Die Frauenärztin Britta Kayser nimmt sich Zeit für ihre Patientinnen

Aus der Praxis

Landärztin aus Überzeugung

In den Städten klagen Mediziner über zu viel Konkurrenz, aber in die Provinz will kaum jemand gehen. Die Gynäkologin Britta Kayser hat den Schritt gewagt. Am Rande der Lüneburger Heide braucht sie einen langen Atem. Von Claus-Peter Müller

Lesermeinungen zum Beitrag

26. November 2008 22:30

noch zu romantisch geschrieben

Harry Hain (zx10)

Wer den Arztberuf nur als Hobby und zur Selbstverwirklichung nutzen will und einen gut verdienenden Ehepartner sein Eigen nennen darf, kann ruhig so vorgehen. Alle anderen, die vom Beruf leben wollen und müssen, sollen bitte bereits früh anfangen (während des Studiums) zu sparen und auch nach dem Studium keinen großen Wohlstand erwarten. Dies gilt vor allem für die Berufseinsteiger, die ihre Praxis komplett, als ohne elterliche Unterstützung, finanzieren müssen. Der Beruf kann glücklich machen, aber garantiert nicht reich. Das Fazit ist auf jeden Fall richtig: Man muß einen sehr, sehr langen Atem haben. Alternative wäre eine Planstelle beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Super Arbeitszeiten und angemessen guter Verdienst mit wenig Verantwortung.

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