07. Juli 2009
hochschulanzeiger hochschulanzeigerAktuell AktuellBerufseinstieg & Karriere
Jan Marc Harring ist 32 und hat es im Elektrokonzern Philips bereits bis zum Senior National Key Account Manager geschafft.
Aussendienst
Die Kunst, (sich) richtig zu verkaufen

Der hemdsärmelige Handlungsreisende mit Musterkoffer und markigen Sprüchen ist passé. Heute suchen Unternehmer für den Außendienst studierte Mitarbeiter, die strategisch denken und verhandeln können. Und die ihre Produkte selbstverständlich aus dem Effeff kennen. 

 

Arbeitgeber reagieren auf die Jahrhundertkrise
Gibt's noch Jobs in der Automotive-Branche?

Seit Mitte 2008 sind die Verkaufszahlen von PKW und LKW weltweit im Sinkflug. Die Folge: Sparprogramme, Kurzarbeit und Insolvenzen. Obwohl die Branche dringende Zukunftsaufgaben zu lösen hat, ist ihr Appetit auf Fachkräfte vorerst gebremst. Nur wenige Betriebe suchen offensiv nach jungen Akademikern. 

 

Sie fragen, JobStairs-Experten antworten
Karrierethema des Monats: Geisteswissenschaftler im Marketing

Geisteswissenschaftlern bieten sich nach dem Studium vielfältige berufliche Einsatzmöglichkeiten. Durch ihre Ausbildung sind sie anpassungsfähig und nicht auf ein Berufsfeld festgelegt, das macht sie auch für die Wirtschaft interessant. Unternehmen schätzen vor allem ihre soziale, sprachliche und kommunikative Kompetenz. Wer als Geisteswissenschaftler an eine Karriere in einem Unternehmen denkt, kommt aber ohne Wirtschaftskenntnisse nicht aus, weiß Svenja Gossing, selbst Geisteswissenschaftlerin und seit 2007 Marketing Managerin bei Vodafone Deutschland. Sie kennt die Herausforderungen für Absolventen und gibt wichtige Ratschläge für die Karriereplanung. 

 

Nicht nur eine Frage des Könnens
Welche Typen machen eigentlich Karriere?

Ein Aufstieg an die Spitze eines großen Unternehmens fällt nicht vom Himmel. Für Frauen schon gar nicht. Berufseinsteigern bleibt oft lange verborgen, wo die Weichen für den Weg nach oben gestellt werden. Denn für die „große Karriere“ gibt es keinen Fahrplan. Und Beförderungsentscheidungen sind nicht immer transparent. Hier die wichtigsten Kriterien, die darüber entscheiden, wer Karriere machen darf und wer nicht. 

 

Kontrolle mit viel Gefühl
Einstieg in die Wirtschaftsprüfung

Auch in Krisenzeiten steht Wirtschaftsprüfern eine gut bezahlte Karriere als Planer und Stratege offen - in WP-Gesellschaften genauso wie in Konzernen. Vorausgesetzt, sie bringen neben dem fachlichen Know-how auch eine gehörige Portion Einfühlungsvermögen und Überzeugungskraft mit. 

 

Schwierige Prognosen
Umwelttechnik: Krisenanfälliger Jobmotor

Umwelt und Klima schützen und dabei seine Brötchen verdienen - das klingt nach einem guten Deal. Zumal sich das globale Marktvolumen für Umweltschutztechnik bis 2020 verdoppeln soll. Tatsächlich stellt sich aber für Bewerber die Lage weniger erfreulich dar: Die Jobsuche in dem zersplitterten Markt ist schwierig. Nur wenige Unternehmen melden in der aktuellen Konjunkturkrise Einstellungsbedarf. 

 

Vier Augen sehen mehr als zwei
Die drahtlose Kommunikation wird »intelligenter«

Was für uns Menschen gilt, lässt sich auch auf den Mobilfunk übertragen. Hier allerdings sind es nicht Augen, sondern Antennen, die verdoppelt werden, um die Leistung der drahtlosen Datenübertragung zu potenzieren. Christina Gimmler forscht an der TU Kaiserslautern am Lehrstuhl zum Entwurf mikroelektronischer Systeme an geeigneten Algorithmen für diese Mehrantennensysteme. 

 

Lust und Frust mit dem digitalen Postfach
E-Mail-Knigge für Berufseinsteiger

E-Mails sind nicht nur nützlich und informativ. Die elektronische Post kann auch ganz schön nerven und wertvolle Arbeitszeit stehlen. Was Berufseinsteiger am Anfang vor allem unterschätzen: Gern wird mit dem Medium auch gemeckert, intrigiert und gemobbt. Die wichtigsten Benimmregeln für Ahnungslose. 

 

Schwierige Prognose für Berufseinsteiger
Licht und Schatten in der ITK-Branche

Qimonda insolvent. Kurzarbeit beim Chiphersteller AMD. Selbst Jobgaranten wie SAP und Microsoft streichen Stellen. Informatiker, deren Studium sich dieser Tage dem Ende zuneigt, haben allen Grund, nervös zu werden. Jahrelang beklagte die Branche Fachkräftemangel, forderte Abiturienten zum Informatikstudium auf, plädierte für Zuwan-derung von IT-Experten - und jetzt das. Gibt es überhaupt noch Stellen in der ITK-Branche? 

 

Gutes Image, miese Arbeitsbedingungen
Medizin studiert - und dann?

Immer mehr Mediziner entscheiden sich gegen eine Karriere am Krankenbett. Wer nach seinem Studium dennoch Arzt werden will, muss nicht lange nach einer Stelle suchen: Die Arbeitslosigkeit tendiert gen null, und auf dem Land wird all denen, die sich hier niederlassen wollen, der rote Teppich ausgerollt.