
Gore und Stern geben nur den aktuellen Stand der Klimaforschung wieder, sind also Sekundärquellen. Beck kann, mit nur wenigen Außnahmen, nur auf eigene "Erkenntnisse" verweisen. Kein ernsthafter Wissenschaftler wird sich mit sog. "Argumenten" auseinandersetzen, die nur in den Unterhaltungsrubriken der Tagespresse zu finden sind.
Anders wird ein Schuh draus! Warum publiziert Beck seine "bahnbrechenden" Erkenntnisse nicht dort, wo sie hingehören, nämlich in einem anerkannten Wissenschaftsmedium, und lässt seine sog. Daten und Fakten einer Überprüfung unterziehen? Die Antwort ist denke ich ziemlich einfach.
Glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass (nichts gegen unsere Lehrer) ein pensionierter Biologielehrer mehr über das Klima weiß als 2000 Klimaforscher?
Soll sich bitte jeder selbst einen Reim daraus machen.

Der Treibhauseffekt in einem Treibhaus basiert auf einer „Strahlenfalle“ bei der die kurzwellige Sonnenstrahlung nahezu ungehindert durch die Verglasung eintreffen kann. Beim Auftreffen auf Feststoffe wird diese dann in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt. Dieser langwelligen Wärmestrahlung stellt die Verglasung aber einen Wärmedurchgangswiderstand entgegen. Der Wärmedurchgangswiderstand setzt sich aus Transmission, Absorption und Reflexion zusammen. So gelingt es z. B. mit Doppelverglasungen den Transmissionswiderstand deutlich zu erhöhen und innerhalb weniger Millimeter einen hohen Wärmedurchgangswiderstand aufzubauen.
In den theoretischen Grundlagen der Klimaforscher fehlt der Transmissionswiderstand der Luft. Warum wird dieser ignoriert obwohl z. B. für 1 Meter ruhender Luftschicht R=0,16 m2K/W in DIN EN ISO 6946 angegeben ist? Das der Transmissionswiderstand der Luft für den Treibhauseffekt der Erde auch entscheidend ist liegt nahe. Durch 500 m weniger wärmeisolierende Luft darüber beträgt die mittlere Jahrestemperatur in München über ein (Grad) K weniger als im nördlichen Berlin.
Es darf keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen dem Treibhauseffektes in Treibhäusern und dem Treibhaueffekt der Atmosphäre geben!

Die "Experten" Al Gore und Stern sind da von ganz anderem Format, oder?
Entscheidend ist aber, dass niemand der kritischen Kommentatoren zum Artikel auch nur ein fachliches Argument vorbringt, das die Aussagen von Chr. Bartsch widerlegt. Das gilt für Prof. Grassl genau so wie für Dr. Katterfeldt u.a., letzterer wäre eventuell unter bestimmten Voraussetzungen bereit, die fachlichen Argumente vorzubringen. Wir hätten sie gern vernommen.
Warum ist CO2 der entscheidende Wirkfaktor, wenn zu gleichen CO2-Werten völlig verschiedene Klimasituationen gehören? Man mache sich die einfache Mühe, aus unverfälschten Daten einmal den Korrelationskoeffizienten zwischen CO2-Gehalt und der mittleren Temperatur auszurechnen.
Sind die CO2-Werte von Beck falsch, dann soll man es doch beweisen.
Die Klimaforschung krankt, daran, dass die Klimamodellierer nicht einmal alle Einflussfaktoren kennen. Das ist kein Vorwurf, schlimm ist nur, dass sie so tun als ob.
Man stelle sich vor, in der Physik würde jemand so argumentieren:
"Falls der Durchmesser eines Kupferdrahtes grösser würde, dann könnte es sein, dass bei gleicher angelegter Spannung möglicherweise etwas oder gar viel mehr Strom fliessen würde. Es könnte aber auch anders sein".

