligen Boden nicht geeignete Baumarten gepflanzt wurden und werden - meist Bäume, die schnell wachsen und so den größten Profit abwerfen.
Warum bitte sollen die Bürger ein Interesse haben, künstlich gepflanzten Baumbeständen, die schon seit Jahrhunderten nichts mehr mit "Gottes Natur" zu tun haben, zu schützen? (Zumal durch die Forstwirtschaft (auch die staatliche) selbst das ökol. Gleichgewicht der Böden zerstört, die Erosion unterstützt und Tierarten vernichtet werden...)
Und soll man einen solchen Industriezweig am Ende noch ökologisch subventionieren?
- Das wäre der Gipfel der Perversion...

Wenn man all diese Schrecknsnachrichten über die Folgen des Klimawandels liest, muss man sich doch fragen warum nur das Auto als Luftverschmutzer in den Schlagzeilen ist.
Interessant ist übrigens auch der Artikel über die Denkansätze der NASA in diesem Zusammenhang.
Sollte man in Nord Europa eigentlich nicht beginnen über Möglichkeiten der Speicherung des Regenwassers nachzudenken?
Ich denke hier ist die Politik mindestens ebenso gefordert wie bei der Debatte über Autoabgase.
Mit freundlichen Grüssen
Christoph Adrian

Um das Problem Klima und der Wald in den Griff
zu bekommen, ist es der einfache aber auch falsche Weg den Anbau anderer Baumarten vorzuschlagen.
Es fehlt doch eine genaue Analyse der Ursachen.
Eine davon ist sicher der hohe CO2-Ausstoß.
Hier sehe ich durch die Nutzung von 'home offices'
ein großes Einsparpotential. Wozu haben wir denn all
die neuen Kommunikationstechniken.
Von dem zweiten ebenso wichtigen Punkt, dem Abbau dieses Kohlendioxyds, wird allerdings nie gesprochen.
In der Schule haben wir gelernt, daß hier das Grün der Pflanzen, also Wiesen und Wälder, CO2 abbauen und uns den lebenswichtigen Sauerstoff liefern. Trotz dieser Kenntnis werden aber immer noch täglich hektarweise Grünflächen großzügig zubetoniert.
Trotzdem werden von den Kommunen Gewerbegebiete
unter Einstandspreis verkauft, was zwangsläufig dazu führt, daß Betriebe entsprechend großzügig mit dieser
Fläche umgehen und nicht in die Höhe bauen, sondern in die Breite und so z.B. auf Parkdecks verzichten.
Fazit: weniger Beton würde dem Sinken des Grundwasserspiegels und gleichzeitig dem Steigen des CO2 entgegenwirken.

ohne dass es Gabriel interessiert hätte, nämlich durch gezielte Absenkung der Grundwasserspiegel für Baumaßnahmen!