Küstenwälder

Hinter der Mangrove vor dem nächsten Sturm

Werden Regionen wie das Irrawaddy-Delta in Burma auch deshalb von Stürmen verwüstet, weil schützende Mangrovenwälder abgeholzt wurden? Viele Wissenschaftler vertreten eine entsprechende These. Doch Belege fehlen bisher. Von Jörg Albrecht

Lesermeinungen zum Beitrag

18. Mai 2008 13:45

Tropische Zyklone und ein bißchen Physik

Klaus Ermecke (kermecke)

Tropische Zyklone (je nach Weltgegend Zyklone, Taifune oder Hurricanes genannt) sind flächenmäßig sehr großflächige Sturmereignisse mit Hunderten von Kilometern Durchmesser. Sie bestehen aus einem komplizierten System von aufsteigenden warmen und feuchten Luftmassen, zwischen denen kühlere und trockene Luft absteigt. Die aufsteigende feuchte Luft dehnt sich mit dem nach oben immer weiter fallenden Luftdruck aus und kühlt ab, bis der Wasserdampf kondensiert und dabei seine mitgeführte "latente Wärme" freisetzt. Hierdurch wird die umgebende Luft aufgeheizt, sodaß sie sich weiter ausdehnt und beschleunigt aufsteigt. Unten verstärkt sich so das Tief, sodaß gewaltige Luftmassen bodennah in einer Spiralbewegung in den Sturm hineingezogen werden und dabei große Wassermassen vor sich her schieben. Mangrovenwälder sind für diese Wassermassen kein Hindernis. Kommt der Sturm landeinwärts, steigt der Wasserspiegel an, und zwar nach dem Gesetz der kommunizierenden Röhren auch zwischen und hinter den Pflanzen. Wer auf Dauer nicht überschwemmt werden will, muß oberhalb der Überflutungszone siedeln. Das gilt für Birma genauso wie für unsere Täler an Elbe und Mosel.

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14. Mai 2008 11:33

Warum ...

Reinhard Wolf (Pumuckel42)

einzelne "Schuldige" suchen wenn es um komplexe Zusammenhänge suchen. Wir Menschen sind in unserer Gesamtheit in unserem gesamten Handeln daran schuld das es zu immer mehr extremen Wetterphänomenen kommt ... und dazu gehört auch der Zyklon "Nargis" mit seinen mehr als 240 km/h Spitzenwindgeschwindigkeiten! Wir, jeder Einzelne und alle in ihrer Gesamtheit, sind durch unser "Höher-Schneller-Weiter--Denken" verantwortlich ... und nicht die spezifische Existenz oder Nichtexistenz von Mangroven; auch wenn die Betrachtung eines exemplarischen Teilaspekts hilfreich für die Einsicht sein kann ... mehr aber auch nicht! Es ist natürlch einfach: "Schuldigen finden, Schuldigen bestrafen, weitermachen wie gewohnt!". Herzlichen Glückwunsch! ... aber was will man von "Abhängigen" erwarten? Einsicht? Handeln? Ich für meinen Teil habe nur noch Miitleid mit den Notleidenden und denen, die mit ihren, durch den schnöden Mammon verblendeten Blick, die Ursachen nicht wahr haben wollen und als weiter ein "mehr an zu viel" propagieren. Hauptsache alle sind beschäftigt und keiner wacht aus seinem "Traum" auf.

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11. Mai 2008 19:51

Hinter der Mangrove vor dem naechsten Sturm

Reinhardt Wassenich (ewazzy)

Ist die Abholzung schuld an der Ueberflutung von Burma? Was fuer Belege dafuer werden gebraucht? Es ist doch eindeutig, dass das Faellen von Baeumen in einer Gegend wie das Irrawaddy-Delta schlimme folgen hat. Die Baeume mit ihrem Wurzelgeflecht vermeiden, dass die Erde weggespuelt wird - keine Baeume, keine Erde. Die Schaeden, die durch das weltweite Abholzen von Waeldern erzeugt werden, sind der Grund fuer die heutigen Naturkatastrophen. Zu viel CO2! Warum? Weil es nicht genug Baeume gibt, die O2 - Sauerstoff - erzeugen. Die Industrie ist nicht alleine daran schuld, dass es so viel CO2 gibt. Die Menschen nehmen der Erde die Erzeuger von O2 weg. Seit tausenden von Jahren werden Baeume gefaellt und nicht ersetzt. Man sagt, dass in Saudi Arabien das Paradis der Bibel war. Sehr wahrscheinlich, die Sahara wahr wohl auch einmal von vielen Baeumen bewachsen - sie vergroessert sich jaehrlich, weil im Sueden weiterhin alle verbleibenden Baeume gefaellt werden - zum Essen kochen. Warum nicht die Sonnenwaerme benuetzen zum taeglichen Gebrauch, es gibt Sonnenoefen, man kann Elektrizitaet mit der Sonne erzeugen. Das Problem 'Baum' gibt es nicht nur in Burma, sondern rund um die Welt.

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11. Mai 2008 19:51

Hinter der Mangrove vor dem naechsten Sturm

Reinhardt Wassenich (ewazzy)

Ist die Abholzung schuld an der Ueberflutung von Burma? Was fuer Belege dafuer werden gebraucht? Es ist doch eindeutig, dass das Faellen von Baeumen in einer Gegend wie das Irrawaddy-Delta schlimme folgen hat. Die Baeume mit ihrem Wurzelgeflecht vermeiden, dass die Erde weggespuelt wird - keine Baeume, keine Erde. Die Schaeden, die durch das weltweite Abholzen von Waeldern erzeugt werden, sind der Grund fuer die heutigen Naturkatastrophen. Zu viel CO2! Warum? Weil es nicht genug Baeume gibt, die O2 - Sauerstoff - erzeugen. Die Industrie ist nicht alleine daran schuld, dass es so viel CO2 gibt. Die Menschen nehmen der Erde die Erzeuger von O2 weg. Seit tausenden von Jahren werden Baeume gefaellt und nicht ersetzt. Man sagt, dass in Saudi Arabien das Paradis der Bibel war. Sehr wahrscheinlich, die Sahara wahr wohl auch einmal von vielen Baeumen bewachsen - sie vergroessert sich jaehrlich, weil im Sueden weiterhin alle verbleibenden Baeume gefaellt werden - zum Essen kochen. Warum nicht die Sonnenwaerme benuetzen zum taeglichen Gebrauch, es gibt Sonnenoefen, man kann Elektrizitaet mit der Sonne erzeugen. Das Problem 'Baum' gibt es nicht nur in Burma, sondern rund um die Welt. Eine Welt, die immer noch nicht weiss, wie man Baeume p

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