
Als ich den Beitrag las, fiel selbst mir als Laie ein sachlicher Fehler auf: Ein Mensch atmet täglich nur 1 kg und nicht 10 kg CO2 aus. (Leicht überschlägig nachzuprüfen: Aus 2500Kcal => 500g Kohlehydrate=>200g Kohlenstoff=>800g CO2 gerundet 1kg CO2). Aber selbst so beträgt der dt. menschliche Beitrag immer noch rund ein Viertel des dt. Kfz-Beitrags.
(82 Mio x 365 Tage x 1 kg CO2 = 30 Mio. t CO2 versus
44 Mio Kfz x 180g CO2/km x 15.000 km (Jahresleistung) = 119 Mio. t CO2).
Keiner käme auf die Idee, sportliche Aktivitäten zugunsten der CO2-Emission einzuschränken. Vielleicht taugt das Thema ja als Beamtenwitz: Was macht ein Beamter? Er spart CO2 und schläft.
Ein anderer Aspekt der CO2-Diskussion stört mich viel mehr: Während der Energieverbrauch aus konventionellen Energieträgern (Kohle, Erdöl) kritisiert wird, soll der gleiche Verbrauch aus (Bio-Trägern) unverdächtig sein. Als ob das Klima zwischen Erdöl-CO2 und Bio-Sprit-CO2 unterscheiden könnte. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass Bio-Energieträger nur auf Flächen angebaut werden, die vorher auch schon Bio-Masse produzierten. Wenn dann dafür ganze Urwälder geopfert werden, na dann gute Nacht.

doch der gelungene Artikel von Herrn Bartsch wurde von vielen Lesern überbewertet. Irritiert haben mich solche Kommentare, die die FAZ für deren Veröffentlichung kritisieren! Eigentlich sollten sich doch alle darüber freuen, daß die FAZ ein Forum zur Verfügung stellt, wo ohne Zensur veröffentlicht- u. diskutiert werden kann? Damit wird schließlich ein Lern- u. Denkprozeß in Gang gesetzt, der dann vielleicht zu höherem Bewußtsein führt?
Sehr gut hat mir Herrn Dettmer's Beitrag von der mittelalterlichen Vorstellung unserer Erde als Scheibe gefallen. Mit ihrem Wissensmonopol bleute die allmächtige kath. Kirche den relativ ungebildeten Menschen diese Vorstellung mit dem Ergebnis ein, daß die absolute Mehrheit daran glaubte. Andere, wissenschaftl. belegbare Theorien wurden mit Folter- u. Feuertod bestraft!
Und dennoch haben nur wenige intelligente Individuen letztendlich die menschliche Entwicklungsgeschichte entscheidend geprägt! Daraus darf gefolgert werden, daß die Mehrheit der IPCC-Klimahysteriker mit deren teils widerlegten Theorien nicht das alleinige Recht für sich in Anspruch nehmen darf! Ein vitales Interesse gegen die Versachlichung der Klimadiskussion haben zur Zeit nur die Politik u. deren Lobbyisten.
J. Weller

Arrhenius nichts beweisen, vielmehr hat er die 'Glashaus-Theorie' aufgestellt, die bis heute nicht bewiesen ist. Allerdings ist auch nicht bewiesen, dass es den beschriebenen Effekt nicht gibt.
Bewiesen ist nur eindeutig, dass es seit Anbeginn der Erde zum Teil extreme Klimaschwankungen gibt, die bis in unsere Zeit hin andauern und auch noch bis zum Ende der Evolution andauern werden. Und es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass wir uns wieder in einer Phase der Erwärmung befinden, die allerdings bereits zu einem Zeitpunkt begonnen hat, zu dem die Industrialisierung noch nicht die Ursache sein konnte.
Die Frage, ob und inwieweit der Verbrennung fossiler Brennstoffe diesen Effekt beschleunigt, ist inzwischen zur ideologischen Diskussion verkommen, erkennbar am Hyperventilieren unseres U-Ministers.
Den Ökologisten kommt die Katastrophenhysterie gerade richtig, um mal wieder eine neue Gesellschaftsform zu fordern, die den aktuellen Zustand der Natur konserviert und sich der zukünftigen Generationen zuliebe erst mal ins vorletzte Jahrtausend zurückkatapultiert.
Das einzige, was nicht stattfindet, ist eine nüchtere Diskussion, wie man den ohnehin kommenden Klimawandel positiv nutzen kann - gerade im Auftrag kommender Generationen.

Es ist absolut erheiternt wie hier darüber diskutiert wird ob das CO2 nun das Böse ist oder nicht.
Oder inwieweit die Klimadiskusion von "Sektenmitgliedern" initiiert wird oder nicht.
Nur wenige deuten an, worum es eigentlich geht.
Ich frage mich wirklich allen Ernstes wann die Menschen mal so richtig anfangen zu denken...zu beobachten was in ihrer Umwelt und auf der Welt passiert und dann schlichtweg 1 & 1 zusammen zu zählen.
Wir ruinieren uns unsere Existenzgrundlage und wenn wir so weiter machen, können wir uns unsere ganzen wissenschaftlichen Erkenntnisse (zumal vieles davon eh nur ins blaue geschossen ist) und unsere ganze tolle Technologie sonstwohin stecken.
Zumindest die Technik wird wahrscheinlich irgendwann das einzige ss ein das darauf hindeutet das hier mal was gelebt hat das man als Zivilisation bezeichnen könnte.
Derweil uns die Natur einen Warnschuss nach dem anderen vor die Füße steht diskutieren realitätsfremde "Rationelle" darüber welcher Wissenschaftler denn nun recht hat und ob deshalb der Klimawandel echt ist.
Ich habe mitunter das Gefühl ich lebe in einer Gesellschaft die Moral, Naturverbundenheit, Ethik u.v.a. verduddelt in der Hoffnung es wird Öl draus!

Es ist sehr traurig, dass hier Menschen sich als "rational" bezeichnen und eigentlich absolut keinen Schimmer haben... sie haben nicht nachgeforscht, viele von ihnen kennen nichtmal die chemische Formel von Wasser aber spielen den grossen Experten.
Lieber sollte sich jeder um das kuemmern, wozu er ausgebildet wurde und nicht die Nase da reinstecken, wo sie nichts zu suchen hat. Die groessten Skeptiker sind natuerlich die Geldgierigen unter uns, denn umruesten kostet nunmal.
Wir solten uns lieber um die Zukunft unserer Kinder kuemmern und dass sie noch ein Platz zum Spielen haben sollen!
Ihr rationalen....

Es gibt anscheinend doch noch rationell denkende Menschen, welche nicht der Klima-Sekte verfallen sind. Jedoch sieht man ja an vielen Kommentaren hier, dass leider große Mengen der Bevölkerung durch das jahrzehntelange Gehirnwaschen der Grünen schon total verblendet sind...das sind dann wahrscheinlich auch die, die im Namen der Umwelt ihr 10 Jahre altes Auto wegwerfen, um ein neues, "umweltschonenderes" zu kaufen...OHNE vorher mal darüber nachzudenken, wieviel Co2 und Müll bei der Herstelling eines neuen produziert wird...dafür kann man das alte Auto meist nochmal 20 Jahre lang weiterfahren, wenn man ein/zwei Liter Minderverbrauch annimmt....aber denken können grüne ja eh nicht...

Wird dieser Beitrag auch alle sog. Politiker in D und Eu verschickt ???

