
Wer glaubt einem ausgewiesenen Vielflieger, gescheiterten Minísterpräsidenten Kandidaten und Notnagel(Quote) als Umweltminister sein Engagement für die Umwelt?
Die Musterschülermär vom Umweltschutzvorreiter die Herr Gabriel wohlfeil vorträgt steht diametral zum Regierungshandeln und leider auch zum gesellschaftlichen Willen.
Der gelebte Wohlstand mit der grenzenlosen Mobilität, der Wegwerfproduktion, der immer höheren Technisierung aller Lebensbereiche sorgen für immer größeren Energiehunger bei uns, wie auch in der restlichen Welt.
Wo sind die kleineren Dienstwagen, gerade der Oberlehrer aus der Politik?
Warum fliegen Merkel und Steinmeier hintereinander und nicht zusammen nach Grönland um unisono das Abschmelzen der Packeismassen zu bejammern?
Wahrscheinlich muß erst die letzte Tonne Rohöl verbrannt sein um ein Umsteuern der Menschheit zu erreichen.
Apropos Populismus: der Vorschlag von Herrn Beck, Kohlekraftwerke abzuschaffen, gleichzeitig auf AKW,s zu verzichten ist entweder tolldreist oder hohl. Man kauft dann eben den Atomstrom in Frankreich, hat aber ein gutes Gewissen! Mit Windrädern, Photovoltaik und Kraftwärmekopplung ist in der kürze der Zeit eine Volkswirtschaft wie Deutschland nicht umzubauen.

@carsten Jung: Sie mögen recht haben mit ihrer Bemerkung,dass nach solchen Veranstaltungen immer erst mal kräftig CO2 ausgeheizt wird.Alleine die Klimaanlagen auf Bali dürften da schon ihren Beitrag zu geleistet haben.Aber mit Ihrer Schlussfolgerung nach mehr Pragmatismus liegen Sie völlig daneben.Der Pragmatismus ist das eigentliche Geschäft der Bürokratie,und somit bekommen Sie mehr Bürokratie!Wahr scheint mir zu sein,dass all diese Veranstaltungen fürs Schaufenster sind,es also nicht auf Lösungen dieser oder ähnlicher Beschlusslage ankommt.Die Völker der Welt,bisher nur Zuschauer,sollen zum aktiven Teilhaber an ihrem eigenen Untergang erhoben werden,und dabei natürlich vergessen lernen,wer dafür die Hauptverantwortung trägt,nämlich der,der weiterhin am besten daran verdient.Und sie sollen im weiteren übersehen,dass man sie im Geiste dieses und jenes Protokolls dann noch kräftiger zur Kasse bittet,also die alten Verlierer dasselbe bleiben:Verlierer,und dies im Auftrag der Gewinner.

Nach jeder bisher beschlossenen Reduktion des CO2 Ausstoßes ist es noch immer zu einer Anhebung desselben gekommen. Da sollte man sich nichts vormachen. Auch nicht in der Effizienz der bürokratischen und unglaublich teuren Maßnahmen, die nachweislich lediglich einen Aufschub des Klimawandels in 100 Jahren um fünf Jahre bringen. Aber das schert die Herren Gabriel & Co nicht, das ist weit, weit weg. Bis dahin können sie sich in gigantischen Forderungen ergehen und so ihre Wichtigkeit unter Beweis stellen. Das nutz zunächst nur intern, dem Klima ist damit nichts geholfen. Und das beste: selbst die hartnäckigsten Mäkler am politischen Geschäft finden das gut, weil sie dem Trugschluß unterliegen, all das brächte etwas.
Wenn wir die geschätzten 180 Mrd € zur Umsetzung von Kyoto ausgegeben haben, kommt also fünf Jahre später die Anhebung der Meeresspiegel um 60cm, die Malaria breitet sich aus, etc. Und dann haben wir kein Geld mehr für direkte Maßnahmen, das steckt alles in tollen Aktionen der weltweit tätigen Bürokratiemonstren. Ein wenig mehr Pragmatismus wäre schon angesagt - und weniger Allmachtsphantasien, der Mensch könne hier den Gang der Dinge aufhalten - eine der unschönen Begleiterscheinungen des Industriezeitalters.