06. Oktober 2004 Die seit 1901 verliehenen Chemie-Nobelpreise gingen vor allem an amerikanische Forscher. 23mal wurde die Auszeichnung ganz oder in Teilen Deutschland zugesprochen, durch Mehrfachvergaben gibt es insgesamt 27 deutsche Preisträger. Seit 1994 wurden ausgewählt:
2003: Peter Agre (USA) und Roderick MacKinnon (USA) für die Erforschung von Ionen- und Wasserkanälen der Körperzellen.
2002: John B. Fenn (USA), Koichi Tanaka (Japan) und Kurt Wüthrich (Schweiz) für ihre Methoden zum Vermessen von biologischen Molekülen.
2001: William S. Knowles (USA), Barry Sharpless (USA) und Ryoji Noyori (Japan) für die Beschreibung neuer Katalysatoren.
2000: Alan Heeger, Alan MacDiarmid (beide USA) und Hideki Shirakawa (Japan) für Entdeckung und Entwicklung elektrisch leitender Kunststoffe.
1999: Ahmed H. Zewail (Ägypten/USA) für die Untersuchung der Dynamik ultraschneller chemischer Reaktionen (Femtosekunden-Chemie).
1998: Walter Kohn (USA) und John A. Pople (Großbritannien) für ihre Beiträge zur Quantenchemie.
1997: Paul D. Boyer (USA), John E. Walker (Großbritannien) und Jens C. Skou (Dänemark) für die Beschreibung der Synthese von Adenosintriphosphat und der Entdeckung des Ionentransport-Proteins ATPase.
1996: Robert F. Curl, Richard F. Smalley (beide USA) und Harold W. Kroto (Großbritannien) für ihre Entdeckung der Fullerene (Fußball-Moleküle aus Kohlenstoff).
1995: Paul Crutzen (Niederlande), Frank Sherwood Rowland (USA) und Mario Jose Molina (Mexiko) für ihre Arbeiten zur Chemie der Atmosphäre, insbesondere zum Auf- und Abbau des Ozons (Ozonloch).
1994: George A. Olah (USA) für seine Arbeit über stabile Carbokationen, die bedeutend für die Kohlenwasserstoffchemie sind.
Text: dpa
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