CO2 hier und heute oder damals oder hin oder her, darum geht es doch gar nicht, wenn man mal den größeren Zusammenhang der ganzen Umweltproblematik sehen möchte. Wäre vor Jahrzehnten die Reaktion auf die "Waldsterbenhysterie" eine konsequentere gewesen, wäre beispielsweise heute sicherlich auch die Rate der umweltbedingten Erkrankungen niedriger. Dem Wald selbst hätte eine strengere Umweltpolitik auch nicht geschadet.
Natürlich weiß keiner genau, wie sich das Klima weiter entwickeln wird, aber selbst das geringste Risiko eines gravierenden Wandels reicht doch aus, um zu kapieren, dass das hier nicht mehr lustig ist.
Wer übrigens meint, seinen Umweltbeitrag mit im Garten vergrabenen Plastiktüten, gefüllt mit seinem Exspirium, leisten zu müssen, der wähle doch stattdessen besser die Nummer von Stromanbieter Greenpeace Energy. Unbürokratischer und kostenschlauer kriegt man keinen sauberen Strom..

Gratulation Herr Bartsch!
Lassen wir Isotopen etc. beiseite und verlassen uns lieber auf unser Auge!
Zur Frage, ob CO2-Veränderungen die Temperatur bestimmen (Klimakiller) schaut man sich am besten die Eisbohrkern-Untersuchungen an (Vostok etc), die auf diversen Internetseiten veröffentlicht sind (Quellen: Petit, Monin, ..). Hier sind Schwankungen von Temperatur und CO2-Gehalt der Luft im Zeitverlauf abgebildet. Meist umfassen die Graphiken viele hunderttausend Jahre, auf ein paar Zentimetern Papier. Die beiden Kurven verlaufen verblüffend parallel, und viele Wissenschaftler schlossen kurzerhand, CO2 steuert, und die Temperatur folgt.
Wissenschaftler, die es genauer wissen wollten, zoomten aus den Mega-Kurven Abschnitte von z.B. 10.000 Jahren heraus. In dieser hohen Auflösung erkennt man aber eindeutig das Gegenteil: Immer steigt zuerst die Temperatur (aus welchen Gründen auch immer), und erst nach 800 - 1200 Jahren steigt der CO2-Gehalt.
Diese wichtige Erkenntnis sollte sich jeder bildlich einprägen. Denn CO2 kann ja nur dann ein erderwärmender Klimakiller sein, wenn es die Temperatur steuert. CO2 steuert aber eindeutig nicht, wie wir sehen.
So können wir getrost mit dem CO2 unseren Frieden machen.

Ich möchte den Titel mit Dank an den Autor etwas umformulieren. "Endlich mehr Licht im Dunkel des Klimaschwindels." Wir waren ja schon an einem Punkt angelangt, wo die Klima-Funktionäre nicht mehr vor den Klimawandelfolgen, sondern vor den Folgen ihrer eigenen Übertreibungen zu warnen begannen.
Das erinnert an einen Spruch: "Angst essen Seele auf." Hier scheint die künstlich erzeugte Klimafurcht bei manchen das Hirn getroffen zu haben.
Dank daher an Christian Bartsch für seine sorgfältig recherchierte Zusammenstellung der bekannten physikalischen und klimageschichtlichen Fakten. Man darf nur gespannt darauf sein, wann endlich die Bundesregierung in ihrem neuen Outfit aus farblosen Spurengasen und deren Verminderung ihre eigene Blöße erkennt und eingesteht. Noch beruft sie sich darauf, sie habe ja nichts zu verbergen. Wie könnte sie auch - in ihrer klimawandelkonformen Kleidung! Die Potsdamer Hofschneider vom PIK hatten ganze Arbeit geleistet. Keiner wollte das Kind in dem alten Märchen sein.
Burghard Schmanck

Leider wurden in diesem Artikel in verantwortungsloser Weise Fakten verdreht bzw. ignoriert. Bereits 1896 hat der schwedische Nobelpreisträger Arrhenius den erwärmenden Effekt von CO2 auf die Atmosphäre beweisen. Seit 1800 (dem Beginn der industriellen Revolution) ist der CO2-Gehalt der Atmosphäre von dem für Warmzeiten seit 400000 Jahren üblichen Wert von 280 ppm auf 380 ppm angestiegen. Für diesen Anstieg ist der Mensch primär durch Verbrennung fossiler Brennstoffe verantwortlich, was sich dadurch nachweisen lässt, dass fossiler Kohlenstoff eine andere Isotopenzusammensetzung hat. Damit läßt sich auch die Behauptung des Herrn Bartsch, das zusätzliche CO2 würde aus dem Ozean stammen, wissenschaftlich widerlegen. Tatsächlich haben die Ozeane 48% des seit 1800 emittierten Kohlenstoffs aufgenommen und damit den Treibhauseffekt gedämpft. Dies wird unterschlagen.
Die Aussage zum Wasserdampf ist ebenfalls nicht haltbar. Dieser trägt erst dann zum anthropogenen Treibhauseffekt bei, wenn durch die treibhausgasbedingte Erwärmung die Aufnahmekapazität der Atmosphäre steigt (positive Rückkopplung). Hier werden Ursache und Wirkung verdreht.
Wissenschaftliche Quellen für die Hypothesen des Autors fehlen leider, finanzielle sicher nicht.

Herrn Bartsch Danke für seinen Mut, denn den muss er haben, denn Andersdenkende werden ja schon wieder wie im Mittelalter behandelt. - Temperatur und Kohlendioxid waren im Verlauf der Klimageschichte der letzten 570 Millionen Jahre nicht eng miteinander gekoppelt, was man übrigens sehr schön nachlesen kann in dem Buch "Klimafakten", eine Veröffentlichung der "Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe"!! - Aber politisch sind die Erkenntnisse der eigenen Bundesanstalt nicht erwünscht. Wir Bürger werden regelrecht gegängelt und veräppelt! - Mit Angst kann man gut Politik machen, und die ganzen Klimaforscher-Meteorologen, deren sämtliche Klimavorhersagen der letzten Jahrzehnte falsch waren, biedern sich der Politik an, damit kann man ja Forschungsgelder einzuheimsen! - Forschungsinstitutionen die einen anderen Weg gefahren sind, wurden bereits zu Zeiten als Merkel noch Umweltministerin war, durch Entzug der Förderung abgestraft! - Nachlesen kann man bei der Veröffentlichung der Bundesanstalt auch "...dass sich der derzeit beobachtete Erwärmungstrend des Erdklimas unabhängig von anthropogenen Einflüssen in näherer Zukunft fortsetzen wird".
Dr.-Ing. Singewald, Diplom-Geologe

...ist vielleicht gar nicht so spannend.
Aber ob sich diejenigen, die sich hier über die Pseudowissenschaftlichkeit von Herrn Bartsch so erregen, jetzt nur noch mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, auf Flugreisen verzichten, den Altbau aus den Fünfzigern zugunsten eines Niedrigenergiehauses verlassen, nichts blähendes mehr essen und nur noch in Jute-Tüten ausatmen, die dann im Garten verbuddelt werden:
Das würde mich mal interessieren.
Übertrieben oder nicht: So ganz koscher kann der CO2-Anstieg nicht sein. Aber was tut jeder selbst dagegen, außer quatschen (heißes CO2) und auf die Politiker (noch mehr heißes CO2) warten?