Alle im Artikel zitierten Personen haben eines gemeinsam: sie sind absolute Klimalaien, haben nie selbst Klimaforschung betrieben und noch nie einen Artikel in einer anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlicht!
Der Science Citation Index (SCI) zeigt hier nur - Fehlanzeige. Die erfolgte Veröffentlichung von Beck im ENERGY & ENVIRONMENT Journal ist dafür kein Ersatz, handelt es sich doch hier um eine populärwissenschaftliche Plattform (noch dazu mit dem Schwerpunkt Sozialwissenschaften), die nicht den Ansprüchen der Wissenschaft genügen kann. Das Journal bietet erklärtermaßen Klimakritikern ein Forum, um ihre Thesen zu verbreiten. Auch und gerade solchen Arbeiten, die einem wissenschaftlichen Anspruch auf Überprüfbarkeit nicht genügen können oder wollen!
Wir können uns selbstverständlich in Zukunft vom Bäcker die Haare schneiden und vom Frisör die Brötchen backen lassen.
Sinnvoll oder klug wäre es allerdings nicht.

Verwirren, verharmlosen, verdrängen - das ist offensichtlich Ziel des Beitrags von Herrn Bartsch. Er stellt sich vor die Automobil-Industrie mit Argumenten, die häufig schlichtweg unrichtig sind.
Ein Beispiel: Natürlich gab es immer Klimaschwankungen in der Erdgeschichte, aber viele Jahre Forschung haben belegt, daß die jetzige Erwärmung anthropogen ist.
Und: wenn heute der Meeresspiegel nur um einen Meter steigt, versinkt das Siedlungsland von 200 Millionen Menschen im Wasser.
Egal, Hauptsache unser Weinklima verbessert sich, und wir können weiterhin mit unbegrenzter Geschwindigkeit auf den Autobahnen unterwegs sein!
Den Kommentar von Herrn Prof Grassl unterstreiche ich uneingeschränkt.

Ich kann einige Leute, die hier schreiben nicht verstehen. Wenn keine sachlichen Argumente mehr da sind bringt man die Lobby-Vorwürfe. An welchem Tropf hängt denn die etablierte Klimawissenschft samt IPCC? Am ergiebigsten der Welt: unseren Steuergeldern. Da gefällt mir doch das folgende Manifest, das in Heiligenroth verfaßt wurde viel besser:
Das Klimamanifest von Heiligenroth
1. Wetter und Klima sind durch CO2 nicht beeinflussbar und deshalb durch Menschen nicht schützbar.
2. Die aus Klimamodellen abgeleiteten Prognosen der Zukunft des Weltklimas sind spekulativ und stehen im Widerspruch zur Klimageschichte.
3. In der Erdgeschichte gab es immer Klimawandel mit sich abwechselnden Warm- und Kaltzeiten.
4. CO2 verschmutzt nicht die Atmosphäre. Kohlenstoffdioxid ist der wichtigste Rohstoff für das Pflanzenwachstum und damit für die Ernährung der Menschheit.
5. Wir setzen uns für einen wirkungsvollen Schutz unserer Umwelt ein.
6. Wir warnen davor, unter dem Deckmantel einer „Klimakatastrophe“ unsere Umwelt in kontraproduktiver Weise zu schädigen und zweifelhafte Interessen zu bedienen.
Heiligenroth am 21.07.007
Gezeichnet: Teilnehmer der Konferenz.
mfg Craig Anderton

Es ist nicht erforderlich, eigenwillige Schlüsse aus dem vermeintlichen Hintergrund eines Autors zu ziehen. Wie jeder, der einen Zeitungskommentar schreibt, so hat auch Herr Bartsch seine Erfahrungen, seine Interessen und seine Vorstellungen. Wir können also voraussetzen, dass er hier nicht versucht, eine objektive und unumstößlich absolute Wahrheit zu verkünden. Warum auch? Das Klima wandelt sich bereits aufgrund seiner Definition (langjähriger Durchschnitt). Wenn er diese oder jene Forschungen fordert, so mag man ihm dies als Interessenwahrnehmung auslegen, ein Problem ergibt sich daraus nicht.
Viel wichtiger ist jedoch, dass er einmal mehr öffentlich macht, von welch unheiliger Verquickung von politischer Macht und von Einkommens-Interessen wissenschaftlicher und unternehmerischer rent-seeker die heutige Klimadebatte geprägt ist: Nichts genaues weiß man nicht, aber die Bürger sollen zahlen.
Kein Automobilunternehmen hat je einen Menschen gezwungen, ein Auto zu kaufen. Es ist ihnen daher nicht vorzuwerfen, dass auch diese die Medien dafür nutzen, gegen die Gefährdung ihrer Geschäftsgrundlagen durch anmaßende Politik vorzugehen. Im Gegensatz zu dieser bemühen sie sich meist erfolgreich, zu liefern, was man bestellt hat.

