Kinder, nicht Karriere

Deutsche Frauen entscheiden sich nach der Geburt ihres Kindes drastischer als Schwedinnen, Französinnen und Italienerinnen für die Reduzierung ihrer Arbeitszeit. Berliner Sozialwissenschaftler nennen die Ursachen.

Lesermeinungen zum Beitrag

06. Juni 2007 16:27
3 ist 1 Ursache zu viel  
Sebastian Gläser (SeFrGl)

So das Wissenschaftszentrum Berlin im Rahmen dieser Studie davon ausgeht (und das sollte es) dass Deutschland aus schlicht nicht mehr und nicht weniger als 16 Bundesländern besteht, kann die Tatsache, dass vor allem in den älteren dieser 16 ein hoher Anteil der jungen Mütter vergleichsweise wenig arbeitet nicht mehr sein, als eine Zustandsbeschreibung. Denknotwendig handelt es sich dabei nicht um eine "Ursache für geringe Erwerbstätigkeit ".

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06. Juni 2007 13:21
Wo ist das 3. Argument....  
Anita Gerlach (Heidenau)

Die 3. Ursache dafür, dass Frauen die Arbeitszeit nach der Geburt eines Kindes ist, das in den alten Bundesländern die Frauen, deren Männer besser verdienen ihre Arbeitszeit deutlicher reduzieren.

Wo ist da bitte das Argument und der Vergleich zu anderen Ländern?

Vielen Dank.

MFG

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06. Juni 2007 12:55
Ist daran jetzt irgendetwas neu?  
Imke Saidykhan (isy_altklug)

Was für bahnbrechende Erkenntnisse. Selber habe ich mein zweites Kind aus eben diesen Gründen nicht bekommen: keine Betreuungsmöglichkeit für Kinder unter drei Jahren, Großeltern in einer anderen Stadt. Und weil ich mir nicht leisten kann, mit der Arbeit aufzuhören, habe ich immer neidisch nach Schweden geschielt, wo die Fremdbetreuung von Kleinkindern keine Probleme macht. In Deutschland aber wird eifrig und tatsächlich ernsthaft diskutiert, ob lieber gar kein Kind oder ein möglicherweise psychisch gestörtes, wenn es denn nicht 24 Stunden von der Mutter betreut wird. Das Ergebnis solcher schwachsinnigen Diskussionen ist bekannt und benötigt nicht auch noch eine 127. Studie: weniger und weniger und weniger Kinder. Die psychisch gestörten, die sollen mal in Schweden bleiben. Eine Mutter hat Mami aus Berufung und fulltime zu sein, da ist kein Platz für eine andere Beschäftigung. Und zwingt frau nicht die katastrophale Betreuungssituation in Deutschland, dann tun es ewig gestrige Traditionalisten, für die frau eine Rabenmutter ist, bleibt sie nicht zu Hause.

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