Für besagten Artikel gratuliere ich Ihnen! Endlich wagt es jemand, in einem angesehenen Blatt auf die Klimahysterie hinzuweisen! Sicher wird der Autor nun von vielen Instituitionen angegriffen, würde doch eine große, sinnlos steuergeldverschlingende Bewegung an Glaubwürdigkeit verlieren! - Wann endlich schaffen es seriöse Wissenschaftler diesem Treiben ein Ende zu bereiten!
Mein Dank an den Autor.
Peter K. Quincke

Und wie sie heulen. Kaum wird ein Artikel veröffentlicht, der nicht dem allgemeinen Tenor folgt und Zweifel an den These und Theorien des IPCCs, wie den Klimafolgenschätzern vom Potsdamer Telegraphenberg anmeldet, schon wird er zefleischt. Im Artikel ist bei der Angabe der täglichen CO2-Emission des Menschen eine Kommafehler unterlaufen. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, daß die SIMULATIONSprogramme der Klimaforscher nicht einmal in der Lage sind, mit den bekannten Parametern die Klimaentwicklung der vergangenen 150 Jahre nachzuvollziehen. D.h., die Gegenprobe zu den Simulationsergebnissen für die kommenden 100 Jahre scheitert, weil die Programm Daten offensichtlich nicht korrekt verarbeiten können.
Auf einer solchen Basis Beschlüsse zu fassen, wie die angestrebte Reduktion des CO2-Ausstosses der EU um 20%, wohl mehrheitlich zulasten Deutschlands, ist mehr als fahrlässig.
Außerdem sind Instrumente, wie der Handel von Emissionszertifikaten, oder das wirkungslose Verspargeln von Landschaften verdächtig, da der Eindruck entsteht, hier wird künstlich ein neuer Markt geschaffen, um mit ökologischem Feigenblatt auf Kosten der Steuerzahler und Verbraucher, viel Geld zu verdienen.

Es gibt wohl kaum kein Argument in diesem Artikel, dass sich nicht wissenschaftlich widerlegen ließe. Leider spielt dies in der Debatte aber wohl keine Rolle, da viele sich nicht die Zeit und Kraft nehmen, die Richtigkeit der Argumente nachzuprüfen. Von der Redaktion einer gutangesehenen Zeitung könnte man das allerdings schon erwarten.

Ich finde es langsam an der Zeit, daß der Autor des umstrittenen Artikels selbst zu den Kommentaren, die täglichen CO2-Emissionen eines Menschen betreffend, Stellung nimmt. Es ist nämlich wissenschaftlich absolut unseriös einen in der Version vom 02.04.2007 angegebenen Wert von 10 kg pro Tag klammheimlich und ohne Angabe von Gründen in 1 kg pro Tag umzuwandeln (s. Text vom 03.04.2007). Sollte die Datenbasis für alle anderen vom Verfasser aufgestellten Behauptungen ebenso "löchrig" sein wie dieser zentrale Punkt seiner Argumentatiosnkette, dann wäre es reine Zeitverschwendung sich überhaupt auf eine Diskussion mit ihm einzulassen.

Lieber Herr Dettmer,
theoretisch haben sie vielleicht recht. Aber hier geht es ja um eine praktische Frage. Wenn politisch über die Sicherheit von Lebensmitteln, Gesundheits- und Umweltschutz entschieden wird und die Entscheidungen wissenschaftlich begründet werden müssen/sollen, dann haben wir nun mal nichts Besseres als den "Stand der Wissenschaft" - also den mainstream (vielleicht eine bessere Bezeichnung als "Mehrheit", obwohl beides - z.B. auch in Ihrem Mittelalter-Beispiel - nahe beieinander liegt). Natürlich kann auch der meainstream falsch liegen und das sollte auch bei allen Entscheidungen berücksichtigt werden.

Die Beiträge von Herrn Klein und anderen zeigen, dass sich der Mythos, Deutschland sei Vorreiter der Umwelt- und Klimapolitik weiter hält. Was in den 80er Jahren galt, gilt heute jedoch lange nicht mehr. Vielmehr wurde Deutschland in den letzten 15 Jahren von vielen Staaten ein- und von manchen überholt. Interessanter Weise handelt es sich hierbei oft um diejenigen Staaten (oder US-Bundesstaaten), die Deutschland auch wirtschaftlich überholten: Großbritannien, die skandinavischen Länder, Kalifornien und andere US-Bundesstaaten, Österreich, teilweise sogar Frankreich. Ein Blick auf die CO2 Emissionsrechte lohnt sich: Mit 496 Rechten befindet sich Deutschland bei der Betrachtung pro Kopf ganz hinten, noch hinter Polen (224) und weit hinter Großbritannien (205), Italien (167), und Frankreich (138).

Einige Kommentatoren fragen sehr zu recht nach Herrn Bartschs Quellen. Da er sie uns nicht verrät, sind wir auf Vermutungen angewiesen. Der eher fernseh- denn zeitungsgerechte Stil des Beitrags als auch einige der vorgetragenen Argumente - inkl. die angebliche Verschwörung englischer Wissenschaftler - sprechen dafür, dass Martin Durkins Film „The great climate swindle“ als Vorlage diente. Mit sachlicher Dokumentation haben die Filme dieses Herren allerdings wenig zu tun. Vielmehr handelt es sich um hochideologische Pamphlete, die es mit der Wahrheit eher nicht so genau nehmen. Siehe hierzu z.B. den Eintrag zu Durkin bei Wikipedia; oder den Namen einfach googlen.

Lieber Herr Huber,
Sie schrieben:
"Wie könnte die Menscheit diese Tatsache nun am ehesten erkennen? (...)
... vielleicht doch am ehesten durch eine deutliche Mehrheitsmeinung in der Wissenschaft, die sich über Jahre herausgebildet hat?"
=
Eine deutliche Mehrheitsmeinung in der WIssenschaft des Mittelalters, die sich über Jahre herausgebildet hat, behauptete felsenfest und sicher, dass die Erde eine Scheibe ist. Schon mal drüber nachgedacht?
Wissenschaft ist nicht Politik. Mehrheiten sind da irrelevant!

ich kann mich den meisten der vorrednern nur anschliessen. denn auch ich wundere mich ueber einen solchen artikel in der faz. wo sind die gut recherchierten artikel des wissenschaft-teils geblieben? mit referenzen zu peer-reviewed articles in science oder anderen publikationen. herr bartsch streitet schon mal vorsichtshalber ab von aussen beeinflusst zu sein, aber ein artikel, der keine verweise auf seine quellen gibt wird in der wissenschaftlichen welt als suspekt angesehen. und das mit recht!
herr balleier hat schon einige punkte klargestellt. hinzu kommt noch, dass nirgends in dem bericht der IPCC von "90%" geredet wird. wenn man ueber etwas schreibt, sollte man es auch gelesen haben und sich nicht auf hoerensagen verlassen.
weiterhin steht in dem bericht der IPCC, dass sonneneinfluesse realtiv gering ausfallen. es muesste schon extreme schwankungen geben, um merkbare einfluesse auf die erde zur folge zu haben. zudem steigt der "CO2-hunger" der pflanzen nicht unbegrenzt an. es gibt eine optimale temperatur, ab welcher die aufnahmerate wieder abnimmt. etc.
ich arbeite an einem forschungsinstitut in frankreich und kann nur den kopf schuetteln......

Es ist schon erstaunlich wie sich viele Leser (und Herr Bartsch) hier anmaßen, über ein derart komplexes Phänomen wie den Klimawandel urteilen zu können. Woher nehmen diese Leute bloß diese Arroganz? Nehmen wir doch einfach einmal an, die Argumentation des IPCC wäre richtig. Dann würde der Mensch also tatsächlich maßgeblich zum Klimawandel beitragen. Wie könnte die Menscheit diese Tatsache nun am ehesten erkennen? Durch einen Artikel von Herrn Bartsch? Durch die Meinungsbekundungen der oben genannten Leser? Oder vielleicht doch am ehesten durch eine deutliche Mehrheitsmeinung in der Wissenschaft, die sich über Jahre herausgebildet hat? Auch wenn ich der Wissenschaft durchaus mit einer gewissen Skeptik gegenüberstehe, bietet sie wohl auch heute noch das beste Instrumentarium zur Beurteilung des Klimawandels und ist einer Verschwörungstheorie a la Bartsch allemal vorzuziehen.