Herr Prof. Hans Grassl hat sehr recht, auf die Färbung des Artikels und den Hintergrund seines Autors hinzuweisen; dass dies bei der offensichtlich schwarz-weiß sichtigen Klientel von "Technik&Motor" nicht gut ankommt, lässt vermuten, der CO2-Partialdruck über den Köpfen mancher reiche zur geistigen Paralysierung aus.
Auch Prof. Hartmut Grassl hat wohl recht, und wird ja freundlicherweise unterstützt von einigen Kommentaren+Herrn Bartsch mit Andeutungen, dass noch nicht genug bekannt sei - daher muss weitergeforscht werden!
Auf mich wirkt der Artikel schlecht recherchiert, und der Autor vertut die Chance, dem interesanten Titel entsprechenden Inhalt folgen zu lassen. Auch dem Klimawandel-Kritiker (deren Notwendigkeit hiermit nicht in Frage gestellt sei) muss auffallen, dass der Autor des Artikels seinerseits einseitige sowie höchst fragwürdige Positionen zur Untermauerung seiner Thesen benutzt. Sollte an dieser oder anderer Stelle einmal sachlich über das Thema geredet werden, bin ich - zusammen mit anderen, wie ich annehme- bereit konkreter auf die fachlichen Inkorrektheiten der im Artikel vorgebrachten "Klima-Skepsis" einzugehen.

Ein sehr guter Beitrag, Herr Professor G.,
so was interessiert einen ambitionierten Leser.
Die allgemeine Tendenz ist aber erschreckend, man wird auch hier im Forum persönlich angefeindet, nur auf Grund einer naturwissenschaftlichen Meinung,
ich glaube, das begann mit dem Einstieg der Grünen in die Politik.
Na klar und wie bei Religion, muß auch für reichlich Schuldgefühl (bei anderen) gesorgt werden.
Politiker predigen Technik-Ideologien,
wohin sind wir gekommen.
Der alte Aristoteles, der uns gelehrt hat widerspruchsfrei (logisch) zu denken, würde sich im Grab rumdrehen.
Das schlimme an der Sache ist leider, dass viele Wissenschaftler moralisch so verkommen sind, das Spiel mitzuspielen.
Danke für Ihren Beitrag!

Sie argumentieren aber ähnlich wie er. Bitte benennen Sie die fachlichen Fehler des Herr Bartsch in seinem Artikel.

interessant was für blindwütige Reaktionen der Name Grassl hervorruft.
Ich bin mit Prof. Hartmut Grassl weder verwandt noch bekannt.
Prof. Hans Grassl

Ich muss mich schon über den Kommentar von Prof. Grassl wundern. Ich hätte gern von ihm gehört wie CO2 der Schlüsseleinflussfaktor für die globale Temperatur sein könnne, wenn bei CO2-Werten in einem engen Bereich dramatisch unterschiedliche Temperaturen beobachtet wurden oder irgendwelche belastbare Gegenargumente zu der Faktenzusammenstellung durch Herrn Bartsch. Ein Klimawandel wird ja nicht bestritten. Von Rahmstorf u.a. kommt dann oft das Argument, das möge ja alles sein, aber noch nie habe es so schnelle T-Änderungen gegeben. Am Ende der letzten Eiszeit gab es Änderungen bis zu 10 K in weniger als einem Jahrzehnt. Man braucht also nicht einmal Mio. Jahre zurück zu gehen.
Herr Bartsch hat meines Wissens noch nie Mio.-o. gar Milliardengelder für journalistische Forschungs-u. Förderungsprogramme gefordert. Ein Prof. Grassl ruft in einem FAZ-Artikel (2.3.2007) hingegen nach global koordinierter Forschung mit Milliardeneinsatz". O si tacuisses philosophus mansisses.

