Ueber hunderte von Jahren haben die Spanier ihre wunderbaren Hartholwaelder abgeholzt, um Segelschiffe zu bauen und die Welt zu erobern. Aber zu keiner Zeit haben sie daran gedacht neue Baeume zu pflanzen. Als ich einmal von Madrid gen Norden fuhr, war ich entsetzt darueber, dass es niergends Baeume gab.
Aber es ist noch nicht zu spaet. Wenn die Regierung zielbewusst tausende von Baeume pflanzt, koennte sich das Klime verbessern, mehr Wasser vorhanden sein. Die jungen, neugepflanzten Baeumen sollten am besten mit Tropfbewaesserung am Leben gehalten und zum Wachsen gebracht werden. Das ganze 'Klimaproblem' kann mit dem Pflanzen von Baeumen geloest werden. Zum anderen, wir haben nicht zu viel CO2, sondern zu wenig O2 - Sauerstoff - und Baeume liefern O2!!
Ich habe mit grossem Interesse die Artikel " Spanien: Wasserschau im Dürreland" und "Eldorado in der spanischen Steppe" des Herrn Wielands gelesen. Ich schreibe meinen Beitrag von meinem Wohnort in Spanien aus und bin mir daher vollkommen darüber im klaren, dass ein für die vorrangig in Deutschland verweilenden Leser verfasster Text einer gewissen "anthropozentrischen Verschiebung" ausgesetzt ist.
Denoch sollte vielleicht Herr Wieland der Versuchung wiederstehen, in fremden Ländern geschehende Tatbestände aus einer folkloristischen Optik zu beschreiben. Die Benützung von althergebrachten Klischees mag wohl dem erleichterten Verständniss eines weniger informierten Publikums dienlich sein, leider schadet sie aber auch gleichzeitig - wie z.B. in diesem Fall - der Annäherung an die Wirklichkeit eines Landes, dass sich nicht nur einer wichtigen wirtschaftlichen und kulturellen Weltrolle, sondern auch der Existenz eines begeisterungsfähigen und innovationsfreudigen politischen Lebens erfreut. - Wie z.B. in der Umweltspolitik.
Hätte man das schöne Geld für die 70 m tief gerammte Brücke in Aufforstungen und Erosionsschutz gesteckt, wäre zukünftig das Messegelände nach ein wenig Regen vielleicht nicht mehr überschwemmt.....