Herr Bartsch,
Sie haben wahrscheinlich noch nicht einen wissenschaftlichen, i.e., peer-reviewed Artikel gelesen, sonst hätten sie uns all die Quellen liefern können, die ihre Zweifel an den Ursachen der Klimaänderung
wissenschaftlich fundieren.
Zwar gab es immer Temperaturschwankungen, wie sie ganz richtig anmerken, doch gibt es keinen Zweifel in der Literatur,
dass diese rapide Erwärmung einmalig ist. Gerade dieses Tempo werden viele Ökosysteme und Arten aussterben lassen.
Dieser so wissenschaftlich klingende Beitrag wimmelt gerade nur von Halb-Wahrheiten, wie man sie auch zu Hauf in der amerikanischen Boulevardpresse lesen kann.
Solch einen Beitrag in der FAZ zu lesen, ist für mich als in Boston lebender Wissenschaftler etwas überraschend und sehr eintauschend.

Sehr geehrter Herr Bartsch,
vielen Dank für Ihren informativen Beitrag. Er zeigt überdeutlich, auf welchem Niveau die sog. "Klimaskeptiker" inzwischen argumentieren. Die rethorischen Kniffe, die angewandt werden, um die Belanglosigkeit der aufgeführten "Argumente" zu kaschieren, sind natürlich FAZ-typisch vom allerfeinsten. So erscheint auch der aktuelle IPCC-Bericht im Zwielicht, nur weil in den achziger Jahren diejenige Forschergruppe, die den Klimawandel "erfand", es angeblich versäumt hat, die Klimaänderungen der vergangenen Jahrtausende zu untersuchen. Dass sich seitdem tausende weitere Forscher weltweit sehr ausführlich mit den vergangenen Jahrtausenden beschäftigt haben, und dabei zu ganz anderen Ergebnissen kommen, als der verehrte Herr Bartsch, das muss den Herrn Bartsch natürlich gar nicht bekümmern. Er hat ja nunmal seine eigene Meinung, und die lässt er sich auch nicht von ein paar dahergelaufenen Experten erschüttern, nur weil die sich seit 20 Jahren mit dem Thema beschäftigt haben.
Interessant in dem Zusammenhang ist natürlich die Aussage der Redaktion, dass der Beitrag von Herrn Bartsch für die "Technik und Motor"-Seiten der FAZ verfasst wurde. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...
Freundliche Grüße!

Es beruhigt mich ja, das Sie in Ihrem Artikel die CO2 - Emmisione des Menschen von 10 Kg/Tag auf 1 Kg korrigiert haben. Somit gewinnt die Emission des Autoverkehrs an Bedeutung.
Es ist aber insgesamt wohl nicht zu bestreiten, das wir uns in einer globalen Erwärmung befinden, dazu muß man nur einmal in die Alpen fahren und den Rückgang der Gletscher ansehen.
Im Überigen ist der zeitverzögerte Zusammenhang zwischen dem C02 Gehalt in der Erdatmosphäre (Anstieg seit 100 Jahren) und der Temperatur (Anstieg seit 50 Jahren) inzwischen als Treibhauseffekt in die Lehrbücher eingegangen .
Ich befürchte nur, das sich dieser Trend nicht durch das wegradieren einer Zehnerpotenz in einem elektonischen Artikel umkehren lassen wird.

Der Klimawandel als Hysterie!!
Als Grundlage zur Finanzierung zweifelhafter Geschäfte einiger Unternehmen, die die Angst aller Weltbürger nutzen um eigene Profite zu erreichen.
Auf der Grundlage der "überreagierenden Medien" wird dem Menschen weisgemacht, dass er viel Geld ausgeben muss um die Welt vor dem Klimakollaps zu retten - das Geld fließt in die Kassen der Eigner der Umweltindustrie.
Ideologen die vor diesen Karren der Umweltindustrie gespannt werden sagen Horrorszenarien voraus denen jegliche Grundlagen fehlen.
Wir sind nicht in der Lage das Wetter für die nächsten vier Wochen!! vorherzusagen - aber Vorhersagen über das Klima in 100 Jahren zu machen!!
Wer das Buch: "State of Fear" - (oder in deutsch) "Staat in Angst" gelesen hat kann erahnen, wo die Hintergründe der Klimahysterie zu suchen sind.
Gott sei Dank sind nicht alle Wissenschaftler blind gegenüber den wirklichen Ursachen für das derzeitige Klima welches die Menschen nicht oder nur zu kleinsten Teilen beeinflussen können.
Von Hausgemachtem Klimawandel kann also nicht ausgegangen werden, wenn die Politiker ehrlich sind

Es war Zeit für den Artikel von Herrn Bartsch. Offenbar begibt sich auch der Papiertiger UN in den Panikbus.
In Deutschland tut Aufklärung besonders Not, nachdem hierzulande ungebildete Politiker lieber mit Kuschelbären posieren, als mit wirklichen Fakten zur Energiesicherung zu regieren; sonst kommt der Strom aus der Steckdose!

Der Rechenfehler in der Galerensklavenrechnung eines Kommentares ist mir ebenfalls aufgefallen, nur hatte ich den Eidruck, dass die Redaktion darauf hin den Artikel insofern korrigiert hat, dass aus der 10 eine 1 gemacht wurde.
Dies ergibt sich aus dem Zusammenhang der Textstelle, denn die Hochrechnung der CO2-Jahresemissionen der gesamten Menschheit basierend auf dem einen Kilogramm pro Tag und Mensch ist nunmehr alles andere als reisserisch und genügt nicht mehr, um die Co2 Emissionen durch Autoabgase im Verhältnis dazu zu verharmlosen.

Eine neue Religionsgemeinschaft hält ja im Wesentlichen das CO2 als Verursacher von Klimaveränderungen auf der Erde. Gemeint ist natürlich nicht CO2, sondern der Mensch. Der ist ja überhaupt störend auf der Welt.
Nun wird ja hoffentlich unstrittig sein, daß es auch mal wieder anders herum kommen könnte. Z.B. eine neue Eiszeit könnte heraufziehen.
Bedeutet die menschengemachte CO2-Problematik, daß in einem solchen Falle das probate Gegenmittel im Kampf gegen die Kälte vorhanden wäre?
Also wieder genügend CO2 produzieren, auf daß es endlich wieder wärmer werde auf Erden?
Wer jetzt nein sagt, hat auch beim derzeitigen vermeintlichen Problem gelogen.

Die Vorstellung, es handle sich hier um einen Beitrag wider die Klimahysterie, entspring dem ausgeprägten Wunschdenken von Herrn Bartsch. Statt Licht zu spenden, steht der Autor mit der dunklen Drohung von der Klimadiktatur den apokalyptischsten Klimahysterikern in nichts nach. Und er versucht sie mit dem Rückgriff auf Verschwörungstheorien (englische Wissenschaftler...), grob falsche Zahlen (für Beispiele siehe die Leserkommentare), suggestive Vergleiche etc. offenbar noch zu überbieten. Den seriösen Klimaskeptikern - soweit es sie denn noch gibt - hat die FAZ mit diesem Artikel einen Bärendienst erwiesen.