Bitte Herr Grassl, zeigen Sie uns Ihre Veröffentlichungsliste, ihre Finanzierer und vor allem Ihre Argumente, bevor Sie versuchen, Herrn Bartsch auf der persönlichen Ebene anzugreifen. Diese uralte Taktik, mit persönlichen Anwürfen die sachliche Argumentation ersetzen zu wollen, verfängt nicht mehr so leicht.
Wer ohne persönliche berufliche Interessen ist, der werfe den ersten Stein!
Klimaveränderungen sind unausweichlich. Ein Klima mit politischer Gewalt auf Kosten anderer "in den Griff" bekommen zu wollen, könnte lächerlich wirken, wäre dies nicht reales Ziel mancher.

Die Frage nach der Quelle kann leicht beantwortet werden:
180 Years of atmospheric CO2 Gas Analysis by Chemical Methods; ENERGY & ENVIRONMENT VOLUME 18 No. 2 2007.
Den Hinweis auf Wikipedia kann man wohl nicht erst nehmen. Bei solch brisanten Themen erhält man dort klar Meinung und keine lexikalische Neutralität. Bei der Brutpflege von Bienen wprde ich da eher nachschauen.
Die Vorwürfe an Keeling und Callendar sind übrigens berechtigt siehe:
http://www.biokurs.de/treibhaus/180CO2_supp.htm.
Hier sind alle historischen Quellen.
Craig Anderton

auf einem so kleinen Planeten, den sie in weniger als zwei Stunden mit ihren 'Raumfähren', in weniger als zwei Tagen mit ihren Fliegern und in weniger als zwei Wochen mit ihren Autos umrunden können.
Es ist blauäugig zu glauben, daß diese sogenannte technische Zivilisation keinen Einfluß auf das Klima des Planeten nimmt.
Die CO-2-Frage ist vermutlich nur eine von vielen. Ob sie vernachlässigbar ist oder nicht, ist eine Intelligenz-Aufgabe für die Population ;-). In diesem Sinne ist der Artikel leider genauso wenig ideologiefrei wie manche Argumentation der 'Klimahysteriker' (z. B. an den Stellen, wo er auf das 'deutsche Auto' Bezug nimmt).

Christian Bartsch gibt vor, mehr Licht in die Diskussion um den Klimawandel bringen zu wollen. Er selbst argumentiert dabei aber höchst manipulativ und unsachlich und mit persönlichen Unterstellungen der Unseriosität gegen seine Gegner wenn er etwa schreibt:
"Heute versprechen medienorientierte Wissenschaftspropheten der Menschheit ein nahes Ende durch die „Klimakatastrophe“, um sie für die Umsetzung politischer Ziele gefügig zu machen. Wie immer in der Geschichte verbirgt sich dahinter das Streben nach Macht und Geld."
Wie verdient Christian Bartsch sein Geld? Wenn man seine Veröffentlichungsliste betrachtet, dann anscheinend hauptsächlich durch Veröffentlichungen, die der Automobilindustrie genehm sind. Kein Wunder dass der Motorbuch-Verlag ihn so charakterisiert: "Der Diplom-Ingenieur und Fachjournalist begleitete von Anfang an publizistisch die Entwicklung der Diesel-Direkteinspritzung. Für ihn öffneten VW, Bosch, Opel und Mercedes Türen, die anderen Autoren verschlossen blieben."
Ist es nicht auch seltsam, dass gerade die Automobil-Redaktion der FAZ sich hier bemüht, den Negierern des menschenverursachten Klimawandels Raum zu geben. Was meint denn die Wissenschaftsredaktion dazu?
Prof. Dr. Hans Grassl, München

Einer der besten Artikel zum Thema. Er paßt sich nahtlos ein in den zunehmenden "Klimawandel" bei den Medien. Man kann Journalisten nicht auf Dauer für dumm verkaufen, und das wird die Frau Dr. rer. nat. ("DDR") Kanzlerin noch zu spüren bekommen. Sie ist vielfach gewarnt worden und hat sich taub gestellt. Habe diesen hervorragenden Beitrag von Christian Bartsch bereits in meine KlimaPresse-Schau aufgenommen. Er befindet sich dort in bester Gesellschaft.
Burghard Schmanck

