Das der Glaube an Gott Aberglaube ist ist dein Glaube und keine wissenschaftliche Tatsache.
Wie der Mensch seine Religion ausleben darf regelt die Deutsche Verfassung und nicht deine diskriminierende Ansicht darüber. Du solltest dich in den Gesetzen deines Landes besser auskennen.
Grüße Carlos
Man wird wohl in der Kritik noch über eine „defizitäre Vorstellung von Säkularität“ hinausgehen müssen, denn -wenn dies auch offenbar ganz vielen wenig bewusst ist-, ist Säkularität wie etwa die Vorstellung von sozialer Gerechtigkeit eine Grundentscheidung unseres Staatswesens. In bitteren eigenen Erfahrungen, wie etwa dem teilweise ganze Gebiete entvölkernden Dreißigjährigen Krieg, der 1648 mit einem Religionskompromiss endete, haben wir gelernt, uns auf einige Werte als säkular, also weltlich vorgegeben, zu verständigen, ohne auf religiöse Vorstellungen zurückzugreifen. „Du sollst nicht töten“, wäre nicht weniger in unserem Staat verbindlich, wenn es kein Tötungsverbot in den Religionen gäbe. Sicherlich kann man alle Werte kulturell auf religiöse Wertvorstellungen zurückführen. Wir haben uns aber in unserem Verfassungsverständnis (und dann im modernen Menschrechtsverständnis) auf ganze bestimmte Werte geeinigt, die wir bewusst als säkular verbindlich ansehen. Wer diese Säkularität nicht akzeptiert, stellt eine der wesentlichsten Grundlagen unseres Zusammenlebens in Frage und hat als Verfassungsfeind bei uns nichts zu suchen. Wer dies ändern will, ist auf eine Änderung unserer verfassungsmäßigen Grundlagen aus.
Aber bitte im stillen Kämmerlein. Religionen sind Aberglaube und nichts anderes und zwar alle. Neben dem katholischen und evangelischen Aberglauben muß es nun unbedingt auch noch der Islam sein. Die Deutschen sind in ihrer großen Mehrheit wirklich verrückt. Immerhin 2007 fängt man den längst überwunden geglaubten Unsinn sogar noch auszuweiten. Kluge Männer, wie Herr Haeckel, würden es nicht glauben.
Rolf-Dirk Maehler