Verantwortungslos erscheint dieser Artikel angesichts der Informationen, die hunderte von Wissenschaftlern in jahrzehnte langer Forschungsarbeit zusammen getragen haben. Der Verfasser sollte daran erinnert sein, dass auch einseitig recherchierte Beiträge mitunter für bare Münze genommen werden.
Es ist mehr als albern, dem EPCC indirekt zu unterstellen, in einer derart aufwändigen Studie die Faktoren Mensch und Wasser als CO2 Ausstoßer und den Zeitfaktor einfach übersehen zu haben.
Aber ganz unabhängig von wissenschaftlichen Fakten weiß doch jedes Kind, dass der Raubbau an der Erde nicht ohne Folgen bleiben kann, egal, ob mit oder ohne Klimakatastrophe. Und somit ist eine öffentliche Diskussion dieser Art längst überfällig und sollte durch derartige Meinungsmache nicht gebremst werden. Milchmädchenrechnungen wíe in diesem Artikel sind allerhöchstens dazu gut, um Klimasündern halbwahre Argumente an die Hand zu geben.

Wie Christian Schwägerl in einem ungleich lesenswerteren FAZ.NET Artikel vom 23. März schrieb, ist es wissenschaftlich nicht mehr als korrekt, Thesen und Antithesen zum Klimawandel einander gegenüberzustellen. Um so mehr wundert es mich, dass eine derart aggressiv-einseitige, lose Zusammenstellung von nicht näher begründeten "Meinungen" von der Redaktion publiziert wird. In anderen, stark beBilderten Zeitungen würde man so etwas erwarten, aber in der FAZ ... ?
Immerhin, der 10-kg-CO2-Fehler scheint mittlerweile korrigiert worden zu sein, daraus leite ich die Hoffnung ab, dass man seine Lehren aus den Leserkommentaren zieht.

"Mensch und Tier atmen Luft ein, reichern sie mit einem Anteil von 4 Prozent CO2 an, die in die Umgebung ausgeatmet werden. Am Tag sorgt der Mensch im Durchschnitt für eine CO2- Emission von etwa 1 Kilogramm. Da heute 6,7 Milliarden Menschen auf der Erde leben, beträgt ihr Anteil an der CO2-Emission im Jahr 2,45 Milliarden Tonnen. Und jetzt kommt das Auto ins Spiel: Alle Autos dieser Welt emittieren in einem Jahr rund 2,1 Milliarden."
Ist das Brutto oder Netto?
Ein verspäteter Aprilscherz?
Ein radikalhumoristisches Experiment?
Eine neue wissenschaftliche Methode, irgendwelche Zahlen miteinander in Beziehung zu setzen?
Oder einfach nur schizofren?
Es mag ja sein, dass verschiedene Sorten Kohl wie Rosenkohl oder Blumenkohl für die starken Emissionen von Kohldioxid verantwortlich sind, aber auch und besonders Hülsenfrüchte wie Mais und Bohnen, die mehr "ausgeatmet" als verdaut werden, sollten nicht vergessen werden. Vielleicht sollten wir die kohlenhydratreiche Ernährung abstellen. Am besten auf etwas genfreies.
So langsam schlägt die Klimahysterie in hysterisches Lachen um.
:-D

Die möglicherweise zu korrigierende CO2-Menge, die der Mensch beim Atmen erzeugt, ist wahrlich nur ein Detail, das an den zutreffenden Kernaussagen des Artikels nichts ändert. Im Übrigen spricht der IPCC-Bericht nur von 50% bzw. 66% Wahrscheinlichkeit eines anthropogenen Einflusses auf Klimatrends des letzten Jahrhunderts. Dabei möchte er die ersten 60 Jahre möglichst ausser acht lassen ("typically post 1960"), sonst müsste er ja die Abkühlung über mehrere Jahrzehte hinweg mit dem CO2-Anstieg diskutieren. Für die zukünftigen, weil nicht überprüfbaren, kommenden 100 Jahre ist sich der IPCC-Report dann aber gleich wieder 100%ig sicher. Es ist schon eine tolle Leistung, alle Welt glauben zu machen, dass alles mit 90%iger Sicherheit (Schellnhuber: eher 95%!) feststeht, wenn der eigene Bericht es widerlegt. Vielleicht hat Leser Marvin Fischer nicht so unrecht, wenn er (unbeabsichtigt)von 90% Unsicherheit der Wissenschaft spricht. Ansonsten empfehle ich dringend, einmal die Horrorszenarien des Club of Rome aus den siebziger Jahren anzuschauen und mit der Gegenwart zu vergleichen. Das Ende der Prognose kommt bekanntlich mit der Wirklichkeit!

Gratulation zu diesem sensationellen Artikel. Dieser muss allen Bundesbürgern als Pflichtlektüre gereicht werden - auch allen EU Abgeordneten - aber wie Sie schon andeuteten - geht es ja nicht um Vernunft und Realisierbarkeit, sondern um ein Dogma.
Mir stellt sich nur die Frage, wer oder was dahinter steht?. Dass alle Menschen möglichst lange auf dieser Erde sorglos leben wollen, ist doch klar - aber warum dann ein Dogma - das weder realistisch ist - noch bezahlbar?. Wer hat etwas davon?

So wichtig es ist, nicht alles zu glauben, ist dieser Artikel wohl leider
nicht gerade die glaubhafteste Gegenargumentation. Beispiele:
1. Klimavorhersage vs. Wettervorhersage. Die Wettervorhersage ist eine Aussage über die konkrete Dynamik eines Systems, die Klimavorhersage beruht mehr auf der Analyse von Erhaltungssätzen. Deshalb ist es unsinnig, beide in Beziehung zu bringen.
2. Die Änderung des CO2-Gehalts verläuft deutlich schneller, als es in
Datenspeichern wie Eisproben jemals für die Vergangenheit nachgewiesen werden konnte. Da das Klima ein hochgradig nichtlineares System ist, bedeutet das einen kräftigen Tritt in eine unbekannte Richtung. (Niemand weiß, wie sich ein hoher Wert für eine erste Zeitableitung in diesen Gleichungen auswirkt.)
3. Die Aussage, dass Pflanzen auf ein höheres Angebot an CO2 automatisch mit einer höheren Aufnahme reagieren, ist unbewiesen.
Dem Artikel fehlt es nach meinem Dafürhalten an Substanz, auch wenn einiges in ihm steht, was ich für wichtig halte, wie die Kritik an den nachwachsenden Rohstoffen.
Zum Klimaschutz vertrete ich die Haltung, dass - solange wir das Klima nicht verstehen - wir die anthropogenen Einflüsse auf die Atmosphäre minimieren sollten.

Christian Bartsch rechnet uns vor, das der CO2-Ausstoß unseres eigenen Stoffwechsels den des Kraftverkehrs übersteigt und damit relativiert.
Eine halbe Wahrheit ist so gut wie eine Lüge.
Der kohlenstoff den wir emitieren entnehmen wir ja wohl unserer Nahrung, letztlich den Pflanzen und durch Photosynthese quasi der Atmosphäre.
Der Kohlenstoff der automobile stammt aber aus fossilen Lagerstätten

Herr Bartsch hat den viel gravierenden Vulkanausbruch des TAMBORA in Indonesien im Jahre 1815 in seiner ansonsten sehr guten Dokumentation noch vergessen. Dieser Vulkanausbruch hatte weltweit noch viel gravierendere Auswirkungen als der von ihm erwähnte Vulkanausbruch auf Island. Das Jahr 1816 war "das Jahr ohne Sommer". Aber interessanterweise war im Jahr 1822 ein ähnlicher heisser Sommer wie im Jahre 2003, siehe
hier die sehr fundierten Recherchen aus dem Stadtarchiv von Recklinghausen:
http://www.solarresearch.org/Hitzewelle1822_20030816.pdf
und
hier:
http://www.solarresearch.org/Hitzewelle1822_20030812_WAZ_RZ.pdf