Sozialer Gruppendruck oder auch Bequemlichkeit hindern viele, sich zu fragen: “Was ist eigentlich meine Meinung dazu?” Und dann gibt’s eben keine eigene Meinung, sondern es wird das gedacht, was alle denken. Gerne würde ich so manchen mit guten Argumenten von der drohenden Erderwärmung überzeugen ;-) - aber - die sind ja alle schon überzeugte Anhänger.
Und das ist es eben, was mich irritiert: wenn plötzlich alle überzeugt sind, für oder gegen irgendwas. Die an etwas glauben, weil alle es tun. Da gehen bei mir alle Warnlampen an, wenn eine - politisch korrekte - Mehrheit eine gleichgeschaltete Meinung hat.
Aki Arik (wilsons-island.net)

Das eigentlich traurige ist doch das:
Sollte sich in weiten Teilen der Bevölkerung die Erkenntnis durchsetzen, daß die ganze CO2-Hysterie nur ein giantischer Schwindel war, wird der gute Ruf sämtlicher Umweltschutzmaßnahmen einen Rückschlag erleiden, von dem er sich kaum wieder erholen dürfte.
Eigentlich sinnvolle Umweltschutzmaßnahmen werden sich dann kaum noch ohne größere Widerstände durchsetzen lassen...

Es ist traurig zu sehen, wie Politiker, getrieben vom Druck der immer kurzlebigeren ideologischen und quasireligiös aufgeladenen Kampagnen der Umweltschutzindustrie und Klimareligion Entscheidungen treffen, die dem Amtseid "Schaden vom deutschen Volke abzuwenden", entgegen laufen.
Wenn gegen alle Vernunft und auf Kosten der ärmeren Bevölkerungsschichten durch Zulagen auf den Strompreis, Photovoltaikanlagen gefördert werden, dann ist diese Politik geradezu asozial. Schließlich subventionieren Menschen, die sich kein Haus, geschweige denn eine Solaranlage leisten können, den unsinnigen Klimaschutzluxus der besserverdienenden grünen Klientel. Und da wundert sich die FDP noch über die guten Wahlergebnisse der Grünen, wenn diese auf Kosten der Armen ihre Leute mit Geld versorgen.
Die ganze Klimadebatte ist künstlich und erinnert mit den Zertifikaten, Emmisionsrechten als angebliche Lösung sehr an den Herrn Tetzel. Der Ablaßhandel der "Klimakirche" ist ebenso nutzlos und beweist, daß es nicht ums Klima sondern um eine neue, staatlich geförderte Geschäftsidee geht. Daß Rot-Grün diesen Schwachsinn als Klientelförderung betrieb, konnte nicht verwundern, wenn die promovierte Physikerin Angela Merkel daran festhält, schon.

Ich stimme dem Autor dieses Artikels zu, dass es schwachsinnig ist, den sogenannten "Biodiesel" zu subventionieren. Dadurch wird ein Ungleichgewicht in der Landwirtschaft aufgebaut, die Nahrungsmittel werden künstlich verteuert, die Landwirtschaftsflächen werden nicht mehr nach ökologisch sinnvollen Kriterien bewirtschaftet, die Gewässer durch Überdüngung verschmutzt...

Ich bin doch sehr überrascht, dass die FAZ solch schwere Vorwürfe an die wissenschaftliche Welt abdruckt, ohne hier vorher die Glaubwürdigkeit der Quellen zu überprüfen. Der Vorwurf, schlampig zu arbeiten und Daten zu selektieren, ist doch sehr extrem. Angesehene Forscher wie Keeling und Callendar zu diffamieren ohne auch nur eine einzige Publikation zu zitieren, ist eines Blattes wie der FAZ nicht würdig. Wer sich über Keeling, Callendar oder das IPCC informieren möchte ohne auf reißerische Artikel hereinfallen zu wollen, dem sei eine einfache Recherche bei Wikipedia ans Herz gelegt.

