05. Juli 2008

intensiv

Jahrmarkt der Talente: Was Jobmessen wirklich bringen



Viele Unternehmen plagen Nachwuchssorgen und scheuen daher weder Geld noch Aufwand, um kluge und pfiffige Uni-Absolventen kennenzulernen. Zu den beliebtesten Kontakthöfen gehören Jobmessen, von denen es bundesweit jährlich mehrere Hundert gibt. Welche Veranstaltungen dienen nur als Bewerbungsmappen-Annahmestellen, und wo wird richtig rekrutiert? Mit welchen Tricks sticht man aus der Masse der Messebesucher heraus? Was erwarten die Personaler von interessierten Bewerbern, und worauf achten sie beim ersten Kennenlernen? Ein Überblick über die wichtigsten Jobmessen, wie man sich auf den Besuch vorbereitet und im Gespräch einen guten Eindruck hinterlässt.

Bildmaterial: Labor
 
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Karrieretag Familienunternehmen
Ich bin der Boss. Und wer sind Sie?

Seit zwei Jahren hat der Mittelstand eine Jobmesse exklusiv für sich. Um talentierte Hochschulabsolventen für das eigene Unternehmen zu gewinnen, reisen die Chefs persönlich an. 


Jobmessen für Geisteswissenschaftler
Jobmessen für Geisteswissenschaftler

Es gibt zwar keine Jobmesse, die sich nur auf Geisteswissenschaftler konzentriert, dafür gibt es aber Jobmessen, auf denen sich Unternehmen präsentieren, die explizit auf der Suche nach Geisteswissenschaftlern sind. 

Jobmessen für Geisteswissenschaftler
Brief eines Geisteswissenschaftlers

Dann hast Du eine Vorstellung, wie ich mich letzte Woche auf der Jobmesse gefühlt habe. 


Spiessig oder nicht spiessig?
Was ziehe ich an? Die optimalen Messeklamotten

Das ist hier nicht die Frage. Vielmehr geht es darum, wie man sich auf einer Jobmesse optimal präsentiert. Die richtige Garderobe spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Hamburger Imageberaterin Irena Lohn (www.imageyourlife.de) erklärt, was dem Dresscode entspricht und welches Outfit gar nicht geht. 


Viel Marktgeschrei auf dem JobBasar
Was bringen eigentlich die Megamessen?

Tausende von Besuchern tummeln sich jährlich auf dem Absolventenkongress in Köln, der größten Jobmesse in Deutschland. Solche Massenveranstaltungen nutzen Unternehmen regelmäßig, um öffentlichkeitswirksam Imagepflege zu betreiben. Wer als Bewerber dort auftaucht, muss aufpassen, dass er auf dem Rummelplatz nicht untergeht. Doch zumindest für einen ersten Einblick in die Unternehmenslandschaft sind Megamessen nützlich. 


Stelldichein der Elite
Speed-Dating im Rittersaal


Einmal im Jahr findet auf Schloss Montabaur der Karriere-Workshop lawyers@work statt. Für die besten Nachwuchsjuristen eine gute Gelegenheit, binnen zwei Tagen eine Reihe internationaler Wirtschaftskanzleien kennenzulernen. 

Sehen und gesehen werden
Jobmessen: Von Jahrmarktgeschrei bis Bewerbungsgespräch ist alles dabei


Weil deutsche Unternehmen mit einem Mangel an Fachkräften zu kämpfen haben und so hart wie schon lange nicht mehr um die Gunst des akademischen Nachwuchses konkurrieren, erleben Jobmessen ihren zweiten Frühling. Allerdings geht es dort keineswegs nur um die Rekrutierung kluger Köpfe. 

Ohne Streuverluste
Branchenspezifische Messen

Wer auf Jobsuche ist und schon genau weiß, welcher Wirtschaftszweig für ihn in Frage kommt, ist bei den auf bestimmte Branchen fokussierten Jobmessen weitaus besser aufgehoben als auf All-in-one-Veranstaltungen à la Absolventenkongress. 

Von Studenten für Studenten
Und dazu gibt es selbstgebackenen Kuchen.


Die ersten Jobmessen wurden von studentischen Initiativen veranstaltet. Bis heute sind diese Selfmade-Veranstaltungen bei Unternehmen und jungen Akademikern beliebt. Nicht zuletzt wegen ihrer eigentümlichen Atmosphäre.