Trittin hat im April 2005 die Unwirksamkeit der Klimaschutzanstrengungen durch seine Themenpapier über die Atomkraft bestätigt. Bekanntlich stossen sowohl die Atomenergie als auch die Regenerativen Energien kein CO2 aus, und Trittin und sein damaliges BMU behaupteten somit folgerichtig:
"Neue alternative Kraftwerke schützen das Klima nicht. Regenerative Energien als Mittel gegen den Klimakollaps ist eine von interessierter Seite genährte Illusion. Aber selbst wenn ab sofort weltweit alle verfügbaren Mittel in den Ausbau der regenerativen Energien gelenkt würden, wäre der Effekt auf den globalen Treibhausgas-Ausstoß marginal." ("marginal" = unbedeutend, gering, nebensächlich)
Das BMU-Themenpapier finden Sie hier:
http://www.solarresearch.org/bmu_themenpapier_atomkraft.pdf
(dort die Seite 18 mit dem "Fazit" lesen")

Logisch, daß ein Aufklärungsartikel gegen die herrschende Klimaschutzideologie nicht überall Wohlgefallen auslöst. Umso wichtiger ist er. Und daß nun die üblichen Verdächtigungen und allerlei Rechenexempel im Sinne der bundesumweltministerialen Widerlegungsversuche herhalten müssen, um die Ökoposition zu untermauern, zeigt nur die Schwäche der Argumente.
Der FAZ wünsche ich ein "Weiter so" - die Richtung stimmt!
Konrad Fischer

Um noch einmal eine Überschlagsrechnung zu liefern für die Co2 Emmision eines Erwachsenen, der folgende Ansatz:
Bei einem doppelten Grundumsatz mit einem O2 Verbrauch von 800 l/Tag bekommt man im ungünstigsten Fall (100% Kohlenhydrate) einen C02 Emmision von 800l/Tag. Das entspricht bei 22,4 l/mol und 46g/mol einer Massen von 1,6 kg CO2 pro Tag, und nicht 10 kg pro Tag.

Was will mir der Artikel sagen? In das Klimageschehen spielen viele Faktoren hinein. Ausgehend von der Sonnenaktivität und den periodischen Bahnänderungen und Achsenverschiebung der Erde üder Kontinentalverschiebung, Vulkanismus, Meeresströmungen bis hin zum direkten Einfluss der Vegetation und Tierwelt.
Diese Einflüsse gab es immer und wird es auch in Zukunft geben.
Aber einen Einfluss gab es noch nie in der Erdgeschichte. Die massive Verbrennung von fossilen Kohlenstofflagern. Der menschliche Einfluss ersetzt nicht alle anderen, sondern setzt seinen oben drauf.

An einer Stelle bemüht der Autor die Erste Person Plural:
"Wir sind dennoch für konsequent sparsamen Umgang mit fossilen Energieträgern."
Interessant wäre es zu erfahren, wenn er damit meint. Die FAZ-Wissenschaftsredaktion etwa?
(Anm. d. Red.: Herr Bartsch hat den Beitrag für die "Technik und Motor"-Seiten der FAZ verfasst.)

Unabhängig von der Frage, ob die hier im Artikel angestellten Berechnungen und Behauptungen richtig und schlüssig sind, und geauso kann man sich ja auch die Frage stellen ob die Wissenschaftler vom ICCP richtig liegen, ist eine gewisse Skepsis gegenüber den Behauptungen bezüglich des Klimawandels sicher nicht unangebracht.
Das Zusammenwirken von Angebot und Nachfrage ist auch im Zusammenhang von wissenschaftlichen Studien nicht wirkungslos, so ist es doch unbestreitbar, dass es heute viel leichter ist Gelder für Studien, die den menschgemachten Klimawandel belegen zu erhalten, als für solche, die ihn widerlegen!
So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Mehrzahl von Wissenschaftlern meint, einen durch den CO²-Ausstoß der Menschen bedingten Klimawandel erkannt zu haben.
Hier muss doch mal gefragt werden, ob die Quantität über der Qualität steht?

Leider hatte ich das zweifelhafte „Vergnügen“ die jüngste deutsche Diktatur miterleben zu dürfen. Eine 1.Mai-Parole lautete: „Die Lehren von Marx sind richtig weil sie wahr sind!“
So einfach ist das in einer Diktatur, die Klimahysterie zeigt dazu leider viele Parallelen.
Etwas mehr Bescheidenheit und Selbstzweifel wäre bei den Klimaforschern sehr angebracht.
Wenn es bei Klimamodellen nicht um das Wetter sondern um die Summe (Globale Temperatur) geht, müssten die Betrachtungen doch wieder recht einfach werden. Einstein sagte zur Modellbildung: „So einfach wie möglich, aber nicht einfacher!“ Die Temperatur ist demnach die Differenz zwischen dem Energieeintrag durch die Sonne (Durchlässigkeit der Atmosphäre) und der Abstrahlung von der Erde (Wärmedämmung der Atmosphäre). Eine Änderung der Luftzusammensetzung im Promillebereich des CO2 soll solche Auswirkungen haben? Warum lässt sich dies nicht einfach im Labor nachweisen? Neben einer gewissen Speicherträgheit spielt die Zeit kein Rolle. Dies kennen wir aus dem täglichen Leben, habe ich mich an einem Tag zu warm angezogen bedeutet dies keine „Wärmegutschrift“ für den darauffolgenden Tag.
Soll eine neue Wissenschaft „erfunden“ werden, die es vor der Verfügbarkeit von bez

Ohne genau nachgerechnet zu haben erscheint mir die durchschnittliche Co2 Emmision von 10 kg pro Mensch und Tag etwas hochgegriffen. Wenn man sich überlegt was man täglich essen müßte um auf eine soche Emission zu kommen ... pui, das kann nicht sein !!

Herr Bartsch, Sie haben offensichtlich auch das Buch "GO die Öko Diktatur" gelesen und wachen nun über alle Anzeichen einer möglichen Realisierung. Das Sie dabei selber zu einem Ideologen werden (mit allen negativen Randerscheinungen) sei hier mal dahingestellt.
Seien Sie jedoch bis auf weiteres völlig beruhigt: Solange der Kommunismus nicht wiederaufersteht wird diese Welt keine Klimadiktatur erleben sondern weiterhin die Diktatur des Kapitals.
Bei Ihren Ausführungen kommen einem tatsächlich die Zweifel am Sinn und Unsinn von Biokraftstoffen (ich halte dies übrigens nicht für eine Zukunftstechnologie). Auf der anderen Seite lassen Sie den viel grösseren Unsinn im Namen der freien, globalisierten Marktwirtschaft unerwähnt. Müßig zu sagen, dass jeglicher Transport von Waren, Menschen und Tieren auf der Basis von fossilen Energieträgern erfolgt. Da nehmen sich die paar Tonnen Raps, Soja oder wasauchimmer eher lächerlich aus.
Die technologische Energierevolution wird sowieso kommen müssen, ob es nun wärmer wird oder nicht, weil nur begrenzte Ressorcen für die bisherigen Technologien zur Verfügung stehen. Von daher sind die Probleme schon seit der Erfindung des Ottomotors bekannt.
Was bringt dann noch der Streit um Öko?