Ich hoffe, daß Ihr Artikel einen ähnlichen Einfluß auf die Klima-Demagogen in Politik, Umweltverbänden und Medien hat, wie jener vom 27.03.07 zum selben Thema.
Zur angesprochenen teilweise unsäglichen Subventionspolitik läßt sich noch die Photovoltaik hinzufügen. Stromlieferanten müssen Solarstrom, der durch entsprechende Anlagen auf Dächern von privaten Hausbesitzern erzeugt wird, teuer abnehmen und in ihre Netze einzuspeisen, während die Erzeuger des Solarstromes ihren Strom billiger aus dem öffentlichen Netz beziehen. Auch hier wird der Klimaschutz als Hauptargumenet ins Feld geführt. Volkswirtschaftlich macht es keinen Sinn. Nebenbei würde mich interessieren, wieviel Energie zum Herstellen der Solarmodule nötig ist und wieviel CO2 dabei entsteht.
Apropos CO2. Es wurde in diesem Zusammenhang schon propagiert, weniger Rindfleisch zu essen. Vielleicht sollten wir auch weniger Mineralwasser, Limonade, Cola etc. mit CO2 trinken. Oder man läßt in diesen Getränken das CO2 zukünftig einfach weg. Das schmeckt zwar wie eingeschlafene Füße, aber reduziert den CO2-Gehalt. Na dann - prost!

Interessant, auch Gegenmeinungen zu den Berichten des IPCC zu lesen. Den Vorwurf der Datenselektion hat jedoch noch jede Seite der anderen gemacht.
Es stellt sich jedoch ein weiteres Problem. Die Klimaerwaermung hat nicht nur Auswirkungen auf die Produktion von Lebensmitteln (der tatsaechlich positiv sein koennte, besonders in kontinentalen asiatischen Kaltraeumen), sondern auch auf die Verteilung. Und hier liegt das Problem des Klimawandels fuer heutige Gesellschaften.
Waehrend in vergangenen Perioden des Klimawandels Gesellschaften vergleichsweise frei waren, mit den klimatischen Bedingungen zu wandern, so ist die Welt heute aufgeteilt in eine Vielzahl von territorialen Nationalstaaten, die ihre Grenzen eifersuechtig schuetzen. Und dies aus gutem Grunde, die Stabilitaet einer gewachsenen Gesellschaft wird durch eine zu schnelle Veraenderung gefaehrdet, ebenso wie soziale Sicherungssysteme.
Wenn die Menschen nicht frei sind, mit dem Klima zu wandern, dann wird es armen Menschen im verdoerrenden Afrika nichts nutzen, dass die russiche Tundra zur neuen Getreidekammer wird. Sie werden keine Mittel haben, die neuen Lebensmittel zu erwerben.
Nun stellt sich die Frage: Wo ist mehr Wille, in der Klima- oder der Migrationspolitik?

Wieder mal ein ausgezeichneter Artikel Ihrer Zeitung.
Problem: Wie können wir erreichen, dass jeder Bundestagsabgeordnete diesen Artikel liest, ihn auch versteht und endlich eine sachliche Diskussion um das Thema Klimaschutz und Energieversorgung und -sicherheit einsetzt. Die Regierung muss verstehen, dass nur ein ausgewogener und machbarer - das heisst auch finanzierbaren- Ansatz uns weiterbringt.
Problem im Problem: Frau Merkel möchte - wie Herr Kohl - auch in die Geschichte eingehen - als Umweltkanzlerin. Diesem Ziel wird sie alles opfern, zumal ihr ja jeglicher wirtschaftlicher Sachverstand fehlt und sie berühmt ist, Deutschland gewaltige Lasten für die Zukunft aufzudrücken, die sie selber ja nie wird verantworten müssen.

aber das was Hr. Bartsch ausführt, ist für unsere Breiten sicherlich richtig und auserordentlich beruhigend: Wir sind von den grössten Entwicklungen der globalen Umweltzerstörung nicht betroffen.
Wie schön!
Gut, dass Brasilien für uns das Abholzen der Regenwälder übernimmt, damit wir unser tägliches Steak zum vernünftigen (!) Preis auf den Tisch bekommen. Gut das, dass Holz für Deutschland aus Sibirien importiert wird, wo es eh keinen Unterschied macht, ob da Bäume stehen oder nicht. Oder war da nicht noch etwas?
Könnte es vielleicht sein, dass sich bei der Klimadebatte mittlerweile der Tunnelblick eingeschlichen hat. "Solange uns nichts passiert ist das Klima schon in Ordnung". Es ist sicherlich total hohl von einem Killergas zu sprechen. Aber genau so hohl ist es, sich über die Anstrengungen zur Erhaltung einer intakten Natur (z.B. Amazonien) zu mockieren. Es wurde da im Beitrag richtig erwähnt, dass wir keine CO2 Problematik haben, sondern wenn überhaupt eine Methan Problematik. Doch scheint die Akzeptanz von Fahrverboten in Europa höher zu sein als bei Einschränkungen der Essgewohnheiten (weniger Fleisch).
Die Menschen erkennen nur das an, was sie auch erkennen wollen.

