Nur der Vergleich mit der Venus ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Die Athmosphäre der Venus enthält zu 96,5 % CO2, die der Erde zu ca. 78% aus N2, 21% O2, 1% Edelgase und zu weniger als 0,04 % aus CO2.
So erstrebenswert die Reduzierung von Kohlendioxidausstoß auch ist, für jede Tonne Öl, die die Industrienationen einsparen, wird eine Tonne Öl in den übrigen Ländern der Erde zusätzlich verbrannt werden. Warum? Weil eine sinkende Nachfrage auf den Rohlmärkten der Welt mit einem Preisrückgang einhergeht. Dieser Preisrückgang wird es vielen ärmeren Konsumenten z. B. in Asien ermöglichen, endlich auch ein Moped oder gar ein Auto zu betreiben. Und das werden sie sich nicht von uns verbieten lassen. Ob es uns gefällt oder nicht...
Christoph Popp, Stuttgart
Der beste Bericht den ich seit langem zur Klimahysterie gelesen habe. Es gibt vieles in der Klimaentwicklung der Vergangenheit was betrachtet werden sollte.
Am wichtigsten ist neben der Analyse von möglichen Minderungen von humanen Effekten auf den Klimawandel die Eindämmung von Zuwächsen.
Sicherlich haben wir, die EU oder die westlichen Industrienationen noch Einsparpotential. Aber während wir 10, 20 oder gar 30% einsparen und dafür riesigen Aufwand betreiben und einen gewaltigen Gesellschaftswandel verursachen, entwickeln sich gerade in Südostasien große Industriegesellschaften. Diesen ist der Fortschritt und Entwicklung wichtiger als die Umwelt, weswegen dort nicht erst in absehbarer Zeit, sondern schon jetzt die grösste Gefahrenquelle für den Klimawandel sitzt.
Mit der Verringerung des CO2 Ausstosses muessen wir bei China anfangen. Die groesste Dreckschleuder, die es je gab. Dagegen sind die Autoabgase der westlichen Welt ein Pappenstiel.
In Sued-Ost-Asien (Thailand, Indonesien, Vietnam, Philippinen) verpesten Millionen Tricycles, uralte Jeepneys und Busse mit Dieselmotoren die seit 30 Jahren keine Werkstatt gesehen haben, die Luft der Staedte in einem unglaublichen Ausmass und keiner wagt etwas dagegen zu unternehmen.
Aus dieser Gegend -mit China- kommt 50% der von Klimaforschern als bedenklich bezeichnete Luftverschmutzung, vom Methan aus Reisanbau nicht zu reden.
H. Rentzing, z.Z. in Manila
Sehr lesenswerter und hilfreicher Artikel.
Dr. jur. Thomas Bodewig, Bonn