Es ist unfair, wenn Hr. Fischer Hr.n Bartsch vorwirft, dass er eine nicht ausbalancierte, d.h. keine entschärfte, weichgespülte Meinung vertritt, sondern pointiert eine Gegenmeinung vertritt.
Die Klimadiskussion halte auch ich für brandgefährlich, aus den Gründen, die Hr. Bartsch genannt hat.
1. OK Computer: ohne die Rechnerleistungen der Spätmoderne könnten wir die Klimadiskussion nicht mit der zu beobachtenden Hysterie führen. Wir dürfen uns unserer Freiheit entschlagen, weil: die Computer haben schon alles ausgerechnet. Was Computer überhaupt ausrechnen können, ist uns nicht mehr bewusst: am Anfang stehen die Parameter. Wir messen CO2, wir berechnen die Wirkung des CO2: also schädigt CO2 das Weltklima q.e.d. Wir wissen nichts über die Wirkungen, die wir nicht als Parameter bestimmt und folglich nicht gemessen haben.
2. Weltinnenpolitik: Der Klimawandel zwingt alle Nationen zur friedlichen Zusammenarbeit, so weit so gut. Doch stellt sich die Frage nach der Freiheit am Ende dieser regulativen Idee.
Frage: Wohin kann ich auswandern, wenn einmal eine Art Orwellsches Oceania an die Stelle der Nationen tritt? Das Asylrecht z.B. garantiert Freiheit & Unverletzlichkeit der Person. Kann es im Weltstaat abgesichert werden?

er faßt eigentlich die Problematik gut zusammen. Umwelthysteriewellen sind auch nichts Neues, hier zwei vergangene Beispiele:
- Waldsterben
- Ozonloch

Die Diskussion um die Klimaentwicklung als Hysterie zu
bezeichnen, lässt schon ein bedenkliches Maß an Realitäts-verlust erkennen. Da kommt es dann auch mitunter zu
Aussagen- die meiner Meinung nach- schlicht falsch sind.
Hierzu zwei Beispiele:
1. Der Mensch atmet nach meiner Information pro Tag
1 kg CO2 aus. Das sind dann pro Jahr und für die
Weltbevölkerung von z.Zt. 6,7 Mrd. Menschen 2,4 Mrd.
To.CO2 (und nicht 24,5 Mrd. To.)
2. Die Untersuchungen der Eisbohrkerne belegen ja gerade
den Zusammenhang von CO2-Konzentration und
Temperatur.
Natürlich hat es schon immer Temperatur- und CO2-
Schwankungen gegeben; schon lange bevor es den
Menschen überhaupt gab. Diese natürlichen Schwankungen
wird es auch künftig geben. Die Argumentation "Es war schon immer so!" ist aber (bezogen auf die heutige Situation) schon deshalb nicht zulässig, weil sich durch
die rasant gewachsene Menschheit Entwicklungen ergeben
haben, die es zu keinem Zeitpunkt vorher gab:
FCKW's (eine Erfindung des 20. Jahrhunderts)
Kraftfahrzeuge (LKW und z.Zt. 550 Mio Pkw)
Motorschiffe
Flugzeuge
Eisennbahnen
Landwirtschaft (für nunmehr 6,7 Mrd.Pers.)
Entwicklung von Industriestaaten
Exponent. Nutzung fossiler Energien
Abfallberge

Ein längst überfälliger Beitrag - ich hätte es nicht besser schreiben können, allenfalls länger. Hoffentlich verstehen nun ein paar Leute mehr, wie gemeingefährlich das Gros der "Umwelt"-Politiker argumentiert und der BMU handelt.
Wir brauchen endlich mehr Vernunft und Realitätssinn.

Ein sehr umfassender und weitgehend auch korrekter Bericht, erstaunlich schon angesichts der Hysterie, die sich jetzt immer mehr breit macht.
Um nur einen Punkt herauszunehmen: Die Sonne soll laut IPCC angeblich keinen merkbaren Einfluss auf Veränderungen der globalen Temperaturen haben.
Als Erklärung dafür kann nur gelten, dass man einen Sonneneinfluss bei den Berechnungen durch Klimarechenmodelle nicht brauchen kann.
Natürlich Klimaveränderungen sind nicht berechenbar, also werden sie eliminiert, wie z.B. bei der Darstellung der Kleinen Eiszeit, die man bei TAR3 bereits hat fast verschwinden lassen, bis ein mit Statistikkenntnissen beschlagener Klima-Außenseiter nachweisen konnte, dass gehörig manipuliert worden war.
Von 22 untersuchten Rechenmodellen berücksichtigen 20 keinen Sonneneinflusses.
Wie soll man so etwas einem Normalbürger mit gesundem Menschenverstand verständlich machen ?
Weizenbaum hat einmal vor der Gefahr gewarnt, dass die Menschheit ihr Verhalten irgendwann einmal nach den Berechnungen von Computern richten wird.
Die Menschheit ist auf dem besten Weg dahin.

Christian Bartsch's Artikel ist eine tolle Polemik, die eine Weltverschwörung vereint mit einem Appell, doch so weitermachen zu können, wie bisher.
Wie schade, dass sich der Autor durch offensichtlich falsche Zahlen so unglaubwürdig macht:
"Am Tag sorgt der Mensch im Durchschnitt für eine CO2- Emission von etwa 10 Kilogramm." 10kg CO2 entsprechen einem Kohlenstoff-Ausstoss von etwa 2,5kg. Wäre es nicht eine tolle Sache, wenn Menschen allein durch das Atmen bereits täglich 2,5kg an Gewicht verlieren würden (und das ohne Wasserverlust)! Selbst ein Zehntel dieser Menge - also ca. 1kg CO2 pro Tag und Mensch scheint mir noch recht viel.
Und nach dieser Rechnung hat der CO2-Ausstoß, der durch Autos verursacht wird, wieder bereits einen erheblichen Anteil am gesamten CO2-Ausstoß.

Danke für diesen überfälligen Beitrag. Nur schade, dass Sie nicht erwähnt haben, dass bereits im Dezember 2004 entdeckt und von dem namhaften Wissenschaftler Richard A. Muller von der University of California im Internet bekannt gemacht wurde, dass der immer wieder zitierte "Hockeystick-Effect" auf einer in simpler Weise falschen Mathematik der vom IPCC verwendeten Rechenprogramme beruht. Dieser Hockeystick-Effect sollte ja bekanntlich beweisen, dass die jetzige Temperaturerhöhung außergewöhnlich hoch ist im Vergleich zu den Schwankungen der vergangenen Jahrhunderte. Die IPCC-Rechenprogramme, so stellte sich heraus, hielten jedoch einer Monte-Carlo-Analyse nicht stand. Auch wenn man Zufallszahlen eingab, kam immer ein Hockeystick heraus. Richard A. Muller schrieb damals: "Diese Entdeckung traf mich wie ein Schlag!" Und er bekannte, dass man jetzt wieder bei Null beginnen müsse.
Mit freundlichen Grüßen
Dr.-Ing. H. Beckhaus

10kg CO₂ soll ein Mensch pro Tag ausstoßen? Da der Gewichtsanteil Kohlenstoff an CO₂ ca. 25% beträgt, müsste man dafür 2,5kg Kohlenstoff futtern, das sind je nach Anteil anderer Elemente in der Nahrung mindestens 3kg - und die darf man auch nicht als Fett ansetzen oder sonstwie loswerden, sondern muss sie verbrennen – also über den Daumen gepeilt mindestens 30.000 umgangssprachliche Kalorien (kCal) verbrauchen. Das schafft wohl nicht mal ein besonders fleißiger Galeerensklave regelmäßig.
Von der FAZ erwarte ich eigentlich, dass eine Redaktion solchen Quatsch erkennt und nicht veröffentlicht.

Eigentlich ist das Wissen um Kalt- und Warmzeiten ganz normales Schulbuchwissen.
Sie haben sich im Laufe der Erdgeschichte immer abgewechselt.
Niemand wird die Rolle des CO2-Anstiegs verniedlichen wollen, aber dann muß man auch das z.B. von den 1,6 Milliarden Kühen auf der Welt produzierte Methan als Klimagas nennen und andere Faktoren, wie z.B. den Raubbau am Regenurwald, die Versteppung Nordafrikas (ehemals Kornkammer des römischen Reichs) und der Subsahara.
Ich muß mich der Meinung des Verfassers anschließen: Klimabewußtsein ja, aber Klimahysterie nein.

