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Jobtrends 2008

Der Arbeitsmarkt für Naturwissenschaftler

Von Mischa Täubner



Quelle: Hochschul-Informations-System (HIS)
21. Januar 2008 
Der Arbeitsmarkt für Naturwissenschaftler ist derzeit sehr gut. Im Oktober 2007 waren 18,4 Prozent weniger arbeitslos als ein Jahr zuvor. Auch die Biologen, die sich in den letzten Jahren mit dem Berufseinstieg schwerer taten als die Chemiker, Physiker und Mathematiker, finden nun leichter einen Job. Wobei es nach wie vor eine Zweiteilung gibt: Während jene mit molekularbiologischem Schwerpunkt gute Chancen haben, sind die Aussichten für die Ökologen unter den Biologen nach wie vor bescheiden.

Für die Chemiker sieht es gut aus - auch wenn derzeit die Zahl der Absolventen nach dem Tiefpunkt vor fünf Jahren wieder steigt und die Konkurrenz größer wird. Chemiker profitieren vom Aufwind in der großen chemischen Industrie. Physiker und Mathematiker sind weniger speziell ausgerichtet. Häufig arbeiten sie in der IT-Branche; Physiker kommen darüber hinaus in der Elektroindustrie oder der Mikroelektronik unter. Auch hier gibt es wieder mehr Absolventen, doch das Niveau von vor zehn Jahren ist noch lange nicht erreicht. Mathematiker sind auch in der Versicherungswirtschaft sehr gefragt. Naturwissenschaftler, die sich im Studium ein anwendungsnahes Profil geben, werden laut Beate Raabe von der Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2008 begehrt sein.

Text: Hochschulanzeiger Nr. 94, 2008, Seite 11