Man hätte diesen höchst informativen Artikel auch mit "Tricksen, Tarnen, Täuschen" überschreiben können: Denn wenn Physiker aus Klimaforschungsinstituten, wissend, dass bei etwa gleichen CO2-Konzentrationen völlig verschiedene mittlere, globale Temperaturen (was immer das auch sein mag) vorlagen, und bei deutlich verschiedenen CO2-Konzentrationen nahezu gleiche Temperaturen, und sie dann behaupten, die CO2-Konzentration sei der entscheidende Wirkfaktor für die Welttemperatur, dann lasse ich das diesen Physikern nicht durchgehen, denn das wissen sie, sonst hätten sie nicht das Vordiplom geschafft.
Wenn sie es aber wirklich glaubten, was schon schlimm genug wäre, dann flögen sie nicht zu Tausenden viele Male im Jahr an die entferntesten Orte der Welt, von Nairobi bis Bali, um Konferenzen abzuhalten als ob Videokonferenzen noch zu erfinden seien. Sie arbeiten meist mit Szenarien, ohne dies dem Laien zu erklären. Werden sie durch Tatsachen widerlegt, dann erklären sie flugs: "Er hat ja nicht gesagt, dass es so kommt, sondern nur, dass es so sein könnte ".
Solange Ressorcenschonung im Zentrum stand, dachte ich, na ja, man macht halt das Richtige aus falscher Motivation.
Aber nun steht der IPCC-Kaiser ohne Kleider da.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Artikel!
Endlich darf wieder öffentlich nachgedacht werden.
Nur der Treibhauseffekt funktionniert AUCH nicht so, wie es uns die "Klimaforscher" erzählen wollen. Diese ignorieren den Transmissionswiderstand der Luft. Es besteht also noch weiterer Bedarf an Aufklärung. Das CO2-Märchen kann nicht stimmen.
Weiter so!

... mit der die Bundesregierung das Weltklima retten will, ist ja angeblich erstmal wieder vom Tisch, aber sie wird in der einen oder anderen Form sicher weiedr auftauchen. Wie soll sich eine Regierung auch dagegen wehren, eine Steuer zu erheben, die von einer Mehrheit der Betroffenen lautstark gefordert wird? Ich habe noch selten eine derart effektive Gehirnwäsche erlebt, wie im Zusammenhang mit der "Klimakillergas"-Diskussion. Ich fürchte mittlerweile, selbst wenn die Politiker wollten, kämen sie aus der Nummer nicht mehr raus, jedenfalls nicht ohne Gesichtsverlust.

Alles was Bartsch hier ausführt sind für die, die die Klimadebatte seit Jahren intensiv beobachten, keine Neuigkeiten. Neu ist hier, dass dies einmal in einer seriösen Zeitschrift so offen ausgesprochen wird.
Wenn die Klimadebatte einen Sinn macht, dann den, dass die Menschheit dahin gelenkt wird, Energie rationeller einzusetzen. Ob dazu die Beschwörung einer globalen Katastrophe durch die verstärkten Emissionen von CO2 der richtige Weg ist, kann und muss bezweifelt werden.
Was passiert denn mit der generellen Einsparung von Energie, wenn der Anreiz dazu möglicherweise auf falschen Begründungen beruht ? Sprich, dass sich die Meinung durchsetzt, dass CO2 doch nicht eine solche Bedeutung hat, wie die Klimaalarmisten dies behaupten.
Neuere Untersuchungen zeigen, dass die globale Mitteltemperatur, wenn es so etwas gibt, seit dem Jahr 1998 nicht mehr steigt, auch dann, wenn man den starken El-Nino-Effekt von 1998 ausklammert. Und russische Forscher, die nicht mit dem Global-Warmer-Netzwerk verbunden sind, sagen uns ab dem Jahre 2030 sogar kühlere Temperaturen aufgrund geänderter Sonnenaktivitäten voraus.
Die Politik sollte sich zumindest einmal damit befassen.