Die 10 Kilogramm CO2 Emission pro Mensch und Tag kommen mir etwas unglaubwürdig vor. Eingeathmetes CO2 darf man nicht zählen, sondern nur die Netto-Abgabe.
10 kg CO2 enthalten 2,7kg C (12/44 * 10kg)
Der Mensch kann netto nur ausathmen, was er gegessen hat, und ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Mensch mit seiner Nahrung jeden Tag 2,7 kg reinen Kohlenstoff aufnimmt.
Zum Vergleich:
Die 3000 Kalorien, die ein Erwachsener aufnehmen soll, entsprechen 12,5 KiloJoule (KJ).
1 L Benzin hat einen Brennwert von 47000 KJ und ergibt 3,7 KG CO2.
Benzin mit Brennwert von 3000 Kalorien würde also gerade eine CO2 Menge von 0,9 g ergeben.
Aber vielleicht kann sich zum Thema mal ein Chemiker äußern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid
http://de.wikipedia.org/wiki/Heizwert

Ich verstehe nicht, weshalb sich eine seriöse Zeitung wie die FAZ von Verschwörungstheoretikern a la Bartsch vereinnahmen läßt. Die US-Regierung steht hinter dem 11. September und der Klimawandel ist eine Erfindung englischer Wissenschaftler in Finanznot. Absolut lächerlich. Mindestens so schlimm ist, dass in dem Artikel wichtige und belanglose Faken ohne logischen Zusammenhang aneinandergereiht werden. Diese Art von Suggestion funktioniert vielleicht im Fernsehen, gedruckt ist sie nur noch entlarvend. Schade auch, dass der Autor keine Quellen nennt. Der Grund hierfür dürfte wohl darin liegen, dass der Artikel - inkl. der Verschwörungsthese - im wesentlichen tatsächlich auf einem Fernehbeitrag beruht, der im übrigen bereits in der FAZ diskutiert wurde: "The Great Climate Swindle" von Martin Durkin. Der Autor dieses Films - ein zum Ultraliberalismus bekehrter ehemaliger Anhänger der Revolutionary Communist Party - ist berüchtigt dafür, dass Fakten und Interviews frisiert und bis zur Unkenntlichkleit entstellt werden. Dies gilt auch für "The Great Climate Swindle". (Für einen früheren Beitrag Durkins mußte sich Channel 4 nach Kritik des Rundfunkrates öffentlich entschuldigen).

Es tut gut bei all der Panikmache diesen Beitrag zu lesen. Ich kann dessen Inhalt nur zustimmen. Im Web gibt es verschiedene Seiten, die sich mit dieser Thematik detailliert befassen und die hier vorgetragene Meinung stützen. Man muss nur suchen ... Richtig ist aber, daß der Mensch die Umwelt wesentlich mehr achten und deren Bestand bewahren muss. Dabei erinnert das Verbot von Glühlampen eher an einen Schildbürgerstreich. Blinder Aktionismus verklärt nur den Blick für das Wesentliche. Die tatsächlichen Ursachen liegen im Lebenstil der heutigen Menschen. Der Großteil der Menschen kann auf die liebgewonnenen Annnehmlichkeiten nur schwer verzichten. Warum lässt man nicht den Markt entscheiden. Man muss nur den Verzehr von Umwelt für jede Tätigkeit richtig bewerten: Eine Flugreise = ...., ein Kauf eines nicht recycelbaren Wegwerfprodukts = .... ; etc. . Insofern kann jeder frei (!) entscheiden, wie er sich verhält. Der eine fährt halt gern Auto, dafür fliegt er nicht. Die Grüne fährt halt keine Auto, dafür jettet sie mehrmals um den Globus. Unter dem Strich dürfen sich aber alle zusammen nicht mehr leisten können (!), als der Globus verträgt. Alle anderen Verbotslösungen enden in einer Diktatur.

„Die Atemfrequenz beträgt beim Erwachsenen 16 - 20/min.
Das Atemzugvolumen (Atemvolumen) beträgt beim Erwachsenen in Ruhe 400 - 600 ml. Das bedeutet rund 9 l Atemvolumen pro min und damit einen CO2-Ausstoß eines Menschen von rund 0.7 g/min oder 380 kg CO2 pro Jahr. Hochgerechnet auf 82 Mill. Bürger in Deutschland ergibt dies eine Emission durch die Menschen von rund 30 Mill. t CO2 pro Jahr. Zum Vergleich dazu: die energiebedingten CO2-Emission betrugen 2004 in Deutschland rund 870 Mill. t CO2, weltweit 28,2 Mrd. t CO2.“ (Quelle: http://www.buerger-fuer-technik.de/body_co2-abgabe_an_die_atmosphare.html)
Irgendwie sind das glatte 90% weniger als in ihrem „Fach-“Artikel!? Ich dachte auch, dass ich vor kurzer Zeit in der FAZ gelesen habe, es seien 2,5 Mrd. Tonnen CO2, die durch Atmung der Menschen verursacht werden – mit dem dezenten Hinweis, dass dies etwas mehr (nicht 12 mal soviel!) wie beim motorisierten Individualverkehr wäre. Ihre 25 Mrd. Tonnen sind wohl falsch berechnet – Ihre Wirkung werden solche (mutwillig?) unsinnigen Zahlen aber nicht verfehlen…

Die Aussage „Es gab Erwärmung, auch ohne CO2-Anstieg.“ lässt den Schluss „CO2-Anstieg bedeutet keine Erwärmung“ nicht zu. Das ist elementare Logik.
Ja, es gab auch früher Erwärmung die nichts mit CO2 zu tun hatte und dies kann uns auch in Zukunft passieren (Vulkanausbrüche, Sonnenaktivitäten usw.). Aber die Wissenschaft ist sich relativ einig, dass es bei CO2 nicht um unkontrollierbare (!) Naturphänomene geht, sondern dass wir den CO2-Gehalt klar beeinflussen können.
Die Frage ist außerdem nicht OB die Erwärmung kommt, sondern ob wir es VERANTWORTEN können ihr zuzuschauen und unter die Arme zu greifen!? Ja, auch wenn die Wissenschaft „nur“ zu 90% unsicher ist, bedeutet dies dennoch nicht, dass man bei dieser Entscheidung unter Unsicherheit einfach den unsichersten Weg geht: so weiter machen wie bisher oder noch schlimmer.
Nur ein kleiner (etwas unsauberer) Vergleich: Wenn man ein neues Flugzeug konstruiert hat und vor dem ersten Flug jedem Passagier sagt, dass man es zwar nicht genau sagen könne, aber mit 90% Sicherheit stürzt es ab – würden Sie, hoffend auf die 10% „Sicherheit“, einsteigen?

Auf jede falsche Argumentationslinie hier einzugehen, würde zu lang dauern. Es sei hierbei auf das Umweltbundesamt verwiesen, wo ausreichend wissenschaftlich fundierte Argumente gegen Ihre „Positionen“ zu finden sind.
www.umweltbundesamt.de
Auch ich bin gegen den Klima-Hype, allerdings hatte ich zumindest von der FAZ erwartet, dass sie die ganze Hysterie auf ein argumentativ hochwertiges Niveau bringt und eher über den Sinn und Unsinn von Klimapolitischen Maßnahmen (Umweltzonen, CO2-Handel, etc.) schreibt, als in guter Boulevard-Manier platte US-amerikanische Argumente und Verschwörungs-Theorien (Wissenschaft und Politik contra Wirtschaft und Wohlstand) zu postulieren.
MfG
M. Fischer