Der Kläger: Senator Ernie Chambers vom Parlament in Nebraska

Strafanzeige gegen Gott

Klageerwiderung vom Allmächtigen

Das Schreiben sei plötzlich auf seinem Schreibtisch gewesen, unterzeichnet mit „Gott“: Ein Justizangestellter in Omaha bestätigt den Eingang der Klageerwiderung Gottes. Ein Senator hatte den Allmächtigen verklagt, er lastet ihm „Tod, Zerstörung und Terror“ an.

Lesermeinungen zum Beitrag

25. September 2007 18:17

"An die eigene Nase fassen"

Rainer Maria Schmitz-Winnenthal (rmsw)

"Er beschuldigt Gott, für terroristische Drohungen verantwortlich zu sein, Angst zu verbreiten und „unter Abermillionen von Erdbewohnern Tod, Zerstörung und Terror“ verbreitet zu haben."

Mein lieber Senator Ernie Chambers, diese "Anschuldigungen" werden doch wohl eher auf die Vereinigten Staaten von amerika zutreffen. Als wahlberechtigter bürger stehen Sie da in der Pflicht.

Die "Klageerwiderung" von Unbekannt gefällt mir.

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21. September 2007 12:38

die Klage wurde erfolgreich zugestellt

Patrick Stoll (rastanc)

gtäbe es sonst eine Erwiderung?

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21. September 2007 11:33

Wenn die Wirklichkeit unabwendbar wird.......

wolf haupricht (emilgilels)

.......tritt Gott in Erscheinung.
Er soll richten, was der Mensch versiebt hat.
Für einen Senator ein nicht alltäglicher Einfall.
Gesteht er doch ein, hilflos zu sein.
Aber den lieben Gott gleich zu verklagen, ist doch unfair. Zumal dann, wenn der Staat seinen Aufgaben womöglich nicht vollständig nachkommt.
Und postwendend bekommt er eine Klageerwiderung.
Der Weg zu Gott funkioniert noch.
Das ist tröstlich, aber nur zum Teil. Auf dem anderen Teil bleibt der Mensch, pardon der Herr Senator sitzen.
So ist das, wenn Gott unbefugt angerufen und auch noch gleichzeitig zum Ersatz des Schadens verklagt wird.
Man weiss ja, dass in USA beträchtliche Summen auf dem Spiel stehen können. Aber auch hier hat Gott vorgesorgt in der Weise, dass er nur moralisch haftbar gemacht werden kann. Aber nur dann, wenn der Mensch zuvor seine Pflichten erfüllt hat.
So wird der Senator wohl büßen müssen, auch wenn ihm das schwerfallen sollte.

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21. September 2007 11:28

Gottes Allmacht und Leid

Andreas Heil (andheil)

Wie sollte die Gewährung des freien Willens ohne Leid und Böses auskommen? Wenn eine Macht die Folgen meines falschen Handelns automatisch ausbügelt, bleibt mein Handeln wirkungslos und damit mein Wille unberücksichtigt. Und Gottes Allmacht beinhaltet auch das Faktum, dass er sie nicht anwenden MUSS! Schon gar nicht, wenn wir das für richtig halten.

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21. September 2007 11:28

selbst mit freiem Willen..

Jasmin Lattmann (sminja)

.. wäre den Naturkatastrophen nicht beizukommen - womit Gottes Antwort ziemlich an der Klageschrift vorbeizielt. Und soweit ich weiss, steht es mir nicht frei zu wählen, ob ich sterben will, zumindest nicht, dass ich es NICHT will, wenn es denn soweit ist.

Wobei mir das bekannte Paradoxon einfällt: wenn Gott allmächtig ist, sollte er einen Stein erschaffen können, welcher so schwer ist, dass er ihn selbst nicht heben kann, was aber wiederum zeigen würde, dass er eben nicht allmächtig ist ...

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21. September 2007 10:39

Gaaanz am Rande...

Till Freyling (freyling)

... sei erwaehnt, dass die Gewaehrung des freien Willens keine Antwort auf das Theodizeeproblem sein kann. Denn ein allmaechtiger Gott koennte auch den freien Willen mit der Abwesenheit des Boesen und des Leids verbinden. Waere er naemlich an die Gesetze der Logik gebunden, waere er nicht allmaechtig.
Wollte ich schon laenger mal loswerden.

P.S. Ist die Klage eigentlich zugestellt worden?

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21. September 2007 10:10

Wo sonst

Steve Schuster (PreSize)

kann so eine Meldung herkommen?

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